Steuergerät 1xEW & 1xDW am MF165

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MF165 BJ72

Gast
Guten Morgen liebe Fangemeinde,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich und meinen Traktor vorstellen und euch gleich mit einer Frage belästigen.

Mein Name ist Jürgen bin 23 Jahre alt und ich komme aus Österreich und seit dem Sommer vorigen Jahres besitze ich einen Massey Ferguson 165 Super, Baujahr 1972 mit A4.212 Motor.
Seit dieser Zeit hat sich am MF einiges getan: Grundreinigung, neuer Starter, neue Lichtmaschine, neue Batterie, Motoröl & Filter wechsel, komplette Elektronik habe ich neue verkabelt, LED Arbeitsscheinwerfer hinten, neue Wassertemperaturanzeige & Amperemeter, Fritzmeier Verdeck abgebaut und eine Sekura Kabine aufgebaut.

Derzeit ist die Reinigung der Vorderachse mit Achsschenkel und darauffolgender neuer Abschmierung in Arbeit, sowie die Instandsetzung der Tankanzeige.

Nun zu meiner Frage:
Ich möchte ein zusätzliches hydraulisches Steuergerät (1xDW & 1xEW) installieren. Beim EW will ich den Kipperanschluss anschließen und für Anhänger und Hubmast nutzen.
Den DW für externe Zylinder verwenden (z.B Kippmulde).

Ein TILL Steuergerät kommt eher nicht in Frage weil ich schon einen 3 Wegehahn installiert habe.
Das Steuergerät das ich kaufen würde ist ein 3/8 mit 45 Liter Durchfluss - ist das ausreichend für diese Funktionen oder sollte es ein 1/2 mit mehr Liter Durchfluss sein?

Vielen Dank und ich wünsche euch einen schönen letzten Arbeitstag für diese Woche.

mfg Jürgen
 
Guten Morgen,

ich habe mir ein Steuergerät mit 45 Liter Durchfluss zugelegt, das sollte hoffentlich reichen um eine ordentliche Kippleistung/geschwindigkeit zu haben.

Bevor ich das Ding montiere wollte ich noch das Hydrauliksystem reinigen. Habe dann das Öl abgelassen und den Zapfwellenschaltdeckel abgenommen. Drinnen hatte ich jede Menge Schmutz und so komische schleimige Ablagerungen vom Öl => Hydraulikdeckel ab

Das innere Getriebegehäuse ist nun soweit gereinigt, und welch eine Überraschung was man da nicht alles findet
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:

1, Eine Madenschraube mit einem Innensechskant
2, Eine Rändelschraube - habe mitlerweile durch den Bericht von TomRon herausgefunden das es sich um die obere Rändelschraube handelt.

Hätte jemand eine Idee wo die Madenschraube hingehören könnte und ich bräuchte bitte eure Hilfe bei der Einstellung der Hydraulik ( obere und untere Rändelschraube).

Bilder folgen noch.

lg Jürgen
 
Hallo,

und nun noch die Bilder







Schönen Tag.

lg Jürgen
 
Hallo MF-Fans,

nach meinem Sommerurlaub aktualisiere ich meinen etwas eingestaubten Beitrag.
Der MF ist wieder zusammengebaut und der Hydraulikdruck eingestellt ( musste ihn etwas erhöhen um auf den richtigen Wert zu kommen).
Dichtungen wurden auch erneuert.

Hier noch einige Bilder von meinen Halterungen für das Steuerventil sowie Hydraulikanschlüsse:

Bilder zum vergrößern anklicken







Die Bilder können durchs anklicken vergrößert werden.

Derzeit warte ich bis ein Freund Zeit hat die Hydraulikschläuche einzupressen, werde dann wieder Bilder einstellen.

Kommentare sind gerne willkommen.

lg Jürgen
 
Hallo Jürgen,

ich lese gerade das du ein Fritzmeier Verdeck abgebaut hast.
Steht es zum Verkauf?

