!Schraubertipp! Motorüberholung am MF 590 Büchsen ziehen, auspressen beim Perkins 4.212, 4.236, 4.248

  • Ersteller Ersteller TomRon
  • Erstellt am Erstellt am
Hallo Michael,
wenn die Ventilführungen ausgeschlagen sind saugt der Motor durch diese Öl in den Brennraum. Wenn man den Motor auf Überschneidung dreht, öffnen sich die Ventile leicht und sind nicht im Ventilsitz fixiert. Wenn man nun an der Oberseite des Ventils wackelt ( beim Kipphebel ) kann man erkennen ob das Ventil Spiel hat. Ich denke daß da das Problem liegt, denn wenn man die verkohlten Einlassventile sieht liegt der Verdacht nahe. Wie ist deine Meinung zu diesem Fall.

Dieselgrüße aus Niederbayern
Stefan
 
Hallo Leute!

@ Matthias,

ja hab ich verstanden, zum kontern müssten meiner Meinung nach genügend Gewindegänge vorhanden sein.

{Bergdoktor}:

Hallo Tom,
ich hab mir den Faden nochmal kpl. einverleibt. Dein Problem ist der Ölverbrauch und der Motor ist keine Ölsardine. Da bleibt nur die Möglichkeit des Ölverbrennens.

korrekt!

Es gibt nur zwei Richtungen woher das Öl kommen kann, von oben über die Ventilführungen oder von unten über defekte Ölabstreifringe.

korrekt

- haben die Ventilführungen Spiel, Motor auf Überschneidung drehen und mit der Wasserpumpenzange an dem betreffenden Zylinder prüfen.

Muss ich prüfen, was mach ich mit der Wasserpumpenzange?????

- überprüfe ob dein Perkins Ventilschaftdichtungen hat

Ja hat er, wie ich den Ventildeckel unten hatte, konnte man durch die Ventilfedern die Ventilschaftdichtungen erkennen.

- Ölabstreifringe, wie sehen die Laufbüchsen aus haben sie Riefen?
Keine Ahnung, da der Kopf noch drauf ist. Bevor ich die Kompression nicht gemessen habe bleibt er auch noch oben.

Wenn man deine Einlassventile so sieht muß Öl von dieser Seite kommen.

Das sehe ich genau so, überhaupt Zylinder 1 und 4 schauen dem entsprechend schlimm aus.

Heute ist mein Zylinderdichtsatz gekommen, d.h. ich kann jetzt zumindestens die Krümmer wieder montieren, am WE gibts wieder einen Einsatz für den MF.

Gruß Tom

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MF165 MP, A4.212, BJ 1972 --> Schauraum
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Hallo Tom,

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Muss ich prüfen, was mach ich mit der Wasserpumpenzange?????
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Ich dachte mit der Zange an den Ventiltellern oben an den Kipphebeln wackeln,dann wird man nicht so deckig wie mit der Hand. Wenn die Ventilführungen sehr viel Spiel haben bringen neue Ventilschaftabdichtungen nur kurze Zeit Besserung, denn sie sind bald wieder undicht.

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- Ölabstreifringe, wie sehen die Laufbüchsen aus haben sie Riefen?
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Wie gehts dir mit den Einspritzdüsen, werden sie locker? Ich dachte vielleicht hast du die Möglichkeit mit einem Endoskop mal rein zu schaun. Sollten die Ventilführungen i.O. sein würde ich die Schaftabdichtungen bei montiertem Zylinderkopf wechseln. Dein MF wird ja regelmäßig benötigt, da kann man sich keine längeren Ausfälle leisten.

Dieselgrüße aus Niederbayern
Stefan
 
Hallo Stefan,

vielen Dank für die gut verständliche Antwort.
Jetzt habe ich es verstanden.
Mit Motorentechnik kenne ich mich eigentlich gar nicht aus.
Ich habe doch einen 1080er bei dem der Motor aus der Entlüftung bläst.
Der Motor springt jedoch gut an und ich denke Kraft hat er auch noch ordentlich. (Habe keinen Vergleich wieviel Power der 318 haben müsste)
Den Ölverbrauch muss ich noch prüfen.
Auf kurz oder Lang habe ich vor den Motor (sofern erforderlich) überholen.

