Anhängelast MF 294 A

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Nilo739

Gast
Moin, 

da ich weder im Internet, noch in der Betriebsanleitung oder Fahrzeugschein etwas über die Anhängelast eines MF 294 A finde wollte ich einmal fragen wie da so eure Kentnisse oder Erfahrungen sind? 

Viele Grüße und ein frohes neues Jahr! 
 
Hallo!

Ganz ehrlich - ich würde vermuten, dass jemand der eine solche Frage stellt, nicht annähernd in der Lage ist, die Anhängelast auszuschöpfen - das soll jetzt nicht unverschämt sein, sondern darstellen, dass man mit etwas Erfahrung solch eine Frage problemlos beantworten kann...

Auflaufgebremst gilt - tatsächliches Gewicht des Schleppers mal 2,5. 

Ich bin jahrelang MF 274S Allrad gefahren. Im Normalfall mit 9 bis 9,5 Tonnen Ladung, plus den 2365kg des Kippers - macht gute und verbotene 11,5 Tonnen. Logisch, dass sich in dem Fall die Stützlast von 1000kg auch entsprechend erhöht hatte... Das sorgte für den entsprechenden Vortrieb, führte mit dem doch recht kurzen Radstand aber auch gelegentlich zum Aufschaukeln bei schneller Straßenfahrt... 

Im Prinzip ist es von deinem Können und deiner Erfahrung, plus den topographischen Bedingungen abhängig, was du dir zutraust und ob du dich mit entsprechender Anhängelast noch wohl fühlst. 

Kürzlich habe ich gesehen, dass in Frankreich alle MF ein Schild haben, auf dem wohl das zulässige maximale Gewicht des Zuges (Schlepper plus Anhänger) angegeben ist ... 

Grüße hometown
 
Hallo Hometown,

wo hast du denn den Faktor 2,5 her? Mir ist bekannt, dass bei 25km/h auflaufgebremst bis 8t erlaubt sind, unabhägig vom Gewicht des Zugfahrzeuges. Und von den 8t-Hängern mit Auflaufbremse dürften auch 2 hintereinander gehängt werden. D.h. ohne durchgehende Bremsanlage sind max. 16t Anhängelast möglich.

Was sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Es gibt Daumenwerte, wie z.B. 5PS pro Tonne. Das hängt aber stark von der Topografie ab. Im absoluten Flachland kannst du vermutlich bereits mit 35PS die 16t ziehen. Im bergigen würde ich den Wert aber deutlich begrenzen. 

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Moin,

unser alter 165 zog zwei volle Achttonner Schmutzrüben (also eine Anhängelast von eher 18 als 16 Tonnen) eine lange 10%ige Steigung rauf. Kaum mehr vorstellbar heute. Und es hieß immer, was der Trecker bergauf ziehen kann, das halten die Bremsen auch bergab. Man durfte halt nicht in der kleinen Stufe vom MP fahren. So viel zu Praxis. Aber den Berg runter mussten ja auch nur leere Wagen...

Munter bleiben!
 
Interessant wird es wohl dann, wenn man bergauf mit der vollen Last stehen bleiben muss, und die Anhänger den Traktor rückwärts den Berg runterziehen. Die Auflaufbremse funktioniert ja nicht, wenn man rückwärts bergab fährt
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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
cf_84:

Interessant wird es wohl dann, wenn man bergauf mit der vollen Last stehen bleiben muss, und die Anhänger den Traktor rückwärts den Berg runterziehen. Die Auflaufbremse funktioniert ja nicht, wenn man rückwärts bergab fährt
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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
kann ja nicht passieren, sofern du nicht die Rückfahrsperre deaktiviert hast 
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Aus Erfahrung kann ich dir sagen - die Kipper stehen dank Rückfahrsperre felsenfest am Berg. Der Schlepper "springt" förmlich in der Auflaufbremse auf die Kipper zurück. Bei einem Zweiachskipper ist dann eine neue Zugschere fällig... 
 
