!Schraubertipp! Motorüberholung am MF 590 Büchsen ziehen, auspressen beim Perkins 4.212, 4.236, 4.248

  • Ersteller Ersteller TomRon
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MF Power-Part:
... aber wie Matthes schon schrieb.. sieh es als Chance! So kannst du deine Schrauberkenntnisse weiterentwickeln und du hast nachher alles ordentlich und hast darüber Gewissheit!

was meinst du genau? Matthias schreibt er würde die Büchse so lassen und nur neue Kolbenringe geben.....

"du hast nachher alles ordentlich und hast darüber Gewissheit!" ?????

beim Ausbauen ist mir am Zylinder 1 der Düsenstock abgerissen, bei Zylinder 2 und 3 habe ich ja die Düsenstöcke rausbekommen.
 
Ich würde nur die eine "defekte" Büchse versuchen zu tauschen!
 
Hallo Tom, service Matthes,

wenn ich mir die Bilder so anschaue, sollte Tom die Iinnenmessuhr einmal in der Buchse im Kreis rumdrehen.

Dem Kolben und der Buchse sieht mann deutlich an, das der Kolben kippt.

Ergo: eines von beiden ist oval oder beides.

Deine Schrauberpraxis, Tom, wird doch schon immer besser.

Grüßle
Peter
 
Dem Kolben und der Buchse sieht man deutlich an, das der Kolben kippt.

ist deswegen auch der Ring gebrochen?

Mein Vorhaben sieht folgender Maßen aus:

Das die Büchse drinnen bleibt finde ich eher suboptimal.
Die eine Büchse werde ich versuchen zu tauschen die anderen werde ich nochmals vermessen. Kolben kommt auch neu. und 4 neue Ringsätze, ein paar der Pleullager haben leichte Riefen, diese werde ich auch ersetzen.

ich werde mir einen Adapter drehen lassen welcher in die Büchse passt und noch durch die Bohrung selbst geht.

Laut meiner Berechnung kann mit einer M27 Gewindestange (SW 41) Güte 10.9 bei einem Drehmoment von knapp 1500Nm eine Zugkraft von über 300.000N erreicht werden das entspricht ca. 30 Tonnen.

1500Nm bei einem Hebel von 2m entsprechen ca 75kg. Schaun wir mal ob mein 3/4 Zoll Satz das aushält
teu35.gif


Laut MF 500 Rep Leitfaden benötigt man zum auspressen der Büchse eine 30 Tonnen Hohlkolbenpresse.

Mein vorhaben war vorher mit M33 / 8.8 (SW 50) ins rennen zu gehen, aber hier benötige ich um 500Nm mehr um auf die selbe Zugkraft zu kommen
 
Hast du keinen Kontakt der irgendwo so eine Presse rum stehen hat?

Ich bin mir ziemlich sicher die Werksatt vom AWV Bruck/Leitha hat so eine stehen... die Pressen damit meistens Armaturensitze aus.

Oder die Lagerhauswerkstatt wird dir das wohl auch für eine Kiste Bier machen....

Gruß Markus
 
Ja mal schaun,

der Austrodiesel sollte das Werkzeug haben, mal schaun ob er es ausleiht
7.gif


PD_150_Auspresswerkzeug_Bild.jpg
 
Hm,

bzgl. den Riefen in deinen Lagerschalen. Da würd ich mal mit den Fingernagel über die Kurbelwelle gehen und schauen ob ich irgendwo hängen bleib.

Bei meiner KW vom 23c war das der Fall. Hab aber auf Hinweis/Tipp eines bekannten Motoreninstandsetzers ein 1200er Schleifpapier mit Öl benetzt und vorsichtig die komplette Fläche per Hand geschliffen bis die Riefen weg waren. Da musste man gar nicht oft drüber gehen. Man muss es aber auf jeden Fall gleichmäßig machen!!