Saubere Halter hast du für deinen Hydraulik Umbau.
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Ich möchte im Winter meinen Frontlader auf Hydraulische Gerätebetätigung umbauen.
Muss mich erst mal informieren wie die Hydraulik dann funktioniert. Einen 3-Wege Umschalter hab ich schon dran.
Berichte bitte wenn dein Umbau fertig ist.

mit freundlichen Gruß
Tony
 
Saubere Arbeit, Jürgen.

Kommst Du denn jetzt noch an den Fusshebel für die Differentialsperre?

Gruss

Karl
 
Guten Abend,

@sb3
Wenn du mir deine e-mail adresse per PN schickts kann ich dir mal ein Foto schicken...

@Karl
Ja an den Fusshebel kommt man nocch ran, nicht mehr so ideal wie vorher aber das geht schon noch - den brauch ich eh nicht so oft..
Man könnte die Hebel noch senkrecht anbringen, dann müsste man sie noch etwas biegen und dann wären sie neben den anderen beiden Hydraulikhebeln..
Vielleicht mach ich das noch wenn es praktischer ist..

PS: Die Fertigstellung kann noch etwas dauern, die Schläuche sind ein Freundschaftsdienst und ich muss nur das Material bezahlen - naja man kann nicht alles haben
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lg Jürgen
 
Hallo Leute,

brauche euren Rat. Bei meiner Hydraulik funzt etwas nicht richtig.
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1. es knackt ziemlich laut wenn ich meine leere Kippmulde (380kg) angehängt habe. Ich habe schon gelesen das es normal ist wenn die Hydraulik überbeansprucht wird, aber bei mir ist es in jeder Lage bei der positionsregelung, während die Hubarme in die Höhe gehen ist es nicht, sobald sie die Position erreicht haben knackt es. Bei steigender Motordrehzahl wird auch das knacken schneller und lauter. 380 kg könne die Hydraulik ja nicht schon überbeanspruchen?? Arbeitsdruck habe ich von 165bar, neues Öl und Filter gereinigt.

2. Die Hydraulik schwingt auf und ab, ich nehme an das ist auf den Verschleiß der Pumpe zurückzuführen, obwohl bei Standgas die Kippmulde gleichmäßig und ohne zucken gehoben wird.

Im Reparaturleitfaden steht:Klopfgeräusche im Zugkraftverstärkerbereich - Einstellschraube am senkrechten Hebel zum Membranstößel verstellt!

Was meint ihr? Könnte das mit der neuen Einstellung behoben sein oder soll ich der Pumpe einen Reparatur Kit verpassen - schließlich will ich mit der Mulde ja auch ordentlich laden können.
Könnte es auch sein, dass das Schwingen daher kommt das der Druck (knacken) durch die schlechte Einstellung irgendwo entweicht und die Hydraulik dann nachregelt?

Danke für euren Input.

lg Jürgen
 
Hallo Jürgen,
häng mal die Kippmulde mit einer Kette, Gurt o.ä. ins Zugmaul, also ohne die Oberlenkeraufnahme zu benutzen.
"knackt" es dann auch?
Beobachte bei Anbau mit Oberlenker mal beim Auf- und Abschwingen die Oberlenkeraufnahme, also die Gabel, die die Regelfeder betätigt.Bewegt die sich "geschmeidig" oder ruckartig? Oft, insbesondere bei defekter Gummimanschette ist die Oberlenkerregelung total verrostet und schwergängig.
Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

Vielen Dank für deine rasche Antwort. Komme gerade vom Traktor zurück und habe alles getestet.