Hallo

@ Hometown

Rückfahrsperre ????
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wie soll die Funktionieren ???
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wenn ein auflauf gebremmster Anhänger rückwärts die Steigung runter rollt löst sich doch automatisch

die Bremse genauso als wen der Traktor forwärts fahren würde und damit die Deichsel auf zug hält.

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Gruß Ralf

Meine Schlepper:
Fendt F15 G
FE 35 Spezial mit Standard 23C Motor
 
Genau Ralf,

nu bin ich wirklich gespannt, wie uns die hometown die Funktion einer Auflaufbremse

bei einem "gestreckten" Zug erklärt
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.

Man lernt ja nie aus
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.

Gruß +Matthes+
 
Wenn du merkst, dass der Hänger den Schlepper rückwärts den Berg runterziehen will, sofort den gössten Rückwärtsgang einlegen und mit Vollgas zurückstoßen. Dadurch wird der Hänger durch einschieben der Auflaufbremse sofort gebremst.
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:( :-)
 
Hallo Christian , genau das ist meinem Bruder Bergauf  mit 35PS Eicher passiert
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  .Ein Rad drehte vorwärts und eins rückwärts .Er hatte den Holzhänger ein 5Tonner Fahrgestell gut mit nassem 1M Holzstücken geladen  Er hat die Radsperre getreten und nach rechts in den Weichen Seitenstreifen gelenkt . Dort hat die Seilzugbremse und der weiche Untergrund die Fahrt beendet . Und nichts passiert
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 Zum Glück . Der hat nie wieder so schwer geladen.  
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   Gruß Didi.
 
Genau Lama,

nur blöd, wenn der zweite Anhänger ( wie in MacFergus Beispiel) den Zug dann wieder "streckt", gelle?
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Wie willst du das verhindern, wenn da nicht eine dritte Hand einen Hinkelstein hinter das letzte Rad wirft?

Wenn ich das nur nicht schon alles hinter mir hätte
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!

Da half nur noch ganz schnell voller Lenkeinschlag, so daß sich Schlepper und die Vorderachsen der Anhänger mit

den Zugdeichseln ineinander "verkeilten".

Ergebnis: Bremsplatten mit reichlich Gummi auf der Strasse an sechs Rädern, eine verbogene Zugdeichsel und

die Tatsache, daß ich noch lebe. Was will man mehr?

Aber nu warten wir mal auf die Erklärung von der "Heimatstadt".

Gruß +Matthes+

P.S. Ach ja, vergessen: hinter mir gab es auch noch mehrere kaputte Autos!

Vieleicht waren das ja die "Hinkelsteine"?
 
Du tippst kurz die Kupplung an und deine Rückwärts-Schlittenfahrt den Berg runter hat ein Ende! Der Schlepper knallt zurück in die Auflaufbremse des ersten Kippers und der genau so zurück auf den zweiten Kipper... Da hat sich die Sache mit dem "gestreckten Zug" dann schlagartig erledigt, wenn der Schlepper vorne dran nicht mehr zieht!! Selbst schon so praktiziert... Allerdings hatte ich nen Tandemkipper hinterm Schlepper und daher gab es keine Zugschere, die es hätte raus hauen können... Aber der Bums ist gewaltig... 
 
und was passiert wenn der Anhänger weiterhin den Berg rückwärts runter will ???
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Richtig egal ob Tandem oder Zweiachser der zug streckt sie wieder
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Gruß Ralf

Meine Schlepper:
Fendt F15 G
FE 35 Spezial mit Standard 23C Motor
 
Ist doch GAR kein Problem - wenn du vorschriftsmäßig die Abreißleine der Auflaufbremse in Griffweite hast - das eine Ende betätigt ja die Feststellbremse des Anhängers... 

