Pleuellagerschalen und -buchsen Hauptlagerschalen

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MF35-23C-Pete

Gast
Hallo zusammen,

Habe den Motor meines MF 35 23C Standard zerlegt um diesen zu überholen. Seriennummer SDM163474. BJ 1960.

Bei den alten Kolben sind die Kolbenringe gebrochen und am oberen Kolbenrand ist auch viel ausgebrochen.

Würde auch gern Bilder zukommen lassen, bin aber bisher immer noch nicht dahinter gekommen, wie dies hier funktioniert????
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 Wenn ich das gerafft hab, send ich welche so schnell wie möglich.

Deshalb wechsle ich die aus inkl. Laufbuchsen usw.

Da ich jetzt alles auseinander gebaut habe möchte ich auch versuchen alles richtig zu machen:

Ich habe vor, dass ich neue Hauptlagerschalen für die Kurbelwelle einbauen möchte.(Muss noch das Spiel der Kurbelwelle messen und hoffe das das Teil nicht auch noch einen Schlag abbekommen hat)

Dazu meine erste Frage:

Welche Lagerschalen benötige ich? Die Hauptlagerschalen, wie auch die Pleuellagerschalen kann man mit Aufmaß bestellen (falls die Welle geschliffen wird oder bereits geschliffen worden ist).

Zu bestellen gibt es diese ja mit Zoll-Aufmaß. Kann mir jemand die korrekten Innenmaße für diese Lagerschalen zukommen lassen? Müssen die Hauptlagerschalen der Kurbelwelle angepasst werden oder muss die Maße der Kurbelwelle den Hauptlagerschalen angepaßt (eingeschliffen) werden? Haben die Lagerschalen immer die gleichen Außenmaße??
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Die zweite Frage: Die Pleuelbuchsen. Diese werden ja ausgedrückt und die Neuen ausgeriebenen (genau 90° zum Pleuel). Welches Aufmass haben die Pleuelbuchsen?
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Die dritte Frage: Dehnschrauben. Die Dehnschrauben am Zylinderkopf, Pleuel und Lagerböcken für Kurbelwelle sollen ja ausgetauscht werden. Woher kann ich die am besten bestellen? Müssen ja wegen des Engländers auch Zollschrauben sein oder?????
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Soll man die Sicherungsbleche auch austauschen???
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Ich habe vor mir die Teile zu bestellen und dann damit zum Motoreninstandsetzer zu pilgern, da mir die Möglichkeiten zu Hause einfach fehlen.

Ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen. Ich danke euch für jede Art von Hilfe.:-)

Gruß

Peter
 
Servus Peter;

wenn Du zu einem Motoreninstandsetzer gehst,brauchst Du dir um die Kurbelwelle keine sorgen machen,

denn er wird die Kw. sowiso schleifen(sie wollen etwas verdienen-zumindest in meiner Gegend);

habe erst vor 8 Wochen einen Standart 23 C für einen Kunden aufgebaut.

PS.:such Dir einen versierten Mechaniker der die Engländer beherscht.

mfg

Franz
 
Hallo Franz,

erstmal Danke für deine Rückmeldung.

Wie ich aus deiner Antwort lesen kann, machst du sowas beruflich.

Da ich bisher noch keinen Motor zerlegt bzw. aufgebaut habe (also absoluter Laie bin), stell ich hier nun mal diese (wahrscheinlich für dich einfache) Fragen über die Lager und die Dehnschrauben. Ich denke dazu ist dieses Forum ja schließlich da.

Die KW hab ich noch nicht ausgebaut. Ich muss mir die KW erst nochmal anschauen und vermessen, hat die KW einen Schlag, muss ich diese zum Instandsetzer bringen, ob ich will oder nicht (Hab keine Böcke mir wegen eines solchen Fehlers mir nächstes Jahr nochmals die Arbeit zu machen oder das Geld zum Fenster rauszuschmeissen), falls nicht, würde ich gerne neue Hauptlagerschalen einbauen, falls dies maßlich möglich ist.

