[Schraubertipp!] MF 130 - Kühlwasser im ÖL

  • Ersteller Ersteller mattenmiehler
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@TomRon,
sorry,ja tut mir leid,will mich nicht aufplustern,
bin einfach nur zu ungeduldig!
Das stört zwar diesen Faden ein wenig,würde aber anderswo nicht wahrgenommen werden.
Entschuldigung angenommen?
Gruß+Matthes+
 
Hallo ,

habe also ne Nacht geschlafen, einen Tag gearbeitet und die Entscheidung mit den Brennkammern erstmal vertagt (insgeheim bin ich aber für autauschen).Es hat ja mit den Kammern noch Zeit. Zunächst werde ich mal versuchen die Kupplung zu demontieren . Morgen versuche ich die Schrauben zu organisieren , mal sehen ob ich bei
Schrauben
fündig werde.
Also bis morgen,ich werde berichten !
Grüße Ralf
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@Matthes, ja klar, haben ja das selbe Hobby!
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MF165 - Perkins 4.212 BJ 1972
 
Hallo Ralf
Bau auch mal die beiden Antriebswellen ,die jetzt freigeworden sind und durch das Kupplungsdrucklager gehen,aus.Dazu schraubst du den Deckel ab,auf dem das Gangschema aufgezeigt ist.Da ist dann sone Halbschalenschellenkonstruktion welche die beiden Wellen mit den Getierbewellen verbindet.Die machst du ab und kannst dann die Wellen nach vorne rausziehen.Betrachte dir mal die Verzahnung der Hohlwelle und deren Gegenstück-das ist meistens sehr stark verschlissen bzw. kurz vorm überdrehen.
Die beide ineinandergesteckten Wellen nimmst du dann auch später als Zentrierdorn, beim wieder aufsetzen der Kupplung auf die Schwungscheibe.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo ,
leider bin ich bei
Schrauben Jäger nicht fündig geworden. Die haben mich aber zu Fa. Fürniss GmbH in Linkenheim geschickt. Die haben einen netten Barverkauf und dort bekam ich tatsächlich die 1/4"UNC mit 3" Länge und durchgehendem Gewinde . Die 3" sind halt ca. 76mm aber ich hoffe das reicht. Länger gab es nicht. Ich habe vorsichtshalber noch eine Gewindestange gekauft.


Hohlwelle und Kupplungsschacht wurden auch schon gesichtet.


bis morgen Ralf
 
Hallo Ralf
Das läuft ja wie am Schnürchen.Das mit den 76mm geht schon.Wie ist denn das Drucklager?Es ist in sehr vielen anderen MF-Modellen das gleiche verbaut-ist also ein Massenartikel und nicht teuer(23-24 Euro)MF-Nr.:892862M3
Nach abnehmen der Kupplung siehst du in der Schwungscheibe ein kleines Führungslager für die Antriebswelle.Es hat mm-Abmessungen 6202-2RS1/C3 d=15mm,D=35mm,B=11mm.
Ich habe 2RS1 (mit beidseitiger Gummiabdichtung) genommen,da es das Fett länger im Lager hällt und den Dreck fern.C3 ist mehr Lagerluft als beim Standardlager.Mir scheint das an der Stelle angebrachter,da es beim zusammenschieben von Getriebe und Motor sicher minimale Fluchtungsungenauigkeiten geben kann.Wenn die Schwungscheibe unten ist kannst du es rausschlagen.Mach es neu,jetzt bist du gerade schön dabei.Such dir zum reinklopfen ein passendes Rohr,was nur am Aussenring des Lagers anliegt-es wird es dir danken.Schau aber vielleicht doch erst mal nach dem Motor ,wer weiß was da noch alles auf dich zu kommt...
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Gruß MF-Kaefer
 
Hallo Gemeinde,

also Kupplung und Kolben sind demontiert. Ich muß mir jetzt einen Abzieher bauen um die Buchsen zu ziehen.
Hier die demontierte Kupplung, ging mit den Tips von MF Käfer Spitzenmäßig.

natürlich auch alles markiert:


Schwungrad und Motorflansch kamen dann auch gleich weg

Danach den Motor auf die Moppedhebeühne und die Kolben demontiert.



