A4.107 - Revidierter Motor klopft, und ich weiß nicht warum

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marberra

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Servus Ferguson-Gemeinde,

ich brauch mal Euren Rat: Wie in meinem Motor-Revisions-Thread zu lesen ist, habe ich in einem Akt des Wahnsinns meinem MF25 einen Frischzellenkur in Form einer Motorrevision gegönnt, die sich (u. a. Dank der Hilfe von beteiligten Firmen) nun schon seit den Wintermonaten bis zum heutigen Datum zieht.

Nachdem ich es tatsächlich am Dienstag geschafft habe, die Ölwanne im dritten Versuch einigermaßen dicht an den Motorblock zu montieren (Konstruktion & Paßgenauigkeit der Dichtungen katastrophal) konnte ich den Schlepper endlich wieder komplettieren. Probelauf hatte ich schon hinter mir, und der Bulldog schnurrte wie ein Kätzchen.

Bei den ersten Versuchen der Feldarbeit, bei dem ich den Traktor wirklich nicht beansprucht habe (Halbgas) fing der Motor plötzlich an ein unangenehmes Klopfgeräusch von sich zu geben. Ich habe den Motor sofort abgestellt.
Hier eine kurze Fehlerbeschreibung: Motor lief mit Halbgas => plötzlich auftretendes, metallisches Klopfgeräusch, daß sich je nach Drehzahl verlangsamt, oder beschleunigt. Bei ersten Auftreten kamen kleine Rauchwölkchen aus dem Auspuff.

Habe nach einer halben Stunde des wartens den Schlepper wieder gestartet, um ihn nach Hause zu transportieren. Komischerweise kein Klopfgeräusch, wenn der Traktor nur im Standgas läuft. Erhöht man die Drehzahl tritt das Geräusch wieder auf, und veschwindet wieder, wenn die Drehzahl im Keller ist.

Da ich auf einen erneuten Lagerschaden getippt habe, habe ich vorhin die Ölwanne wieder entfernt, und es ist nichts zu sehen. Kein Abrieb, oder Wasser im Öl, kein Öl im Kühlwasser. Radiales Lagerspiel der Pleuel an Kurbelwelle nicht wahrnehmbar, axiales Spiel vorhanden (das soll aber denke ich so sein). Die Schrauben habe ich aber vorerst noch nicht entfernt, um die Lager zu prüfen - möchte dieses nach Möglichkeit auch verhindern.

Bin gerade dabei den Motor nochmals zu zerlegen, und auch den Kopf wieder zu demontieren, da die "tolle" Verbund-Zylinderkopfdichtung ungefähr zu dicht ist wie meine Ölwannendichtung beim ersten Versuch.

Hat jemand von Euch eine Idee wo dieses Geräusch herkommt?

Bin ehrlich gesagt schon ein wenig am verzweifeln mit diesem Schlepper. Habe in der Vergangenheit schon etlich Fahrzeuge & Motore zerlegt, aber so eine Zicke wie dieser Schlepper ist mir noch nicht unter den Schraubenschlüssel gekommen.

Falls jemand auch noch Bezugsquellen für eine passende Ölwannendichtung (am besten komplett aus Kork) & einer Kupfer-Zylinderkopfdichtung (die ja angeblich besser sein soll) hat, dann würde ich mich über eine/mehrere Info(s) sehr freuen. Welche Dichtmasse/-Flüssigkeit benutzt Ihr für die Ölwannendichtung & die Kupferdichtung des Zylinderkopfs?

Danke schon mal für Tipps - ich geb mal ein Bier aus!

Grüße,
der Andi
 
Hallo Andy, 

ein identisches Fehlerbild hatte ich an meinem MF 595. Hier war es die mangelhafte Dieselversorgung, hervorgerufen durch einen Riss in der Vorförderpumpe. Als Nebeneffekt stieg der Motorölstand gefährlich an.

Ich bin jetzt noch erstaunt über das symtomatisch Fehlerbild des metallischen Klackerns. 

