!Schraubertipp! Motorüberholung am MF 590 Büchsen ziehen, auspressen beim Perkins 4.212, 4.236, 4.248

  • Ersteller Ersteller TomRon
  • Erstellt am Erstellt am
Hallo Tom,

ich meine !
Bin mir aber nicht ganz sicher.
So wie Du es machst können sich die Keile nicht vom Ventil lösen.
Meiner Meinung nach musst Du die Feder komplett zusammenpressen so das der Federteller oben die Möglichkeit hat 4-5mm nach unten zu rutschen.
Wenn der Federteller nach sich absenkt gehen auch die Keile los.

Wenn Du keine Mädchenhände hast müsste es auch möglich sein die Federn mit Druck auf den oberen Federteller die Federn komplett zusammenzupressen.

Gruß

(lasse mich gerne eines besseren belehren)

Gruß

Michael
 
Hallo Leute,

Danke für eure Antworten.

@Peter
Du trittst mir sicher nicht zu nahe
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, aber so schlimm ist das Werkzeug dann doch auch wieder nicht
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. Es mag ja sein das dieses Werkzeug nicht für "doppel" Ventilfedern geeignet ist, bei "einfachen" Federn wird dieses Werkzeug sicher seine Anwendungsberechtigung haben. Wenn du dir vielleicht das Video ansiehst (mein letzter Beitrag) dann glaube ich wirst auch du meinen, dass es mit dem Gerät recht einfach ist die Federn zu spannen..... sofern es wohlgemerkt keine doppel-Federn sind. War einen Versuch wert, hat halt nicht funktioniert.

Das mit dem U-Stahl ist sicher die Lösung welche ich auch in die Tat umsetzen werde
 
Himmelarschundzwirn,
jetzt war ich fast fertig,eine falsche Taste und alles ist weg.
Also noch mal von vorn:
Hallo Tom,Peter,Michael,
ihr habt ja alle Recht
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Nur,um nicht mehr Zeit für die Herstellung von "Spezialwerkzeug" als für die eigentliche Reparatur zu verwenden.
@ Tom.Die Tellerscheibe muß ca. 1cm nach unten! Prozedere OT wie gehabt.Benutze deinen Federspanner wie vorgesehen,damit hast du die stärkere Feder schon mal im Griff.Dann ziehst du einen Draht unter den Düsenhalter,rödelst ihn oben zusammen, sodass sich eine Schlaufe bildet, ca.3 cm unterhalb der Oberkante deines Federspanners.Mit einem flachen Reifenmontierhebel hängst du dich in die Schlaufe und drückst deinen gesamten Federspanner nach unten.Dann werden Tellerscheibe und Keile frei.Zur Bergung der Keile ist ein Magnet nicht schlecht.
Zum Zusammenbau,in umgekehrter Reihenfolge:-) ,bugsierst du die reichlich eingefetteten Keile mittels kleinem Schraubenzieher an ihren Bestimmungsort und klebst sie mit dem Fett an den Ventilschaft an,bevor du die Federn entspannst.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthias!

Danke für deine zündende Idee
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, das sollte so funktionieren..... Draht ist halt schon ne tolle Erfindung
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...

Danke!

Gruß Tom

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Hallo Zusammen,

na das is doch mal ein Beitrag! kenne das Problem der Einspritzdüsenmontage von meinen 500ern, habe dann auch WD40 und ein Montiereisen benutzt ging zwar zäh, aber ging!

die Rauchentwicklung/ Ölabsonderung am Entlüftungsrohr kenne ich vom 565 in geringem Maße auch, evtl. sollte ich hier auch mal die Keile (Falls vorhanden) wechseln.. am FE35 ist enorm viel Dunst am Entlüftungsrohr, die Ölabsonderung muss ich mir mal anschauen ob sich da was tut!?

danke schon mal für euern Denkanstoß, wenn ich dem 565 und dem Goldbauch so das Rauchen abgewöhnen könnte wäre das schon echt super, werde aber mal beim MF-ler nachfragen was das kostet, oder ob ich mir Werkzeug leihen kann..

tja Tom, bin mal gespannt obs deinem Hilft..
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(Ps: schon mal mit Nikotin-Pflaster versucht??)
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bin echt gespannt und drücke die Daumen!