Man sieht jetzt auch deutlich dass es der dritte Zylinder war bei dem die Buchse wohl durch ist.
Die Kurbelwelle hat deutlich spürbares Spiel in Axialrichtung. Man hat es beim hantieren mit dem Block spüren können . Ich muss mal nachlesen wieviel da sein darf. Wie schon gesagt , jetzt sind die Buchsen dran , dann sehen wir weiter . Werde berichten . Viele Grüße Ralf

Achja , hatte sich doch über Nacht ein Fremdkörper in den Motorblock eingeschlichen
:-)
 
Hallo Ralf
Der Fremdkörper ist wohl ein MF-Käfer...?!
Am hinteren Hauptlager der Kurbelwelle sind auch die Anlaufscheiben mit eingebaut.Es sind insgesamt drei Stück-zwei die gleichen ohne Nase und eine mit Nase.Die beiden die zur Kupplung hin eingebaut sind,machst du neu(eine mit und eine ohne Nase)Standardgröße ohne Nase MF-Nr.:732010 Z1;mit Nase MF-NR.:732011 M1
Die nächste Größe sind 0,17mm dicker.
Anhand der vorne eingebauten kannst du die Stärke der neuen abmessen,da die so gut wie nicht verschlissen sein wird.Wie auf deinem Bild zu sehen ist hast du die Mutter der Montageschrauben jetzt zurückgedreht-die Kupplung ist entspannt und könnte so weiter zerlegt werden.Wenn du sie später wieder auf die Schwungscheibe aufschrabst,mußt du erst wieder die drei Muttern so weit beischrauben bis die Druckplatte an der hinteren Mitnehmerscheibe geradeso anliegt,halt so weit das die sechs Kupplungsbefestigungsschrauben packen.Denke dran,die Wellen erst reinzustecken bevor du die 6 Schrauben anziehst und die drei Muttern zurückschraubst.
Gruß MF-Kaefer
 
N´abend zusammen,
es scheint tatsächlich ein MF Käfer zu sein , scheinbar bist du es tatsächlich ,woher sonst kannst du das mit den Rissen zwischen den Stegen so präzise vorhersagen. Du mußt sie gesehen haben :-) , Aber der Reihe nach. Zunächste ging es Montag drum die Teile für den Büchsenzieher zu organisieren. Tatsächlich fanden sich bei Schraubenhändler große U-Scheiben (DIN 440 für Holzkonstruktionen) die meinen Anforderungen so gut wie entsprachen. Gleich mal ein paar in verschiedenen Größen gekauft. Große U-Scheiben kann man immer gebrauchen. Etwas gefeilt gebohrt und geschweißt und ruckzuck war der Abzieher fertig.

Habe ihn dann gleich ausprobiert und konnte alles Buchsen ohne probs ziehen. Ging supi. Die defekte Buchse war ja schon identifiziert , der Defekt dann auch .Auch die anderen Buchsen waren bereits etwas angefressen.

Was sich mir aber im Motorblock offenbarte war noch weniger schön. Jede Menge Korrosion.


und vor allem, am letzten Zylinder, der von MF Käfer bereits angekündigte Riss im Steg zwischen den Buchsen.

Schade hatte mich schon auf das weitere Vorgehen gefreut und nun das.
Was meint ihr , ist da noch was zu machen ??
Ich glaube nicht und bin derzeit auch etwas unschlüssig wie es jetzt weitergehen soll. Allerdings habe noch ein Ass im Ärmel. Bei einem Nachbar steht noch ein MF31 der weg soll und der Motor ist meine ich auch ein A4.107. Werde am Samstag mal Auschau halten . Ich hoffe ich bin erfolgreich damit das Ding hier weitergeht . Werde berichten . Viele Grüße Ralf
 
Hallo Ralf
Das mit dem Riß ist natürlich ärgerlich ,aber das Ass im Ärmel ist in der Tat zu gebrauchen.Allerdings hat der Motor eine andere Einspritzpumpe,die dem Mähdrescher en Bißchen mehr Ps verleiht (ca.35-38).Aber das ist ja nix schlimmes.
Mir tut aber jetzt schon wieder der schöne Mähdrescher leid.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo ,
war gerade beim Nachbarn und habe mir den Motor angeschaut. Morgen früh,werden wir beginnen ihn vom Mähdrescher zu heben. Allerdings habe ich gesehen, dass aus einer Kontrollbohrung auch schon das Wasser läuft. D.h. ein reiner Umbau , ohne ihn zu Überholen wird wohl nicht drinn sein . Seid gespannt , ich werde berichten . Ich hoffe, ich nerve hier niemanden mit dieser Berichterstattung
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Viele grüße Ralf
 
