Hallo Frank,
wenn du tiefer in die Materie einsteigen willst, siehe dir bitte an:
http://www.boschrexroth.com/RDSearch/rd/r_18107-01/rd18107-01_2008-05.pdf
Auf Seite 4 unten der PDF siehst du in einem Diagramm die Abhägigkeit von Umlaufdruck zum Volumenförderstrom der Pumpe.
Natürlich kann deine beschriebene praktische Anwendung (Binderberger Säge) funktionieren, aber nur, weil du lediglich einen kleinen Teil des max. möglichen Volumenförderstrom nutzt,bzw. für deinen Hydraulikmotor bedarfst und der Umlaufdruck dadurch
verlältnismäßig gering ist.
Mehr dazu schreibe ich dir gerne, wenn du es denn überhaupt genauer wissen magst, denn dies ist ja ein Landmaschinen Forum und keine Vorlesung über angewandte Hydraulik.
Was die Abdichtung an der Ablaßschraube angeht: Wenn du den Faden von Anbeginn gelesen hast siehst du, daß ich meinen MF mit dieser Lösungsvariante so gebraucht gekauft habe.
Will sagen: Die Ablaßschraube wurde vom Vorbesitzer oder dessen Werkstatt durch einen Doppelnippel ersetzt und dort der "drucklose" Rücklauf angeschlossen. Habe die Maschine seit
über 10 Jahren in meinem Betrieb im Einsatz und alles funzt tadellos und ist dicht. Was will man mehr?
Beste Grüße +Matthes+
Eines noch, der Vollständigkeit halber: Was denkst du, hält deinen Steuerhebel in der Stellung, obwohl keine mechanische Rastung vorhanden?
Richtig, es ist der Umlaufdruck, der den Schieber hält.
Zu allerletzt noch als Tip für Tom:
Wähle die Variante mit der Ablaßschraube. Von der weiß ich,daß es funktioniert.