Vielleicht hilft dir diese Erfahrung meinerseits.

Grüsse von Richard
 
Hallo zusammen,

erstmal Danke für den Tipp mit den Teilen. Zwischenzeitlich hab ich doch noch die Pleuel von den Hubzapfen abgeschraubt. Weder die Hubzapfen, noch die Lagerschalen sehen so aus, als wären sie beschädigt. Die "Schlechteste" der Lagerschalen sieht man auf dem Foto, aber wie schon im ersten Beitrag erwähnt konnte ich kein radiales Spiel feststellen. Das axiale Spiel könnte ja vielleicht die Klopfgeräusche auch auslösen, aber das entzieht sich jetzt meiner Kenntnis. Da wäre es halt gut mit jemanden zu sprechen, der sich da richtig gut auskennt.

Was mir sonst noch aufgefallen ist:

  1. Das Motoröl, welches ich bisher 2 mal getauscht habe, wird innerhalb kurzer Laufzeit (also vielleicht insg. 30 Minuten) sehr schwarz. So etwas kenne ich von Automotoren nicht. Liegt es vielleicht daran, daß die Toleranzen bei den alten Motoren so groß sind?
  2. Beim abgenommenen Zylinderkopf war zu sehen, daß die Kolbenfläche von Zylinder 1 & 2 viel rußiger & schwärzer war als die von Zylinder 3 & 4 (Foto). Hat jemand von Euch eine Idee dazu? Einspritzdüsen wurden schon mal getauscht und sind noch nicht alt, wurden auch fachmännisch abgedrückt & eingestellt. Vielleicht Einspritzzeitpunkt an der Pumpe verstellen?
  3. Die Zylinderkopfdichtung war übrigens doch dichter als ich dachte. Nur an den Längs-Außenrändern war die Dichtung nicht 100% dicht (hat man gesehen wenn der Motor gelaufen ist. Die Zylinder waren allerdings gut abgedichtet - war die Verbunddichtung doch nicht so übel wie ich erst dachte.

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Grüße,
der Andi
 
rhimmel:

Hallo Andy, 

ein identisches Fehlerbild hatte ich an meinem MF 595. Hier war es die mangelhafte Dieselversorgung, hervorgerufen durch einen Riss in der Vorförderpumpe. Als Nebeneffekt stieg der Motorölstand gefährlich an.

Ich bin jetzt noch erstaunt über das symtomatisch Fehlerbild des metallischen Klackerns. 

Vielleicht hilft dir diese Erfahrung meinerseits.

Grüsse von Richard
Servus Richard,

Danke für den Tipp! Die Vorförderpumpe habe ich im Zuge der Überholung erneuert, allerdings ist die Leitung vom Tank zur Pumpe offenkundig nicht richtig dicht, da sich auf dem Pumpenrand immer ein wenig Diesel sammelt (undichte Verschraubung, oder Stahlgewebeschlauch nicht 100% dicht denke ich).

Wegen Spritversorgung, defekten Einspritzdüsen, oder ähnlichem hatte ich hier auch schon etwas gelesen, wobei ich in erster Linie an eine lockere Schraube eines Pleuellagers gedacht hatte. Das komische ist halt: Kurbelwelle neu, Lagerschalen neu, Pleuel von Fachfirma geprüft, Pleuelbüchsen (also am Kolben) neu, Pleuelbüchsenbohrung von Fachfirma gehohnt, und Pleuelbüchsen bearbeitet, Kolben sind auch neu, und die Laufbuchsen auch.

Also ist schon komisch. Könnte jetzt noch mit Plasic gauge die Lagerschalen ausmessen, ob diese tatsächlich die richtigen sind. Wundert mich aber schon, da wie gesagt die Kurbelwelle neu ist.

Grüße,
der Andi
 
Moin Andi,

schade,daß du den Motor schon wieder zerlegt hast. So ist ja keine Ursachenforschung mehr möglich.Allerdings kann fehlerhafte Verbrennung schon ziemlich merkwürdige Geräusche verursachen.