Kannst Du mir nochmal kurz beschreiben welcher Defekt vorliegen kann wenn der Motor bläst...

Danke

Michael
 
Hallo Michael,
ich gehe mal davon aus du meinst das Blasen aus der Kurbelgehäuseentlüftung. Diesen Fall hat man wenn die Kolbenringe verschlissen, oder die Laufbüchsen eingelaufen sind. Dann verliert man Kompression ( Verdichtungsdruck ) diese geht nach unten ins Kurbelgehäuse und bläst über die Kurbelgehäuseentlüftung ins Freie ( ist der Schlauch am Ventildeckel ). Man verliert etwas Leistung aber nicht problematisch. Wenn dein Schlepper gut anspringt, nicht sonderlich Öl verbraucht würde ich von einer Reparatur absehen. Wieviele Betriebsstunden hat dein Schlepper auf der Uhr?

Dieselgrüße aus Niederbayern
Stefan
 
Hallo Leute!

es gibt wieder News!

Gestern hab ich den Dichtsatz von der Post geholt:
IMG_20120307_220326.jpg


und ich habe es endlich geschaft den Düsenstock heraus zu bekommen.

Hebeln bracht nichts, dann kam ich auf die Idee den Düsenstock mit einem "Keil" heraus zu treiben, und das funktioniert dann auch recht gut, als keil fungierten mehrere Schraubenzieher mit verschiedenen Breiten und so wurde der Düsenstock Stück für Stück herausgetrieben bis keiner meiner Schrauben zieher mehr passten, dann habe ich mit 2 Brecheisen den Stock an beiden Seiten gefühlvoll heraus gehebelt, aber seht selbst.

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Heute Abend schau ich ob der eine Adapter passt den ich bei meinem Kompressionstester dabei habe.

Gruß Tom

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Hallo Tom,
Glückwunsch zu der schweren Geburt. Wahnsinn,wie versifft das Teil ist. Viel Erfolg bei den anderen Dreien!

Gruß +Matthes+
 
Hallo Leute!

Heute ist mein Innenfeinmessgerät aus England gekommen, jetzt kann ich eine Aussage über die Büchsen machen, wenn der Kopf demontiert werden sollte

IMG_20120308_140841.jpg


Gruß Tom

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Sehr fein, wenn du weiterhin so feines Werkeug kaufst kannst bald eine LAMA Werkstatt aufmachen ;-)

Die Dichtungen für den Ansaugkrümmer gibts noch? Was hab ich die eigentlich selbst geschnitten?
 
Die Dichtungen gibts aber nur im Dichtsatz (ökoprofi), vielleicht gibt es sie direkt beim Austro Diesel?

Ventilfederspanner wurde heute auch geordert!

Was du an Werkzeug hast brauchst du dir nicht ausborgen, zu mal es ja seinen Wert erhält und auch in schlechten Zeiten nicht weniger wert wird!

Gruß Tom

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Hallo Tom,
sieht jetzt doch nach einer kpl. Überholung aus, ich glaube dich hat der Ergeiz gepackt, oder es waren die ersten Sonnenstrahlen von dieser Woche.

Dieselgrüße aus Niederbayern
Stefan
 
Hi,

darf man fragen was der Satz gekostet hat?
Wie funktioniert das eigentlich mit der Messuhr?

Die Variante kenn ich noch gar nicht.

