Druckloser Rücklauf MF 273 (Landini)

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landy1

Gast
Hallo Allerseits

Gibt es hier jemanden der einen drucklosen Rücklauf beim 273er nachgerüstet hat. An der Einfüllschraube des Getriebes möchte ich nichts verändern da hier kein Platz wegen der verbauten Mauser Kabine ist. Gibt es noch andere Stellen, um den Rücklauf anzuschließen?
Gruß
 
Hallo landy1,
Rücklauf hab ich zwar nicht nachgerüstet,
(da gebraucht gekauft),aber bei meinem 273er geht er (der Rücklauf) mit einem Winkelstück und Schlauch in die durchbohrte,vordere (in Fahrtrichtung) Ölablaßschraube des Getriebes.Bisher keinerlei Probleme.

Gruß+Matthes+
 
Ich habe bisher nur eine Ölablaßschraube unterhalb des Getriebeblocks (irgendwo unter dem Gaspedal in der Gegend..) gefunden - diese erscheint mir allerdings ziemlich klein für einen drucklosen Rücklauf. Könntest Du näher beschreiben wo "deine" Schraube ist - eventuell mit Bild?
Vielen Dank
 
Hallo landy,
ja es ist die Schraube unterhalb des Gaspedals.Ich habe noch mal nachgeschaut.
Statt der Ablaßschraube ist dort ein Doppelnippel eingeschraubt(Schlüsselweite 24 oder 27), daran ein Schlauch mit Winkelanschluß.Durchmesser? Weis ich nicht.Bei mir funktionierts.
Am Getriebe ist nur diese eine Ablaßschraube.Die andere ist am Hinterachsgehäuse.Ist ja aber der gleiche Ölhaushalt.Und so oft wechselt man das Getriebeöl ja nicht.Da kann man auch mal den Schlauch abschrauben.
Gruß +Matthes+
 
hallo Matthes,

dir mal herzliche Grüße aus dem WW *lächel*.

Zu den Ölablassschrauben ......

Das Getriebe des 130 hat in der Mitte Stege. Diese verhindern, dass das gesamte Öl ablaufen kann, wenn ich nur die hintere Ablassschraube aufdrehe.

Andersherum ... wenn ich nur die hintere (wahlweise auch die vordere) Schraube aufdrehe bleibt im anderen Getriebeteil noch eine ganze Menge altes Öl stehen.

Der 130 hat sogar 3 Ablasschrauben, die auch alle aufgedreht werden wollen.

Natürlich kann ich aus Erfahrung nur über MF 30/130 berichten, aber es wäre durchaus denkbar, dass auch im Getriebe deines 273 mehrere Kammern sind, die zwar im oberen Bereich den Ölaustausch ermöglichen, aber durch halbhohe Stege den restlosen Ölabfluss verhindern.

viele Grüße

Ulli
 
Ja Ulli,
wegen der möglichen Stege,ich weiß es nicht bei diesen Landinis.
Deswegen hatte ich ja auch geschrieben,daß es (alle wieviel hundert Stunden??) beim Getriebeölwechsel auch kein Problem sein sollte,den Schlauch oder vielleicht sogar den Doppelnippel rauszuschrauben.!
Warte jetzt nur noch auf den Hinweis,das es ein Problem sein könnte,die magnetische( für Späne/Abrieb) Ablaßschraube durch einen nichtmagentischen Doppelnippel zu ersetzen.
Oder:vielleicht zu viel verlangt/erwartet?

Herzliche Grüße in den WW
+Matthes+

Alles weitere vieleicht besser per pm!!??
 
Hallo Ulli,
ja ich nochmal!15.16Uhr!
Wieso schreibst du überhaupt bei "Tageslicht"?
Hab ich da was verpasst?
Hast du "Tagschicht"?
Schmunzelnden Gruß
+Matthes+
 
hi Matthes ..... *lachmichwech* .....

dass ich auch mal tagsüber was von mir gebe dokumentiert doch lediglich meine Flexibilität *grins*.

ganz lieben Gruß über die Lahn
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Ulli
 
Hallo landy1,
kann dir leider zu den beiden Anschlüssen keine Auskunft geben.Ist halt blöd,daß es zu den Landini-MFs fast keine schriftlichen Dokumentationen gibt.
Gruß +Matthes+
 
hallo an der unteren schraube ist bei mir der schlauch für den zusatzhubzylinder angebracht!
 