Abreißleine? Griffweite? - nie gehört? Ja, langsam frage ich mich schon, wann und wo ihr eueren Führerschein gemacht habt, bzw. ob ihr überhaupt einen habt...

In MEINEM Fahrschulbuch von damals steht explizit, dass die maximal zulässige Anhängelast bei Auflaufbremse, das 2,5fache des TATSÄCHLICHEN Schleppergewichtes ist! 

Auf welcher Vorschrift, welchem Regelwerk, oder was auch immer das beruht, bzw. ob das in der heutigen Zeit noch so gilt, ist mir relativ schnurtz - gelernt ist gelernt... 

Übrigens hat mich hier eine pn aus Österreich erreicht - dort gilt wohl bei Hinterrad das Gewicht mal zwei und bei Allrad mal drei - so gesehen klingen die 2,5 plausibel.

Grüße hometown
 
Ich habs ja immer schon gewußt:

@hometown für den nächsten Physik Nobelpreis
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Endlich holt mal jemand den alten Newton vom Sockel :-).

Zuerst "knallt" er durch "Kupplungtreten" die Auflaufbremse des ersten Hängers zu (wie immer das gehen mag, das geht nur mit der Methode vom Lama)) und der zugeknallte 1. Hänger

hüpft dann, noch schneller als die laufende Rückwärtsfahrt zurück, um die Auflaufbremse des 2. Anhängers zuzuknallen? Nu wirdet eng mit der alten Physik. Wie soll dat jehen?

Aber nehmen wir mal an, nu stünde der Zug der heimatstädtischen Physik gemäß still. Sobald der Zug steht, zieht der hintere Anhänger aufgrund der Schwerkraft rückwärts/talwärts (hier könnte der Knackpunkt sein,

daß Heimatstadt nicht weiß, daß bei auflaufgebremsten LW-Zweiachsern nur die VA gebremst wird) und löst somit zuerst am 2., dann am 1. Anhänger die Bremse , streckt den Zug also wieder.Dat Spiel beginnt von vorne.

Daß hier was klemmt, in der heimatstädtischen Logik, hat er wohl schon bemerkt, deshalb kommt nu neu das Abreißseil ins Spiel.

Nu haben aber LW 2-Achser gar kein Abreißseil, weil hier die vorgeschriebene Abreißbremsfunktion durch die herunterfallende Zugdeichsel ausgelöst wird (werden sollte)

Da aber in dem von Mac Fergus und mir angenommenem Beispiel gar nix abreißt und somit auch keine Deichsel runterfällt, bremst hier auch nix.

Und zu guter Letzt: Selbst wenn du hometown, das Abreißseil zur manuellen Betätigung in Griffnähe hättest, würdest du damit nur die VA-Bremse des 1. Anhängers betätigen können. Die ist bei Rückwärtsfahrt

aber leider die letzte von 4. Letzte Achse von 2 Achtonnern = 16 Tonnen Ich wünsche dir noch unfallfreie Erfahrungen.

Letzter Gruß zu deinen wirklich hirnrissigen Erklärungen

+Matthes+

Aber wir haben ja alle gar keinen Führerschein
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1)Seit wann wird bei auflaufgebremsten Zweiachsern nur eine Achse gebremst?? Dieser Zustand ist seit mindestens 40 Jahren Vergangenheit...

2)Selbstverständlich braucht es das "Abreißseil" auch beim Zweiachser - das andere Ende betätigt ja die Rückfahrsperre der ALB. Wäre ja blöd, wenn du auf Grund eines Fahrfehlers erst mal absteigen müsstest, um die Rückfahrsperre einzulegen...  Aber klar, beim zweiten Kipper geht es nicht anders... 

3)Du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass nach dem Treten der Kupplung der Zug erhalten bleibt??? Klar, wenn du mit dem Treten wartest, bis es mit 80km/h rückwärts runter geht... Das erfordert schon Geschick und vor allem Mut - aber wie gesagt, probiere es aus... 

