Restaurierter Perkins macht schon wieder Probleme

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the-Haui

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Hallo!

Nach meiner Komplettrevision des Perkins im MF133 im Zuge meiner Restaurierung, macht sich jetzt nach den ersten harten Arbeitseinsätzen ein neues Problem bemerkbar.

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Öl drückt aus der Öffnung des Ölpeilstabes und aus den Ölwannendichtungen (längsseits) nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass erst vor 6 Betriebsstunden neue Dichtungen verbaut wurden schon erschreckend.... was kann es sein?

Das Öl taucht erst nach Abstellen des Traktors auf, nicht bei Betrieb...

Wirds noch schlimmer? (Weiterfahren oder stehenlassen!)... Meine Vermutung ist Druck im Kurbelwellengehäuse wegen undichter Ventilschäfte (Kolben, Ringe und Buchsen wurden neu gemacht, Ventile nachgeschliffen)?

Grüße

Stephan

http://www.mf133.wordpress.com
 
Grade noch gecheckt:

Kein Blubbern oder Blasen am gezogenen Peilstab bei laufendem Motor... ist mir ein Räts

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Moin Stephan,

also zumindest auf der rechten Motorseite kommt das Öl doch von weiter vorne/oben. Links kann man auf deinen Bildern nicht so gut sehen,

schaut aber auch so aus, als läuft das Öl den Ölwannenflansch entlang und dann durch die Abschrägung der Peilstabaufnahme dort runter.

Außerdem ist einer der Flecken auf dem Boden unter dem KW-Wedi. Also den  noch mal anschauen und den Steuergehäusedeckel.

Also alles sauber machen und mit Belastung weiterarbeiten. Wirst das Leck schon finden.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Stephan,

kritische Stellen bei den meisten Perkins sind vorne am Steuergehäusedeckel sowie am Steuergehäuse selbst. Ziehe alle Schrauben in diesem Bereich nochmal etwas nach (aber vorsichtig mit Gefühl!), ebenso den Bereich des Wellendichtrings der KW beobachten. Hast du die Korkdichtung vorher richtig eingeweicht und hoffentlich nicht abgeschnitten? Das Öl ist in warmem Zustand so dünnflüssig, das läuft jeder Ritze nach, also immer wieder zwischendurch trockenwischen/tupfen, und die Leckage genau lokalisieren. Die Wannendichtung ist meistens dicht, auch ohne zusätzliche Dichtmasse, aber ich montiere mittlerweile fast alles zusätzlich zur Papierdichtung mit Dichtmasse, kann ich nur empfehlen.

Gruß Tom
 
Habe beim Zusammenbau alle Dichtungen zusätzlich mit extrem hochwertiger Dichtmasse versorgt... wollte ja keinen undichten Traktor
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Die Ölwannendichtungen habe ich ordnungsgemäß verbaut ohne abzuschneiden etc...

Was mich stutzig macht ist, dass das Öl läuft, wenn er seit nem Tag oder mehr steht. In betrieb sieht man davon nix.....
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hallo Stephan,

bin mal auf deinem Restaurierungsbericht gewesen ( www.mf133.wordpress.com) .... meinen Respekt, sehr saubere Arbeit
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...bin begeistert.

Der von dir beschriebene Ölverlust bei ausgekühltem Motor scheint mir unter der Annahme, dass du beim Anziehen der Schrauben etwas vorsichtig warst, folgerichtig zu sein. Bei warmem Motor dehnen sich die Teile naturgemäß aus und dichten ab, bei kaltem Motor ziehen sich die "Protagonisten" wieder zusammen und lassen kleine Ölmengen durch.

Vermutlich hast du den Schrauben nicht genügend Vorspannung gegeben.

Du wirst gut beraten sein, Toms Ratschlag zu befolgen und alle infrage kommenden Schrauben nochmals kräftig nachzuziehen. Damit sollte das Problem soweit behoben sein.

Gutes Gelingen ... freundliche Grüße

Ulli
 
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Also Schraubverbindungen im Motorbereich hab ich alle nochmal nachgezogen. Die Zylinderkopfschrauben wurden auch nochmals mit entsprechendem Drehmoment bearbeitet, hier ging fast noch ne viertel Umdrehung!

Das hat meinen Ölverlust aber nicht gebessert. Inzwischen ist er etwas stärker geworden. Erscheint aus den Dichtungen im oberen motorbereich (Ventildeckel und Zylinderkopf) zu "schwitzen", dies rinnt auf beiden Seiten langsam nach unten und tropft ab.

Am Öleinfüllstutzen sammelt sich eine Ölnase und bei warmen Motor und Standgas kommt hier etwas ABGAS heraus! (Ventile im Eimer?Ventilschäfte undicht/verschlissen...daher Druck im Motor, der das Öl durch die Dichtungen presst?)

Schlimmer geworden ist vor allem der Verlust über den Peilstab, hier sind sehr deutliche Laufspuren nach dem Warmfahren zu sehen. Der Ölverlust ist nicht messbar....

Was mich aber immer noch verwundert ist, wenn er heiß war, wische ich das Öl ab und es läuft nichts mehr nach....am nächsten tag immer noch keine Tropfen, am darauf folgenden Tag, Sieht man wieder zwei/drei kleine Tropfen....da stand er dann 2 Tage in der kühlen Garage!?
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Langsam sorge ich mich sehr um meinen mühseelig restaurierten Fergy....demnächst soll er wieder richtig ins Arbeitsleben einsteigen (Holzwinde/Frontlader/Wiesenegge) Hoffe Jemand hat nen Tip für mich?!

