TEA will einfach nicht anspringen :-(

Es stimmt alles. Zündzeitpunkt ist korrekt auf ot und der Funke ist klasse. 
 
dann hast du wasser im tank - oder sonst irgendetwas nicht brennbares 
14.gif


das kann absolut nicht sein - irgendetwas musst du übersehen haben ....

wenn da gar nichts "puff" macht .. dann stimmt der zündzeitpunkt einfach nicht :-)
 
Dein Zitat:

"Wird wohl kaum sein das sie draußen zünden und eingeschraubt nicht mehr."

Das kann trotzdem sein, da unter dem Kompressionsdruck der Zündfunke schwächer wird, bzw. ganz ausbleibt. - Ein ganz kleiner Elektrodenabstand < 0,5 ist ev. hilfreich. Der entscheidende Fehler liegt aber dann in der Zündspule. Das sind Erfahrungen von mir, bestätigt von langjährigen Mechanikern für Benzinmotoren.

Grüße, von Richard
 
rhimmel:

Dein Zitat:

"Wird wohl kaum sein das sie draußen zünden und eingeschraubt nicht mehr."

Das kann trotzdem sein, da unter dem Kompressionsdruck der Zündfunke schwächer wird, bzw. ganz ausbleibt. - Ein ganz kleiner Elektrodenabstand < 0,5 ist ev. hilfreich. Der entscheidende Fehler liegt aber dann in der Zündspule. Das sind Erfahrungen von mir, bestätigt von langjährigen Mechanikern für Benzinmotoren.

Grüße, von Richard
und ... das müsste sich mit der stromaufnahme an der Zündspule messen lassen ... oder ?

ich würde einmal beim starten mit und ohne zündkabel messen ... wenn die kerzen zünden muss auch die Stromaufnahme steigen
 
Hallo Cedrik,

obwohl dich jetzt schon einige Vorschreiber darauf hingewiesen haben, gehst du nicht darauf ein. Warum nicht?

Ein Viertaktmotor braucht für einen Arbeitszyklus 2 Kurbelwellenumdrehungen. D.h. der Kolben ist 2mal auf OT!!

Einmal am Ende des Ausstoßens (Aufwärtshub) und Beginn des Ansaugens (Abwärtshub). Dabei schließt gerade das

Auslaßventil und das Einlaßventil öffnet (Gaswechsel). Dabei sind für einen kleinen Augenblick beide Ventile offen. Nennt sich Ventilüberschneidung.

Beim 2.( Zünd !!) OT am Ende des Verdichtungshubs müssen beide Ventile geschlossen sein. Und hier muß jetzt dein Zündfunke kommen.

Beim Überschneidungs-OT ist der Zündfunke völlig fehl am Platze, weil es im Zylinder nix zum Zünden gibt.

Bitte befolge doch mal die Tipps der User !!

Tausche an der Verteilerkappe das Zündkerzenkabel vom 1. mit dem 4.,  und vom 2. mit dem 3. Zylinder. Ist doch nur ne Kleinigkeit.

Berichte bitte, was passiert. Dann gehts weiter.

Gruß +Matthes+
 
Also ich höre mir ja gerne Tipps an aber ganz blöd bin ich ja auch nicht. Wie oft soll ich denn noch schreiben das bei der Zündung alles stimmt auch der Funke beim zünd ot. Wahrscheinlich ist es auch nur ein blöder Fehler aber ich finde den nicht. Ich werde am Freitag mit einem befreundeten Landmaschinenmechaniker noch mal gucken. Der Schlepper muss ja laufen. 
 
Weißt du Cedrik,

leider schreibst du wieder mal keine konkrete Antwort, schwafelst nur rum!!  Du vermutest einen blöden Fehler, bist selbst aber natürlich nicht ganz blöd, wie denn auch?

Hast du dir deinen eigenen Faden eigentlich selbst mal durchgelesen. Da redest du von gleichzeitig offenen Ventilen,

möglicherweise (warum auch immer) übergesprungene Steuerkette (kann aber eher nicht sein, wenn lt. deiner Aussage der Kompressiondruck passt)

Bitte lies dir die Beiträge von Martin, Richard, Georg ,Fixu und meinetwegen auch mir  in  Ruhe durch. Wie kommen die wohl zu solchen Aussagen?

Hast du nun die Zündkabel w.o. genannt vertauscht, oder nicht? Was ist passiert?

Gut, wer nicht will, der hat wohl schon.

