TE-A 20 Steckachse hat Spiel

  • Ersteller Ersteller +Fergie+
  • Erstellt am Erstellt am
F

+Fergie+

Gast
Hi,
habe ein Problem mit der Steckachsevom Ferguson TE-A 20. Wir haben links und rechts neue Lager, Simmerringe und neue Schrumpfringe montiert, da die Steckachse sehr viel Spiel hatte. Nun ist das Spiel durch die neuen Teile immer noch sehr groß. Was kann ich machen?
 
Hallo,
das Spiel kann durch Beilegen bzw. Entfernen der Distanzbleche zwischen äußerem Ende des Trompetenrohrs und Bremsankerplatte eingestellt werden. Du müsstest, wenn das Spiel zu groß ist, welche entfernen.
Grüße
 
Hi,
danke für die Antwort. Haben diese Distanzstücke und Dichtung entfernt, haben aber noch ca 4mm Luft, so dass ich die Achse rein und rausziehen kann. Nachdem wir die Bremsankerplatte auf einer Seite entfernt habe, und auf der anderen Seite gegengedrückt worden ist, war das Spiel weg. Da berührten sich die Steckachsen in der Mitte. Hatten die passenden Lager bestellt, oder hätten wir beim zusammenbauen vorm Lager zusätzliche Distanzstücke gebraucht? (War vorher aber auch nicht, und laut Zeichnung auch nicht).
Wäre über eine Antwortdankbar.
Gruß Christian
 
Hallo Christian,

Bitte schreibt doch bei solchen, defizielen Problemen gleich, wie/was ihr gemacht habt, sonst macht es wirklich keinen Spaß zu helfen, wenn jedes Detail aus der Nase gezogen werden muss.

Lass uns das mal genauer Aufdrösel:

Wie wurde das Lager montiert ?
Hast Du es bis zum Anschlag, aussen, runter gepresst/geschlagen ?
Ist das Lager richtig rum eingebaut ?
Wie wurde der Schrumpring montiert ?

Gruß
Peter
 
Hi,

danke für die Antwort.
Das Lager wurde erhitzt und dann bis zum Anschlag fallen gelassen,mit den Schrumpfring das gleiche. Das Schrägrollenlager ist so eingebaut wie das alte auch. Daß heisst der "kleinere Kranz" zeigt zur Radnarbe, der "größe Kranz" zeigt zum Schrumpfring; von den Schrägrollen. (Etwas schwer zu beschreiben).

(Es waren vorher auf jeder Seite zwei Distanzscheiben zwischen Steckachse und Ankerbremstrommel)

MfG Christian
 
Hallo Christian,

Das Lager wurde erhitzt und dann bis zum Anschlag fallen gelassen,mit den Schrumpfring das gleiche.

Was heißt hier ‘Fallen‘ lassen ?
7.gif


Keine Anwendung von Hammer und langem Rohr ??
49.gif


Das Lager wird kalt aufgepresst/geschlagen.

Dann muß es ja Spiel haben, weil es nicht richtig sitzt.

Gruß
Peter
 
Wieviel Spiel soll denn diese Steckachse überhaupt haben ?
Habe die Aufnahme rund um die Bremsankerplatte bei mir ebenfalls neu abgedichtet mit Flüssigdichtung da Öl ausgetreten ist. Dabei natürlich die alten Dichtungen und die Distanzscheiben entfernt.
Könnte es nun theoretisch möglich sein das die Steckachse zu fest sitzt da ich die Distanzscheiben nicht wieder eingebaut habe, dachte es wäre eine Art Dichtung.

Grüße
 
Hallo,
um Deine Frage präzise zu beantworten, es könnte es theoretisch, und um ergänzend beizufügen, auch praktisch möglich sein, dass die Achse zu fest sitzt. :-) :-)
Meines Wissens gibt es hier kein Mass. Die Enden der Achsen dürfen nicht aufeinandergepresst werden, so wie jetzt vieleicht bei Dir, und auch kein spürbares Spiel aufweisen.

Grüße Gerald
 
Danke Gerald,
wie kann ich das denn feststellen das sie zu fest sitzen, ohne das ganz nochmal aufzuschrauben und neu abdichten zu müssen
 
Hallo,
wieviele der Distanzscheiben hast Du denn entfernt. Wenn Du wirklich nur die Dichtung erneuert hast und die Distanzscheinben ausgebaut hast hättest Du beim Anziehen der Schrauben auf der zuletzt montierten Seite einen Luftspalt zwischen Lagergehäuse und Flansch feststellen müssen.
Was hast Du mit diesem Luftspalt gemacht?...
Grüße Gerald
7.gif
 
Hm, da war kein Luftspalt, war es doch ne Dichtung.
Ich habe aussen an der Bremsankerplatte eine Dichtung entfernt und einen dünnen metallring in der gleichen größe wie die dichtung und innen hab ich nur die kaputte Dichtung entfernt, da war kein Metallring, lass mich mal ein Bild machen, vielleicht reden wir ja aneinander vorbei
 
Hallo , Ich gehe davon aus ,das die neuen Lagermaße nur minimal von den alten abweichen , und wenn das Axialspiel vorher schon groß war wird es durch einen Lagerwechsel nicht wesentlich kleiner. Bei mir waren sehr Dicke Dichtungen verbaut und eine Ausgleichsscheibe , ich konnte die Situation durch kauf von 2 Passscheiben in 0,5mm(sparexkatlogfe35)bereinigen.Die neuen Dichtungen sind ja nur "Zeitungspapier".
Wenn Du nun alle Dichtungen und Scheiben entfallen lässt(wird auch mit flüssigdichtung dicht) und Du immer noch axialspiel hast ( Ich gehe davon aus dass die Lager richtig im Sitz sind und das Trompetenrohr nicht mit einer "meterdicken" Dichtung am Block montiert ist ,falls ja kannst du durch entfernen das Axialspiel verringern) kannst du wohl nur den Anschlag/Sitz des Lagers an der Welle abdrehen um so den Lagerkäfig weiter in richtung Radnabe zu verschieben , was wiederum dein Axialspiel verringert.
Das würde heissen Lager und Schrumpfring wieder runter ,Lageranschlag rechts und Links abdrehen (Bei 4mm axialspiel jeweils 2-2.2mm) Lager wieder kalt aufpressen mit langem Rohr ,neuen schrumpfring erhitzen , Fallen lassen und mit Rohr und großem hammer sofort "nachsetzen" bis zum Anschlag(Der Klang beim schlagen verändert sich wenn der Ring "sitzt")
anschliessend Montage und einstellen mittels Passscheiben und evtl. Dichtungen.
Bei mir waren unter dem Lageraussenring im Lagerschild auch noch Blechscheiben verbaut , die das Lager nach aussen hin "abdichten" sollten , bzw. um zu verringern das zuviel Öl an den Simmerring kommt.Die habe ich wieder eingebaut , da dies auch Einfluss hat auf das Axialspiel ,vielleicht kannst Du auch hier "unterlegen" , ich weiss allerdings nicht ob es dann evtl. einfluss hat auf den festen Sitz des Aussenrings ,vielleicht zusätzlich Lagerkleber mitverwenden.

Was die Ursache für dieses große Axialspiel ist kann man nur raten- vielleicht schon Mangel in der Produktion , -Patchworkteile ,Blechscheiben bei älteren Reparaturen vergessen...

Ich hoffe Du kommst dem Problem auf die "Spur".

Gruß Harald
 
Zurück
Oben