Habe keinerlei Probleme mit Öldruck.
Kann das also nur empfehlen bevor man da ans Kurbelwelle-Schleifen denkt. ;)
26.gif


Das mit der Gewindestange müsste funktionieren. Dein Teller, der auf den Büchsenbund aufliegt sollte bei so einer Kraft nicht zu dünn bemessen sein.

Übrigens ein Interessantes Werkzeug auf dem Bild!

Gruß

Michael

Gruß

Michi
 
Hallo Tom,
natürlich wäre der Verbleib der Büchse "suboptimal".(Mein kleiner ,innerer Schweinehund) Aber:wenn ich die Anleitung zum Büchsenziehen im Perkins WHB richtig verstanden habe,funktioniert das mit deren dafür vorgesehenen Werkzeugen nur bei ausgebauter Kurbelwelle.Was ja bedeuten würde:Schlepper trennen,Kupplung , Schwungscheibe, Vorderachsbock,Riemenscheibe,Steuergehäusedeckel u. Kurbelwellle demontieren, um nur die groben Schritte zu nennen.
Wenn du ein Werkzeug kreierst oder es eines gibt,daß bei eingebauter KW funktioniert,dann fang halt mit besagter Büchse an und wenn es gut läuft, machst du alle.Dann sind auch mögliche Probleme mit unterschiedlichen Kolbengewichten und Kolbenkippern ausgeschaltet.
Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthias,

im Perkins WHB steht wirklich .."remove all components from the cylinder block"

...aber, im MF WHB steht davon nichts:

PD_150_Auspresswerkzeug.jpg
 
Gestern sind die neuen Teile gekommen,

1x Düsenstock mit Einsatz
1x Buchse
1x Kolben
4x Ringsatz
1x Pleullagersatz

nach dem Vergleich neue Buchse zu alte Buchse werde ich alle anderen guten im Block lassen. Die alten Buchsen sind um bis zu 0,05mm kleiner, als die neue Buchse, somit macht es keinen Sinn diese zu tauschen.

Ich habe alle 3 guten Buchsen noch einmal vermessen, hier ergibt sich einen Unterschied zwischen längs und quer zum Motor (90° verschoben) von 3 bis 5 hunderstel (0,03mm bis 0,05mm) das ist für mich jetzt kein Grund diese Buchsen zu tauschen.

finaly: ich habe in der Zwischenzeit versucht den abgebrochen Düsenstock auf Zylinder 1 zu bergen.... Teil für Teil ist diese Drecksding nur raus gegangen, bis ich aufgegeben hab jetzt ist der untere Teil von dem Düsenhalter wie eine Art Stoppel in dem Loch noch drinnen. Letzte Möglichkeit, vom Instandsetzer ausbohren.
Zu aller Freude ist nun auch der Düsestock auf Zylinder 4 abgerissen
89.gif
89.gif
. Ich habe den Düsenstock nun seit 2 Wochen mit WD40 weichen lassen... ohne Erfolg.
Die von Matthias angedachte Methode habe ich auch in die Tat umsetzen können, Stehbolzen rausdrehen und von unten mit der Mutter hochschrauben... auch hier keine nennenswerte Änderung.

Auch drehen des Düsenstockes brachte nichts ausser das sich der Düsenstock von dem Gegengewinde lockerte, der Stock selbst blieb bomben fest.

Es ist nach wie vor verwunderlich das die 2 anderen Düsenstöcke vergleichsweise leicht rausgingen.... vielleicht hat sich ja irgendwann einer den Spaß erlaubt und die Stöcke reingeklebt
49.gif
49.gif
was weis man....

und wie immer ein paar Bilder zum drüber streuen...

Zylinder 4, 3, 2, 1
Kolbenkipper ja, nein?

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Zylinder 4, 3, 2, 1
Kolbenkipper ja, nein?... auf Zyl 3 sind eindeutige Riefen zu sehen... die Laufbuchse zeigt keine Auffälligkeiten.