Habe gerade mal ein wenig recherchiert , der Motor im MF31 war wohl ein A4.99 . Meint ihr wir bringen den in den MF130 ? Bin gespannt

Grüße Ralf
 
Hallo Ralf
Du nervst bestimmt niemanden -es ist doch sehr interessant.Es soll auch eine Warnung an alle sein,die einen Schlepper suchen und nicht auf‘s schrauben aus sind,die Finger von MF‘s mit diesem Motor zu lassen.
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Eigentlich sollte der MF-31 Mähdrescher auch einen A4.107 Motor haben.Was ist es denn fürn Bj.?
Gruß MF-Kaefer
 
Hier habe ich eine Beschreibung bzgl. der Motornummer gefunden. Die beiden Motoren sind wohl sehr ähnlich, na, ich werde morgen früh gleich mal nachschauen was es für einer ist.

grüße Ralf
 
Also , heute morgen gleich mal am Motor des Mähdreschers die Motornummer gesichtet .Und siehe da diese beginnt mit 79 ??
In der Beschreibung stand , wenn sie mit 71 anfängt ist es ein a4.107 und wenn sie mit 70 anfängt wäre es ein a4.99.

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Vielleicht weiß ja einer was ?
Den Motor haben wir dann trotzdem demontiert . Ging ganz gut.


Ich habe ihn dan mit meinem anderen MF 130 und der Palettengabel nach Hause gebracht .
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So ich hoffe irgendeiner von euch weiß jetzt wie es weitergeht ??
Schönes WE noch Viele Grüße Ralf
 
Hallo Ralf
Also vorweg schon mal: bei meinem A4.107 beginnt die Nummer au mit 79.Guck doch auch mal spaßeshalber bei dem MF-130 mit dem du den Motor transportiert hast.
Der schöne Mähdrescher,war das nötig...?,der sieht ja aufn ersten Blick garnet so schlecht aus-jetzt muß er eben für dein Schlepper herhalten.
An dem Motor müssen jetzt au en paar Sachen von deinem Motor rübergewechselt werden:der Kühlwasserflansch am Zylinderkopf, muß der schräge dran wegen dem Dieseltank.Die Distanzplatte zur Kupplungsglocke mußt du wechseln,die Ölwanne sicher auch.Nun die Einspritzpumpe am Mähdrescher hat nicht diesen Spritzversteller unten dran ,ob das damit zu tun hat da der Drescher eh nur Stand-und Vollgas läuft,weiß ich net genau.Die würde ich zum probieren erst mal dran lassen.Das Ölfiltergehäuse is ja au en Anderes.
Hast du den eigentlich mal laufen gehabt?Wenn auch schon das Wasser aus dem Kontrollloch läuft,kannst du den au noch zerlegen.Ist eh jetzt angebracht,wo er doch schon ab ist.Hoffentlich ist da net wieder alles im A...,bei som Drescher hast du vielleicht noch Glück ,der hat net so viel gelaufen.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo MF Käfer,
du hast schon recht , etwas schade um den alten Mähdrescher. Aber der Besitzer will ihn dem Schrotthändler mitgeben. Und das schon seit einiger Zeit, von daher war ich froh das er überhaupt noch da war.
Natürlich haben wir den Motor vor der Demontage laufen lassen. Und obwohl 2 1/2 Jahren nicht mehr gelaufen , sprang er sofort an. Der Besitzer meinte dass seit der letzten Fahrt Wasser aus einer Kontrollbohrung kommt. Und beim Testlauf kam tatsächlich ein wenig Wasser raus. Aber nicht viel. Ich habe heute schon mal begonnen den Motor vom Gestell zu heben und zu zerlegen.
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Hast du eine Ahnung wie ich diese Reduzierung aus dem Schwungradflansch bringe?
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Achso , nachdem ich gestern im Internet Stunden lang nach MF31 und A4.99 gegoogelt habe, bin mittlerweile 100% sicher das es ein a4.107 ist . Beim alten Block beginnt die Motornummer auch mit 79. Bei meinem anderen MF130 ist alles nochmal anders , dort beginnt es mit Buchstaben. Zudem sind alle im Guss gegossenen Nummern sowohl am Kopf als auch aM Block identisch. Also von daher sollte es der A4.107 sein . Obwohl auf diversen Internentseiten bzw. MF Dokumenten immer der A4.99 oder ein Käfermotor als Antrieb für den MF31 angegeben wird . Naja ,
Also jetzt muß die Reduzierung raus dann sehen wird weiter
Für deine Unterstützung tausend Dank . Viele Grüße bis die Tage