4)Gefährdet ihr nur weiterhin arglose Verkehrsteilnehmer durch euer planloses Anhängen von zwei Zweiachsern, ohne ausreichende Aufballastierung des Schleppers... Ich hoffe du nutzt dein 1,2 Tonnen Heckgewicht seither auch?? 

5)Wenn es keine Beschränkung des Anhängegewichtes gibt - könnte ich ja mit einem Holder B12 zwei auflaufgebremse 8-Tonner "wegschaffen" ... Das viel zitierte "so und so viel kw pro t Anhängelast gilt bei Landw. Zugmaschinen übrigens NICHT !!

6)Wäre ja komisch, wenn der Gesetzgeber es dem Bauern überlassen würde nach gut dünken andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden - ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, was auf dem Schild eines Schlepperzugmauls steht? Richtig: a) zulässige Stützlast und b) maximal zulässiges Ges.Gewicht der Zugmaschine - diese zweite Angabe wäre ja total sinnfrei, wenn es nicht eine Regelung "Anhängelast mal so und so viel dem Schleppergewicht" geben würde... 

7)Außerdem ist wohl unstrittig, dass es zum "Auflaufen" einen gewissen Widerstand benötigt, den der breits bremsende Schlepper darstellt. Wäre dieser zu leicht, würden ihn die Kipper schlicht von der Straße "fegen" (Holder B12 an zwei 8 Tonnern...)

Daher macht die Regelung "Echtes Schleppergewicht mal 2,5" schon sinn, zumal bei einem Hänger mit Stützlast natürlich diese vom Kippergewicht abgezogen und zum Gewicht des Schleppers hinzugerechnet wird! Daher darf bei Hänger mit Stützlast die Anhängelast höher sein, bzw. braucht der Schlepper nicht aufballastiert werden... 
 
Blubber, blubber, blubber.

Wo war hier die Rede von dem Holder? Wo war die Rede von Erhalt der Zugkraft, die in diesem Fall kontraproduktiv ist?

Wieder mal grandios am Thema vorbeigeblubbert. Kennen wir ja schon!

Schon ziemlich blöd, wenn man nicht zwischen Zweiachsern und Tandemachsern unterscheiden kann.

Erklär doch mal , wie du bei einem Vorderachsdrehschemel mechanisch eine dosierte Bremskraft

auf die zweite Achse hinbekommst?

Zu dem Rest deines eher weniger "fachlichen" ? Ergusses mag ich mich nicht mehr äußern. Ist mir zu blöd!.

Die anderen Foris ohne Führerschein mögen über deine blödsinnigen/hirnrissigen und von nicht vorhanderner fachlicher/praktischer Kenntnis geprägten Ausführungen selbst entscheiden.

+Matthes+
 
Hallo in die fröhliche Runde 😉

Sehr abenteuerliche Theorien werden da gestrickt! Ich melde mich deshalb nicht für einen freiwilligen Selbstversuch
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 In der Schweiz muss gemäss Strassenverkehrsordnung  in einer Steigung von 15% angefahren werden können. Dazu wird folgende Faustregel verwendet: Maximale Angängelast = Gewicht auf angetriebenen Achsen mal 3.

Gruss aus den Bergen

Fixu
 
also ich habe mal ein wenig recherchiert, und ich konnte keine Bedingung für das Zugfahrzeuggewicht und die Anhängelast (für Deutschland) finden.

Für die Bremse gilt, dass sie bis 18% Steigung den Anhänger stillsetzen können muss. Und zwar auch beim Abreißen der Anhängeverbindung (Abreißseil beim 1-Achser, Deichselblockade beim 2-Achser). Wie das allerdings bei zwei hinteinander gehängten Anhängern funktionieren soll ist mir etwas rätselhaft, die vordere Achse des 1. Hängers wird die 16t bei 18% Steigung sicher nicht halten, und bei 18% Gefälle vermutlich auch nicht. Aber weitere Regularien hierzu konnte ich nicht finden.