MFg Alex
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Hi,

also falls du beim FE35 Ventilschaftdichtungen erneueren willst, dann hast du ein Problem.
Der hat nämlich keine.

Ich hatte Probleme, dass bei mir das Öl zum Auspuff richtig rausgeblasen wurde. Folge war ein Ölbesprenkelter Bulldogfahrer. :-)

Ich habe aber von einem Motoreninstandsetzer Gummikappen bekommen, die man einfach über die Ventilschäfte schiebt. Vom Aufwand her ist es das selbe wie Ventilschaftdichtungen ersetzen.

Funktioniert übrigens wunderbar!

Gruß

Michael
 
Hallo Alex!

die Rauchentwicklung/ Ölabsonderung am Entlüftungsrohr kenne ich vom 565 in geringem Maße auch, evtl. sollte ich hier auch mal die Keile (Falls vorhanden) wechseln

Keile? welche Keile meinst du? Steh am Schlauch
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Sofern ich heute von der Arbeit früh genug abreißen kann werde ich das Projekt wieder starten... drückt mir die Daumen, aber mit Matthias Tipp bin ich glaube ich guter Dinge!

Gruß Tom

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Moin,

Hallo Tom.. na Ventil-Schaft-Dichtungen halt! hatte beim schreiben den Text von Michael MF178 noch im Kopf..

klar mach ich, werde heute mit dem 590 eggen, mit 565 sähen, mit 133Super Saatgut holen und für den 35 fällt mir evtl. auch was ein! ..werde dabei an dich denken *grins*
Ps: der Große hat gestern neuen Tüv bekommen, macht jetzt nach Neu-Einstellung wieder 2300U/min bzw. 30+km/h und nächste Woche bekommt er Zwillinge!

@Crazy_Mike: achso.. hatte das falsch verstanden (hätte ja sein können das der 23C welche hat, wundert mich eh nix bei dem als ehem. Benziner zum Diesel mutierten irgendwas..) hast du die Federn demontiert, oder hatten die einen Schlitz (Prinzip Bierglas-Rosette)??
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MFg Alex
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Hi,

muss man genauso demontieren, wie bei TomRon.
Wie gesagt kann man so Gummikappen einsetzen.

Gruß

Michael
 
Hallo Leute!

Ich habe gute Nachrichten aber zum Schluss auch ganz fatale Nachrichten die mich nun doch zu dem Schritt führen den Zylinderkopf zu demontieren, aber später dazu mehr...

Freitag Nachmittag habe ich alles wieder demontiert... mittlerweile kann ich schon bei MF anfangen wenn es um diese Arbeitsschritte geht. :-)

Dann wieder Kipphebelwelle raus und Spanner angesetzt und wie Matthias gesagt hat Schlinge um den Düsenstock und mit einem Montiereisen dagegen drücken. zu anfangs hat sich dennoch nichts getan
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, zwei, drei beherzte Schläge mit einem kleinen Hammer auf den Ventilteller und plopp schon waren die Keile frei, nochmals danke für den Tipp!

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Bei allen alten Dichtungen fehlte die Spannfeder
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Hier mit Spannfeder:
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Beim Zylinder 4 ging es nur mit ein bisschen Trixerei:
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Aber auch hier ging die Feder runter!
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Im entspannten Zustand spürte man beim drehen des Ventils im Ventilsitz starke Unebenheiten welche durch hin und herdrehen weniger wurden, deshalb entschloss ich mich alle Ventil mit der Bohrmaschine im Sitz zu drehen um etwaige Verkrustungen so loszuwerden. alle Ventile hatten leichtes Spiel, bei Zylinder 1 am Auspuffventil war das Spiel deutlich höher als bei den anderen.
Beim Zylinder 4 spürte ich ein große Unebenheit die nach dem "Einschleifen" etwas besser wurde.
Bis hier her ging für meine Begriffe alles glatt und ich beendete den Tag mit einem zufriedenen Gefühl!