IMG_3199.JPG


Zylinder 1
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Zylinder 2
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Zylinder 3
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Zylinder 4
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alt vs neu
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Preisfrage wer erkennt den Unterschied???
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Aufgrund dessen das das Spiel von Kolbenring zu Kolbenringnut bei jedem Kolben über 0,25mm beträgt werden alle 4 Kolben ersetzt. Dies wir auch der Grund sein warum der Ring gebrochen ist, da teilweise die Nut wo der Ring gebrochen ist fast doppelt so groß ist wie der Ring selbst dick ist. Auffällig ist das bei allen Kolben die oberste Ringnut das größte Spiel aufweist.

Nachdem der Kopf offensichtlich schon mal unten war wurden wahrscheinlich damals die Ringe getauscht... keine Ahnung ob damals auf dieses Spiel geachtet wurde... aber höchst wahrscheinlich nicht.

Nächste Woche stell ich den Kopf zum Instandsetzer und lass mir mal einen Kostenvoranschlag machen was die Reparatur kostet... abhängig davon wird er instandgesetzt oder getauscht.

wenns kommt dann richtig dick!

Gruß Tom

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Hallo Leute!

Was bisher geschah:

Wie schon erwähnt habe ich den Kopf zum Instandsetzer gebracht.

Die erste Aussage nachdem der Meister den Kopf gesehen hat und die 2 abgebrochenen Düsenstöcke geseh hat... "der is zum schmeißn.... da is gscheiter sie kaufn an neichn"

Im ersten Moment dachte ich .... das hat er aber jetzt schnell analysiert
7.gif
.

Auf die Frage ob man die Stöcke nicht ausfräsen könnte... meinte er möglich ist alles.

Wir einigten uns das er den Kopf Inspiziert und mir einen Kostenvoranschlag erarbeitet... natürlich nicht kostenfrei!

Am nächsten Tag rief ich an und fragte was jetzt Sache sei... den einen Düsenstock hat er leicht herausgebracht ohne zu fräsen den anderen müsste man ausfräsen.

4 neue Ventilsitzringe an den Einlässen
8 neue Ventilführungen
Ventile einschleifen
Kopf planen
Dichtsatz

Kostenpunkt über 900€ incl Märchensteuer
Mir fiel im ersten Moment die Lade runter... im 2. Moment.... wirtschaftlicher Totalschaden... dass kannste getrost vergessen.

Ich habe dann vereinbart den verbliebenen Rest des Düsenstockes aus zu fräsen und den Rest mal so zu lassen wie er ist.
Der gesamte Spaß hat mich dann auch noch einen knappen hunderter gekostet
38.gif
.

Daheim angekommen habe ich mal die verkockten Ventile mit reinigungsvlies gesäubert und mich mal in die Perkins WHB Materie über das Thema Zylinderkopf eingelesen.

Hier steht laut MF und Perkins WHB Zwischenraum zwischen Ventil und Zylinderkopffläche
Einlass max. 1,55mm
Auslass max. 1,4mm

Die Zwischenräume sind teils innerhalb der Toleranz und teils außerhalb, jedoch vorrangig befinden sich die Einlassventile außerhalb der Spec.

Nachdem sich die Instandsetzung durch einen Fachbetrieb für mich nicht rechnet habe ich nach Aftermarket Alternativen gesucht und bin auch recht schnell fündig geworden.

Fergyfan bietet den Kopf komplett mit Ventilen für glatte 500 Öcken an... da kann man im Vergleich zum Preis des instandgesetzten alten Kopf echt nicht meckern...
Ich habe dann meinen Kontakt in good old Britten angeschrieben und ein echt gutes Angebot bekommen wo ich nicht nein sagen konnte.
Kopf ist nun unterwegs und sollte die Woche kommen.

An der Laufbüchsen Front gibt es mittlerweile auch schon Bewegungen, die M27 10.9er Gewindestange samt Muttern und Scheiben sind gestern geliefert worden.
Der Büchsenzieher wird morgen fertig sein... so Gott und Herr Newton wollen ist die Büchse am Wochenende gezogen... aber wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben.

und wie immer ein paar Bilder zum drüberstreuen
44.gif

Die Auslassventile sehen alle durch die Bank sehr bescheiden aus...