Gruß

Michael
 
Hallo Stefan,
nochmals Danke für die Info.
Ich habe heute den 1080 gestartet.
Er sprang mit kurzem Vorglühen nach langer Standzeit sofort an.
Der Betriebsstundenzähler ist wahrscheinlich 1976 bei 2950 Stunden stehen geblieben.
Den Pedalen und dem sonstigen Verschleiss nach dürfte der Schlepper keine 7000 Stunden auf dem Buckel haben.
Das Blasen aus der Kurbelwellenentlüftung war schon schlimmer.
Nachdem ich den Schlepper mal richtig heiss gefahren habe ist es im Standgas weniger geworden.
Über welchen Kanäle kann der Druck der sich in der Ölwanne aufbaut nach oben in die Kurbelwellenentlüftung gelangen ?
Das Entlüftungsrohr ist am Ventildeckel angeflanscht.

Zum leichten abblasen kommt hinzu das im "Dampf" auch ein leichter Ölfilm enthalten ist.
Das führt dazu das sich unter dem Röhrchen nach einiger Zeit ein kleiner Ölfleck abbildet.
Wie kommt das Öl dort hin.
Was wäre zu reparieren ?
Ich werden den Schlepper demnächst mal für eine Stunde so richtig belasten und prüfen wieviel Öl er verbraucht.
Leider habe ich keine richtige Möglichkeit die Maschine mal so richtig zu fordern.

Gruß

Michael
 
Hallo Leute es gibt wieder News!

Ich habe gestern einen Kompressionstest am Zylinder 3 durchgeführt. Ich hatte Glück das der eine Düsenadapter mit Brücke gepasst hat
Das Adapterstück in Konusform legte sich schön auf das Loch im Kopf. Die Brücke musste leicht modifiziert werden.

Gemessen wurden am Zylinder 3: 22bar, bei kaltem Motor, Düsenstöcke auf Zylinder 1,2 und 4 sind noch im Kopf verblieben. Messmethode: trocken, also Kolben nicht mit extra zugeführtes Öl benetzt.

aber seht selbst:

IMG_20120308_204535.jpg


IMG_20120308_204526.jpg


IMG_20120308_205125.jpg


und hier noch ein Video vom Test selbst:

www.youtube.com/watch?v=aVqAZPv30kM

Gruß Tom

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Hallo Tom,
22 bar ist leider ziemlich wenig. Bin gespannt auf die anderen drei.
Zu deinem Gedanken extra zugeführtes für die Kolben:
Du weißt,daß auch der 4.248 Muldenkolben hat, oder?
Durch die Düsenöffnung dürfte es schwierig sein, Öl an die Kolbenringe zu bekommen.
Gutes Gelingen.

Gruß +Matthes+
 
Wie gesagt, die bei der Messung waren die anderen Düsen auch noch drin.

heute habe ich noch mal gemessen, Batterie stand voll im Saft, und siehe da auf einmal waren es 25bar! Aussagekräftig ist die Messung meiner Meinung nach nur wenn alle Düsen ausgebaut sind.
Morgen wird wieder zusammengebaut.

Gruß Tom

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Hallo Leute!

Heute wurde wieder zusammen gebaut. Ich hab natürlich wieder ein paar Bilder gemacht.

Dichtflächen geschliffen
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Düsenstock vorher:

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Düsenstock nacher:

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Düsenstock wieder eingebaut, und ordentlich eingefettet damit das Teil nicht so schnell wieder anrosten kann!

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Einspritzdüsen-Dummy

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Das ist der gesamte Kompressionsprüfsatz

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So und nun kommen die unguten Dinge.

Leider hat sich beim Reinigen des Düsenstockes die Mutter dort wo die Leckölleitung dran kommt gelöst und irgendwie hat sich dieses "Gewindegehäuse" gelöst.... dann hab ich neugierig wie ich bin auch gleich mal einen Blick rein gemacht, erst nacher bin ich drauf gekommen, dass ich vielleicht eine Dummheit gemacht habe......
Gehe ich recht in der Annahme das ich nun den Einspritzdruck von der Düse verstellt habe?????
9.gif


Punkt zwei: der Druck an der Kurbelgehäuseentlüftung hat sich nun dramatisch erhöht, vor ein paar Wochen noch habe ich hier einen Maximaldruck von 0,2 bar gemessen, heute waren es nach ca. 1min 1,0 bar!!!