Ich glaub nicht, dass ich einen versierten Mechaniker zum Teilewechseln benötige. Mir reicht der Reparaturleitfaden und die Ersatzteilliste. Hab leider zu Hause, wie gesagt, nicht die Möglichkeit mir z. B. die Pleuelbuchsen auf 90° auszureiben.

Dies sind dazu nur Grundfragen welche Teile ich zu einer 99,74%-igen Motorüberholung (tatsächlich) benötige und wo ich diese eventuell bestellen kann.:-)

Mir ist auch klar: Je mehr Teile ich zum Motorinstandsetzer schleife, umso teurer wird mir der Spaß!
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Da der Motor nun mal das Herzstück ist, will ich eben am Motor nicht gerade unnötige Fehler machen, die ich eventuell übersehen habe und dadurch nur Murks oder unnötige Zusatzkosten dabei rauskommen wie z. B. keine Dehnschrauben wechseln oder falsche Lagerschalen.
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Leider hilft mir dabei deine Antwort auch nicht wirklich weiter.

Ich bin beruflich kein Kfz-ler oder LaMa, aber mit Passungen und Mechanik kann ich umgehen.

Wie gesagt. Trotzdem Danke für deine Rückmeldung.
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Gruß

Peter
 
Hallo nochmals,

hab, denk ich mal doch mal rausbekommen, wie ich Bilder hier raufladen kann.

Also hier die Bilder meiner Zylinder. Der 3. Zylinder war noch relativ i. O. Aber der Rest: Seht selbst....
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Die Laufbuchsen und die Pleuelbuchsen hatten nirgends Riefen und haben nicht gefressen. Lediglich die Lagerschalen am Pleuel haben Riefen (Kurbelwelle muss ich ja noch ausbauen und kontrollieren).

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Das ist Zylinder 1.

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das ist Zylinder 2.

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und das Zylinder Nummer 4.

Ich denke, dass ich den Motor noch rechtzeitig zerlegt hab, denn angesprungen und gelaufen ist er ja (nach ein paar langen Minuten, aber auch nur im Sommer und mit anfangs viel schwarzem Rauch).

Die Leistung war auch miserabel.

Ich denk mir eben, bei solch gravierenden Schäden am Kolben und Kolbenringen muss doch schließlich einen Auslöser dafür geben. Oder was meint ihr?

Pfiads eich

Peter
 
Hallo!

Wenn du genau hin siehst ist bei allen 4 Kolben der oberste Ring und dessen Ringnut verschlissen, die anderen Ringe schauen jetzt auf den ersten Blick nicht derart schlecht aus. Das ist der normale Verschleiß nach zig tausend Stunden, wenn dann der Ring bricht, nimmt alles seinen Lauf und es wird immer schlimmer. Die Einschläge oben am Kolben sind wahrscheinlich Kolbenringfragmente die am oberen Totpunkt gegen den Zylinderkopf gepresst worden sind.

Wie sehen deine Zylinderlaufflächen aus? Kratzer, Furchen?

Hat der Block tauschbare Laufbüchsen?

Gibt es noch Neuteile für den Motor? Wenn ja, dafür brauchst du noch keinen Motorinstandsetzer, das biegst du wieder alleine hin.

Schau dir mal meine Projekte in meiner Signatur (Motorüberholung MF590) an... ich hatte auch keinen Motorinstandsetzer und bin nicht vom Fach!

Gruß Tom

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Hallo in die Runde,

das Schadensbild ist typisch für den exzessiven Gebrauch von "Startpilot", da ja besonders der obere Kolbenring samt Ringnut

die harten Explosionsschläge abbekommt inkl. der Pleuellager. Wobei die Benutzung von Startpilot beim 23 C Standard oft "alternativlos" war/ist, weil der Bursche

anders nicht zum Leben zu erwecken ist. Bei dem 35er meines Onkels war in den 60er Jahren ein Plastikschlauch zum Ansaugstutzen fest angebracht,

so daß immer nur die Sprühdose erneuert werden mußte und man nicht ständig den Ansaugpilz zum "Sprayen" abnehmen mußte
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Aber wie Thomas schon schreibt: Auch das kann mit einer neuen Laufgarnitur repariert werden.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Tom und +Matthes+,

danke für eure schnellen Antworten. Wie ich sehe seit ihr beiden ja hier "Forumprofis" mit zig Einträgen.