Zu dieser fehlerhaften Vebrennung passt das unterschiedliche Rußbild auf den Kolben sowie deine Beobachtung, daß mit dem Klopfgeräusch auch eine drehzahlabhängige Rauchbildung im Auspuff hervorging.

Also wenn du das Fundament wieder zusammen hast, durch lösen der einzelnen Einspritzleitungen den Klopfgeist lokalisieren. Da stimmt was mit Pumpe oder Düsen nicht.

Gruß +Matthes+
 
+Matthes+:

Moin Andi,

schade,daß du den Motor schon wieder zerlegt hast. So ist ja keine Ursachenforschung mehr möglich.Allerdings kann fehlerhafte Verbrennung schon ziemlich merkwürdige Geräusche verursachen.

Zu dieser fehlerhaften Vebrennung passt das unterschiedliche Rußbild auf den Kolben sowie deine Beobachtung, daß mit dem Klopfgeräusch auch eine drehzahlabhängige Rauchbildung im Auspuff hervorging.

Also wenn du das Fundament wieder zusammen hast, durch lösen der einzelnen Einspritzleitungen den Klopfgeist lokalisieren. Da stimmt was mit Pumpe oder Düsen nicht.

Gruß +Matthes+
Servus Matthes,

Danke für Deine Info. Das mit den Spritleitungen werde ich nach der Montage ausprobieren, sollte das Problem noch anstehen (wovon ich ehrlich gesagt ausgehe, da ich sonst noch keinen Übeltäter ausmachen konnte).
Ich bin wirklich von einem Lagerschaden, oder einer losen Schraube ausgegangen, so wie sich der Motor angehört hat - deswegen auch die schnelle Demontage des Aggregats - wollte ja nicht nochmal die sündteuere, neue Kurbelwelle zerstören ;-)

Ist die Einspritzmenge von der Pumpe für jeden Zylinder gleich? Ich dachte eigentlich schon, oder?

Schönen Abend,
der Andi
 
...müsste bei einer Verteilereinspritzpumpe eigentlich so sein!? Oder anders rum - wie sollen denn da unterschiedliche Einspritzmengen realisiert werden?? 
 
hometown:

...müsste bei einer Verteilereinspritzpumpe eigentlich so sein!? Oder anders rum - wie sollen denn da unterschiedliche Einspritzmengen realisiert werden?? 
Servus,

...ja, zu dem Schluß bin ich auch gekommen. Dennoch bin ich kein Experte, was Diesel, und vor allem Einspritzpumpen betrifft. Wenn dem tatsächlich so ist, fällt die Einspritzpumpe vermutlich als Fehlerquelle aus, da bei Zylinder 3 & 4 die Menge des zugeführten Kraftstoffs zu passen scheint, schaut man sich die Bilder des Zylinderkopfs an.

Wodurch kann der Ruß wohl entstehen? Das der Schlepper bei Zylinder 1 & 2 Öl verbrennt schließe ich aus, da Laufbuchsen, Kolben & Kolbenringe neu sind. Bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, daß entweder der Einspritzzeitpunkt nicht passt,die Einspritzdüsen zu viel Sprit einspritzen, oder zu wenig Luft zugeführt wird (ist jetzt zumindest meine Theorie).

Wenn der Einspritzzeitpunkt nicht stimmen würde, müßte sich das nicht bei allen Zylinder bemerkbar machen? Laufen tut der Motor nämlich eingentlich ganz gut, und Dank neuer Flammglühkerze springt er auch wieder einwandfrei an.

Bleibt wohl wirklich nur die Methode übrig, die Matthes vorgeschlagen, oder ich kaufe gleich 4 neue Einspritzdüsen (obwohl die "alten" auch erst ca. 2 Jahre alt sind, und somit eingentlich noch einwandfrei funktionieren sollten).

