Zündprobleme Zylinder 2 und 3

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ted56

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Hallo Forum,

Vielleicht habt ihr eine Idee, wie ich weiter komme.

Situation: Bei meinem TED Bj 56 hatte ich einen Schaden an der Zylinderkopfdichtung. Er "hustete" Wasser aus dem Zylinder 2, als ich die Zündkerze raus gedreht hatte. 

Dann hab ich den Kopf abgebaut, alles schön gereinigt und wieder zusammen gebaut mit neuer Dichtung. Die Ventile selbst hatte ich nicht ausgebaut. 

Dann Ventile eingestellt und Probelauf gemacht.  Er hat gehustet und es ist zu  Fehlzündungen  gekommen. Also Tank und Ventildeckel runter und die Ventile nochmal "akribisch " eingestellt.  Hier war irgendwie bei Zylinder 3 ein Fehler.

Beim Probelauf lief er zwar besser, aber immer noch nicht rund. Beim Abziehen der Kerzen 2 und 3 habe ich gemerkt,  dass die beiden Zylinder nicht mit arbeiteten. 

Zündreihenfolge habe ich überprüft.Die Kerzen 4 und 3 habe ich mal getauscht ohne dass sich etwas änderte.

Jetzt habe ich einen Kompressionsprüfer bestellt, bevor ich dann die ganze Kiste wieder auseinander baue. Allerdings ist die gefühlte Kompression mit dem Daumen in Ordnung. 

Hat jemand von euch eine Idee, wie ich bei der Analyse am besten vorgehe? Oder sogar eine Lösung? 

Danke und Gruß 

Dieter 
 
Ja, die Kerzen "funken".

Sicherheitshalber hatte ich noch die Kerzen 3 und 4 getauscht. Leider ohne Erfolg. 

Kann man die Stärke des Funken überprüfen? 
 
Hi TED56,

eigentlich ist der Motor nicht so kritisch. Ja es gibt da Werkzeuge bei denen Du eine Funkenstrecke einstellen kannst.
Da habe ich die Funkenstrecke die ich noch nie eingesetzt habe sowie Kerzenstecker mit Beleuchtung....... also die leuchten bei jedem Funken.
Wenn Du bei uns in der Nähe wärst würde ich Dir die auch leihen.
Gruß Gunther
 
Ja, die Kerzen "funken".

Sicherheitshalber hatte ich noch die Kerzen 3 und 4 getauscht. Leider ohne Erfolg. 

Kann man die Stärke des Funken überprüfen? 
 
Bitte die doppelte Nachricht ignorieren. 

Macht es Sinn den Widerstand der Stecker zu messen? 

Leider hab ich nur ein Multimeter.

Ich werde mal übers Wochenende testen und probieren. 

Dann berichte ich, ob ich weiter gekommen. 

Wenn‘s noch Ideen gibt - her damit.

Gruß Dieter 
 
Hallo Dieter,

bei Deiner Beschreibung liegt es nahe, das die Zündkabeln vom 2. und 3. Zylinder vertauscht sind.(1-3-4-2 wobei die Drehrichtung beachtet werden muss)

Das Messen der Zündkabeln mit Ohmmeter ist sinnvoll, auch eine Sichtkontrolle auf Feuerspuren (schwarze Spuren) an/in den Zündkerzenstecker, sowie Verteilerkappe sollte unternommen werden.(der Ohmwert sollte auf alle Leitungen identisch sein)

Gruß Demian
 
...so er läuft wieder!

Demian hatte Recht. Letztendlich waren die Kabel von Zylinder 2 und 3 am Verteiler getauscht. Irgendwann hatte ich scheinbar beim Zusammenbau die Kabel vertauscht. Da ich zunächst davon ausging, dass der Verteilerfinger im Uhrzeigersinn dreht, war ich fest davon überzeugt, dass ich die Kabel richtig angeschlossen hatte. Gestern Abend bemerkte ich einen Pfeil auf dem Verteilerfinger gegen den Uhrzeigersinn. So habe ich heute Morgen nochmal die Kabel umgeschraubt und er läuft.

Etwas Gutes hatte die ganze Aktion. Ich habe festgestellt, dass die Kabel teilweise lose im Verteiler verschraubt waren, was sicherlich auch zu Problemen geführt hätte. Dann habe ich die Ventile akribisch eingestellt und mehrfach geprüft. Die Kompression habe ich gemessen mit 5 bis 5,5 Bar pro Zylinder (ist doch okay?).

Der Lauf ist jetzt noch etwas unrund. Ich vermute, dass hier der Vergaser mal in Schuss gebracht werden muss. Der ist praktisch seit 65 Jahren unverändert. Oder gibt es noch andere Baustellen, die ich mir eurer Meinung mal anschauen sollte?

Gruß

Dieter
 
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