Zugpendel mit Kugelkopf

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H

Holger-D

Gast
Guten Tag,

Ich habe grade diverse ältere Beiträge durchsucht, aber keine passende Antwort befunden.

Es gibt ja für die Ferguson-Getriebe das Zugpendel. Tragen diese ein Typenschild, bzw. hat jemand auf dieses Pendel einen Kugelkopf montiert und hat diesen auch eingetragen bekommen?

Grüße,

Holger 
 
Hallo Holger,

ich habe an meinem MF 65 genau so ein Zugpendel mit Kugelkopf angebaut. Nein, es ist nicht eingetragen und mein TÜV Mann hat nichts dagegen.

Diese Lösung ist allemal besser als viele andere angepriesenen Varianten. Das Teil lässt sich vor dem TÜV einfach durch ziehen von Splinten und Bolzen abmontieren. habe ich aber noch nie gemacht.

Mach was draus :-)

Viele Grüße

Volker
 
Hallo!

Dann will ich mal schauen ob man da was gebrauchtes bekommt.

Grüße,

Holger
 
Holger-D:
hat jemand auf dieses Pendel einen Kugelkopf montiert und hat diesen auch eingetragen bekommen?
Hallo Holger,

ich glaube das wird am Materialgutachten sowie der fehlenden Statikberechnung scheitern.
Des weiteren, bedenke das das maximale Spiel der Kugelkupplung auf allen drei Achsen das Maximum von 0,6mm nicht überschreiten darf.

Und ja, der Kesselrevisionär wird bei einer normalen Hauptuntersuchung nichts groß zu dem Kugelkopf sagen da er da ja i.d.R. ein "den brauch ich nur zum Hänger im Hof umparken" zu hören bekommt, interessant wird das ganze erst in dem Moment wo  z.B. sich ein Unfall o.ä. ereignet.

Grüße
Josef
 
Und so wurde aus dem Land der Dichter und Denker, das Land der Richter und Henker. :(

Ich schätze mal, dass 80% der Hänger an einer Ackerschien hängen. Da ist mir mein Zugpendel 10 mal lieber und vor allem sicherer. 

Und wenn ich morgens aufstehe, kann ich auch ausrutschen und hinfallen. Wer ist dann "schuldig"?

Sorry, bitte nicht persönlich nehmen, aber mit der heutigen Regulierungswut hätte es nie ein Wirtschaftswunder gegeben. 

Kritisch wird es doch nur, wenn von hinten jemand auf den Hänger fährt. Und da hält das Zugpendel mehr als viele andere Lösungen.

Nix für ungut, musste mal raus
 
Da bin ich absolut bei dir Volker, vielleicht alterskohortenbedingt?

Aber die Vollkasko-Mentalität hat sich geändert! Heute geht es nur noch darum: Wer ist Schuld, wer ist haftbar, wer muss zahlen? Eigenverantwortung? Wats dat denn?

Und Josef bietet ja nach viel Eigeninitiative für die Themenzeile eine gesetztes/vorschriftenkonforme Lösung an.Das finde ich Klasse und Das sollten wir schon m. M. auch wertschätzen!

Kolumne

An heutigen Massstäben gemessen durchlebten Kinder früher keine Kindheit, sondern einen Hochrisiko-Lebensabschnitt ohne Kita, Kindersitz und Babyhelm.

Martin A. Senn 16.03.2019, 05.00 Uhr Merken DruckenTeilen
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Martin A. Senn, Publizist.Seit Greta Thunberg eine Schüler-Klimastreikwelle ausgelöst hat, sind die meisten Politiker und Erwachsenen plötzlich immer schon grün und umweltbewusst gewesen. Aber Hand aufs Herz: Was haben Sie gemacht, als Sie 15 oder 16 Jahre alt waren? Ich für meinen Teil, das gebe ich zu, kümmerte mich damals jedenfalls weit weniger um das Schicksal unseres Planeten als um die Verbesserung der Höchstgeschwindigkeit meines Zweigang-Töfflis. Von CO2 hatte ich erst gerade im Biologieunterricht mal etwas gehört: dass es nämlich lebenswichtig sei für die Pflanzen – das pure Gegenteil von schädlich also.Ohnehin ist es erstaunlich, dass meine Generation, die sogenannten Babyboomer, ihre Kindheit und Jugend in den 60er- und 70er-Jahren so zahlreich überlebt hat. Wenn man täglich hört und liest, was alles lebensgefährlich oder gesundheitsschädigend sein soll, müssten wir ja eher ausgestorben sein – und nicht demnächst als neue Rentnermasse die Altersvorsorge aus den Angeln heben.An heutigen Massstäben gemessen durchlebten wir keine Kindheit, sondern einen Hochrisiko-Lebensabschnitt ohne Kita, Kindersitz und Babyhelm. Ohne Anwalt, der den Spielplatzbetreiber verklagte, weil wir uns bei den Balgereien um die begehrten Schäufelchen und Förmchen am betonharten Sandkastenrand blutige Schrammen holten. Weil wir, ganz ohne elterlichen oder anderen Beistand, auf dem «Gigampfi» oder dem Kirschbaum unsere ersten im Wortsinn «niederschmetternden» praktischen Erfahrungen mit der Gravitationskraft machten. Unsere Mobilitätsentwicklung vom Dreirad über die Rollschuhe bis hin zum Moped absolvierten wir selbstverständlich ohne Helm. Vom Skifahren oder vom Eishockey gar nicht zu reden. Und schon in den Kindergarten stapften wir, ganz ohne Mamas SUV und Kindersitz, allein zu Fuss.Von Feinstaub, Stickoxid, Radon, Gluten, Glyphosat oder Plutonium hatten wir keinen blassen Schimmer. Ebenso wenig von VOC, dafür gingen wir umso lieber zum Schreiner, weil es dort so fein nach Leim und Lack duftete. Besonders gern halfen wir zu Hause mit, wenn es darum ging, im Garten ein Feuer zu machen, um alte Äste oder anderen Abfall zu verbrennen. In Sachen Abfall kannten wir uns schliesslich aus. Auf den vielen Deponien in der Umgebung, fast in jedem Waldstück gab es eine, verbrachten wir unzählige schulfreie Nachmittage, durchforsteten den Unrat und rauchten heimlich unsere ersten Zigaretten. Was wir dabei mit blossen Händen so alles an Dreck angefasst haben, mag man besser gar nicht wissen. Heute wäre längst ein Behördenheer zur Stelle, um das Ganze sofort zu unterbinden. Und die Eltern, die ihre Kinder einfach so auf eigene Faust herumstrolchen lassen, würden zu einem ernsten Gespräch bei der Kesb oder sonst einer ­Jugendbehörde vorgeladen.Aber wir hatten weder Laptop noch Handy, wussten nichts von ******** und Instagram. Es gab weder PET-Flaschen noch Raschelsäckchen; zum Einkaufen bekamen wir von zu Hause die immer gleiche ausgebeulte Tasche mit. Und geflogen sind wir so gut wie nie, weil’s viel zu teuer war. Für oder gegen was also sollten wir damals streiken?
 