Grüße,
der Andi
 
Das Schadensbild wird ein falscher einspritzzeitpunkt sein. Wahrscheinlich ist die Pumpe einen ticken zu weit nach spät verdreht. Das Abgasbild war dann wahrscheinlich auch eher einen Tick weiß/bläulich anstatt schwarz/grau oder?

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
xxischxx:

Das Schadensbild wird ein falscher einspritzzeitpunkt sein. Wahrscheinlich ist die Pumpe einen ticken zu weit nach spät verdreht. Das Abgasbild war dann wahrscheinlich auch eher einen Tick weiß/bläulich anstatt schwarz/grau oder?

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
Danke für Deinen Hinweis. Das einzige, was mich daran wundert ist, daß nur die ersten beiden Zylinder verrußt zu sein scheinen, und 3 und 4 nicht. Wenn der Einspritzzeitpunkt nicht stimmt, würde sich das dann nicht auf alle Brennräume auswirken?
Welcher Farbe der Rauch hatte kann ich Dir ehrlich gesagt nicht sagen, da ich wegen meiner Befürchtung, die Kurbelwelle geht kaputt, den Schlepper nicht lange habe laufen lassen.
Zur Zeit tippe ich auf die Einspritzdüsen, und werde nächste Woche diese nochmal bei einem Schlepperhändler abdrücken, und ggf. einstellen lassen. Mal schauen, ob das was bringt. Ob dann allerdings das Klopfgeräusch weg ist wird sich erst zeigen, wenn ich das Ding wieder zusammengeschraubt habe.
Um den Einspritzzeitpunkt festzustellen muß der Stirnraddeckel runter, oder? Ich glaube, ich habe da schon mal eine Anleitung im Handbuch gesehen...
Grüße,
der Andi
 
Nein der stirnraddeckel bleibt montiert, lediglich die drei Muttern lösen und die Pumpe in den Langlöchern verdrehen. Die Pumpe muss nicht geöffnet werden und auch nichts umgebaut werden. Wenn man die Pumpe abdichten oder ausbauen möchte muss man am Schwungrad die OT Markierung sehen und den seitlichen Deckel der Einspritzpumpe öffnen. Dann ist da ein Sprengring in der Pumpe (sitzen lassen wir er ist) und dann muss die Kante der Sprengring mit Markierungen auf dem Rotor fluchten (da sind dann auch Buchstaben an den Strichen). Aber wie gesagt zum genauen fein einstellen des Einspritzzeitpunkt reicht es die Pumpe zu verdrehen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
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Danke für Deinen Hinweis. Das einzige, was mich daran wundert ist, daß nur die ersten beiden Zylinder verrußt zu sein scheinen, und 3 und 4 nicht. Wenn der Einspritzzeitpunkt nicht stimmt, würde sich das dann nicht auf alle Brennräume auswirken?
Natürlich müßte das alle vier Zylinder betreffen. Von daher ist Daniels "Diagnose" wohl aus der Glaskugel.
Welcher Farbe der Rauch hatte kann ich Dir ehrlich gesagt nicht sagen, da ich wegen meiner Befürchtung, die Kurbelwelle geht kaputt, den Schlepper nicht lange habe laufen lassen.
Zur Zeit tippe ich auf die Einspritzdüsen, und werde nächste Woche diese nochmal bei einem Schlepperhändler abdrücken, und ggf. einstellen lassen. Mal schauen, ob das was bringt. Ob dann allerdings das Klopfgeräusch weg ist wird sich erst zeigen, wenn ich das Ding wieder zusammengeschraubt habe.
Genau so.Düsen prüfen lassen. Schon ein Schmutzkörnchen oder Wassertropfen und sie tun nicht mehr,was sie sollen. Falls noch nicht aus dem Kopf demontiert, unbedingt markieren, welche Düse in welchem Zylinder saß. Eventuell wird schon aus dem vorhandenen Spritzbild der Fehler erkennbar.
Um den Einspritzzeitpunkt festzustellen muß der Stirnraddeckel runter, oder? Ich glaube, ich habe da schon mal eine Anleitung im Handbuch gesehen...
Lass das erst mal.
 