Ralf
 
Hallo
Da du das Zentrierstück für den Schlepper eh nicht mehr brauchst,kannst du es so probieren:Nehme ein Stück Welle z.B. d=16mm 50-60cm lang und schweiße an einem Ende etwas quer drüber.Dann suchst du dir eine "Schwungmasse",z.B.ein dicker Wellenbrocken mit ner Bohrung durch von mindestens 17mm;es geht auch ein Fäustel ohne Stiel...egal.Das Teil schiebst du dann über den Stab und schweißt diesen dann an dem Zentrierstück an.(Mach die Schweißmassezange dabei aber an den Stab oder die Riebenscheibe,und NICHT irgentwo am Motorgehäuse,sonst gibts an den Lagerschalen so Funkenübergäng !)Indem du nun mit der Schwungmasse dauernd ruckartig gegen das Quereisen schlägst,dürfte sich das Zentriestück langsam rausziehen.Vielleich hat das Zentriestück auch mittig ein Gewinde,in das man eine Schraube reindreht die sich dann an der Kurbelwelle anlegt und so das Teil herausdrückt.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo MF Käfer , ich habe mir einen Austreiber besorgt (mein Vater hatte doch tatsächlich einen ) , eine Dicke Scheiben, (ich hatte ja noch welche vom Büchsenzieher :-) wie war dass ?große Unterlegscheiben kann man nicht genung haben) mit zwei Löcher versehen und in das Distanzstück ebenfalls zwei Bohrungen aber seht selbst.....
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Allerdings kamen auch schon wieder nicht so schöne Dinge zum Vorschein ...
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Ich hoffe das nicht wieder alles korrodiert ist , seid gespannt, ich werde berichten..Viele Grüße Ralf
 
Hallo Ralf
Hat doch prima geklappt-so hab ich mir das au vorgestellt.
Der Kühlwasserstutzen war mei mir au net mehr so schön.Den hab ich raus gewürgt und mir einen aus Edelstahl gedreht-schön stramm und noch mit Loctite.Allerdings sah mein Motorblock innen noch aus wie neu-da war sicher von Anfang an immer gut Frostschutz mit im Wasser.
An dem Dreschermotor sind der Ansaugkrümmer und der Stößelstangenschachtdeckel au anders.Es Wasserbimpje scheint ja mal erneuert worden zu sein.Die Spannung steigt....ich sehe die Ölwanne ist auch schon ab und es wird Nacht...da werde ich mal reinkrabbeln und mir schon mal alles en Bißchen ansehen
:-)
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo MF Käfer und allen anderen die hier mitlesen,

es hat sich wieder einiges getan ! Der Reihe nach . Zunächst habe ich den Zylinderkopf demontiert , kann ich:-) , habe jetzt schon ein paar mal gemacht .
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Bis dahin war noch alles i.o. Gleich mal die Brennkammer inspiziert , aha auch wieder Risse .
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Muss mich jetzt noch nicht entscheiden dbzgl.
Dann die Kolben raus und siehe da 3. Zylinder (aha darum auch an der Kontrollbohrung der Wasseraustritt). Kolben am A...... Sieht nach Klemmer aus .
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Also wird doch der Repsatz nötig:( . Hatte schon die Hoffung ohne Repsatz auszukommen.
Jetzt wurde es spannend , im warsten Sinne des Wortes , die Buchsen gingen nämlich nicht wie beim erstmal butterzart raus. Die saßen so bombenfest das ich heute morgen erstmal meine Abzieher verstärken mußte . Hier noch der Versuch mit der unverstärkten Version.
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Ich habe dann nochmal ein Flacheisen gleicher Dimension aufgeschweißt und anstatt der Holzklötze Abstandshalter aus Metall genommen. Dann ging es.
Zum Vorschein kam dann , was wohl, wieder jede Menge Korrosion. Mensch wieso habe die immer nur das Wasser abgelassen ??? So ein Scheiß ... seht selbst ?
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Was soll ich sagen , vom Regen in die Traufe. Wenigsten habe die Stege keine Risse , zumindest habe ich bis jetzt noch keinen gesehen.
Da ich die vorderer Motorplatte wegen anderer Geometrie auch tauschen muß, müssen nun die Stirnräder runter ?.
Was gibt es zu beachten ?
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Viele Grüße Ralf
 