@Tom:

- Weder auf den Zylinderlaufflächen noch in den Laufbuchsen sind Kratzer und Furchen.

- Ja, der Block hat austauschbare Laufbuchsen, die ich schon ausgebaut habe.

   Ist übrigens beim 35er nicht so a "gwerch" gwesn wie bei deim 590er, oh Mann, da hattest ja wirklich einen Griff ins Klo nach dem andern - aber Respekt für deine Ausdauer und Super dass dein Projekt wieder schnurrt wie ein Kätzchen.
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   Beim 35er hab ich einfach rustikal von der Unterseite mit Holzlatte und Hammer draufgedroschen und die sind Gottseidank langsam gekommen. (Geht, weil ich meine Fergy total zerlegt hab - also nur Block mit KW und NW.)

- Also hab mir bei Histoparts in Holland 4 Zylinder, 4 Bolzen mit jeweils 2 Sicherungsringen, 4 Laufbuchsen, 1 Satz Dichtungen für oberen Motor und 1 Satz Dichtungen für unteren Motor zukommen lassen (350 Mücken inkl. Versand und Draufzahlsteuer. Werde diese natürlich alle einbauen, da sie ja neu sind.
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- Muss mir aber noch extra Pleuelbuchsen und Pleuellager bestellen. Die Pleuelbuchsen werde ich wahrscheinlich auch bei meinem LaMa ausreiben und einbauen lassen (hab einfach zu Hause nicht die Möglichkeit, da meine Werkstatt nur für Crashkurstaugliche ist
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). Bei den Pleuelbuchsen muss ich nochmals sehen, wie die KW ausschaut und wie dort die Maße sind (wegen Bestellung der richtigen Pleuellager).

Doch danke für deine Antwort. Da bin ich doch erleichtert, dass das nur einv"normaler" Verschleiß der Kolben ist. So denke ich bleibt mir wenigstens erspart die ganze KW auszubauen. Trotzdem mess ich noch das Spiel, dass diese keinen Schlag hat oder Riefen an der Lagerung. (Wenn eh schon alles offen ist)
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@+Matthes+:

Mein Vorbesitzer hatte den Fergy als "Nebentraktor" genutzt für die Land- und Forstwirtschaft. (Etwas größerer Hof). Ich wollte mir damals einen etwas kleineren (billigen) Traktor mit Frontlader und Gegengewicht für einen Stadelabriss zulegen.(Landwirtschaft meiner Schwiegereltern, die schon lange aufgegeben wurde. Der Stadel aber ist leider baufällig geworden.):(

Tja, was soll ich sagen, wie du bereits schreibst, ist bei meinem 35er leider tatsächlich die gleiche "Installation" angebracht gewesen.
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Drum hab ich vor, beim Motor wirklich eben zu 99,82% richtig zu machen, dass diese "Installation" wegfällt. Im übrigen gibt es hier bei mir keine Landwirtschaft mehr und der Stadel ist auch schon lange abgerissen. Benötige meine Fergy also nur noch für seltene Transportmöglichkeiten, Spazierfahrten, Schleppertreffen, Umzügen oder evtl. kleineren Bauarbeiten -- Also kurzum nur für die Freizeit, deshalb nur noch im Sommer mit Saisonkennzeichen, da ich leider kein Feld bzw. Wald besitze. Und vor allem --- Da ich von dieser Seite keinen Zeitdruck habe, kann ich mir dafür wirklich   s e h r   v i e l   Zeit lassen.