Bei einer funktionierenden Auflaufbremse spielt das Zugfahrzeuggewicht im übrigen eine untergordnete Rolle, um den Hänger bergab zum stehen zu bringen, denn es muss lediglich die zum Betätigen der Bremse erforderliche Kraft auf die Auflaufbremse bringen, d.h. gegen die Feder wirken und zusätzlich über die Hebelei das Reibmoment auf die Bremstrommeln bringen, vergleichbar mit einer mechanischen Fußbremse. Die Praxis sieht natürlich bzgl. Wartung und Verschleiß des Systems meist anders aus....

Die Zugmaschine braucht also nur Gewicht, um den Zug berauf festhalten und anfahren zu können. Im Flachland ist das wiederum zu vernachlässigen. Daher gibt es diese Regelung wohl in AT und CH, aber offenbar nicht in D (bis hier jemand einen entsprechenden Gegenbeweis erbracht hat)

Die von Hometown beschriebene Sache mit der blockierten Auflaufbremse kann (!) theoretisch tatsächlich funktionieren, wenn die Bremse des Anhängers sehr gut funktioniert, und zum Anhalten bergauf eine Vollbremsung erforderlich ist, die quasi alle Achsen blockiert. Dann löst sich auch die Anhängerbremse nicht, da die Auflaufbremse zubleibt, weil die Feder sie im Falle aller blockierten Achsen nicht mehr aufdrücken kann. Wenn man allerdings mit 40PS und 16t an einer 10%-Steigung unterwegs ist, bleibt die Fuhre vermutlich stehen, sobald man das Gas wegnimmt. Da bekommt man sicherlich keine Auflaufbremse mehr zu (bei 1,5km/h Geschwindigkeit...), auch nicht durch rückwärts rollen lassen. Die Hangabtriebskraft der 16t-Hänger dürfte größer sein, als die der Zugmaschine...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
also die zweieinhalbfache Anhängelast könnte vermutlich als Richtwert aus den Anfängen der Mechanisierung in der Landwirtschaft kommen, als die alten Holzwagen mit Gummireifen bestückt wurden. Dann kam die Auflaufbremse und ab 7,5 t die Luftdruckgebremsten Anhänger.

@ Christian, rüste deinen 35er mit einer Druckluftanlage aus dann kannst du 2 Anhänger mit je 15 t fahren, bergab kein Problem und bergauf auch nicht und wenn da nichts mehr geht ist das Anhalten auch kein Problem.

In deinem letzten Absatz wage ich mich dir zu wiedersprechen, Ausschnitt aus deinem Text   "bleibt die Fuhre vermutlich stehen, sobald man das Gas wegnimmt (bei 1,5 km/h Geschwindigkeit...)" ich würde sagen bis 5 km/h bleibt die Fuhre mit Sicherheit stehen sobald man das Gas wegnimmt und die Anhänger stehen schnell und ziehen rückwärts.

MF G eorg

 
 
... ich hab übrigens nicht vor, 16t mit meinem 35er zu ziehen, insbesondere nicht hier bei uns im etwas hügeligen Saarland... ich schiele eher nach einem Kipper mit 3,5 bis 6t...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo also 40 ps und 16 tonnen is das nicht ein bisschen zuviel besser gesagt massiv zuviel. Ich schätze mal 3,5 bis 5 tonnen zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers ist meiner Meinung nach für 40 ps mehr als genug. Zumal der schlepper auch nicht gerade ein großes Eigengewicht hat. 
 
+Matthes+:

Schon ziemlich blöd, wenn man nicht zwischen Zweiachsern und Tandemachsern unterscheiden kann.

Erklär doch mal , wie du bei einem Vorderachsdrehschemel mechanisch eine dosierte Bremskraft

auf die zweite Achse hinbekommst?