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Gruß Tom

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Na, da hast du ja eine schöne Geschichte zu erzählen wenn die Kiste wieder läuft!
 
Hallo Leute!

Voller Stolz kann ich verkünden die Büchse ist gezogen!

Das Werkzeug + M27 x 1000mm
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Eine Fummelei bis das Werkzeug an Ort und Stelle war
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Die ersten Millimeter sind geschaft
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Nach 6 Stunden... endlich geschaft...
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Und hier gehts zum Video!!!

---> https://www.youtube.com/watch?v=N0tpmEuCjo8

Gruß Tom

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Hallo Tom,
Glückwunsch zu deinen 30t per Muskelkraft.Lustig finde ich die Geräuschkulisse in deinem Video. So wie du, hat Steffi Graf auch immer gestöhnt. Und dann das Wiehern der Pferde im Hintergrund
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.
Versteh mich nicht falsch, ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Anfang Februar, während der "lustigen Tage", hat der Frost das Druckrohr unserer Wasserturbine gefetzt. Nachdem ich endlich einen Metallbauer gefunden habe, der das Ding nachbauen kann (wiegt ca. 400 kg und muß per Hand an den Einbauort) mußte ich letztes WE 64 Flanschschrauben M 20 ,schwarz,57 Jahre alt demontieren.

Gruß +Matthes+
 
Na nicht schlecht! Ich bin defintiv beeindruckt!

Kannst du mal ein Foto einstellen, wo man sieht was du eigentlich alles demontieren musstest? Sieht so aus als hätte die Lenkung auch weichen müssen!

Gruß Markus
 
Hallo Leute!

Glückwunsch zu deinen 30t per Muskelkraft
Na nicht schlecht! Ich bin defintiv beeindruckt!

Wieder mal danke für die Glückwünsche!

Ich muss ehrlich gestehen nach dem die Büchse gezogen war umgab mich ein tiefes Gefühl der Freude und Zufriedenheit etwas geschafft zu haben wovor ich ich große Bedenken hatte das es es ansatzweise funktionieren könnte. Normaler Weise ist das eine Arbeit für den Motorinstandsetzer.
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Ich finde es halt toll, dass sich meine Überlegung und Berechnung über Zugkraft und Werkzeugabmaße ohne Nacharbeit in die Tat umsetzten haben lassen.... Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben... ohja wie wahr!

Zur Geräuschkulisse: Ich war kurz davor im Video einen Notiz zu hinterlassen... "das ist Danina, sie vermisst ihre Zimmergenossin... welche gerade auf der Koppel steht" :-)

Und zum Stöhnen, ich war mir sicher das so etwas kommen wird :-).... was soll ich sagen .... es war harte Arbeit. Ein längerer Hebel war nicht zur Hand somit musste dem entsprechend Kraft aufgewendet werden.

@ Skatie

ja das Orbitol musste auch weichen, aber das ist nur mit 4 Schrauben befestigt.... also nicht dramatisch, war in 10 Minuten unten.
Ansonsten ist halt alles abzubauen was runter muss um den Kopf abbauen zu können.

Das Einbauen sollte sich um vieles einfacher gestalten... nächstes WE wird die Büchse mittels Trockeneis geschrumpft... da geht bei einem delta T von 100K (°/C) sicher 0,1mm... das heißt die Büchse wird bei viel Glück ohne Kraftaufwand in die Bohrung fallen... na ich bin schon gespannt
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... derzeit ist zwischen Büchse (25°C) und Bohrung (25°C) ein Presspassung von ca 0,002mm - 0,003mm (gemessen)... wahrscheinlich wäre die Trockeneis-Aktion garnicht notwendig.... aber den Spaß tu ich mir auf jeden Fall an :-)

Gruß Tom

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Na Tom,
wie schauts aus? Es ist Samstag Abend u. du bist im Forum. Ist die Büchse drin?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Leute!