Mir hat das mit dem "Startpilot" sowieso immer im Magen gelegen und als mein 35er wirklich nicht mehr wollte, hat mich doch der Ehrgeiz gepackt um dieses abzustellen.

Super, dass du auch der gleichen Meinung wie Tom bist, dass das mit einer neuen Laufgarnitur reparierbar ist
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.

Ich lass euch dann nochmals ein paar Bilder zukommen, sobald ich weitergekommen bin.

Ciao aus Bayern

Peter
 
Hallo Peter! Servus Matthias... lange nichts gehört hoffe bei dir ist alles OK
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Ich kann nur von meiner Motorüberholung sprechen, und da waren auch bei allen Kolben die obersten Ringnuten ausgeschlagen, die Ringnuten darunter waren alle ok und innerhalb der Spec. Wenn der Ring in der Nut dann immer mehr Spiel bekommt wetzt er sich natürlich bei jedem Kolbenschlag immer mehr aus, bis dann irgendwann der Ring bricht und alles seinen Lauf nimmt.

in welchem Zustand deine KW ist kann ich von hier aus nicht beurteilen. Das Lagerspiel kannst du mit sogenannter Plastigage, oder auch Plastigauge (--> Wiki de.wikipedia.org/wiki/Plastigauge) leicht herausmessen und je nach Gegebenheiten deine Lagererung genau anpassen, natürlich mit den entsprechenden Haupt und Pleullagern

hier ein ausführliches Video zur Anwendung von Plastigauge:

ob deine KW gebogen ist kann dir glaube ich nur der Instandsetzer sagen.

In Tip voraus.... lass dir bevor du Arbeiten in Auftrag gibst auf jeden fall eine Kostenvoranschlag geben... oft ist es so, dass Nachbau Neuteile günstiger als aufgearbeitete Altteile.... spreche aus Erfahrung.

Gruß Tom

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Servus Tom,

danke für den Tip mit den Wachsstreifen, werd ich natürlich sofort bestellen.

Hab im übrigen mal meine KW angeschaut (noch nicht ausgebaut). Die Laufflächen sind alle super ohne Riefen, Kanten und Kratzer. Muss diese auch noch auf Ovalität messen. Laut Leitfaden ist soll der Kurbelwellen-Zapfendurchmesser zwischen 58,712 mm  und 58,699 mm (bei Neuzustand) sein und das Spiel von 0,051 mm bis 0,089 mm sein [zum Verhältnis zur Lagerbohrung (Durchmesser 58,763 mm bis 58,788 mm)]

Also benötige ich hiermit ein Plastigage für dieses Spiel, also 0,051 bis 0,089, wenn ich das Pleullagerspiel damit messen will??
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Zur KW: Hab mir nochmal alles angeschaut. Wenn ich die KW noch ausbauen will, um diese anzuschauen und zu messen, muss vorne noch die Kette runter (natürlich mit Markierungen an den Zahnrädern), die Lagerhalbschalen runter, usw......

Da die KW leichtgängig (drehen vorne per Hand mit aufgesetzer vorderer 36mm-Schraube möglich) ist und diese sich weder beim Ziehen noch Drücken ein Spiel erkennen lässt, habe ich mich entschlossen, mir zuerst das Pleuellagerspiel mit Platigage auszumessen. Natürlich muss ich die Kurbelzapfen noch auf Ovalität messen (Spiel 0,05 mm).Sind diese gut, werde ich die Hauptlagerschalen so lassen, wie sie jetzt sind. Falls nicht, dann schau ich mir die KW auch nochmals genau an.
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 - Dann muss ich diese wohl sowieso ganz ausbauen und zum Schleifen bringen.....
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Wie ist das eigentlich im Video mit den 85°? Wie schaut es beim MF 35 aus? Kommt das auf das Platigage an?

