Richtig mit der Dose / Pistole lackieren? Wie?

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TomRon

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Kleinere Teile habe ich bereits erfolgreich mit der Dose lackiert... jetzt steht bei mir die Motorhaube an. Die Haube wurde entrostet gereinigt und mit Rostschutzgrund grundiert.

Ich habe vom Lama Händler eine orignal MF Farbe bekommen - sowohl als Lack in der Dose und als Spraydose.

Meine Fragen:

Muss ich die grundierte Oberfläche noch einmal behandeln? schleifen?

Wie viel schichten vom Lack sollten mit der Spraydose aufgebracht werden?

Wo beginne ich am besten mit dem Sprühen?
zuerst die Ecken und Ränder ?

Ich habe von Breitstrahl Düsen gehört, sind diese zu empfehlen?

Was haltet ihr von Klarlack?

ich habe Kunstharzlack in der Dose muss ich beim Klarlack aufpassen? gibt es verschiedene Klarlacke für Kunstharz, Acryl, etc.

Besten Dank im Voraus!

MFG Tom
 
Hallo,

wie hast Du denn den Rostschutzgrund aufgetragen ? Normalerweise sollte alles mit der Spritzpistole gemacht werden, damit es ordentlich aussieht und keine Wolken gibt.

Zunächst sind die Vorarbeiten wie Ausbeulen, Spachteln, Spritzspachteln und Grundieren das Wichtigste. Ist der Untergrund nicht glatt und sauber, kann der beste Lackierer nichts machen.
Also schlechter Untergrund gleich schlechtes Endergebnis.

Zum Klarlack : Eigentlich nicht nötig, aber wenn Du Klarlacken möchtest, muss das Zeug immer die gleiche Basis haben (z.B. Acryl), wie der Farblack.

In jedem Falle empfiehlt es sich die Ecken und Kanten zuerst zu spritzen.

VG
 
Moin
Ich will dir das mit der Sprühdose ja nicht vermiesen aber ich glaube nicht das auf großen flächen wie einer Motorhaube damit ein vernünftiges Ergebnis möglich ist. Für Kleinteile ist das sicherlich ok aber bei größeren Teilen wage ich das doch sehr zu bezweifeln das du mit dem Ergebnis zufrieden sein wirst.
Gruss
Reinhard
 
hallo Tom ... schön, dich mal wieder zu lesen *lächel*

Superred ist nicht das Problem, davon habe ich noch eine halbe Dose hier.

Es geht mir darum, das grau zu finden, wie es beim 130 aus Frankreich original lackiert war.

Zu deinem Klarlack kann ich nichts kompetentes sagen. Vermutlich wird Kunstharzlack auf Dauer ohnehin verblassen, ob mit oder ohne Klarlack ... wichtiger schiene mir da, dass der Schlepper nach dem Lackieren so steht, dass er direktem Sonnenlicht nicht mehr ausgesetzt ist.

Ob es nun aber sinnvoll ist, nach der ganzen Arbeit mit abschleifen etc. dann mit Spraydosen zu lackieren ..... ich persönlich würde da vermutlich doch den Mehraufwand für eine Pistolenlackierung in Kauf nehmen.

Der Einfachheit halber habe ich meine Ausführungen aus dem getriebethread nochmal hier reinkopiert *lächel*.

viele Grüße

Ulli
 
Hallo an alle!

Danke für eure Rückmeldungen.

Bezüglich Spraydose oder Pistole... Einen Kompressor hätte ich ja, die Pistole wir auch irgenwie auftreibbar sein. aber ich hab das ehrlich gesagt noch nie gemacht und hab auch keinen blassen Dunst in wie fern ich den Lack fürs spritzen vorbereiten soll. wie gesagt den original lack habe ich in spray und Lackdose... somit hab ich beide Möglichkeiten offen.
Wenn ihr mir da ein paar Tipps gebt oder ne kurze Anleitung bin ich mir ziemlich sicher auch diese Arbeit auf kurz oder lang zu meistern.