Am nächsten Morgen stellte ich alle Ventile wieder ein (0,30mm kalt) und freute mich schon auf den ersten Kaltstart.
Tja und da fing die Sche.... an. Er sprang einfach nicht mehr an. Mit und ohne Vorglühen und sogar mit Motorvorheizung nicht.

Sofort den Kompressionsprüfer aus der Werkstatt geholt und siehe da, am Zylinder 3 wo noch vor einer Woche 23bar waren, sind heute nur mehr 12bar.... Mein Verdacht war, dass sich Ventile im Lauf der Zeit auf eine bestimmte Position eingelaufen haben und nun nicht mehr in Position sind.

Danach habe ich den Düsenstock auf Zylinder 2 ausgebaut und siehe da 26bar.... scheint ok zu sein.

Jetzt kam Düsenstock auf Zylinder 1 dran und hier passierte was ich insgeheim schon vor allen Arbeiten befürchtete.....

Düsenstock Nr 1 riss mir bei der Demontage ab!!!
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Ich habe denn noch kläglich versucht den Rest der Düse heraus zu bekommen, nachdem ich die Düsennadel leicht heraus bekam. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar jetzt muss der Kopf wirklich runter.

Gestern habe ich den MF dann in mein "Carport" gestellt. Sofern ich die Woche Abends mal zeit habe kommt der Kopf herunter

Gruß Tom

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Hallo Tom,

schade, das Du den Injektor geschaft hast.
Nicht umsonst wurde der Injektoren Rostfresser entwickelt.

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Grüßle
Peter
 
Hi Peter,

und wo kann man den zu welchen Preis erwerben? :-)

Gruß

Michael
 
Hallo Tom,
auf der einen Seite:schöner Mist!
Auf der anderen Seite und das ist die Bessere : Nun bist du gezwungen,es ordentlich zu machen! Alles andere wäre nämlich Pfusch (am Bau) gewesen! Wie ich weiter oben schon schrieb: Kopf runter ! Ventile raus,alles ordentlich von Ölkohle befreit,Ventile einschleifen,neue Schaftdichtungen.Nun kommt korrekte Düseneinstellung/Erneuerung dazu.
Dann schaust du dir noch das Kolbenspiel an.Falls die Kolben nicht im Zylinder umherfallen oder du richtige Riefen in den Büchsen siehst, mein Tip: die Ölwanne geht ohne Trennung des Schleppers ab. Löse die Pleuellager u.drücke die Kolben nach oben raus.Alles gut markieren. Spendiere einen Satz neuer Kolbenringe,(sollte nicht viel mehr als 150 € kosten) und baue alles wieder zusammen.
Habe seit diesem Prozedere an meinem 4.248 im 178er zwischen den empfohlenen Ölwecheln nie mehr Öl nachgefüllt.
Gutes Gelingen und Gruß
+Matthes+

P.S. Mensch Peter,es gibt einen "Injektorenrostfresser"?,statt WD 40.
Das ist doch ein superinterressantes Thema.Ich bin kein Freund von Werbung im Forum,aber wenn es ein innovatives Produkt ist,was einigen hilft.Stell es doch mal vor. (Einverständnis des Admins vorrausgesetzt.)
 
Hallo Mannen,

auch ich möchte eigentlich Werbung vermeiden und mich hier nicht weiter über Chemische Hilfsmedien weiter ausbreiten.
Dafür gibt es im ‘www‘ Suchmaschienen wo man Anbieter findet.
Hier hatten wir die Info im Juni 2010 schon mal.