Das mit dem Motorinstandsetzer lass ich mir nochmals durch den Kopf gehen, außer es tritt der obige Fall ein
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. Neue Pleuelbuchsen werde ich zusammen mit den Kolbenbolzen und Pleuel zum Ausreiben und Eindrücken zu meinem LaMa geben (nächste Ortschaft - 3 km). Ich denke, dass dieser damit mehr Erfahrung hat. Neue Pleuellagerschalen werde ich auch bestellen und diese mir Plastigage ausmessen. Beim Rest werd ich noch sehen. Wenn dieses alles paßt, denke ich nicht, dass die KW einen Schlag abbekommen hat (Wie gesagt, Restrisiko - hoffe, das sind die 0,18%
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 von den 99,82%-igen Motorüberholung).

Noch etwas anderes:

Am Anfang schrieb ich etwas von Dehnschrauben, die doch eigentlich erneuert werden müssen, da sich diese doch ab einem bestimmten Drehmoment am Schaft dehnen um fest zu sitzen. (hab das von einem Kollegen, der seinen VW T3 Motor erneuert hat). Hab mich jetzt auch hier im Forum umgeschaut. Viele schreiben, dass die alten auch gehen. Angesichts der Preise usw. Darum denke ich, dass es auch in Ordnung geht, die alten wieder zu verwenden, auch wenn es noch ein Restrisiko gibt. (Bei einem Auto seh´ich das anders - da geht alles ein bisschen feiner und genauer zu) . Außerdem sind keine Risse erkennbar (ich weiß, diese sind trotzdem vielleicht vorhanden) und so gedehnt sehen mir die Schrauben auch nicht gerade aus, weder am Schaft noch am Gewinde.
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Servus aus Bayern

Peter
 
@ Tom

Hallo Thomas,

ja, alles im grünen Bereich, danke der Nachfrage.(Unkraut vergeht nicht)

Bei dir auch? Keine neuen Katasprophen mit Technik oder Schnee?

Stehen Geburten an oder gab es schon welche? ( ich meine natürlich eure Pferde
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)

@ Peter

Ich habe den Eindruck, das Projekt ist bei dir in guten Händen :-).

Zum Standart 23C kann ich außer wenigen Anwendungserfahrungen (ich war 12 Jahre alt, als der 35er meines Onkels durch einen 135er mit Perkins ersetzt wurde)

und "Hörensagen" wenig beitragen. Tatsache ist wohl, das die Burschen recht startunwillig waren. Aber es gab wohl auch Varianten der Zylinderköpfe, mit und ohne

Glühkerzen. Vielleicht bringt ja in diesem Faden noch ein erfahrener 23C Schrauber seinen Wissensschatz ein. Auch auf die Gefahr hin, daß Thomas motzt:

Ich habe immer die alten Schrauben/Muttern benutzt, ohne Probleme. Selbstverständlich muß ein RLF/WHB Neuteile vorschreiben, denn diese Unterlagen wurden ja

für gewährleistungspflichtige Fachbetriebe geschrieben und der Kunde mußte sie bezahlen.

Viel Erfolg und Gruß

+Matthes+
 
Servus Peter

lass die alten Pleuelschrauben(bester Stahl)

kontr. die Muttern auf Gewindeüberziehung;

lass die Pleuelbuchsen von einem Motorinstandsetzer nacharbeiten

vorher Kolben und Pleuel zusammenzeichnen (1 bis 4) da jeder Kolbenbolzen

indivieduell am Kolben angepasst ist- steht in Einbauanleitung f. Kolben (Sparex)

(toleranz ist 2-4/100 mm zum Pleuelauge)

das Maß ist von meinem Instandsetzer

mfg

ebenfalls aus Bayern

Franz
 
Lass dich von den 85° nich irritieren, das ist nur bei dem gezeigtem Chevy Motor so.

wie du die Pleullager anziehen musst steht im RLF, aber ich denke da steht nur eine Nm Angabe.

Alte Schrauben... hab auch wieder die alten verwendet... denke auch nicht das es Dehnschrauben sind. Auch beim Zylinderkopf sind es meiner Meinung nach normale Schrauben, da sie warm nachgezogen werden. Achte darauf das die Gewindegänge nicht beschädigt sind, diese musst du dann natürlich ersetzen.

