hi Andi,
Ja, das ist Futtelkram.
Irgendwo an der Außenseite ... ca. 10 mm vom oberen Rand weg ist eine 3 bis 4 mm Bohrung zu sehen, die auf den ersten Blick völlig unnütz zu sein scheint ... isse aber nicht ;-)
Unter dem vermeintlichen Wellendichtring ist eine Metallhülse, die durch eine Metallklammer am Herausflutschen gehindert wird.Im Regelfall kann man mit einem Fäustel und einem dickeren Durchschlag diesen Ring vielleicht so ca. 10 mm nach innen schlagen. Falls das nicht fruchtet könntest du dir ein Rohr organisieren, dessen Innendurchmesser ein bis zwei mm größer ist als die Kolbenstange.
Mit dem Rohr ist die Kraftübertragung auf den inneren Metallring natürlich deutlich effektiver, als mit einem Durchschlag. Wenn dir gelungen ist, die innere Hülse weiter nach innen zu schlagen, dann kannst du mit einem kleinen Schraubenzieher und viel Geduld den inneren Halte- bzw. Klemmring durch das kleine Loch so manipulieren, dass er sich nicht mehr in der Zylinderwandung festkrallt, sonder mit Hülse und Hubkolben nach vorne rausgezogen werden kann.
Bei mir war die innere Hülse derart festgerostet, dass sie sich trotz aller Tricks nicht mehr bewegt hat. Evtl. hätte ich durch warm machen noch etwas reißen können, es schien mir aber vernünftiger, mir in der Bucht aus Norddeutschland zwei neue Hubzylinder (vermutlich polnischer Herkunft) zu einem fairen Preis zu ordern.
Für deine Unternehmungen wünsche ich dir ein gutes Händchen und ein ebensolches Gelingen
von den frischen Höhen des
Westerwaldes
freundliche Grüße
Ulli ;-)
MF 130 Bj. 67
MF 274 S A Bj. 82