Hallo!

Josef? Das ist diese abnehmbare, richtig?
Die ist toll gelöst, sprent aber preislich absolut den Rahmen.

Bei Gelegenheit spreche ich das mal mit dem Technischen Verein durch.
Gibt/gab es zu diesem Zupendel denn irgendwelche Stütz-/Anhängelasten?

Grüße,

Holger
 
Hallo Holger,

ja, das ist richtig das ich die abnehmbare Kupplung verbrochen habe.

Zu dem Thema Zugpendel, wenn der Dampfkesselrevisionär nicht seine Zukunft und sein Hab&Gut aufs Spiel setzten will wird er von dir mit sicherheit folgende Unterlagen zu dem Zugpendel fordern um dies als Anhängepunktträger einzutragen:
- Materialtechnischesgutachten
- Bei Schweißnähten am Objekt deren Dokumentation, die Zertifizierung des Betriebs (müsste die EN ISO 3834 sein) sowie die Zertifizierung des Schweißers (i.d.R. meist EN1090)
- Statische Berechnung durch Statiker
- Fertigungsdokumentation, Zertifizierung des Herstellers

Ja, das ist inzwischen ein Drama wie das abläuft da heutzutage bei einem Unfall da danach nur die Suche nach dem der sich am wenigsten Wehren kann abläuft. Darum versuchen sich alle inzwischen maximals abzusichern.
Und das schöne ist ja gerade, das das Bauteil nicht mal schuld an einem Unfall sein muss, der der das gemacht hat sitzt mit einem Fuß schon im Gefängnis.
Erst vor drei Jahren gesehen, wurde vor Jahren von einem Schlosser eine Felge "umgeschweißt", vor drei Jahren fuhr dann ein besoffener Autofahrer seitlich in den Traktor, Achsrohr und Steckachse brachen ab, Rad hing noch verzogen ohne irgenwas an dem Reststück Steckachse, Fahrer PKW und Traktor schwer verletzt.
Die rechtliche Geschichte wurde Anfang diesen Jahres abgeschlossen, der Schlosser ging mit knapp an die 30k€ Schaden aus der Sache (Rechtsanwalt, Gutachter, Schadensersatz).

Und Ja, Matthes, ich stimme dir vollkommen zu, ich warte nur noch darauf bis man bei einem Hammer ein 60 Seitiges Benutzerhandbuch mitbekommt und beim Kauf unterschreiben muss das man selber schuld ist wenn man sich auf den Finger haut und dafür niemanden haftbar machen kann.

Grüße
Josef

(der gerade damit kämpft das Baustatiker heutzutage spinnen und >70to. Stahl in einem EFH verbauen wollen)
 
Servus,

habe dieses Zugmaul für PKW-Anhänger konstruiert, habs einer Metallbaufirma zum Fertigen gegeben, die haben CE-Zeichen ausgestellt, Tüv hat es eingetragen. Hat mich bisher bei keiner Arbeit gestört, musste es noch nicht abbauen.

Sollte Intresse bestehen, kann ich gern den Kontakt herstellen.

Gruß

Rainer
 
Hallo zusammen!

Also die "NonPlusUltra-Lösung" ist wirklich die von Josef, da relativ leicht zu demontieren. Somit dürfte es mit der Zapfwelle keine Probleme geben.

@Rainer

auch schön, aber stört der recht große Rahmen im Bereich der Zapfwelle nicht?
Ich nutze am Eicher eine kleine Winde, die Zapfwelle läuft da leider nicht grade raus, sondern knickt seitlich zum Windenanschluss.
Darf man die ungefähren Kosten erfahren?

Grüße,

Holger
 
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