Auf jeden Fall reinige die Gewindegänge ordentlich da du sonst das Drehmoment falsch einstellen kannst --> zuviel Reibung im Gewinde läßt vermeintlich mehr Moment am Drehmomentschlüssel wirken als die Schraube dann tatsächlich Druck auf die Pressfläche aufbringt!

Bitte vorsicht... alle meine Angaben beziehen sich vorzugsweise auf den Perkins, wie der Standard C23 zu behandeln ist geht wirklich nur wahrheitsgetreu aus dem Standard C23 RFL heraus!!! ... ich hoffe du hast einen RLF??

Bzgl Plastigage, würde ich folgender Maßen vorgehen:

Miß das Lagerspiel mit den alten Lagerschalen, damit bekommst du mal ein Gefühl wie der aktuelle Zustand ist... dannach Triff erst die Entscheidung ob du Standard Lager oder Übermaßlager brauchst. kann durchaus möglich sein das du unterschiedliche Lagerstärken brauchst!! wenn du die neuen Lagerschalen hast miß nochmal das Spiel mit Plastigage heraus um sicher zugehen, dass das Spiel richtig eingestellt ist 

--> zu viel Spiel: zu wenig Öldruck

--> zu wenig Spiel: mehr Öldruck aber auch früherer Verschleiß deiner Lager wegen thermischer Ausdehnung!

wenn du den Motor schon unten hast würde ich auch auf jeden Fall die Hauptlager überprüfen.... auf das soll es jetzt auch nicht mehr ankommen

Bezgl Pleulbuchse --> so wie es MFspezi beschrieben hat

@ Matthias: Nichts nenneswertes, Leider ist mir der Hintersteuerraddeckel undicht geworden, habe dort leider starken Ölverlusst, will aber nicht wieder alles zerlegen, denke eine Silikonmade sollte zweckdiehnlich sein, und seit neuestnes ist die MP Kontrollampe bei Leerlaufdrehzahl sichtbar, geht aber dann bei höherer Drehzahl sofort aus, MP schaltet aber kraftschlüssig auch mit Last, vieleicht der Filter vorne beim Ölkühler zu???

Schnee war diesen Winter kein Thema, Schnee wird aber auch in Zukunft kein Thema mehr sein, habe im Winter 3 Stahlstützen stehen und sonst auch noch Konstruktive Änderungen im sinne für mehr Stabilität vorgenommen.

Gruß Tom

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Servus Peter,

Du musst die Kurbelwelle zumidest nach hinten schieben,

da zwischen hinteren Hauptlagerdeckel und Block eine sehr wichtige Dichtung sitzt.

(achtung-Dichtung passt nur an einer stelle evtl.drehen u. wenden)

Der Deckel wird mit KW dichtdeckel und neuem Simmering an Block verschraubt

Hatte schon fälle die mir nicht glaubten und den Motor nochmals zum abdichten zerlegten.

mfg

Franz
 
Hallo nochmals zusammen,

@Franz:

Mit den Schrauben sehe ich das jetzt auch so. Also werde ich diese nochmals genauer unter die Lupe nehmen.

Hab die Pleuelstangen und Zylinder beim ausmontieren peinlichst darauf geachtet, dass die Zylinder die gleichen Pleuelstangen bzw. Lager haben. Lager hab ich sofort wieder in Urzustand eingelegt und schrauben leicht angezogen. Hab natürlich alle Pleuelstangen mit Dremel numeriert und eingeschliffen.

Bei den neuen Buchsen werde ich diese auch vorher nummerieren. Aber trotzdem Danke nochmals, dass du mich daran erinnerst.

Da die neuen Kolben noch nicht durchnummeriert sind, hab ich diese mal durchgemessen und nach dem Aufsetzen der Kolbenringe gewogen. Unterscheiden sich lediglich um max. 3 Gramm. Die Laufbuchsen bleiben bei dem jeweiligen Kolben.