Also es ändert sich eigentlich nichts am knacken oder Schwingen wenn ich den Oberlenker weglasse und die Kippmulde mit dem Spanngurt ans Zugmaul hänge.
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Drehzahl hatte ich 900, rechten Schalthebel auf High, Hydrauliköl war kalt, Traktor ist nur kurz gelaufen (bis ich das Verlängerungskabel und Scheinwerfer angesteckt hatte.
Beim Heben und senken (mit oberlenker) sieht man das die Oberlenkeraufnahme aus/einfedert.

Im Reparaturhandbuch steht das man nach dem Ölwechsel ein Gewicht anhängen soll um die Luft aus dem System zu drücken, das habe ich damals auch gemacht mit einer 2 reihigen Scheibenegge.
Ich habe damals die Scheibenegge bei den Einstellungen dran gelassen ( im RLF steht nicht ob die Einstellung mit oder ohne Gewicht), wären dadurch eventuell die Einstellungen falsch?
Ändert ein angehängtes Gewicht etwas?

Danke Matthes und jeden der einen Input hat.

Schönen Abend.

lg Jürgen
 
Na das ist doch mal ne geil Anbauplatte für einen Steuerblock!! Wo bekommt man sowas... hab auch einen Steuerblock für meine 165er daheim liegen und bin am rätseln wo ich den am besten hinmontiere!! Feine Sache

Gruß Tom

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MF165 MP, A4.212, BJ 1972 --> Schauraum
MF590 MP, A4.248, BJ 1978 --> Schauraum

Motorüberholung Perkins 4.248 --> zum Faden

Mein Youtube Kanal: --> Videos von meinen Reparaturen
 
Hallo Jürgen,
habe mir jetzt deinen ganzen Faden noch mal durchgelesen.Leider kann man aus den Bildern noch nicht erkennen, wie du die Steuergeräte verschaltet hast.Wo hast du dafür den Druck abgenommen? Was ist das für eine rote Leitung auf der anderen Seite des 3-Wege Hahns? Skizziere doch mal Verlauf des Ölflusses.
Die Unterlenker bleiben in jeder gewünschten Position?

Gruß +Matthes+
 
Hallo,
Du hast doch geschrieben, dass du den Hydraulikdruck erhöht hast.
Wie denn das?
Eigentlich kannst Du doch nur das Überdruckventil einstellen.
Kann es sein, dass das nun druck ablässt?

Ansonsten wäre die Verschaltung notwendig um da eine aussage zu treffen (wie Matthes bereits schrieb).

Gruß,
MHF
 
Hallo Leute,

Vielen Dank für eure Beiträge!
Ich war mit Matthes in Kontakt und bin mit ihm meine Hydraulik durchgegangen, Vielen Dank Matthes für deine Zeit und Ünterstützung!

Outcome der Sache war das meine Hydraulik genau das macht was sie sollte.
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Hab nach dem Gespräch mit Matthes noch die halbe Nacht an der Einstellung herumprobiert, mein Zugkraftverstärker hat den richtigen Druck und lässt auch nicht zu früh ab. Egal wie ich die kleinen Rändelschrauben stelle, weiter rein oder raus, meine Hydraulik Schwingt auf und ab., obwohl sie das ja nicht sollte wenn sie die HaltePosition erreicht hat.

Bin mit Matthes auch noch drauf gekommen das eventuell der linke und rechte Haltestift für die Hydraulikpumpe ausgeschlagen ist und sich die Pumpe bei Belastung hin und herbewegen kann (bei vollem Durchtreten der Kupplung verschwindet das Geräusch)

Um das Feststellen zu können muss aber das Öl ganz abgelassen werden, wozu ich leider nicht die Zeit habe da ich beruflich unterwegs bin..

@Tom, die Platte für das Steuergerät sowie die Platte für die Anschlüsse habe ich selbst gezeichnet. Hab sie dann übers Internet auf eine Laserteile webseite hochgeladen, je nachdem wie viel Weg der Laser machen muss, welchen Werkstoff du möchtest, ob du es entgratet haben möchtest... kostet es dann. Den Preis erfährst du nach dem hochladen, bei einer längeren Lieferzeit wird es auch noch etwas günstiger.
Hab für beide Teile mit Versand ca. 110 euro bezahlt. Wenn du Interesse hast gib mir Bescheid, dann kann ich dir meine Zeichnungen schicken.
Wenn ich wieder zuhause bin mach ich ein Foto mit Farbe und Anschlüssen.

