!Schraubertipp! Nockenwellenbruch, Tausch, Motorinstandsetzung, Multi Power Überholung, Traktor-Teilung (Vorderachse und Getriebe)

  • Ersteller Ersteller TomRon
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T

TomRon

Gast
Motorüberholung am 590er und vor kurzem beim 165 die Hydraulikpumpe defekt

und jetzt gerade ist mir der 590er verreckt.

einfach so im Rückwärtsgang und aus... und läßt sich nicht mehr anstarten.

Habe versucht die ESP zu entlüften, untere Schraube spritzt der Diesel, an der oberen kommt es tropfenweise raus.... argh... komischer weise aber kommt Diesel an den Überwurfmuttern an...

Ratschläge erbeten!!!!!

Gruß Tom

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MF165 MP, A4.212, BJ 1972 --> Schauraum
MF590 MP, A4.248, BJ 1978 --> Schauraum

Motorüberholung Perkins 4.248 --> zum Faden
 
Hallo Thomas,
Diesel an den Überwurfmuttern der E-Leitungen spritzt richtig mit Druck raus?
Irgendwas im Vorfeld, z.B.neu getankt?

Gruß +Matthes+
 
Tja... da war meine Vorabdiagnose wohl eher falsch...

kannst du mir sagen wie sowas passieren kann???

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Gruß Tom

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Moin,

-Vorförderpumpe / Sieb sauber? pumpt sie richitg? hatte das im Frühjahr bei meinem 90er auch so beim eggen einfach abgestorben! Ein Ventil in der neuen Vorförderpumpe hing fest.. Daumen auf den Saug-Anschluss und von Hand betätigt, nach ein paar Drückern merkte ich plötlich wieder das Vakuum! Traktor lief nach Entlüften wieder top!

-ESP Sieb sauber? pumpt sie an allen Anschlüssen des Rotors die gleiche Menge?

-alle Leitungen sauber? bzw. alle an den ESP-düsen gelöst und entlüftet?

-Tank sauber? bzw. das Anschlussstück am Tank? (als ich den 565 nach Hause gefahren habe direkt nach der Lieferung aus Österreich ging dieser ständig aus und musste an den Düsen entlüftet werden! Werkstatt - Filter neu - Vorförderpumpe neu - Erfolg = Null !! zuhause Tank gesäubert und siehe da das Anschlussstück am Tank war total zu, aber richtig!) läuft seid dem besser als alle anderen!

MFg Alex
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Hallo Alex...

Da haben wir uns zeitlich überschnitten.... schau dir die Bilder an!

Gruß Tom

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Jupp hast recht..

ÄÄÄHHHAA jo wos is jez des ha.. jo himmi dunna keil net noch a mo jetz lecks mi do om Oarsch!
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ja das sieht sehr nach Lunker / Materialfehler aus.. dann evtl. noch etwas mehr Belastung beim ersten Warmlauf, bevor die Ventile nachgestellt wurden.. oder hat sich evtl. noch zusätzlich das Ventilspiel geändert oder eine Einstellschraube gelöst?

aber gut das nicht mehr ist.. so ein Lagerbock sollte nicht viel kosten.

*Daumendrück*

Gruß Alex
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Hallo Thomas,
deine Bilder in Worten bedeuten: Kipphebelwellenlagerbockbruch,oder?
Sorry,hab sowas noch nicht gesehen.Ursache:Verspannung beim Einbau der Kipphebelwelle? Bruch nach wieviel Betr.Stdn. Ich weiß es nicht.

Gruß +Matthes+

P.S.Na ja,aber die möglichen "Lunker" waren ja schon einige Tausend Betr.Stdn vorher da.
 
es sind jetzt ca. 80h seit der Überholung und es werden ca 30h sein seit dem ich den Dichtring für die Ölversorgung der Kipphebelwelle getauscht habe.

Aber dieses eine Teil ist voller Lunker, mehr als ich am Anfang gesehen habe...siehe Bild unten... ist echt arg zum anschauen... das hat absolut nichts mit Qualität zu tun.... das ist schlichtweg Ausschuss der nicht entdeckt wurde und eingebaut wurde. Verschleiß gibt es praktisch an dieser Stelle auch keinen, die Welle dreht sich ja nicht!

irgendwie wundert es mich nicht das das Ding abgerissen ist... mich wunderts eher das es so lange gehalten hat? Das zweite Teil ist dann womöglich durch Überlast gerissen. Diese hat keinerlei Lunker!