Als Nachtrag: Nach dem ich alles immer schön kleinweise abarbeitet habe ich die Option mit der Spraydose als sehr praktikabel empfunden. schütteln.. sprayn... düse säubern... fertig. Beim Spritzen mit der Pistole wird das sicher nicht so einfach sein, daher denke ich, dass sich der Aufwand nur für große Flächen rechnet. Ferner möchte ich nicht jedes Blechteil abbauen. Die Motorhaube ist jetzt unten daher wirds gleich ordentlich gemacht... aber die Kotflügel und die Kabine werde ich sicher nicht demontieren und da bin ich mir nicht sicher was jetzt die gescheitere Variante ist.

Zum Untergrund:
Die Haube innen und außen entrostet bzw lack aufgeschmirgelt/angeschliffen und mit Rostschutzhaftgrund mit der Rolle Lackiert worden. ein paar Stellen sind noch zu Kitten welche dann auch noch einen Überzug mit Rostschutzgrund bekommen. Muss ich Stellen die noch zu kitten sind bis aufs blanke Blech aufschleifen?

Was wären jetzt die nächsten Schritte?

Besten Dank und LG
 
Hallo TomRon,

wie das geht siehst du hier bei Oldtimer Jehle, der hat eine prima Anweisung zur Vorbereitung und zum Lackieren.

Lackieranweisung

Ich hoffe das hilft dir weiter.
26.gif


Gruß
Bernd
 
Danke für den Tipp!

K.H. schätze ich jetzt mal = Kunstharz
aber was ist
2K Lack???

Danke und LG
 
hallo Tom,

2 k Lack ist ein zwei Komponentenlack ... d.h. du musst da die Farbe und einen entsprechenden Härter in einem bestimmten Verhältnis mischen, da die Farbe ohne den Härter nicht aushärtet.

Du solltest dich vorher informieren, für welche Farbe deine Grundierung ist. Kunstharzfarbe etwa, braucht eine andere Grundierung als 2 k Farbe. Und Kunstharzfarbe kannst du z.B. nicht mit Nitroverdünnung verdünnen, dazu brauchst du spezielle Kunstharzverdünnung.

Da empfiehlt es sich, dass du dich in einem Fachgeschäft sorgsam und kompetent beraten lässt.

Falls du die alte Farbe nicht restlos abschleifst, kannst du auch nicht jede Grundierung einfach so auf die alte Farbe streichen/spritzen, auch das kann zu dieser "Gänsehautbildung" führen.

Das ganze Farbgedöns ist ne Wissenschaft für sich.

Noch ein Wort zum Lackieren mit Spraydose .... der Farbauftrag bzw. die Farbschicht ist meiner Einschätzung nach sehr viel dünner als mit der Pistole, und soooooooooo hart wie Pistolenlack ist der Spraylack auch nicht.

An meinem 130 sind die Kotflügel mit Spraylack gemacht .... da darf ich nicht mal versehentlich fest mit dem Fingernagel drankommen, dann ist die Farbe an der Stelle schon ab.

viele Grüße

Ulli
 
Hallo Ulli!

Danke für die Aufklärung!
Spraylack mit dem Fingernagel??? also das kann ich bei mir soweit nicht feststellen... bei den Sachen die ich mit der Spraydose gelackt habe.... mit dem Schraubenzieher... ja... aber das hält der Lack aus der Pistole auch nicht aus.

Zum original Lack...das wird in der regel ein Kunstharzlack sein... denn der original MF Lack vom LaMa ist auch ein KH Lack.

Meine Grundierung ist auf KH Basis
 
hallo Tom *schmunzel* ....

... nimms mir bitte nicht übel, aber ich kann mir das gerade mal nicht verkneifen ....

... auch außerhalb der Regel kam im Original wohl nur Kunstharzlack zum Einsatz ..... *lachmichwech*

Der Volksmund sagt zu diesem Themenbereich ..... In der Regel hatten die Germanen rote Bärte .... *zwinker*

ok, im Hinblick auf den Fingernagel neigte ich einen Hauch zur Übertreibung ... aber ... nach meiner Erfahrung ist eine spraylackierte Fläche tatsächlich bei weitem anfälliger als eine solche, die per Pistole ihre Farbe erhalten hat. Das hängt wohl auch mit den unterschiedlichen Schichtdicken zusammen.

Bei KH Grundierung solltest du dann auch KH Farbe verwenden, sonst gibt es dieses Gekrussel.

viele Grüße

Ulli
 
Hallo Interessierte!