Zu meinem (gesetzlichen) Schutz steht ‘Nur für gewerblichen Einsatz‘ auf den Flaschen.
Grüßle
Peter
 
Hallo!
ja gezwungener Maßen kann ich es jetzt ordentlich machen... mal sehen was mich unter dem Kopf erwartet
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Na dann gehts dem nächst ans Kopf demontieren...

Brauche ich neue Zylinderkopfschrauben/Muttern?
Pleullagerschrauben/Muttern?

Pleullager kommen natürlich auch neu wenn ich unten schon offen habe.

Mein Innenfeinmessgerät kann ich nun auch einsetzen... mal sehn was das Innenmaß der Büchsen sagt. wenn es da auch hackt dann wird das mit Büchsenziehn echt krass.... was mich wieder zum ursprünglichen Thema führt. Hat denn niemand von euch jemals Büchsen gezogen?
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Huhu,

bevor du Urteile mit deinem Innenmessgerät fällst, solltest du dieses erst mal kalibrieren (lassen).

Du solltest auf jeden Fall sicher wissen, was du da eigentlich misst.

Nur so als Hinweis. ;-)

Gruß

Michael
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Nachdem ich mit dem Innenfeinmessgerät sowieso nur relativ zu einer Referenz messen kann muss ich das Messgerät sowieso gegen mein Kalibriermaß abgleichen
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Gruß Tom

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Hallo Tom,
jetzt hör doch mal auf, mit waswärewenn,wörstcasus. Das ist nur eine simple Maschine,die du locker beherrschst.
Mach den Kopf runter und schau nach.Du brauchst keine neue Schrauben/Muttern.Und ob du neue Pleuellagerschalen brauchst,wirst du dann sehen.Und mögliches"Büchsenziehen" kommt noch viel später.

Gruß +Matthes+
 
Danke für die Blumen! Ich habe das halt von meinem Job so im Hinterkopf alles auf "Wurst Käse"
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auszulegen. Jetzt kommt mal die Rübe runter und dann wissen wir mehr!

Gruß Tom

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Hallo Leute!

Der Kopf wurde heute Demontiert, alleine die Vorarbeiten haben einen halben Tag gedauert bis der Kopf soweit frei war damit er abgenommen werden kann.

An einem Stehbolzen war der Kopf recht angrostet, hier konnten nur viel WD40 Holzklötze und Kunststoffkeile helfen damit der Kopf in die Höhe kam. Ich schätze mal 40 bis 45 kg wird das Teil schon haben.

Soweit so gut das.... jetzt war ich schon echt gespannt auf das Innenmaß der Büchsen und ob sich irgend welche Schäden an den Zylinderwänden zeigen würden.

Laut Perkins Werkstätten Handbuch beträgt das Innenmaß einer fertigen Büchse zwischen 101,09 und 101,12mm das Verschleißmaß beträgt 0,20mm... nach Adam Riese beginnt das Maß wo die Büchsen am Ende sind bei 101,32mm.

Mit diesem Maß habe ich nun mein Innenfeinmessgerät kalibriert.

Alle Büchsen zeigten einen zwischen 0,25mm - 0,30mm kleineren Durchmesser als das berechnete Verschleißmaß.

Mir viel ein Stein vom Herzen!
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So nun geht es weiter mit der Ölwanne.
Bilder gibt es dann morgen wieder.

Gruß Tom

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Hallo Tom,
also ist "Büchsenziehen" schon mal außen vor.
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Ich gehe mal davon aus,daß du nach WHB arbeitest. Besonders zu beachten ist eigentlich nur die Stellung des Schwingungsdämpfers beim Zusammenbau,alles andere ist für dich easy.Mach einen Satz neuer Ringe rein,Pleuellagerschalen falls wirklich nötig (was ich nicht glaube,da du kein Problem mit dem Öldruck hattest) und schon bist du untenrum fertig.
Den Kopf zerlegst du komplett,befreist alles von Ölkohle und schleifst die Ventile ein.Bei Bedarf Kopf planen lassen.Damit ist der "mechanische" Teil erledigt.
Def. Düsenhalter erneuern,alle Düsen abdrücken lassen.
Viel Erfolg!