Hallo Ralf
Allmächt‘na ,da kannst‘e kratzen bis du den Rost unne hast un die Nuten ordentlich sauber.Die porige Zwischenplatte vom Wasserbimpje werf am besten gleich weg.
Wegen der Stirnräder:
Das Rad von der Einspritzpumpe läßt du an der Nabe dran.Stattdessen baust du die Einspritzpumpe ab ( Einfach rausziehen,dabei wird eine kleine Verbindungswelle frei.dessen schräge Seite muß in Fahrtrichtung zeigen-auch rausziehen) Die Zahnradnabe ist von hinten mit einem Seegering gesichert.Nabe komplett navh Vorne rausziehen.Das Zwischenrad ist nur durch die zwei Schrauben gehalten.Am Nockenwellenrad sind die eigenlichen Schraubenlöcher rund (keine Langlöcher) .Das Rad und die Nabe sollten schon vom Werk aus mit einem "D" markiert sein,wenn nicht ,einfach körnern.Jetzt machst du noch die paar Schrauben raus die hinter den Zahnrädern sitzen und nimmst die Gehäuseplatte ab. Später beim Montieren mußt du alle Körnerstellen auf den Zahnradzähnen in Deckung bringen.Dabei hat z.B.das Kurbelwellenrad einen Körner und das Zwischenrad zwei;der Eine muß also zwischen den Zwei stehen usw... . Diese Deckung aller Körner erhält man dann erst wieder,wenn man die Kurbelwelle 18 mal dreht.(ich habs spaßhalber mal gezählt,weiß aber net mehr genau ob‘s au 18 mal waren,ist aber auch net so wichtig).Mit dem Zwischenrad wird auch ein gleichmäßiges Spiel von 0.04-0,08mm zu allen anderen Rädern eingestellt
Bleib tapfer ,dieser Perkins verlangt auch ohne Rost starke Nerven
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Gruß MF-Kaefer
 
Hallo MF Käfer und CO
Danke für die Stirnrad Tipps.
Werde heute mal alles zerlegen.
Mit den Markierungen sieht das bei mir so aus.
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Die Zwischenplatte der Wasserpumpe ist echt der Hammer.
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Zum Glück ist die vom anderen Motor besser.

Gibt es irgendwas mit dem ich gegen den Rost ankomme ? Mittelchen o.ä.
Ich habe gedacht ich baue die Kurbelwelle halt auch noch aus und dann mal mit dem Hochdruckreiniger und Kaltreiniger alles sauber auswaschen ? Spricht was dagegen ?
Ich habe auch schon über Strahlen nachgedacht ?

Also wenn ihr einen Tipp habt laßt es mich wissen !

Grüße Ralf
 
Hallo Ralf
Der pitypoint hier im Forum hatte seinen Motor auch mal von Innen gestrahlt (sie Bericht) .Irgentwo in den Ecken hat sich noch Strahlgut "versteckt" was dann zu Freßspuren auf der Kurbelwelle geführt hat.
Mir hat mal jemand gesagt:"wenn etwas besonders gut werden soll,dann wirds meistens Scheiße"-das trifft in manchen Fällen zu,hab ich au schon gehabt.Mach die O-Ringnuten schön sauber und den Rest kratzt du so en Bißchen ab.
Gruß MF-Kaefer
 
Du hast Recht, strahlen muss nicht sein .

Die Kurbelwell muß aber raus , sonst kommst ja nicht gut bei, oder ?

Grüße Ralf
 
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