Ich habe jetzt doch beschlossen mit der Lackierpistole zu arbeiten. und zwar habe ich mir aus der Bucht ein HVLP Pistole bestellt.
Ich habe ein Set mit 0,8mm und 1,3mm Düse... welche würde sich da für die Lackierung besser eignen?

Wie mische ich den Lack mit verdünnung richtig an? ich habe gesehn, dass es Mischlehren gibt mit der man den Lack in die richtige Viskosität bringt?

Was würdet ihr da empfehlen? Auslaufbecher oder Messstab? wie messe ich richtig mit dem Messstab .Die unten abgebildeten Lehren sind meiner Meinung nach für 2K Lacke, kann ich diese Lehren überhaupt für KH Lack verwenden??

peilstab2.jpg


peilstab_schwarz.jpg


In wechen Verhältnis mischt man den KH Lack ?? 1:??

Diese Anleitung hier: www.autoschrauber.de/content/000089/auto-lackieren-mit-spritzpistole.php finde ich nicht schlecht, beantwortet mir aber leider nicht alle fragen

Gruß Tom
 
hallo Tom,

ich grüße dich und ... beglückwünsche dich zu deinem neuen Wirkungskreis *lächel*.

Hast du deine Pistolen schon ???

ich war leicht gerührt, dass zwischen der 1,0 und der 1,3 ein derart gravierender Unterschied in der Größe besteht.

Bislang habe ich nur mit der 1,0 lackiert und für den Achstrichter und div. Kleinteile war das ganz ok *grins*.

Die 1,3 mm Pistole ist also sehr viel größer .... ob die nun auch soviel MEHR Luft braucht als die kleine weiß ich noch nicht.

Für die komplette Haube kommst du (genügend Druckluft vorausgesetzt) mit der größeren Pistole und der 1,3 mm Düse möglichenfalls besser zurecht ..... könnte ich mir zumindest denken, denn .... ich hatte bei all meinen Lackierungen die 1,0 Düse fast immer auf Punktstrahl gestellt, da bei Flächenzerstäubung kaum noch etwas ankam .... vielleicht habe ich aber auch lediglich simple Anfängerfehler gemacht ....

Das Ganze ist gewöhnungsbedürftig und es empfiehlt sich, vorher immer erstmal auf ein Stück Pappe oder was auch immer zu halten.

Was ich dir hier berichte sind allererste Gehversuche .... nicht mehr , es erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit noch auf Vollständigkeit.

Zum Thema Verdünnen .....

die Nummer bin ich bislang ziemlich pragmatisch angegangen ....

ein großes Twist off Glas ....

auf Härter großzügig verzichtet ....

10 cm hoch die (vorher natürlich ihrerseits wieder sehr sorgsam umgerührte) Farbe reingekippt, und wenn nun 10 % Verdünnung rein sollen, dann halt noch 1 cm Verdünnung dazugekippt (bei 15 % wären das dann 15 mm oder bei 20 % 20 mm respektive 2 cm .... sollen wir noch mehr Zahlenbeispiele machen, damit es auch völlig klar wird ???? *duckundweg*

.... gut umrühren .... (ich nehme dazu eine kleine Bohrmaschine und einen Turboquirl (aus der Küche vom 3-Mix gemopst) .... bis die Mischung eine schön gleichmäßige Konsistenz aufweist und dann ab in den (bei der kleinen Pistole leider viel zu kleinen) Fließbecher.

Das hat mich dann zienmlich genervt, dass bei der kleinen Pistole da als Fließbecher echt auch nur ein besserer Fingerhut dabei ist ..... für die kleinen Pistolen wäre ein 250 ml Becher ziemlich genial .... so bist du halt nur am Nachfüllen ....

Ein Stückchen zum Einstellen der Pistole auf den Karton im Hintergrund gespritzt und dann ... Feuer frei ....

macht ihr Anderen das anders ??? *malinteressiertschau*

Das Mischungsverhältnis ergibt sich doch dadurch, WAS du mischen willst. Verdünnen musst du ja wohl jede Farbe, die du spritzen willst. Die sinnvolle Verdünnung des Kunstharzlacks steht ja auf der Dose drauf ... ob du noch Härter beimischen willst entscheidest doch ausnahmslos DU.