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthias!

Joo... wat soll icke sagen.... 11. Gebot: du sollst dich nicht täuschen!
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Scheibe.... meine Ängste (worst case) haben sich doch bewahrheitet.

Um es kurz zu machen bei Zylinder 4 ist der 1. Kolbenring und der Ölabstreifring gebrochen. Der Kolbenring hat tiefe Furchen geschlagen die Büchse ist somit runiert. Der Ölabstreifring war noch ganz und ist dann beim Ausbauen des Kolbens auseinander gefallen. Die Beschädigung der Büchse habe ich wie die Kolben noch verbaut waren nicht bemerkt da ich auf der rechten Seite stand, zumal waren die Furchen auch noch mit Ölkohle zugekleistert.

Was nun? Büchse raus, ja klar, aber wie?

Die Balancer Unit/Schwingungsdämpfer habe ich so eingestellt, dass die Markierungen (Punkte) übereinander standen, in dem Zustand habe ich den Motor dann auch belassen und nur die Kurbelwelle um 180° vor oder zurück bewegt um die Kolben ausbauen zu können.... Ich musste zig mal die KW drehen bis die beiden Markierungen überschnitten waren.

Und hier der Mist in Farbe:

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Kalibrierung
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die Büchsen sind bis zu 3 Zentel unter der Verschleisgrenze bei einem berechnentem Verschleißmaß von 101,32mm
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ohne Worte...
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und hier die Furchen in der Büchse die ich zu anfangs nicht bemerkt habe
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nun ist guter Rat teuer!

Gruß Tom

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Hallo Tom,
schöner Mist,aber ist so.Auch wenn sich die Perfektionisten im Forum gleich wieder aufregen: Was willst du? Einen "neuen,generalüberholten" Motor? Mit Gewährleistung?Dann wird dir jeder Perkins-Service (Ursprung des Perkins WHB) raten:Alles erneuern!
Dann mußt du ihn komplett ausbauen,von sämtlichem Ballast befreien u. die Büchsen austauschen.Dazu kommt der "welches Schweinderl hätten sie denn gerne " Aspekt bzgl. der Büchsenvarianten.
Wenn das dein Anliegen ist,bau den Motor aus und gib ihn zum Instandsetzer.
Wenn dein 590 wie bisher einfach nur laufen soll,was er ja trotz gebrochener Ringe getan hat,nur mit weniger Ölverbrauch: Mach alles ordendlich sauber,bestell den Service-Satz Kolbenringe (Ö-reich weiß ich nicht,in D. Kolben-Seeger) und laß sich alles "einschleifen". Kann doch nur besser werden.
So würde ich es machen.
Möglicherweise zu verlieren hättest du zwei dutzend Arbeitsstunden und einen Satz Kolbenringe für ca. 150€ + Kopfdichtung,falls es wider Erwarten nicht klappt.
Meine bescheidene Meinung.

Gruß +Matthes+
 
Alter Falter, wenns kommt dann aber dick!

Ich muss Matthias zustimmen!

Gruß Markus
 
Hi mein Lieber!

ja schei.. die Wand an! das is natürlich ärgerlich
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mein Beileid, aber wie Matthes schon schrieb.. sieh es als Chance! So kannst du deine Schrauberkenntnisse weiterentwickeln und du hast nachher alles ordentlich und hast darüber Gewissheit!
Ps: ..deshalb habe ich beim 565 und beim 590 zu aller Erst die Zylinderkopfdichtung erneuert.. da sieht man evtl. Verschleiß im Inneren!

aber wie hast du denn den Düsenstock zerledert? der war doch schon draußen oder!? evtl. verkanntet?

weiterhin Daumen-drück
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MFg Alex
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