Laut RLF haben die Pleuelstangen Buchstaben als Kennzeichnung: T, U, X, P, Q und S. Wobei diese 6 Gewichtsstufe von 1432 bis 1644 g anzeigen, die sich um jeweils 42,5g abstufen.

Meine haben alle vier die Kennzeichnung "P". (Hab diese aber noch nicht gewogen.- da ich diese ja schon beim Ausbau nummeriert hab.) - Also alle gleiche Gewichtsklasse. Falls diese laut RLF gewechselt werden müssten, sollte man die Pleuelstangen wiegen und in folgender Reihenfolge eingebaut werden: Zylinder 3=schwerste, Zylinder4=zweitschwerste, Zylinder1=drittschwerste, Zylinder2=leichteste.

Laut dem RLF soll der Buchseninnendurchmesser von 28,570 bis 28,580 mm sein. Der Kolbenbolzendurchmesser sollte von 28,571 mm bis 28,579 mm sein. (Ist ja soweit klar, da ja der Bolzen sich in der Buchse drehen lassen muss). Das Spiel ist laut RLF +0,008 bis -0,008 mm --> Also eine Passung. Und Passungen werden doch per Reibahle ausgerieben, bzw. vorsichtig ausgedreht, oder????(Und mit Grenzlehrdorn kontrolliert werden???)

Wie kommst du zu einem Spiel von 2-4/100 mm? Das wäre doch ziemlich locker, oder irre ich mich da??
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Habe eben auch im Ersatzteilliste nachgeschaut: Meinst du den Radialdichtring? laut Zeichnung ist dieser zwischen einer Scheibe und einem Deckel, der von außen auf den Block angeschraubt wird, kann aber da nicht erkennen, ob das vor oder hinter dem Schwungrad ist. Na, egal, werd ich beim Zerlegen schon sehen. - Muss diese ja beim Zusammenbau sowieso ersetzen.

Da ich hinten noch die Kupplung drauf hab, werd ich diese auch noch abbauen (Das hatte ich sowieso schon vor, wegen den Belägen). Übrigens hatte ich auch etwas Öl im Kupplungsgehäuse - weiß aber nicht, woher das gekommen ist - Motoröl oder Getriebeöl?? - vielleicht aber auch von diesem Dichtring, der undicht ist??? War aber nicht so viel, dass das Öl bis zur Kupplung gereicht hat, ansonsten hätte ich spätestens da ein Problem mit der Kupplung gehabt......

@Tom:

Gut, dass die 85° nur beim Chevy-Motor benötigt werden. Hab nämlich so ein Winkelmessgerät nicht!! - Tja, wer hat das schon als Laie??
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Hab den RLF, in dem übrigens auch der Perkins-Motor A3-152 mit drin ist. Habe aber diesen Teil nicht genau angeschaut - wozu auch??
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Also laut RLF ist dort ein Anzugsmoment für die Pleuelstangenschrauben von 8,987 bis 9,678 mkg angegeben. Also 88,16 bis 94,94 NM. Dann stell ich eben dann auf 90NM ein.

Wie oben bei Franz bereits beschrieben, schau ich mir die Schrauben nochmals genau an.

Mit dem Plastigage werde ich auch wie von dir beschrieben vorgehen.

So wie ich das sehe, werde ich doch noch alles zerlegen müssen. Na ja, bevor ich nach dem Zusammenbau wieder alles wieder auseinanderbauen muss, dann doch lieber jetzt als danach.
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Bevor ich mich aber auf meinen Fergy stürze (frühestens montags, da ich freitags bis sonntags jeweils 12 Stunden arbeite), benötige ich sowieso auch noch das Plastigage, die ich mir bei eBay bestelle.

Wenn ich wieder mehr weiß, melde ich mich wieder.