Grüße

Stephan

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Grade gesehen... inzwischen bläst er Öl aus der Peilstaböffung im Standgas bei warmen Motor.

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Besorgter Anruf bei der MF Werkstatt ums Eck.....

"Der muss mal RICHTIG hart arbeiten.... nicht nur Seilwinde und Spazierenfahren!"

Sollte das etwa das Problem lösen????

Dann würde ich mir heute die Rückeketten schnappen und ne Hand voll Stämme durch die Gegend schleifen bei 1900U/min und Lastengang!
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Hallo Stephan ,

leider kenne ich mich mit Traktoren nicht sooooo gut aus . Aber die Ventile bzw. Schaftdichtungen kann man als Ursache eigentlich ausschließen . Im Ansaugbereich herrscht Athmosphärendruck , weil der MF ja weder Drosselklappe noch Turbolader hat und im Abgasbereich sollte sich auch kein Druck aufbauen , wenn der Auspuff nicht zugefallen ist (gibt es bei PKW manchmal) . Das äußert sich dann aber durch massiven Leistungsverlust .

Evtl. würde eine Druckverlustprüfung weiterhelfen , um Kompressionsverluste in Richtung Kurbelgehäuse feststellen zu können . Aber wenn dort zu viel Druck am Kolben vorbei geht sollte der Trecker eigentlich Kaltstartprobleme mit Blaurauch haben .

Viel Glück bei der Fehlerfindung , Jörn
 
Hallo Stephan,

ich wiederhole mich ja gern ( ist übrigens identisch mit deinem MF-Händler um die Ecke):

Gib dem mal richtig die Kanne. Rückekette? Kindergeburtstag!

Der muß mal vor eine Fräse oder einen Pflug oder Grubber. Und nicht nur 10 Minuten, sondern mehrere Stunden.

Dann kannst du wieder berichten.

Gruß +Matthes+
 
Habe beim Zusammenbau alle Dichtungen zusätzlich mit extrem hochwertiger Dichtmasse versorgt.

Wenn ich fragen darf : Was ist extrem hochwertig?

. inzwischen bläst er Öl aus der Peilstaböffung im Standgas bei warmen Motor.

ist der Ölstand nicht zu hoch?

ist das nicht nur Schleuderöl?

Am Öleinfüllstutzen sammelt sich eine Ölnase und bei warmen Motor und Standgas kommt hier etwas ABGAS heraus!

Aus dem Entlüftungsrohr das am Ventildeckel angebracht ist kommt nichts?

Ventilschäfte undicht/verschlissen

sollte das der fall sein, entsteht Motorölverbauch aber kein spürbarer Überdruck im Kurbelgehäuse

im Bild 4 sieht man, daß der kleine Stopfen (Soweit ich mich entsinnen kann ist das Gewinde  konisch) undicht ist 

Außerdem ist einer der Flecken auf dem Boden unter dem KW-Wedi

Ist die Keilriemenscheibe eingelaufen?

ist die Schleuderscheibe auf der Kurbelwelle vor dem Siring montiert?
 
Lama128:

Habe beim Zusammenbau alle Dichtungen zusätzlich mit extrem hochwertiger Dichtmasse versorgt.

Wenn ich fragen darf : Was ist extrem hochwertig?

Hochtemperaturfest etc

. inzwischen bläst er Öl aus der Peilstaböffung im Standgas bei warmen Motor.

ist der Ölstand nicht zu hoch?

Ist immer bei 3/4 unverändert

ist das nicht nur Schleuderöl?

Kann ich nicht wirklich beurteilen...

Am Öleinfüllstutzen sammelt sich eine Ölnase und bei warmen Motor und Standgas kommt hier etwas ABGAS heraus!

Aus dem Entlüftungsrohr das am Ventildeckel angebracht ist kommt nichts?

Nein, da kommt nichts raus

Ventilschäfte undicht/verschlissen

sollte das der fall sein, entsteht Motorölverbauch aber kein spürbarer Überdruck im Kurbelgehäuse

im Bild 4 sieht man, daß der kleine Stopfen (Soweit ich mich entsinnen kann ist das Gewinde  konisch) undicht ist 

Das Öl kommt aus nahezu ALLEN Dichtungen und Verschraubungen

Außerdem ist einer der Flecken auf dem Boden unter dem KW-Wedi

Ist die Keilriemenscheibe eingelaufen?

ist die Schleuderscheibe auf der Kurbelwelle vor dem Siring montiert?

Ist in Ordnung
 
Hallo Haui,

Grundsätzlich ist 15W40 schon in Ordnung.

Kann es denn sein, dass die Kurbelgehäuseentlüftung irgenwo zu ist?

Das ist das lange Rohr vom Ventildeckel runter zur Riemenscheibe.

Dann würde das erklären warum da nichts raus kommt, überall anders aber doch.

Oder fehlt der Zwischenschlauch am Ventildeckel zu dem Rohr?

Dann läuft das da direkt raus und verteilt sich.

Ansonsten darf am Einfüllstutzen  nichts raus kommen.

Gruß,

MHF
 
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