Heute waren die Kolbenringe dran. Habe alle Ringe nach einander in die jeweilige Büchse gesteckt und das Spaltmaß kontrolliert... hat alles gepasst. Dann wollte ich die Pleuel in die neuen Kolben bestücken.... tja nächstes Problem... jetzt ist wieder euer Rat gefragt.
eine Büchse bei einem Pleul ist locker und läßt sich drehen.... das darf meines wissens nicht sein!

IMG_20120428_201329.jpg


Was soll ich hier machen? neue einpressen lassen? oder geht das selber... wohl eher nicht.

Kolbenringe Einsetzen:
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Einsetzen des Ölabstreifringes:
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Zuerst zerlegen:

IMG_20120428_171450.jpg


Feder auseinander schieben:
IMG_20120428_171523.jpg


Einsetzen:
IMG_20120428_171554.jpg


und dann den Ring draufsetzen:
IMG_20120428_171707.jpg


Komplett bestückt:
IMG_20120428_171922.jpg


Gruß Tom

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+Matthes+:

Na Tom,
wie schauts aus? Es ist Samstag Abend u. du bist im Forum. Ist die Büchse drin?

Gruß +Matthes+

Hallo Matthias,

nein die Büchse ist noch drausen
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, hab am Freitag kein Trockeneis mehr bekommen, morgen (ja am Sonntag) sollte ich am Nachmittag eines haben. Montag werde ich sie dann einpflanzen.

Aber ich hab ein anderes Problem... hast du einen Rat?

Gruß Tom

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Hallo Tom,
mannomann,du läßt aber wirklich nichts aus.Ja, die Pleuelbuchse sollte sich nicht verdrehen lassen/können/dürfen,wegen der Ölbohrungen.Abhilfe weiß ich leider auch nicht. Vielleicht doch das Pleuel mit neuem Kolben zum Instandsetzer zwecks neuer Pleuelbüchse inkl. aufreiben für den Kolbenbolzen?
Die anderen drei Büchsen haben sich nicht bewegt?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Leute!

Die Büchse ist drinn!
26.gif
26.gif


aber fragt nicht was das für ein Nervenakt war
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.

Die Büchse wurde mit Trockeneis auf -55°C gemessen mit Infrarotthermometer abgekühlt.
Die Büchse war ca 6 Stunden im Eis.

Dann habe ich schon alles vorbereitet: Handschuhe, Gummihammer, Holzklotz und die ultimo Ration mein Werkzeug welches in die Büchse passt.

Büchse raus aus dem Eis in die Bohrung und dann steckte das Teil schon fest.... schei... das kanns ja echt jetzt nicht sein.

Gummihammer und drauf und schön langsam ging die Büchse rein... biss sie wieder steckte... Gott sei dank habe ich mir mein Werkzeug zur Seite gelegt und konnte jetzt kraftvoller zu schlagen... zu guter letzt musste dann der 2,5kg Schlägel herhalten um die letzten cm auch noch zu schaffen... aber sie ist ohne Beschädigung drinnen das ist die Hauptsache.

Video von meinem stümperhaften Versuch folgt noch hier mal wieder ein paar Bilder:

IMG_20120430_162605.jpg


IMG_20120430_162629.jpg


IMG_20120430_162614.jpg


Gruß Tom

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Hi,
Respekt !
Gute Arbeit.
Bitte gebe mir doch mal Info wie
Du die Blockbohrung vor dem einschieben der Büchse vorbehandelt hast.
Gereinigt ?
Eingelölt ?

Bei meinem 1080er steht mir die Arbeit noch bevor.
Gruß
Michael
 
Danke!

Bohrung gereinigt mit Bremsenreiniger, oben den Sitz für den Flansch gesäubert und dann mit der alten Büchse verkehrt herum noch ein paarmal gedreht.

Geölt wurde nichts.

Gruß Tom

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