Servus ausm Ries

Peter
 
Hallo,

sehr wichtig ist bei diesem Motor auch die Steuerkette, den Steuerkettenspanner und deren Antriebsräder zu tauschen, meiner Spanner steckte nur noch minimal in der Steuerkettenspannerführung (Abnutzung des Spanners und Längung der Kette). Wenn beim Kettenspanner was passiert, kann das fatale Folgen für den ansonsten reparierten Motor haben. Wenn ja schon alles zerlegt ist, ist es kein großer Auwand.

Gruß

Rainer
 
Hallo nochmals zusammen,

mit den Pleuelbuchsen bin ich noch nicht soweit. Das kann noch dauern
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@ Tom: Heute hab ich die KW aus dem Block rausbekommen. Zum Glück hab ich die ausgebaut: Es lag noch ein halber Kolbenring samt kleiner Teile Kolbenringe im Block
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. Danke nochmals dafür...

Wer weiß, ob ich da nochmals hingekommen wäre......hätte es auf alle Fälle nochmals sauber gemacht, aber ob die Kolbenringreste entdeckt worden wären, oder einfach in die Ölwanne gefallen wären??

Auf alle Fälle sind nun Steuerkette, Steuerkettenspanner, Ölpumpe, Kupplung, Schwungrad mit Anlasserkranz und die Kurbelwelle runter.

Als ich das vordere Hauptlagergehäuse runter hatte, hab ich die Welle mit der Messuhr gemessen. Die Messuhr bewegte sich nur ein bis eineinhalb Hundertstel.

Wenn das Plastigage da ist, werde ich noch Bilder zukommen lassen.:-)

@ Franz: Danke für den Tip mit dem Radialring. Den Radialdichtring muss ich noch bestellen und austauschen.

Als ich das Schwungrad abmontierte kam mir ein nach Gummi verbrannter Geruch entgegen. Als die Kurbelwelle draußen war, kann man den Radialdichtring leicht übersehen.

An der Radialdichtung und um die Dichtung war eine schwarze zähe Masse, die den Geruch ausstrahlt. Kommt das vom Radialdichtring?? Wird die Dichtung, wenn diese heiß wird "draufgeschmolzen"??
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Oder benötige ich noch zusätzlich eine spezielle Dichtmasse?
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@Rainer

Auch dir ein Dankeschön. Der Steuerkettenspanner sieht auch schon sehr abgenützt aus. Auf alle Fälle werde ich die Steuerkette und den -spanner ersetzten. (Steht auch im RLF)

Aber die Antriebsräder werde ich so lassen wie sie sind.

Also Servus bis später

Peter
 
Hallo,

hab jetzt die Hauptlager und die Pleuellager mit Wachsstreifen gemessen. Hauptlager auf 40N und Pleuellager auf 90N.

Zum Glück sind alle Lager in der Toleranz.
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Damit gehe ich aus, dass die KW auch keinen Schlag hat und die Zylinder damit einen "Startpilot"-Schaden haben. Also tausche ich die Kolben mit Pleuelbuchsen. (und Simmerringe, Steuerkette, Steuerspanner und alle Dichtungen)

Ich wollte eigentlich auch Bilder von der Messung hier veröffentlichen. Leider spinnt jetzt die Speicherkarte mit den Bildern.
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(Auf der Speicherkarte sind auch noch Urlaubsbilder, die sich damit auch in Luft aufgelöst haben
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).

Beim Radialdichtring denke ich, dass bei den Dichtungen zusätzlich mit Dichtmasse, die extra für Motorabdichtungen (Silikondichtmasse) geeignet ist, zugefügt wurde.
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Die Pleuelbuchsen habe ich zusammen mit den nummerierten Kolbenbolzen und Pleuel den LaMa meines Vertrauens zum Ausreiben gegeben. Da warte ich noch auf Antwort. - Wie gesagt, hab ja genügend Zeit.....

Falls sich nochmals ein Problem habe, das hier im Forum nicht behandelt wurde, melde ich mich.

Damit bedanke ich mich bei allen, die mir mit Ihrem Beitrag geholfen haben.:-)

Servus und Gruß ausm Ries

Peter
 
dann noch viel Erfolg!
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Gruß Tom

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