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uralgruppe
Gast

Hallo Leute,
nun will ich einmal versuchen, meine Version anhand einer Skizze zu erläutern. Kommentare zur Skizze an sich bitte verkneifen. Wie auch schon berichtet, ich kenne das vom MTS 50.
Dargestellt ist auch nur die eine Seite des Automaten. Die andere ist gleich, die Schräge geht entgegengesetzt. Wenn ich nun die Bremse betätige, werden die beiden Automatenhälften gegeneinander verdreht, die Kugeln rollen auf die schrägen Bahnen und drücken die Hälften auseinander, der Bremsvorgang wird eingeleitet und dann, sobald Kontakt mit den Bremsscheiben besteht, noch verstärkt. Das ist übrigens in dem Bild / Textbeitrag von MF35X gut beschrieben. Im Laufe der Zeit arbeitet sich aber der Kugelsitz ein, das soll Skizze zwei darstellen. Das bedeutet, beim Anbremsen bewegt sich die Kugel „sprunghaft“ auf ihre Gleitbahn. Der Kugelsitz kann sich im Laufe der Zeit soweit einarbeiten, dass am Übergang zur Schräge ein regelrechter Grat entsteht. Lasse ich die Bremse los, bleibt die Kugel an diesem Grat hängen und geht nicht wieder zurück in ihren Sitz, das Rad blockiert. Lege ich nun den Rückwärtsgang ein, wird nun die Kugel „mit Gewalt“ wieder in ihren Sitz befördert, die Bremse löst. Wir haben dann immer diese Kannte bzw. den Grat entfernt und meistens hat es geholfen.
Ich hoffe, ich konnte einigermassen verständlich rüberbringen, was ich meine. Also, wenn jemand seine Bremsen offen hat, ruhig mal den Automaten auseinandernehmen und die Kugelsitze betrachten.
Gruß Hartmut.