Mittlerweile schleudert es mir jetzt auch schon das Öl aus der Peilstaböffnung wenn der Motor noch kalt ist, das war vor ein paar Wochen auch noch so das der Motor dabei warm sein musste....

Aber seht selbst: youtu.be/StvJN5JFy8g

Gruß Tom

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Hallo Tom,
ich hab mir dein Video angesehen, sieht nicht so toll aus. Ich denke es wird auf eine kpl. Reparatur hinaus laufen. Hast du die restlichen Düsenstöcke raus bekommen? Wie sind die Kompressionswerte? Mit der Einspritzdüse kenn ich mich nicht so gut aus, ich kenne das System mit den Einstellscheiben. Wenn das beim Perkins auch so funktioniert dann hast du nichts verstellt.

Dieselgrüße aus Niederbayern
Stefan
 
Hallo Tom,
alles okay bei dir?
Habe mir deine ganzen Bilder noch mal angeschaut.Wenn ich mir die Schraubenköpfe der Zyl-Kopf-Schrauben anschaue steht fest: Der Kopf war schon einmal runter, warum auch immer!
Mir fällt zwar keinerlei Zusammenhang zwischen deinen Arbeiten und dem Druckanstieg im Kurbelgehäuse ein, es gibt m.M. aber nur eins: Rübe runter u.nachschauen.

So wie ich dich kenne: du wirst doch nicht.........wegen der schwarzen, ölverschmierten Hände deine Tastatur u.Kamera schonen wollen u. uns im Ungewissen lassen.
teu35.gif


Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthias,

ja es geht, so wie die anderen halt wollen
teu35.gif


Ja das ist mir auch schon aufgefallen, das der Kopf schon mal unten gewesen ist, man sieht ja auch das der Lack zwischen Kopf und Block nicht vorhanden ist!

Ja Rübe runter wird zwangsläufig bald der Fall sein, aber wie weiter oben schon erwähnt, step by step!

Jetzt sind zuerst die Ventilschaftdichtungen dran! dann wird der Ölverbrauch gemessen und dann sehen wir weiter!

Kannst du deine Meinung noch kund tun ob ich mir die Einspritzdüse versehentlich verstellt habe??

Ventilfedernspanner ist schon geordert, sollte seit heute schon daheim liegen.

Eine frage bleibt mir noch, wie finde ich den oberen Totpunkt am 1 bzw 4. Zylinder?? 2 & 3 sollten dann um 180° versetzt sein?

So wie ich dich kenne: du wirst doch nicht.........wegen der schwarzen, ölverschmierten Hände deine Tastatur u.Kamera schonen wollen u. uns im Ungewissen lassen.

ne.... alles wird Dokumentiert! aber unter der Woche ist halt immer wenig Zeit das ich was mache. Unter freiem Himmel zu später Nachtstunde habe ich zwar auch schon des öfteren hinter mir, muss aber nicht unbedingt sein, zu mal meine bessere Hälfte auch noch etwas Zeit von mir haben will.
 
Hallo Tom,
wie Stefan kenne ich auch nur die Druckeinstellung per Scheibenzulage unterschiedlicher Dicke. Wenn du alles wie gehabt zusammengeschraubt hast, sollte der Druck nicht verstellt sein.
Ja, Ventile von 1 oder 4 auf Überschneidung stellen,(vor Abbau der Kipphebelwelle) dann sind 1 und 4 auf OT. Für 2 und 3 um 180 Grad weiterdrehen.
Unter freiem Himmel zu später Nachtstunde......
Was für ein Glück,wird bald wieder die Zeit umgestellt und es ist nicht mehr so kalt.
teu35.gif

Nee im Ernst, deine Bedingungen sind schon krass.
Keine Möglichkeit für eine überdachte Schrauberecke oder billiges Doppelcarport aus dem Baumarkt auf dem Hof ?
Gruß +Matthes+
 
Tja ich habe gelernt damit zu leben, es ist so wie es ist, sollte es wirklich zu der Großoperation kommen habe ich schon ein trockenes Plätzchen organisiert.