Wenn du also eine Mischung mit 4 Teilen Lack, 1 Teil Härter und 10, 15 oder auch 20 % Verdünnung herstellen willst, so kannst du doch die untere deiner Schablonen direkt benutzen.

Bin gespannt, wie das bei dir weitergeht *zwinker*

viele Grüße

Ulli
 
Hallo Ulli!

Danke, Danke!
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Danke für deinen Erfahrungsbericht!

Nein die Pistolen sollten seit gestern unterwegs sein. aha... hast du dir auch so ein Set mit Mini und Normalpistole besorgt? Zufrieden mit der Qualität? Kannst du mir deine Bezugsquelle nennen und was du dafür gelöhnt hast --> PN

Das mit der Pappe zum Testen ist ne gute Idee!

10, 15 oder 20%... befindet sich jede Farbe in der selben Konsistenz / Viskosität wenn sie noch unverdünnt in der Dose ist???

Ähmmmm.... Härter??? bei Kunstharz?? bitte um Aufklärung!
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Die Schablonen habe ich nur als Beispiel angefügt, sind von der seite die ich vorher als Quelle genannt habe.... weis jemand wie diese schablone fachgemäß heißt?

Gruß Tom
 
hallo Tom,

dein Briefkasten quillt über *schmunzel*

viele Grüße

Ulli
 
Du hast auch Post... aber ich hole das Thema jetzt wieder retour ins Forum, da die Nachrichten im Posteingang vergänglich sind.

MF Härter? Jo den sollte ich auch beim Lama bekommen... genaus wie den MF Thiner.

Nö auf der Farbedose vom Superred steht leider nicht in welchem Verhältnis gemischt wird...

Du hast recht.... auf der Dose steht das der Lack ziemlich lange braucht bis er ausgehärtet ist. Glaube gelesen zu haben... 4h Staubtrocken.... 7 Tage oder waren es 4?!? grifffest... oder so... das hat mich ehrlich gesagt ein wenig geschockt... aber nach dem es ja den Härter gibt, gibt es ja dafür Abhilfe.

Umpf... hab gerade den Lama angerufen... keine Verdünnung und auch kein Härter und auch nicht auf Bestellung.... Saftladen

Gruß Tom
 
was nun... Universalspritzverdünnung für Kunstharz hätte ich schon bei der Hand, keinen MF Thinner... aber das wird doch sicher auch funzen
Welchen Härter brauche ich jetzt...

@Ulli ... welchen Härter hast du bei deinen Lackierungen verwendet? Hast du überhaupt auf KH Basis gearbeitet?

Gruß Tom
 
hallo Tom,

also ... mal eine Frage nach der anderen abarbeiten *smile* ...

stimmt, auf meiner super red Dose steht auch nix von verdünnen ... ich würde da jetzt gefühlsmäßig mal pi mal Schnauze .... 10 % Verdünnung reinkippen umrühren und dann mal testen (in dem von dir verlinkten Lackierforum hat der das schön beschrieben mit Holzspatel .. erst muss es laufen .. dann tropfen (vom Spatel) .... die Seite fand ich ohnehin sehr interessant ....

yep, nach 7 Tagen soll der Lack ausgehärtet sein ...

da staune ich aber nicht schlecht ... dass dein LAMA dir weder Verdünnung noch Härter besorgen kann *grübel* ... es gibt doch bei euch sicher mehr als einen MF Lama .... ne Dose Härter kannst du dir ja notfalls auch von etwas weiter weg zuschicken lassen ....

Zur Verdünnung .... wie ich vor Tagen schon mal ausführte ....

du darfst KEINE Nitro- Verdünnung mit Kunstharzlack mischen

.... dann gibts nur noch Gänsehaut .... (auf der Motorhaube) ....

für Kunstharzlack brauchst du explizid Kunstharzverdünnung, sonst wird das nix.

Ja, ich habe Kunstharzlack verwendet ....
und zwar von Erbedol den Ferguson grey metallic und dazu passend von der selben Firma Härterverdünnung. Da habe ich beides in einem ... ich bezweifele allerdings, dass diese Härterverdünnung von Erbedol (bzw. Büchner) mit Original MF Lack mischbar ist.

