TEA 20 Undichtigkeit der Buchsen an den Zylinderdichtringen

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Cupramax

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Moin aus dem Norden,

ich habe frisch einen TEA 20 (85mm, 12V) wieder zum Leben erwecken wollen, weil er kaum noch Kompression hatte (Mehrere Kolbenringe gebrochen).

Aufgrund des Verschleißbildes habe ich mich entschieden den Motor komplett zu überholen was u.A. neue Buchsen und Kolben enthält.

Danach lief der Trecker so gut wie ich ihn noch nie gehört hatte und hatte traumhaft gleichmäßige Kompressionswerte.

Nach der ersten Probefahrt fiel mir dann aber Kühlwasser im Öl auf und das nicht zu wenig.

Daraufhin hab ich die Ölwanne abgebaut und Druck aufs Kühlsystem gegeben, es tropfte aus an allen Buchsen gleichermaßen raus. Parallel habe ich mit einem Endoskop in die Brennräume geguckt um zu überprüfen ob diese trocken blieben, das blieben sie. Damit war klar, dass das Wasser an der Auflagefläche der Buchsen im Block vorbeilief.

Dort sind neue Metall/-Aluringe verbaut, die Dichtflächen top gereinigt und Plan gewesen und der Buchsenüberstand ist auch im Soll. (Gut 1/10mm), Kopf und Block sind absolut Plan. Kurz gesagt, alle Vorraussetzungen für einen korrekten und dichten Sitz sind meineserachtens erfüllt.

Mein Verdacht liegt bei den metallenen Zylinderdichtringen. Diese sind extrem dünn und unelastisch und meineserachtens nicht zum dichten geeignet. Zudem waren an den alten Buchsen Papier/Gummiartige Ringe verbaut und definitv kein Metall. 

Ich stehe in Kontakt mit dem Händler der mir die Teile verkauft hat, dieser ist sich jedoch absolut sicher, dass es mit den Metallringen dicht sein müsste und es keine aus weicherem Material gibt und kann sich die Undichtigkeit nicht erklären.

Meiner Meinung nach (und derer, die mit rüber geguckt haben) sind diese dünnen Metallringe wahrscheinlich zum Einstellen des Buchsenüberstandes, nicht jedoch zum abdichten geeignet. Es muss (wie ja auch vorher verbaut gewesen) eine Dichtung aus weicherem Material geben.

Weiß hier jemand mehr ?
 
Den Beitrag Ölwanne randvoll mit Kühlwasser hatte ich auch schon durchgelesen. Hier lag das Problem ja offensichtlich an zu langen Stehbolzen, dies war bei mir jedoch nicht der Fall, der Kopf wurde korrekt runtergezogen.

Ein anderer schrieb in diesem Beitrag, dass es bei ihm mit den Metallringen ebenfalls nicht dicht wurde und er dann eine Kupferdichtung verwendet hat. Das wäre ja schonmal ein Ansatz. Gibt es hier eine Bezugsquelle?
 
Moin, mit den Zylinderdichtringen aus Kupfer ist er jetzt einwandfrei dicht. Hoffe ich konnte anderen weiterhelfen.
 
Hallo Cupramax

Ich war ein paar Tage nicht im Forum, deshalb habe ich nicht geantwortet. Ich war der "andere" den du erwähnt hast. Bei mir ist das ganze mit den Kupferdichtung immer noch dicht. Und ich finde es interessant, dass es sich bei dir genau gleich angespielt hat.

Gruss Fixu

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TED20 1950 (der Benzin-Petrol-Hybrid😉)
MF65 1962
 
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