Genau an der Stelle ist bei mir ein Schlauch mit Steckkupplung verbaut - da hat der Vorbesitzer wohl gemeint einen drucklosen Rücklauf realisieren zu können. Funktioniert aber definitv nicht - oder gibt es irgendeine geeignete Stellung der Senkdrossel oder der Empfindlichkeitsschraube mit der das dann funktionieren würde? Zusatzhubzylinder waren und sind bei meinem nämlich definitiv nicht verbaut.
Gruß
 
Hallo,

das Thema ist zwar schon älter, aber genau jetzt mein Problem am 274s. Gibt es hierzu noch mehr Erkenntnisse? Was ist daraus geworden?

Leider kann ich das Bild nicht mehr öffnen, aber ich denke ich weiß, welche Stelle am Hydraulikblock mit "Zusatzhubzylinder" hier gemeint ist. In der Ersatzteilliste ist das mit "Nr. 9 - Stopfen" beschrieben. In der Liste vom 274 ist dazu nichts weiter angeführt, aber in der Liste vom 294 wird dort ein paar Seiten weiter der Zusatzhubzylinder angeschlossen.

Merkwürdig ist nur, dass mir AGCO jetzt genau dort empfohlen hat, den Rücklauf anzuschließen?!

Ein paar Zentimeter daneben ist noch eine Schraube, dieser wird aber weder in der Ersatzteilliste beschrieben, noch kann AGCO dazu eine Auskunft geben?! Weiß einer, wofür die ist?

PS: Ich muß sagen, dass AGCO wirklich immer sehr hilfsbereit und kompetent ist, auch bei den "Italienern". Was man von Landini selbst allerdings nicht behaupten kann...

Gruß

Tom
 
Hallo,

das mit den beiden Schrauben ist geklärt. Sehe bei uns nur noch zwei Möglichkeiten:

- Öleinfüllstutzen im Getriebetunnel

- Ölablassschraube

Wer hat Erfahrungen?
 
Besser Ablasschraube! Beim Einfüllstutzen bringt das "reinfallende" Öl Luft mit und das Öl schäumt auf.

Gruß Sascha
 
Moin,

denke ich auch. Mit dem Gegendruck soll das wohl klappen. Im Netz hat einer (ich glaube IHC) an beide Ablassschrauben angeschlossen, damit der Ölmotor richtig lief... Scheint mir etwas übertrieben für einen Frontlader...

Gruß Tom
 
Hallo,

was ist für ein Steuerventil drauf?

Bei meinen Schlepper kann man das Ventil umstellen von einfach auf doppelwirkend.

Mit einer Schlitzschraube unterhalb des Steuerhebels.

Wenn das bei Dir auch geht, und die entsprechenden Anschlüsse gelegt sind läuft alles über das Ventil.

Und Du kannst beide Richtungen Steuern, der nicht unter Druck steht ist gleich der drucklose Rücklauf.

Gruß Frank
 
Hallo,

mein Grundproblem: Kenne da nichts von... :-)

Also: wir haben die "Ab Werk" Variante, d.h. es ist ein doppelwirkendes Steuergerät verbaut (ew/dw verstellbar) aber es ist nur ein Schlauch montiert, funktioniert also nur einfachwirkend, in der Buchse für die 2. Leitung ist ein Stopfen drin, soweit ich das erkennen kann, ist ja alles eng und verbaut da.

Muß denn nicht der Steuerhebel nach vorne gedrückt werden, damit Öl einfließt? Nur dann senkt sich z.B. der Anhänger wieder ab. In der Mittelstellung wird der Zylinder in Position gehalten.

Aktuell sieht es wie folgt aus:

- Ölablassschraube: M26 für 18L Rücklaufleiting traut sich keiner zu bohren

- Getriebeöleinfüllstutzen: Ich habe da nicht so große Bedenken, selbst unser Hanomag Experte im Dorf sieht da kein Problem (kein Hobbyschrauber, Händler!)

- Mein Bruder sucht noch nach einer Einbaulösung am Hydraulikdeckel, was das Beste wäre, da gehört es hin, aber der Platz wird das Problem...

- Oberhalb der Zapfwelle ist noch eine verschraubte Platte, vielleicht geht da was... mal schauen

Hoffentlich ist bis Ende der Woche das Thema durch.

Gruß

Tom
 
Nein, mein lieber Frank,

über ein DW-Steuerventil hat man eben keinen drucklosen Rücklauf, weil in dem System ein

Umlaufdruck vorhanden ist. Für einen Frontlader spielt das keine Rolle. Einen Hydraulikmotor z.B.

kannst du damit aber nicht betreiben. Der würde in kürzester Zeit am Wedi undicht, weil der sein Lecköl an der drucklosen Seite nicht los würde.

Außerdem würde das Öl bei einem solchen Betrieb sehr heiß werden.

Ich erwähne das hier nur, damit keine Irrtümer bei den Begriffen auftreten.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Tom,

leider haben sich unsere Beiträge überschnitten.