Fazit ... unter dem Aspekt, dass dein LAMA dir weder Verdünnung noch Härter besorgen kann/will ... würde ich ihm die superred Dose zurückbringen und mir das Geld zurückgeben lassen (sofern du die Dose noch nicht auf hattest) *lächel*.

hoffentlich hilft dir das mal gerade weiter, ich muss jetzt dringend los ...

viele Grüße

Ulli
 
.... und da ist das Zauberwort gefallen :-) .... Härterverdünnung! Das muss das zeug sein was ich brauche *g*? Härter + Verdünnung = Härterverdünnung

... ich bezweifele allerdings, dass diese Härterverdünnung von Erbedol (bzw. Büchner) mit Original MF Lack mischbar ist.

Umpf... nööö... is nicht war.... ich fang gleich zum heulen an.

geht das Mischen von lacken nur mit Herstellereigenen Verdünnungen respektive Härterverdünnungen?

was ist mit dieser Härterverdünnung?: www.1plus-autolack-hannover.de/Autolacke/Kunstharzlack/1-0-L--Haerterverduennung-f--Kunstharzlacke-von-Mipa.html?XTCsid=e2460f6eedb895ddc05837a8d330ef3a

...nö die Dose war noch nicht offen.

ich finde nicht mal im Netz eine Quelle die den MF Thinner oder den MF Hardener /Accellerator falls es solch einen überhaupt gibt, anbietet..... mann ich geh gleich die Decke hoch

Gruß Tom
 
Hallo Tom,Ulli,
wie war die Werbung vor 30 Jahren?
"Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
Greife lieber zu HB"!
Tschuldigung Ulli,du weißt,daß ich es nicht so meine.
Ich habe von dieser ,eurer Thematik in Sachen Lack/Verdünnung/Härter keine blasse Ahnung.Aber eine Frage stellt sich mir dennoch:
Habt ihr denn keinen Draht zu einem (Auto- oder was auch immer) lackierer eures Vertrauens?
Der brauchte dazu auch 3 Lehrjahre.
Der weiß mit Sicherheit bescheid über KunstHarz,Nitro,K2,Härter u. Verdünnung.
Fragen kostet (meist) nichts.

Herzlichen Gruß +Matthes
 
Hi,
Ihr wollt eine Lackierung die nicht
durch das Hinterteil eures Beifahres gleich wieder abgescheuert wird ?

Das Rezept:

Original MF Lack + Universalverdünnung + Universal 2K Härter im Gewichtsverhältnis (nicht im Mengenverhältnis) - Haushaltswaage verwenden 3:1:1 mischen.
Der Lack wird jetzt nahezu wasserdünn.

Lackieren und 2-3 Stunden ziehen lassen.

2K Klarlack, Härter und Universalverdünnung beim Lackierprofi kaufen und mischen gemäß Vorgabe. (Es gibt unterschiedliche Mischungsverhältnisse bei Klarlack)

Die vorlackierte Oberfläche mit Klarlack überziehen.

24 - 48 h warten (je nach Witterung).

Fertig

Gruß

Michael
 
Könnte es sein,daß das ein Faden für sogenannte"Lackaffen" ist????
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Duck und wech!
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Okay,ich bin jetzt still.
Gruß+Matthes+
 
hi .... @ Tom, @ Matthes und @ Michael .....

war jetzt schlappe 6 Stunden afk .... und .....

alles drunter und drüber *grins*...

@ Tom, du hast gelesen, was Michael dir schrieb ... seine Mischungsverhältnisse und Zutaten sind praxiserprobt.
Beispielsweise kann ich dir nicht sagen, ob die Vermischung von MF Orig Lack und dieser Härterverdünnung in die Hosen gehen MUSSSSSS .... weiß ich nicht .... es wird dir aber auch niemand garantieren, dass sie das NICHT MACHT....

Dein Link zu ....

1,0 L. Härterverdünnung f. Kunstharzlacke von Mipa
18,50 EUR
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)

sagt unterm Strich klar und deutlichst ...

nur bei der Verwendung von Kunstharzlacken von Miba garantieren wir dir ......