Tom, hattest oder hast du das Schwingen der Hydraulik auch bei deinem MF165 bei ca. 380 kg Gewicht?

@mhf1976, sorry, das war vielleicht nicht ganz richtig geschrieben, Ich habe den Druck des Zugkraftverstärkers laut RLF eingestellt. Dieser bläst aber nicht vorher schon ab (das sehe ich durch den rechten Inspectionsdeckel).

Kann es auch sein das der Zugkraftverstärken schon vorher Geräusche von sich gibt bevor er Abbläst und warum?

Vielen Dank und liebe Grüße aus Casablanca, Jürgen
 
Hi,

kannst Du nochmal die Umstände genau zusammenfassen?

-Wieviel Gewicht hängt dran?
- Schwingen ist im Standgas und Vollgas vorhanden?
- Sackt das Gerät beim Durchtreten der Kupplung schnell ab?
- wieviel schwingt das Gerät (wieviel cm)?
- Ändert sich was am Schwingen, wenn du zusätzliche Zylinder mit deinem Steuergerät bedienst?
- Kann es sein, dass dein Zusatz-Steuerblock ein Überdruckventil drin hat, was abbläst oder mit der MF Hydraulik einen "Schwingkreis" aufbaut?

Gruß,
MHF
 
Hallo Jürgen,
wer hat dir denn überhaupt erlaubt, deinen MF zurückzulassen und nach Marokko zu fahren
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Ich möchte mein Gespräch mit Jürgen wie folgt zusammenfassen:
Dreiwegehahn nach vorne = Heckhydraulik
Unterlenker bleiben bei Positionsregelung (mit/ohne Oberlenker) in jeder gewählten Zwischenstellung, jedoch "klopft/knackt" die Pumpe. "Nachregeln"="Auf/Ab" in gewissem Bereich normal. Aber warum klopft/knackt die Pumpe? Die ist doch mit 380kg noch längst nicht am max.Druck?
@ Matthias mhf: Interessanter Aspekt mit dem "Schwingkreis". Aber bei Dreiwegehahn nach vorne werden die Zusatzsteuergeräte gar nicht beaufschlagt.

Dreiwegehahn nach hinten, zu den Steuergeräten.Pos.-Regelung auf "Äußere Hydraulik. Die funktionieren wie gewünscht, aber Pumpe klopft"knackt", obwohl bei Nichtbetätigung das Öl nur drucklos umläuft.
Heckhydraulik sinkt nicht anormal ab.
Diese "rote Leitung" links am Hydraulikdeckel geht laut Jürgen zu einem im Ausgang stillgelegten Hydraulikmotor vorne am Schlepper.Wenn in dieser "Einbahnstrasse" Luft wäre, könnte sich ein "Schwingkreis" aufbauen,wie wenn die Hydraulik nicht entlüftet ist.Könnte das die Ursache sein?
Ich weiß nicht weiter.
@Jürgen: Habe ich das so richtig wiedergegeben? Wenn nicht, bitte korrigieren.
Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

das mit dem Drei-Wege Hahn wäre jetzt meine Lösung gewesen... aber wenn der schon verbaut ist... dann dürfte das nicht passieren.
Eine Leitung mit Luft, kann eigentlich auch nicht der Grund sein, weil die Luft komprimiert würde und dann keine Einflüsse auf die Hydraulik da sein sollten, Nur der Druckaufbau würde dann etwas länger brauchen, bis die Luft auf 180bar komprimiert ist. Aber ob man das zeitlich überhaupt merkt... glaube ich kaum.

das mit dem Schwingen klingt in dem Fall dann eher nach einer undichtheit im System.