Du mußt auch die Ablaßschraube nicht aufbohren. Besorge dir z.B. bei Hansaflex einen passenden Doppelnippel (unter 10€), welchen du

anstelle der Ablaßschraube einschraubst. Diese bekommt man auch als Reduziernippel, sodaß du auf der "Außenseite" gleich den richtigen Anschluß führ deinen Schlauch hast.

Wichtig ist, auf den Doppelnippel zuerst einen Bogen/Winkel aufschrauben, damit nicht zu viel "Bodenfreiheit" verloren geht.

Habe ich das verständlich ausgedrückt?

Wenn du wenig Erfahrung mit solchen Dingen hast:

Nimm einfach den Schlauch und die Ablaßschraube mit und erkläre den Spezialisten, daß das Öl von dem Schlauch  unter 90 Grad Winkel

durch diesen Ablaßstopfen soll. Die besorgen es dir dann schon, insgesamt für unter dreißig € 
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Gruß +Matthes+

P.S. Wie kommst du denn überhaupt auf M26 ? Wichtig ist doch nur, daß die Rücklaufleitung dicker ist als die Druckleitung und diese sind (geschätzt)

nicht dicker als 15mm.
 
Guter Tip, das prüfe ich.

M26: Die Rücklaufleitung machen wir in 18L, die ganzen Hydraulikteile sind mit M 26 Gewinde, das wollte ich da einschrauben?!

Wird das nicht zu klein in der Original-Ablassöffnung?

Du hast nicht zufällig den Gewindedurchmesser der Ablassschraube? Steht in der ET-Liste nicht drin. Dann bräuchte ich die nicht erst rausdrehen zum nachmessen.

Danke, Tom
 
Hallo,

erstmal Dank an alle für die Tips.

Schlussendlich wird es jetzt doch die "Einfüllstutzenvariante".

Gruß

Tom
 
Hallo Matthes,

wenn Deine Erklärung stimmt verstehe ich nicht, das ich bis jetzt mit meinem Schlepper und dem doppelwirkendem Ventil Ca. 100 Meter Holz auf meiner Binderberger Säge mit Förderband ( Ölmotor und Hydraulikzylinder zum verstellen und ausklappen des Bandes) sägen konnte.

Der Steuerhebel bleibt in der Stellung sogar stehen ohne das ich den dort fest mache. Das heißt ich habe Auf-Stop-Ab und lasse ihn dort einfach stehen.

Bei der Variante mit Einfülldeckel( Schraube) geht evtl. der Peilstab verloren und das Öl kommt von oben mit evtl. Schaumbildung.

Bei der Variante mit Ablasschraube hast Du keine 100% Dichtfläche weil das Gehäuse aus Guss ist und um die Bohrung keine Dichtfläche bearbeitet ist. Also Teflonband oder Loctite.

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

wenn du tiefer in die Materie einsteigen willst, siehe dir bitte an:

http://www.boschrexroth.com/RDSearch/rd/r_18107-01/rd18107-01_2008-05.pdf

Auf Seite 4 unten der PDF siehst du in einem Diagramm die Abhägigkeit von Umlaufdruck zum Volumenförderstrom der Pumpe.

Natürlich kann deine beschriebene praktische Anwendung (Binderberger Säge) funktionieren, aber nur, weil du lediglich einen kleinen Teil des max. möglichen Volumenförderstrom nutzt,bzw. für deinen Hydraulikmotor bedarfst und der Umlaufdruck dadurch

verlältnismäßig gering ist.

Mehr dazu schreibe ich dir gerne, wenn du es denn überhaupt genauer wissen magst, denn dies ist ja ein Landmaschinen Forum und keine Vorlesung über angewandte Hydraulik.

Was die Abdichtung an der Ablaßschraube angeht: Wenn du den Faden von Anbeginn gelesen hast siehst du, daß ich meinen MF mit dieser Lösungsvariante so gebraucht gekauft habe.

Will sagen: Die Ablaßschraube wurde vom Vorbesitzer oder dessen Werkstatt durch einen Doppelnippel ersetzt und dort der "drucklose" Rücklauf angeschlossen. Habe die Maschine seit

über 10 Jahren in meinem Betrieb im Einsatz und alles funzt tadellos und ist dicht. Was will man mehr?
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Beste Grüße +Matthes+

Eines noch, der Vollständigkeit halber: Was denkst du, hält deinen Steuerhebel in der Stellung, obwohl keine mechanische Rastung vorhanden?

Richtig, es ist der Umlaufdruck, der den Schieber hält.

Zu allerletzt noch als Tip für Tom:

Wähle die Variante mit der Ablaßschraube. Von der weiß ich,daß es funktioniert.
 
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