Gewähr hast du also nur, wenn du die einzelnen Systembausteine aus EINEM Hause kaufst ... egal von welcher Firma ....

auch Matthes Anregung, bevor man jetzt größeren Mist macht mal lieber bei einem hauptberuflichen Lackierer nachfragen, ob der einem noch diesen oder jenen Hinweis geben kann .... hat durchaus seine Berechtigung .... denn du könntest da vielleicht aus berufenem Munde erfahren .... ob ....

wie Michael schreibt ....

Original MF Lack + Universalverdünnung + Universal 2K Härter ......

... das mit allen Universalverdünnungen und Universalhärtern funzt oder evtl. nur mit einigen ... bei Michael hats halt gepasst ....
bei anderen passte es halt nicht ....

Michael ... wenn du uns den Verlauf hier mit kurzen Worten beschreibst ... dann ist der ganze Themenkomplex für DICH ... sonnenklar ..... für mich bleiben da etliche Fragen offen ...

Du mischst die Farben .... wie beschrieben ...

bei 2 K Härter gehe ich mal davon aus, ... was du gemischt hast und nicht direkt verspritzt hast kannst du wegschmeißen ... richtig ??? Aufheben und am nächsten Tag weitere Teile lackieren geht nicht, oder ?

Bei Kunstharzhärter soll das funzen .... wurde mir telefonisch in dem Laden gesagt, bei dem ich die Farben etc. gekauft habe.

Lackieren und dann 2 - 3 Stunden "ziehen" lassen ... ja und dann ???

Ein Kumpel, der hin und wieder Teile von Autos lackiert hat mir gesagt, bei Kunstharzlack mehrere Schichten auftragen ... zwischendurch 15 bis 20 min warten, dann die nächste Schicht ... es müsse zwar etwas angezogen haben aber ... nass in nass verarbeitet werden ....

was ist also nach deinen 2 - 3 Std. ?? lackierst du dann drüber, oder kommt auf das bei weitem noch nicht ausgehärtete Farbbett quasi halbnass der Klarlack ??

Fragen über Fragen .....

@ Matthes .....
es wird unterm Strich wohl dann darauf hinauslaufen ... dass ein befragter Lackierer eine weitere bis dato völlig unbekannte Version ins Spiel bringen wird *lachmichwech* ....

Zu deinem Hinweis ....
"Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
Greife lieber zu HB"!

möchte ich dann noch anmerken, dass es heute auf den Tag genau 4 (in Worten VIER) Wochen sind, in denen ich nicht mehr geraucht habe ..... mal gerade ein paar Tapeten von der Wand kratze .....

viele Grüße

Ulli
 
Moin Jungs

Vielleicht kann ich euch etwas helfen, ihr macht es alles etwas Komple.....
Ich habe für unser Fergie Original Lama Kunstharz Lack besorgt, dann einfach Kunstharzverdünnung von Fa. Granit bestellt.

Man sagt bei Kunstharz Lack soll man ca. 30% Verdünnung zumischen in die Farbe, das haut nicht immer hin. Das Testen mit der Farbe und den Holzspachtel tätige ich genau so.Wenn mann Lackieren bemerkt das es etwas ungleichmäßig aus der Düse herraus kommt muss man noch etwas was mehr verdünnung zumischen.

Ich habe unsere Fergie mit einer 20€ Lackpistole Lackiert, das hat wunderbar funktioniert, voraus setztung ist das eine richtige Düse 1.3/1.5 vorhanden ist und der Ausgangs Druck deine Lackpistole sollte nicht mehr als 2-3 bar sein.

Nach dem du den ersten gang aufgebracht hast musst du mindestens ca. 1 stunde warten .Der Kunstharzlack muss fast trocken sein bis der nächste gang lackiert werden kann, weil im Kunstharzlacke die Verdünnung verdunstet muss.
Dazu braucht man auch ein bisschen Temperatur 10 Grad sollten es schon sein umso wärmer es ist umso schneller Trocknet die Farbe.
Frisch Lackierte Kunstharz Lacke sollte man nicht so schnell einbauen weil diese sehr infindlich von der Oberfläche (Beschädigungen) Meine Erfahrung ist Lackierte Teile erst mach 2 Wochen einbauen, dann ist die Farbe schon gut ausgehärtet.
Ich habe auf unsere Fergie überall 2 schicht Lack aufgebracht ich bin der meinung das Langt.
Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