Ist evtl. beim Zusammenbau eine Dichtung beschädigt worden? z.B. am Steigrohr?

Ansonsten würde ich auf das Überdruckventil tippen. Druckabbau (also Schwingungen) und klacken spricht dafür. Kann es sein, dass an der Regelung zwei Ventile sind, so dass nun "nur" eins verstellt wurde und das andere zu früh abbläst?

Gruß,
MHF
 
Hallo Leute,

bin wieder gut zuhause angekommen und habe gestern mit der Mulde ordentlich gearbeitet.

Sobald man mit dem 3 Wegehahn umschaltet ist das knacken und das Schwingen weg.
Wenn das Öl durch das Steuergerät fließt gibt es keine Geräusche.

Folgenden Punkte sind mir gestern aufgefallen

1. Gleich in der Früh nach dem Starten (ca. 6°) und bis ca. 20 Minuten nach dem Sarten gibt es bei der leeren Kippmulde kein Schwingen und keine Geräusche

2. 4 ordentliche Baumstämme mit 1 Meter Länge konnte ich mit der Mulde heben/tranportieren, da war das Geräusch aber schon sehr laut

3. Bei der Wurzel hat sich dann die Mulde aber nicht mehr gehoben. Eigentlich hätte sich doch der Traktor vorne hochheben sollen, oder?

Da die Hydraulik mit zähem Öl besser arbeitet, würde ich nun auf eine Undichtheit tippen.
Anscheinend sind die Komponenten nicht ganz erledigt, aber hier und da eine Undichtheit im System die bei mehr Belastung größer wird.
Das würde dann ja auch erklären warum die Pume gane Zeit arbeiten muss..?

Welche Dichtungen würdet ihr tauschen? Pumpe, Steigrohr und Hubzylinder oder gibt es sonst noch etwas was man gleich mitmachen sollte?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Schönen Sonntag.

lg Jürgen

PS: Bilder lade ich noch hoch
 
Hallo zusammen
Mir sind einige alte Papiere in die Finger geraten.
Unter anderem:
Fehlerquellen und Abhilfe Hydrauliksystem MF 133, 135, 155, 165, 177, 178
Fehler - Klopfgeräusche im Zugkraftverstärkerbereich.
Mögliche Ursache - Einstellschraube am senkrechten Hebel zum Membranstößel verstellt.
Erforderliche Maßnahme - Einstellung nach Anleitung prüfen.
Kann jemand von Euch damit weiterhelfen?

Gruß Georg
 
Hallo Georg,

wenn ich das richtig verstanden habe, ist das genau die Schraube, an der Jürgen gedreht hat, um den Druck zu erhöhen, oder?

Hallo Jürgen,
Also Lastlos bei Frontladerbetrieb knackt nichts. Und wenn du richtig Las an dem Lader hast? knackst dann? oder schwingt der dann?
Ansonsten kann der Fehler doch nur hinter dem Umschaltblock liegen. also z.B. Hubzylinder. Oder an der Regelung.
Wenn das Steigrohr etc. undicht ist, dann muss er das Schwingen auch beim Frontladerbetrieb machen.

Hast du vielleicht das Teil so verstellt, dass die Regelung dauernd noch mehr druck geben will, bevor die abschaltet aber schon das Überdruckventil anspringt?