+Matthes+

Das fragst mal den Hersteller deines Vertrauens - Fakt ist, dass ALLE zweiachsigen Drehschemel-Kipper seit JAHRZEHNTEN mit ZWEI Bremsachsen ("Vierradbremse") ausgestattet sind! Meiner ist Bj.75 und schon entsprechend ausgestattet, wie übrigens ALLE Kipper aus der Zeit... Da musst schon weit laufen um im Jahr 2018 noch einen 2-Achs Kipper mit einer Bremsachse zu Gesicht zu bekommen... 
Aus Erfahrung kann ich dir allerdings sagen, dass das Einstellen einer solchen Bremse das absolute Gefi.. ist! 
 
Jensster:

Hallo also 40 ps und 16 tonnen is das nicht ein bisschen zuviel besser gesagt massiv zuviel. Ich schätze mal 3,5 bis 5 tonnen zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers ist meiner Meinung nach für 40 ps mehr als genug. Zumal der schlepper auch nicht gerade ein großes Eigengewicht hat. 
Richtig, MF hatte zu der Zeit ja auch nur einen Kipper mit maximal 5 to. im Angebot, eben weil dieser zum Schlepper passte.

Das Maximale, was ich in den letzten 30 Jahren an einem "kleinen" MF gesehen habe, ist ein 5,7t Einachskipper. Wohl gemerkt an einem der allerletzten MF 135 mit bereits 47 PS. 

Die Anderen im Dorf gehen nicht über 4,4to. - das gilt für die MF133 wie auch 135er. 

Von meinem 263er Allrad (53PS) kann ich sagen, dass 6 Tonnen genug sind, der Schlepper hat null Dampf und fühlt sich mit 8 Tonnen schon sehr sehr unwohl...

Anders schaut es bei einem Schlepper mit Vierzylinder aus - selbst an einem MF158 oder MF560 kann man bereits einen 8Tonner fahren. Das ist aber die ABSOLUTE Obergrenze! Im Normalfall sieht man die Schlepper lediglich mit 6Tonnern.

Ein 8Tonner passt erst richtig zu einem Schlepper mit 60PS. 

Grüße hometown
 
@Nilo739:

Nun aber mal zu DEINEM 294A - 

nachdem ich gestern nach meinem Fahrschulbuch gesucht habe, halte ich heute ein bei der vergeblichen Suche zufällig gefundenes Prospektblatt vom 294 Allrad in den Händen.

Auch wenn die Formel "Schleppergewicht mal 2,5" vielleicht "nur" eine Fahrschul-Faustformel ist, ist unstrittig, dass sie relativ gut zutrifft!

Der 294Allrad steht hier mit einem Leergewicht von 3020Kilo. Macht nach der Formel eine auflaufgebremse Anhängelast im nicht aufballastierten Zustand von 7550Kilo. Wohl gemerkt, bei einem Hänger ohne Stützlast. 

So, nun bräuchten wir das zulässige Ges.Gewicht des 294ers - und das steht natürlich nicht im Prospekt... 
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Schauen wir aushilfsweise beim MF293 Allrad: Zulässiges Ges.Gew. 5000Kg. 

Demnach dürfte ein auf das Ges.Gew. aufballastierter bereits 12500kg ziehen - auch das ein realer Wert.

Bleibt nur fraglich, wie man einen 80PS-Schlepper um 2 Tonnen aufballastiert!? Klar, mit einem Kipper mit Stützlast hat man oft schon 1000kg auf dem Schlepper. Müssten aber dennoch nochmals 1000kg her... 

Bleibt der Wert von 3to. Leergewicht plus ggf. einer Tonne Stützlast, also vier Tonnen Schleppergewicht in dem Fall wohl ein realistischer Wert... Da wäre dann mit 10 Tonnen die mögliche, auflaufgebremste Anhängelast erreicht. 

Grüße Hometown
 
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