Das Ergebniss könnt ihr euch anschauen, habe gestern unsere fertige Fergie vorgestellt

Gruß

Michael

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Hallo thorbo 94
Ich mache es ähnlich wie du.
Eigentlich war ich zu faul zu diesem Thema etwas zu schreiben.
Alle entrosteten/gesäuberten Teile mit Waschverdünnung desinfizieren und von allen Seiten gut erreichbar aufhängen.Dann Grundieren und abwarten bist die Grundierung matt wird und ein weiteres mal grundieren.Diesmal ein wenig länger warten (1-2Stunden) und nun gleich den Lack hinterher.Ebenfalls abwarten bis die Oberfläche leicht angezogen hat und nochmals Lack,jedoch etwas satter als beim ersten Durchgang.
Grundierung : z.B. Büchner oder Sonstige -allerdings auf Lösemittelbasis (wird leider auch immer mehr aus den Regalen verbannt...)Farbe: original MF-Kunstharzlacke ; Düse: 1,5mm ; Verdünnung: stinknormale Nitrouniversalverdünnung ; Druck: 3,5-4 bar.Die Kosistenz wähle ich ähnlich wie bei Milch-is halt sone Gefühlssache.
Für solche Arbeiten eignen sich bestens sommerlichen Teperaturen,denn da ist der Lack ohnehin dünnflüssiger und man braucht nicht so viel Verdünnung,was meiner Meinung nach auch besseren Glanz ergibt.Zu hohe Temperaturen sind auch nix,da dann der Lack zu schnell anzieht und nicht schön in sich verlaufen kann(=mehr Verdünnung nötig)Habe auch schon Kunstharzhärter von CWS verarbeitet.Aber es geht auch,wenn man,wie thorbo 94 schon erwähte,die Teile zum Durchtrocknen schön lange hängen läßt.Das ist bei Kunstharzlack und dem "naß in naß"- Verfahren schon wichtig.Man muß es halt üben und für sich rausfinden.Als ich in jungen Jahren probehalber das ersten Teil, eine Frontladerschaufen, gespritzt habe,oje...da hab ich‘s gut gemeint und glaube nen ganzen Liter Farbe durchgehauen.Aber mittlerweile klappt‘s ganz gut und macht auch Spaß;mehr als die stunden/tage/wochenlange Vorarbeit!!!
Gruß MF-Kaefer
 
hallo mf-kaefer *lächel* ...

ich freue mich sehr, dass du deinen Erfahrungsschatz hier preis gibst ... ja, ich hatte sogar erwartet, dass du etwas schreibst .....

deine Anmerkungen sind mir wertvolle Hinweise ..... und super auch, dass mal zumindest EIN Erfahrener hier seine Tipps aufgliedert.

Die Sache mit den Trockenzeiten bzw. den Zeiten, die ein Lack sinnvollerweise anzieht, bevor die nächste Lackschicht drauf kommt ... darüber haben sich die Insider bislang doch eher ausgeschwiegen respektive dieses Thema mit Bedacht umgangen. .

Eines ist mir noch leicht unklar. Du sprichst von Wochen der Vorarbeiten (also entrosten etc.) und dann alles auf einmal erst grundieren und anschließend auch lackieren.

Wochen der Vorarbeit ist klar, aber die Teile die du zuerst entrostest setzen doch schon wieder Flugrost an, bis du alle Teile abgeschliffen hast.

Deshalb ... und auch weil mir ganz einfach der Platz fehlt, um alle Teile gleichzeitig lackieren und aufhängen zu können scheint es mir doch sinnvoll, die blanken Teile immer mal wieder zu grundieren, um neue Rostbildung zu verhindern.

Übrigens finde ich es dann doch bemerkenswert, dass du überhaupt was geschrieben hast, obwohl du nach eigenem Bekunden "eigentlich zu faul" warst .... *malirritiertschau*.

Dein Hinweis auf deine ehemals "jungen Jahre" ist natürlich wie eine Steilvorlage *lach* ... da würde es mich schon interessieren, wann die denn waren .... die jungen Jahre *zwinker*

wie dem auch immer sei .... ich sende dir ...

viele Grüße

Ulli
 
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