Gruß,
MHF
 
Hallo denke ich hab noch was gefunden

Endeinstellung - Zugkraftverstärkung
Tiefeneinstellhebel auf TRANSPORT stellen.
Positionshebel in Stellung ÄUSSERE HYDRAULIK bringen. ( 161,7kg/cm2 am Manometer )
Die obere Rändelschraube am senkrechten Hebel hineindrehen, bis der Membranstößel stark zu schwanken und der senkrechte Hebel sich schnell vorwärts und rückwärts zu bewegen beginnt.
Dann die Schraube herausdrehen, bis der senkrechte Hebel still steht und der Stößel noch etwas schwankt.
Geringster Ölfluß am Ventil.
Liegt der Messwert am Manometer nicht zwischen 161,7 - 168,7 den Positionshebel nach unten zum vorderen Ende des Segments auf SCHWACH verschieben, dann das Federrohr der Zugkraftverstärkung einstellen.
Positionshebel zurück in ÄUSSERE HYDRAULIK Druck am Manometer überprüfen (verstärkte Ausführung 211kg/cm2)

Gruß Georg
 
Hallo Georg, hallo Matthias,
danke für euer Mitwirken.
teu35.gif

@Jürgen. Undichtigkeiten an Steigrohr/Pumpe kannst du wohl ausschließen, sonst würden die Steuergeräte nicht funktionieren.
Scheint ein Einstellungsproblem der Regelhydraulik zu sein. Du hast die Einstellung (Rändelschraube) doch gemäß RHB (Georg) gemacht,oder?
War das bei dir so, mit dem schwankenden Membranstössel und dem senkrechten Hebel?
Was mich stutzig macht: Ich habe noch nie ein rot lackiertes "Zugkraftverstärkerventil" verbaut gesehen.
Da hat doch schon vorher jemand rumgeschraubt???
Was wäre, wenn die Membran zur Betätigung der oberen Rändelschraube defekt ist?

Gruß +Matthes+
 
Hallo zusammen,

ja genau, die Rändelschrauben habe ich so gut es ging laut dem Werkstatthandbuch eingestellt, jedoch sollte der senkrechte Hebel dann Anfangen stark zu schwingen, das hab ich nicht wirklich geschafft, der ist nur leicht hin und her.
Beim Klotz wo das Membran drinnen ist und beim Rohr das vom Zugkraftverstärker kommt konnte ich kein Leck sehen. Der Membranstößel ist auch ausgefahren.

Ob bei dem Zugkraftverstärker schon mal was gemacht wurde weiß ich leider nicht, hab nochmal in Tom‘s Bericht nachgeshen, der war auch rot:



Hier noch die Bilder vom fertigen Zustand:





Könnte es sein das der Dichtring vom Hubzylinder hinüber ist? Den hab ich damals nicht angesehen.

Vielen Dank an Alle für die Mithilfe.

lg Jürgen
 
Hallo Jürgen,
nun haben wir ja im Forum schon wieder das ein- oder andere Problem gelöst, aber irgendwie geht es bei dir nicht weiter, oder? Eigentlich funktioniert ja alles, nur das Pumpengeräusch sollte nicht sein.
Gibt es von dir neue Erkenntnisse?

Gruß +Matthes+
 
Hallo,

Ich habe gerade den Faden mal durchgelesen.
Wenn ich das richtig interpretiere klackert die Pumpe nur wenn das Öl drucklos umher gepumpt wird, richtig?
Ich habe gerade die Hydraulikpumpe meines 35ers auseinander gehabt zwecks Reparatur, deshalb habe ich noch gut im Kopf wie die Pumpe innendrin aussieht. Das ist ja prinzipiell die gleiche Pumpe wie im 165er.
Dass Jürgens Pumpe nur klackert wenn sie das Öl drucklos umher pumpt hört sich für mich an als wären die Lagersteine in der Pumpe ausgeschlagen bzw. verschlissen. Diese Lagersteine aus Bronze übertragen die Drehbewegung der Pumpenwelle auf die Kolben und bewegen diese hin und her.
Wenn die Lagersteine nun übermäßig Spiel in den Kolben haben äussert sich das in eben diesem klackern wenn kein Druck in der Pumpe herrscht.
Für mich wäre das eine plausible Erklärung für das Geräusch.
Ich hoffe das hilft vielleicht.

Gruss
Tim
 
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