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Gruß Tom

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Hallo Thomas,
dumm gelaufen, aber die Rep. ist ja überschaubar.Auch wenn der eine Lagerbock schrottig ist und der zweite dann möglicherweise überlastet wurde. Tatsache bleibt,dass die beiden einige tausend Stunden gehalten haben.
Daher rate ich dir noch zu folgendem Augenmerk bei der Rep.: Es sind die beiden mittleren Lagerböcke,also jeweils links u. rechts der Ölversorgung.Dort hast du erst kürzlich eine andere Dichtung eingebaut.Könnte die Dichtung zu hart oder zu dick sein,wodurch die Böcke Spannung bekommen haben? Ist jetzt reine Spekulation!
Aber besser einmal zuviel,als zu wenig hingeschaut.
Viel Erfolg!
Gruß +Matthes+

P.S. In der "Bucht" wird seit einigen Tagen eine neue,abgelagerte (Scheunenfund) Hydraulikpumpe angeboten. Preis z.Zt. bei 200€. Hast du die angeschaut?
http://www.ebay.de/sch/Landtechnik-Traktoren-/26186/i.html?Hersteller=Massey%2520Ferguson&_dmpt=Landtechnik_Traktoren&_catref=1&_sop=10
 
Moin ihr zwei!

also so etwas habe ich in meinem Berufsleben noch nicht mal im Ausschuss gesehen.. *staunglotz*

die Vermutung, das die Dichtung etwas dicker oder härter ist liegt schon nahe, oder ist vielleicht etwas Schmutz dazwischen gekommen, bzw. wurde evtl. verkantet und hierdurch das fragile Bauteil einer höheren Belastung ausgesetzt?

na egal, der gute sollte ja schnell wieder ans Laufen kommen bei einem erfahren Schrauber wie dir Tom!

Gruß Alex
 
Hallo Ihr zwei!

Die Dichtung ist eine original Teil von MF der neue Kopf ist Aftermarket.

Die alte Dichtung war selbst gemacht und hier war definitiv mehr Gegenspannung auf der Welle als bei der neuen Dichtung

werde am Montag 4 neu Blöcke organisieren!

Gruß Tom

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Ein kleines Detail am Rande... womöglich mit großer Wirkung...

Ich habe bei dem neuen Kopf Schrauben für die Kipphebelwelle dazubekommen.... welche ich auch verwendet habe... dummer weise habe ich aber die Beilagscheiben, die am alten Kopf vorhanden waren vergessen, somit habe ich nur die Schrauben ohne Beilagscheibe montiert. wenn man sich die Bilder genau anschaut kann man jetzt mutmaßen, dass sich die Spannkraft der Schraube besser verteilt hätte und der Bruch nicht zustande gekommen wäre.... so meine Theorie

Gruß Tom

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Sherlock Holmes an Dr. Watson,bzw. umgekehrt:
Sehr gut beobachtet.Wenn man sich die Auflagefläche der Scheiben so anschaut, durchaus eine mögliche Ursache.

Gruß +Matthes+

P.S. Hast du die Pumpe in der Bucht gesehen?
 
Moin,

in Verbindung mit dem geschwächten Material kann eine schlechte Kräfteverteilung ausreichen, da stimme ich euch voll und ganz zu!

Grüßle :-)
 
So war gerade beim Dealer

Stolzer preis 37€ pro Stück... gesalzener Preis

Habe jetzt aber nur 2 Stück genommen
und hier die unterschiede zum alten Teil
deutlich massiver und kein Alu!

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Juhhuuu mein Motor geht wieder!!!..

.... nur ein Scherz.... jetzt ist er wieder Schrott
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so nun hier das Rätzel ... ich bin heut richtig gut drauf
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wie können sich Stössel derart verbiegen?

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Lösung:

Indem sich die Nockenwelle nicht mehr dreht
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.... ich hab die Förderpumpe abgebaut.. sind ja nur 4 Schrauben... und beim druchdrehen der KW bewegt sich die NW keinen mm.

Ich schnalls nicht... was in Gottes Namen hab ich getan, dass mir solch eine Scheiße widerfährt

Gruß Tom

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Hallo Tom,

ich gehe davon aus das Problem ist im Steuergehäuse am Nockenwellenantrieb, da hat sich was gelockert oder ist was abgebrochen. Dadurch ist die Nockenwelle stehen geblieben und am betroffenen Zylinder sind die Ventile verbogen, evtl. der Kolben beschädigt. Ich würde den Kopf abbauen und den Nockenwellenantrieb kontrollieren, viel Erfolg.
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Gruß Stefan
 
Mahlzeit!

ich rate mal ins blaue.. hat sich evtl. das Antriebsritzel deiner Nockenwelle verabschiedet.. Nockenwelle/Ventile bleiben stehen.. Kolben haut unter die Ventile.. Stößel verbiegen sich bis zu einem gewissen Punkt.. Lagerböcke von Kipphebelwelle brechen.. Motor stockt..

:(

beileidige Grüße Alex
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Wirklich schöne Sche....,
sehe den Ablauf so wie Alex.Auch wenn das z.ZT. vielleicht nur ein sehr schwacher Trost ist:Eventuell hat dich aber das Abbrechen der Böcke und Verbiegen der Stössel vor einem Kapitalschaden bewahrt.
Ich würde zuerst das Steuergehäuse öffnen. Ist ne Sche...arbeit,weil der ganze Vorderachsbock weg muß.
Den Kopf würde ich erst später,wenn überhaupt nötig abnehmen.
Kopf hoch!