Servus zusammen,

hier ein kleines Update zu dem geschilderten Problem:

  1. Ich habe mir über das I-Net das berühmte Plastic-Gauge (auch als Plasticage bekannt) organisiert, und vorsichtshalber das Lagerspiel Hubzapfen/Pleuellager nachgemessen. Wie ist schon fast vermutete befindet sich bei allen 4 Zylindern das Lagerspiel innerhalb der im Handbuch angegebenen Toleranz von 0,03 - 0,07 (siehe Bild - der abgelesene Wert beträgt ca. 0,063). Somit bin ich mir sicher, daß das Klopfgeräusch nicht eine Folge eines zu großen Lagerspiels, oder gar eines Lagerschadens ist - war für ein Glück!

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  2. Ich habe die Einspritzdüsen bei einem Landmaschinen-Mechaniker (BayWa) abdrücken, und prüfen lassen. Wie schon vermutet ist die Düse von Zylinder 1 solala, und die Düse von Zylinder 2 definitiv im Eimer.
    Ich habe zwischenzeitlich bei LOG Heigl 2 neuen Düsen bestellt, die ich nach Abdrücken & Einstellen einbauen werde.
    Bin schon sehr gespannt, ob tatsächlich die defekten Düsen das Klopfgeräusch ausgelöst haben, und werde in ein paar Tagen weiter berichten, sie der Status ist.
Das war´s auch schon für´s erste,
der Andi
 
warum hast du sicherheitshalber nicht gleich alle Düsen neu genommen?? Düsen unterschiedlicher Herkunft/Hersteller wären mir glaube ich zu riskant... 

Grüße hometown 
 
hometown:

warum hast du sicherheitshalber nicht gleich alle Düsen neu genommen?? Düsen unterschiedlicher Herkunft/Hersteller wären mir glaube ich zu riskant... 

Grüße hometown 
Servus hometown,

zum einen sind die Einspritzdüsen noch nicht alt (hatte ich schon mal erneuert, allerdings vor der Motorrevision), und zum anderern wurde mir von dem Düsenprüfer versichert, daß die anderen beiden Düsen einwandfrei, und wie neu arbeiten.

Die jetzigen Düsen bezog ich ebenfalls von LOG Heigl unter der gleichen Artikelnummer, und ich gehe davon aus, daß es sich bei den neuen Düsen tatsächlich um genau die gleichen Düsen handelt, die ich bereits im Einsatz habe.

Grüße,
der Andi
 
Servus & einen schönen Sonntag zusammen,

hier der kleine Nachtrag zu dem Klopf-Problem an meinem Schlepper. Ich habe die neuen Düsen erhalten, eingebaut, und bei der BayWa auf den richtigen Druck einstellen lassen. Danach erfolgte die Montage der Düsen, und zum wiederholten Mal die Komplettierung des Motors.

Fazit: der Motor springt jetzt ohne Probleme, und sogar bei den jetzigen Temperaturen hier im Allgäu (8°C) ohne Vorglühen nach 2 Sekunden orgeln an, und läuft einwandfrei. Das Klopfgeräusch ist weg!

Ich habe gestern 3 Stunden mit dem Schlepper gearbeitet, und bin dabei mit einer 2/3-Drehzahl gefahren - keine Probleme. Es lag also offenkundig tatsächlich an den Einspritzdüsen!
Bisher scheint der Motor tatsächlich dicht zu sein (...vorsichtiger Optimismus macht sich breit...), nur von den blind gelegten Leitungen  des Ölkühlers scheint ein wenig Öl den Weg ins freie zu finden. Dazu auch noch eine Frage in einem neuen Thread (der Übersicht halber).

Und weil wir gerade so schön dabei sind: Kann mir einer von Euch sagen, wie ich diesen Beitrag als "gelöst", also Frage beantwortet, bzw. Problem gelöst markieren kann?

Danke für die Hilfe,
der Andi
 
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