Gruß +Matthes+
 
Ich habe doch schon so oft gesagt das die Zündung stimmt. Das mit beiden ventilen offen meinte ich das die Ventil Überschneidung im ansaug Takt ist was aber nicht so ist da Die Steuerzeiten Stimmen. Ich weiß selber das es eigentlich nur die Zündung sein kann aber ich war da mit sehr vielen Leuten dran und wir haben die Zündung 1000 mal kontrolliert. könnt euch ja gerne bei mir davon vergewissern :-)  MfG
 
so es gibt neues von der Ferguson Front. Ich habe heute nochmal alles durchgeschaut und musste wieder feststellen das die Zündung wie ich es gesagt habe voll in Ordnung ist und auch am richtigen Zeitpunkt zündet. Ich habe dann nochmal mit einem anderen Kompressionsmessgerät die Kompression geprüft und musste leider feststellen das die Kopression sehr sehr mau ist. Sie betrug nug zwischen 2 und 4 bar ohne das ich öl in die Zylinder gespritzt habe. Das erste Kompressionsmessgerät wird wohl defekt sein. Ich habe dann trotzdem versucht den Fergy erneut zu starte, da ich mich nicht damit zufrieden geben wollte das er vor 4 Jahren noch lief und jetzt nicht mehr läuft. Ich habe dann einige kleine erfolge in sachen Verbrennung erziehlen können sprich er halt das ein oder andere mal gezündet aber immer noch nicht so das der Motor läuft. Das negative war dabei das die wenigen Abgase die vorhanden waren nicht durch den Auspuff sondern durch den Öleinfüllstutzen und die Rohre in dem die Stößelstangen laufen kamen. Ein blick mit dem Enduskop durch die Zündkerzenöffnung ließ meine Stimmung nicht besonders steigen. Die Ventiele sehen sehr mitgenommen aus und habe fast kein Tragbild mehr. Desweiteren sind die Laufbuchsen schon sehr riefig.
Ich denke, dass das dann auch der ausschlaggebende Punkt des ganzen sein wird. Er hat einfach zu wenig Kompression aufgrund der Ventiele und der Kolben bzw. Laufbuchsen. Und genau deswegen kann er obwohl er manchmal will, einfach nicht laufen. Er muss dann ja die Abgase an den Kolbenringen vorbei ins Kurbelgehäuse blasen oder?

Bitte Korrigiert mich ob ich mit meiner Vermutung richtig liege.

Wenn dem so währe bedeutet das, das ich den Winter über keine Langeweile bekomme, da ich den Motor zum teil zerlegen darf um die Laufbuchsen und die Kolben zu erneuern und den Zylinderkopf zu überholen.

MfG Cedrik
 
Hallo Cedrik,

Mit diesen Kompressionswerten kann er fast nicht laufen, er wird auch kaum anständig ansaugen.

Es könnte auch sein dass durch die lange Standzeit die Kolbenringe festsitzen und er deshalb schlechte Kompression hat.

Wenn du ihn schon aufmachst würde ich dir raten es anständig zu machen und auch die Kurbelwelle auszubauen und zu vermessen und die Laufflächen zu prüfen, und wenn nötig schleifen zu lassen. Dann kannst du auch die alten Lagerschalen rauswerfen und den Block innendrin gründlich reinigen. Denn es macht wenig Sinn oben alles neu zu machen (Kolben und Buchsen müssen ja so wie‘s aussieht neu) und dann unten den alten Plunder drin zu lassen. Wenn die Laufbuchsen raus sind auch unbedingt deren Sitze unten im Block kontrollieren und wenn nötig nacharbeiten lassen. Die Sitze müssen absolut sauber sein, manchmal sind sie vom Rost angegriffen und wenn du dann so zusammenbaust kann es passieren dass dir das Wasser ins Öl läuft. Es wäre ja ärgerlich wenn du ihn zweimal öffnen müsstest.

Gruss

Tim
 
Ja ok hatte den Motor unten schon mal auf als ich den kurbelwellensimmerring gewechselt habe. Da sah alles gut aus. Werde ich aber mal prüfen. Eigendlich wollte ich die kurbelwelle gar nicht ausbauen. Jetzt erstmal wieder trennen und den Motor aufmachen. 
 
Hallo Cedrik

Falls du die Kurbelwelle nicht ausbauen willst musst du den TEA nicht zwingend trennen. Zylinderkopf, Ölwanne, Kolben und Buchsen lassen sich auch so entfernen und einbauen.

Gruss Fixu
 
Ja danke für die Info. Ich werde aus Platzgründen wahrscheinlich mit dem Motor in die beheizte Garage umziehen. Ich werde auf jeden Fall berichten. Weiß jemand wo man ein günstiges komplett Paket das qualitativ auch gut ist bekommen kann. Irgendwelche Erfahrungen? Müssen die Laufbuchsen immer in der Länge angepasst werden? 
 
Hallo Cedrik

Ich habe einen Motorüberholsatz von Agrilineproducts verbaut. Die Buchsen mussten in der Länge nicht angepasst werden. Unten liegen die Buchsen auf einer Dichtung auf "Brillendichtung in der Form einer 8, je 1 Stk für 2 Zylinder). Dies Dichtung ist wichtig für die Abichtung des Wassermantels, sonst läuft das Wasser in die Ölwanne. Ich hatte hier Anfangs ein Problem. Die im Motorüberholsatz beiligenden Dichtungen waren aus Stahl und zu dünn, so dass Buchsenüberstand sehr knapp war. Ich hatte dann prompt Probleme mit der Dichtigkeit. Ich habe dann eine etwas dickere Dichtung aus Kupfer eingebaut. Der Buchsenüberstand stimmte dann perfekt und alles ist seither dicht.

Gruss Fixu
 
danke dir, ich werde mal checken was für eine dichtung in meinem Überholsatz beiliegt. wie viel überstand ist denn deiner meinung nach ok? mfg
 
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