Gruß +Matthes+
 
stimmt Matthes,

mit etwas Glück sind Ventile und Kolben ohne Blessuren davon gekommen, dadurch das sich die Energie auf Stößel und Lagerböcke verteilt hat.

schließe mich dir ebenfalls bei der Vorgehensweise an, da es ja einen Grund dafür geben muss, das die Nockenwelle stehen geblieben ist wäre es sinnvoll im Steuergehäuse zu suchen.. evtl. Schrauben losgerüttelt, Passfeder gebrochen.. ausgebrochene Zähne am Ritzel halte ich für unwarscheinlich!
Zur Demontage des Achsbocks empfehle ich einen Werkstattkran, Frontlader oder Hubwagen mit ein paar kanthölzern (siehe 565 Resto)

und dann weitersehen..

Gruß Alex
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Hallo Alex und Matthes,

ich bin da nicht so optimistisch mit den Muldenkolben die einseitig auf die Ventile drücken aber ich hoffe für Tom ihr habt Recht.

Gruß Stefan
 
Genauso seh ich es auch!

Nachdem sich die Stößel beim durchdrehen nicht bewegt haben lief es mir kalt über den Rücken und ich vermutetet genau diese Sezenario... nach dem ich mir die Bestätigung über das "Guckloch" von der Förderpumpe geholt habe musste ich mich erst mal hinsetzten... ich war geschockt

vielleicht nur ein sehr schwacher Trost ist:Eventuell hat dich aber das Abbrechen der Böcke und Verbiegen der Stössel vor einem Kapitalschaden bewahrt.

... da magst du nicht unrecht haben... es wurde sicher deutlich weniger widerstand entgegengesetzt.... quasi eine Sollbruchstelle.

Tja was bleibt mir anderes übrig als das Scheißteil wieder auseinander zu reißen.... make the best of it...

Ich denke auch das es zuerst sinnvoller ist das Steuergehäuse zu öffnen... denn dort vermute ich auch den defekt der diese Misere erst produziert hat.

@ Alex... hast du nicht schon mal beim 565er den VA-Block unten gehabt?? wieviel aufwand in Stunden war das? Ich denke ein Hubwagen sollte als Rangierhilfe ausreichend sein.

Punkt 2: Um die Nockenwelle zu entfernen muss der Motor komplett ab oder kann die von vorne raus???

Wie ist das Nockenwellenrad an der NW montiert?

Und das passiert natürlich wenn die scheiß Zeit wieder anfängt... jetzt hab ich gerade die Kabine am 165 abmontiert... Stroh und Heu holen wird in Zukunft sehr lustig bzw sehr frostig

Gruß Tom

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@ Stefan,
ja,du hast recht, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

@Tom,
Nockenwellerad sitzt mit Passfeder auf der Welle.
Nockenwelle geht nach vorne raus.
Aber ACHTUNG: Du darfst du Nockenwelle auf gar keinen Fall rausziehen, sonst fallen dir die Stössel in die Ölwanne.
Nockenwelle darf nur bei ausgebauten und auf den Kopf gestelltem Motor ausgebaut werden.

Gruß +Matthes+
 
Moin,

uff kann ich nicht genau sagen.. Auspuff, Ansuagpilz, Haube runter.. Kühlwasser ablassen, Schläuche und Kabelverbindungen trennen.. Schrauben vom Vorderachsbock entfernen und das ganze mit dem Hubwagen wegschieben ( am besten mit einem Helfer!) ..ach und Wagenheber unter Ölwanne nicht vergessen!

..ist an einem Nachmittag locker drin!

dann brauchst du eine 42er Nuss um die Riehmenscheibe zu demontieren, damit du ans Stergehäuse kommst! (Memo an mich selbst endlich 42er Nuss kaufen!)

hilft dir das weiter?
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Gruß Alex
 
Aber ACHTUNG: Du darfst du Nockenwelle auf gar keinen Fall rausziehen, sonst fallen dir die Stössel in die Ölwanne. Nockenwelle darf nur bei ausgebauten und auf den Kopf gestelltem Motor ausgebaut werden.

Ok ... Danke für die Info... das wäre fatal

uff kann ich nicht genau sagen.. Auspuff, Ansuagpilz, Haube runter.. Kühlwasser ablassen, Schläuche und Kabelverbindungen trennen.. Schrauben vom Vorderachsbock entfernen und das ganze mit dem Hubwagen wegschieben ( am besten mit einem Helfer!) ..ach und Wagenheber unter Ölwanne nicht vergessen! ..ist an einem Nachmittag locker drin!

ok das hört sich machbar an... mal gucken was ich morgen auf die Beine stelle...

Gruß Tom

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