Gruß Tom

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Hallo Leute!

Gestern habe ich versucht die Ventilschaftdichtungen zu tauschen. Vorweg es blieb nur beim Versuch aber warum und wieso berichte ich weiter unten.

Motorhaube wieder runter, Verrohrung von der DLA abmontiert, Ventildeckel abgeschraubt... soweit hatte ich bisher schon Routine!.

So nun galt es beim 1. Zylinder den oberen Totpunkt zu finden. 3/4 Zoll Knarre ausgepackt, passende Nuss aufgesetzt und im Uhrzeigersinn gedreht bis der bis beide Ventil am 4. Zylinder auf Überschneidung standen und nun habe ich geprüft ob auch wirklich das Ventil beim eindrücken am Kolben anstand.... das tat es auch. Ich habe mir dann gleich auf der Riehmenscheibe von der KW eine Markierung gemacht, ebenso auch auf dem Steuerraddeckel.

Dann kam die Kipphebelwelle dran, war nicht dramatisch, 4 Muttern (SW18) bei der 2. ging der Stehbolzen mit raus.... nicht weiter tragisch.
Dann packte ich mal meinen "tollen" Ventilfedern-Spannapparat aus und spannte die 1. Feder (Ansaugseite) an.

Tja und von da an ging nichts mehr weiter, ich konnte zwar die Ventilfeder spannen und auch spannungsfrei vom Zylinderkopf abheben, d.h. ich konnte das Ventil nun ohne große Kraftaufwendung gegen den Kolben drücken, aber der gewünschte Effekt, dass die Keile sich von dem Sitz Lösen und ich das Ventil von der Feder frei bekomme trat nicht ein :(.

Ich habe es dann noch bei 2 anderen Ventilen probiert, selbes Fehlerbild.

Bevor ihr euch jetzt fragt warum ich die Ventilfeder nicht ganz unten aufgenommen habe...... im enspannten Zustand= (Ventilfeder ist nicht mit Ventilfedernspanner gespannt) besteht die Möglichkeit nicht die Feder weiter unten zu fassen!

Ich habe dann alles wieder zusammen gebaut, mit angebauter Kipphebelwelle noch mal die KW 2 mal druch gedreht, und bevor ich ihn angelassen habe, nur mit Starter gedreht (Diesel auf Nullförderung) um sicher zu gehen das ich keinen Mistgebaut habe.

Alles wieder angebaut gestartet und er ging auch wieder.

nun zu meinen Fragen:

was war hier der Fehler?

Kann es sein das die Federkraft von der inneren bzw 2. Feder noch so hoch ist das das ich die Keile nicht frei bekomme?

Ist mein Werkzeug für diese Art von Ventlfeder verwendbar?

Warum werden hier 2 Ventilfedern pro Ventil verwendet?

wie immer die Bilder des Tages:

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Gruß Tom

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Hallo Tom,

ohne Dir zu nahe zu treten, aber das ist doch beim besten Willen kein Werkzeug zum Ventilfedern ausbauen ! - und wenn überhaupt, geght das nur mit einer Feder.

Mach Die einen Hebel aus U-Stahl, mit einem Langloch, wo dann der Ventilschaft durchpasst und die Keile mit einem Magnet abgefischt werden.
Diesen Hebel legst Du von der Länge her so aus, dass man zwei Ventile von einem Befestigungspunkt aus bearbeiten kann.
Als Befeltigungspunk meine ich z.B. die Stehbolzen von der Nockenwelle, die andere Seite darf schon gut lang sein, wegen der Kraft.
Damit können die Federn nach unten gedrück werden bis die Keile frei werden.

Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge, nur das die Keile nicht mit einem Magnet eingesetzt werden können sonder reingespielt werden.
Nach erledigtem zusammenbau aller Ventile, die KW um 90° drehen (um alle Kolben abzusenken) und dann mt einem Hammer auf alle Ventile schlagen, damit sich die Federn und Keile setzen können.
Danach den rest montieren und einstellen.

Grüßle
Peter
 
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