Problem mit mf 35 perkins a3.152

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Mf133fahrer

Gast
Hallo,

benötige diesmal wieder einmal eure Hilfe.

Zur Vorgeschichte: Habe mir einen 35er zugelegt der den Perkins a3.152 Motor hat. Leider wurde Pflege klein geschrieben, Kühler komplett dicht mit Gras, Stroh etc. Kühlerwasser voll mit Öl. (Habe immernoch zu kämpfen das rauszubekommen). Luftfilter voller Wasser etc... Zudem Rauchte  er sowas von stark dass man 2 Minuten später die Hand vor Augen nicht mehr sah, war ja klar da er Ordentlich Wasser mitverbrannte.

Danach musste natürlich der Kopf runter da ich nur die Zylinderkopfdichtung erneuern wollte.  Nach der Inspektion fiel mir auf dass Laufbuchse Nummer 3 gerissen ist. Also müssen Buchsen auch noch neu gemacht werden. Habe mir einenn Überholsatz bestellt und diesen eingebaut. War auch gut so da die alten Kolben schon "Fresser" hatten und beim 3. Zyl. der Kolben schon ausgebrochen war.

Nachdem ich den Überholsatz verbaut hatte, Kopf geplant hatte, Einspritzdüsen abgedrückt und eingestellt wurden habe ich ihn gestartet. Ja was soll ich sagen rauchte immernoch höllisch. Dachte mir: Läuft sich vielleicht noch ein oder sowas. Als der Motor mal ordentlich warm wurde Kopf nachgezogen. Keine Besserung. Am nächsten Tag gestaret - Springt sehr schlecht an, Nagelt kalt ordentlich, nimmt anfangs das Gas nicht an und raucht natürlich ordentlich. Habe allerdings feststellen müssen dass wenn der Motor richtig warm ist (nach 20-30min) das rauchen weg ist und er normal ist.

Habe mir gedacht das kann nicht sein, Kühlerwasser abgelassen - siehe da rauchen ist weg.

Kopf wieder demontiert da ich dachte das die Dichtung kaputt ist oä. Nix einwandfrei. Allerdings sieht man zwischen Dichtung und Block/Kopf Öl Wasserspuren. Dichtet also nicht richtig ab. Dichtung wurde ohne Dichtmasse verbaut so wie ich es rausgelesen habe, soll es wohl so gemacht werden?

Zudem ist das Auslassventil stark eingelaufen. Kann man das noch richten oder benöige ich gleich einnen neuen Kòpf? Fragt sich wie das entstanden ist zumal das Einlassventil in Ordnung ist.

Anbei paar Bilder









Habe den Motor Tags zuvor nocheinmal versucht zu starten und ihn dann 20sek. laufen lassen bis alles unternebelt war. Bei der demontage sieht man das Zyl. 2 scheinbar funktioniert und 1&3 nicht so richtig. Ist alles noch nass. Nehme an dass die 2 nicht richtig laufen, warscheinlich ziehen die beiden am meisten Wasser.

Kann man eigentlich anhand des Kolbens erkennen ob eine Düse tropft? Auf dem Kolben sieht man nämlich richtige Spuren vom einspritzen.

Ich hoffe jemand kann mir einen Denkanstoß geben was ich noch machen könnte.

Grüße jürgen
 
Wurde der Block denn auch geplant? Und im Kopf waren auch keine Risse zu erkennen? Wurden das Kraftstoffsystem komplett gereinigt und neuer Diesel aufgefüllt? Ist die Flammstartkerze noch in Ordnung und tropft nicht nach? Ventilsitz kann man normalerweise einzeln tauschen bzw. Nacharbeiten lassen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Und wieder diese ewig gleiche Thema.

Kopf runter, Kopf rauf, ob geplant oder nicht,Kopfdichtung,welche?, mit oder ohne Dichtmittel,Ventile eingeschliffen, Filter gereinigt, Düsen abgedrückt, Pumpe überholt usw. usf. Spiel ohne Grenzen!

Alles Makulatur!!!

Um das "Fundament" eines Motors zu prüfen, braucht es zuallererst eine gescheite Kompressionsdruckprüfung/Druckverlustprüfung!

Mit "gescheit" meine ich, "nach den fachmännischen Regeln", mit Diagramm!

Nicht mit irgendwelchen schöngeredeten "Gummiadaptern" aus der Bucht.

Der schönste Glockenturm hat ohne Fundament keinen Bestand!

Gruß +Matthes+
 
Hallo,

Hatte den Kopf beim Instandsetzer wegen den eingelaufenen Ventilen. Ventilsitz, Führung etc wurde komplett neu gemacht.

Block wurde nicht geplant, wird aber überprüft ob es notwendig ist.

Allerdings habe ich noch etwas gefunden was vielleicht noch eine Ursache sein könnte:

So sollte es aussehen: Zylinder 1 und 2



So sieht es aus: Zylinder 3 Ich habe den verdacht dass irgendjemand damals die Prallkugel entfernt hat und den Vorkammerdeckel so montiert hat und dadurch alles "geschmolzen" ist. Liegt mein Verdacht nahe, dass dadurch der komplette Kopf kaputt ist? Da ja alles verformt ist und es mit einem neuen Deckel nicht getan ist da ja die Falz fehlt wo sich der deckel reinlegt nicht mehr vorhanden ist? Dadurch könnte die Verwirbelung und somit die Verbrennung nicht passen und das Starke rauchen erklären. Zumal der ganze Auslass voller diesel ist ebenso die Vorkammer. (Ist bei den anderen nicht so) Habe es mal mit einem Passenden Deckel probiert, allerdings ist das Rauchen nicht besser nur der Auslass ist jetzt nichtmehr voller Diesel.



Rechts oben der Deckel zum probieren, Links der Deckel ohne Prallkugel von Zylinder 1 und unten der Montierte, verformte von Zyl. 3



Was sagt Ihr dazu?

Gruß jürgen
 
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