Hallo und Heureka!
Sorry, dass ich mich erst so spät melde, aber manchmal laufen die Dinge anders als man will. Doch zurück zu meinem Problem, dem Qualm im Schubbetrieb.
Ich habe also auch die 3 Düse als Garantiefall ersetzt bekommen. Dann eingestellt und eingebaut. Den Tank drauf und den Motor gestartet. Nur das Ergebnis war nicht wie erhofft. Er qualmte immer noch, wenn auch nicht ganz so stark.
Dann verfolgte ich meine Idee mit der Einspritzpumpe und wurde prompt fündig. Neben mehreren manuellen Markierungen fand ich auch noch die sehr feine Originalmarkierung. Dieser zu Folge war meine Pumpe in Motordrehrichtung, also auf Spätförderung, verdreht. Nach einer Korrektur auf die Markierung (die hinteren 2 Muttern waren nicht wirklich fest gewesen) war das Qualmen schon viel besser, aber noch nicht wie gewünscht. Deshalb hab ich die Pumpe noch weiter auf Frühförderung verdreht und dann wieder gestartet. Jetzt ist das Qualmen ganz weg. Das pfopfern und stottern auf der Ebene sind auch verschwunden. Er läuft jetzt auch auf Vollgas völlig ruhig, egal ob bergauf, in der Ebene oder bergab.
Ich vermute, dass der verspätete Einspritzzeitpunkt den gleichen Effekt wie eine tropfende Düse hervorruft. Der Diesel hat halt zu wenig Zeit, um vollständig verbrennen zu können. Vor allem bei Vollgas im Schubbetrieb macht sich dies bermerkbar, da der Fliehkraftregler die Fördermenge hier reduziert und dadaurch der Start der Einspritzung weiter nach hinten verschoben wird. Bei Volllast bergauf bekommt der Motor mehr Diesel und muss deshalb früher mit dem Einspritzen beginnen, was eine bessere Verbrennung verursacht.
Also nochmals vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Infos. Übrigens: Die Pumpe habe ich jetzt ordentlich festgezogen.