Ventilsitzführung 23 C Motor

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*Igel521*

Gast
Hallo Fergyfreunde, bin auf der Suche nach einem Werkzeug  um die Ventilsitzführung auszutauschen. Was kommt da zu Anwendung  und wo kann man ein solches Werkzeug kaufen. Möchte bei meinem FE noch mal den Kopf runter machen um dies zu verbessern. Habe bei meinem FE ein Problem , wenn ich Ihn Starte habe ich den Verdacht  dass ein Ventil nicht richtig zu macht weil aus dem Luftansaugkanal die Gase der Flammglühkerze nicht angesaugt werden sondern Pö a Pö durch den Luftfilter zurück kommen. .Der FE wurde komplett überholt und hat mit dem neuen Kolpen USW. erst 9 Betriebsstunden geleistet . Natürlich möchte ich zu erst die Ventile neu Einstellen um zu überprüfen ob es daran liegt. Kopfdichtung ist alles neu und ist auch nicht übertrieben heiß gelaufen. 16 Kmh schneller bin ich nie gefahren. Im Sommer laüft er Top ,nur jetzt bei der kalten Jahreszeit möchte ich natürlich auch einmal versuchen wie er so anspringt . Ich mache im Winter den Ansaugkanal mit einem HeißluFöhn richtig warm ...das hilft ein  wenig beim Start. Der Ansaugkanal hat über der Flammglühkerze eine Vorrichtung ein Loch zu Bohren um eine Schraube einzubringen damit er beim Vorglühen mehr Sauerstoff bekommt,das erzeugte  Gas kommt aber durch das Loch über der Flammglühkerze  langsam wieder zurück und wird nicht vollständig angesaugt .        https://www.youtube.com/watch?v=Jsj8nucXmfI&t=76s       Im Sommer kann er gut. Beste Grüße Günni
 
Hallo,

Habe ebenfalls einen FE 35 ,mit dem 23 C Motor und die ähnlichen Probleme mit dem anspringen gehabt.Durch die Flammglühkerze wurde das Startverhalten zwar gebessert ,aber es ist kein Perkins-Motor. Ich habe den Zylinderkopf bei einem Motorenguru aufarbeiten lassen,Ventile einschleifen,bzw neu ,Ventilführungen,Druckfedern ,Kopf planen u.s.w.das alles für etwa 280.- Euro. Und ich habe Garantie. 

Alternativ kann man auch einen Zylinderkopf mit Glühkerzen einbauen, da hast Du überhaupt keine Probleme mehr. Voraussetzung die Kompression ist entsprechend. Sollte mindestens 25 atü .haben.

Gruß Andreas 
 
Man kann sich das Werkzeug relativ leicht selbst bauen gibt sogar eine Anleitung von MF dafür.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Danke für den Tip . Hast du da auch ein Link wo man die Anleitung sehen kann .....das wäre Klasse auch für die die das Problem einmal bekommen.

Werde es aber erst mal mit Ventileinstellung versuchen ......der Tank ist voll bis oben hin :(....:-)

Lieben Gruß Günni
 
Hi Fergyfreunde,

bin jetz mal den Weg des geringsten Aufwand gegangen .Den Tank demontiert und die Ventiele eingestellt. Siehe da , die Auslass auf 0,20mm wie vorgeschrieben und Einlass auf fast 0,35mm  an Stelle 0,30mm.Er saugt jetzt die Flamme richtig beim Starten an ( das kann man unterstützen wenn man die Schraube  über der Flammglühkerze herausdreht)  und und startet mit ein paar Umdrehungen super. 

Danke Euch und noch viel Spaß mit dem FE

Günni
 
Hallo Günni,

Die Schraube über der Flammglühkerze ist ein Blindstopfen. In dieser Bohrung war beim Vorgängermodell (TEF 20) die Zerstäuberdüse für die Ki-Gas Anlage. Dort musste man den Diesel noch von Hand auf die Glühkerze pumpen. Da mit Einführung der Flammglühkerze diese Bohrung überflüssig wurde, man aber die Gussform des Ansaugrohrs nicht geändert hat, wurde einfach ein Verschlussstropfen angebracht. Dass sich das Startverhalten durch ein um 5/100 Millimeter kleineres Ventilspiel derart verbessert kann ich mir kaum vorstellen. Wahrscheinlich hast du beim zweiten Versuch einfach länger vorgeglüht oder die Batterie war besser geladen sodass er einfach schneller gedreht hast.

Du schreibst du willst die "Ventilsitzführung" tauschen, sowas gibt es nicht. Entweder ist die Ventilführung oder der Ventilsitz gemeint. Wenn ein Ventil nicht richtig schließt könnte es daran liegen dass es in der Führung klemmt. Es ist aber ebenso möglich dass ein Ventilteller bzw. der zugehörige Sitz durch längeren Betrieb ohne ausreichendes Ventilspiel verbrannt sind und das Ventil deshalb undicht ist. Dann muss der Zylinderkopf zerlegt werden, Ventilsitze nachgefräst und die Ventile, wenn noch möglich, nachgeschliffen oder die Ventile eben erneuert werden. Alle diese Arbeiten, nacharbeiten der Sitze, Schleifen der Ventile, und Tauschen der Führungen sind nichts für einen Hobbyschrauber, sondern sollten vom erfahrenen Motoreninstandsetzer durchgeführt werden.

MfG

Tim
 
Hallo 800er Fan!

Gibt es zufällig Unterlagen (Zeichnungen, Fotos...) von so einer Ki-Gas Anlage!

Das ineressiert mich jetzt wo du dies erwähnst! Hab ich noch nie gesehen!

Danke Peter
 
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