Perkins AD4.203 drückt Öl ins Kühlwasser

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theyse

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Hallo,

an meinem 158er ist der Kühler kaputt. Ich habe dann, weil ich ihn für die Herbstarbeit gebraucht habe, einfach immer Wasser aufgefüllt und bin gefahren, weil es so schnell gar nicht rausgelaufen ist. Jetzt wollte ich den Kühler austauschen, habe das Wasser abgelassen und stelle fest, dass Öl im Kühlwasser ist. Von oben mit einer Taschenlampe in den Kühler reingeschaut - auch da ein komischer Ölfilm auf den Radiatordurchflüssen. Am Ölmeßstab ist nichts festzustellen, da sieht das Motoröl ganz normal aus und ich könnte auch nicht gerade behaupten, dass etwas fehlt. 

Hat einer von Euch da eventuell Erfahrungswerte? Ich denke, dass es die Kopfdichtung ist. Oder deutet das eher auf einen Riss im Kopf oder Block hin?

Ich werde wohl gleich anfangen, den Tank usw. zu demontieren, um dann halt nach der Kopfdichtung zu gucken. Weiß einer von Euch vielleicht ein "howto", wie man da am Besten vorgeht bei Perkins? 

Für Eure Hilfe danke ich im Voraus.

Beste Grüße - Theyse
 
Haube ab, Tank ab, dann hast du ja schon den Zylinderkopf ersichtlich. Wirst wahrscheinlich noch vorne den Strindeckel losnahmen müssen um die Nockenwelle von dem Zahnrad ab zu bekommen aber makiere dir wie das Zahnrad zu den anderen gestanden hat oder drehe den Motor so das die Markierungen welche schon drauf sind alle zueinander fluchten. Dann wirst du wahrscheinlich noch die wasserpumpe und Thermostatgehäuse abbauen müssen. natürlich auch alle Einspritzleitungen lösen und eventuell auch die Düsen ziehen um diese später nicht zu beschädigen wenn du den Kopf auf eine Werkbank legen solltest.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Mensch Daniel, keine Ahnung hast du viel, sorry!

Der 4.203 ist wie alle Perkinsmotoren dieser Generation seitengesteuert. Da braucht kein Nockenwellenrad runter und deswegen auch kein Stirndeckel und keine

Wasserpumpe ab. Und markieren brauchste auch nix, da keine steuerzeitenrelavanten Teile demontiert werden müssen.

Und die Düsen müssen auch nicht raus, weil die beim AD flächenbündig im Kopf sind. Was willst du da beschädigen?

@theyse

Wie weit bist du denn? Bist du sicher, daß es Motoröl ist? Sind das nur Ölschlieren oder richtige schwarze Tropfen?

Hast du oder vieleicht ein Vorgänger mal Frostschutz oder Wasser mit einem ölverunreinigten Gefäß nachgefüllt?

(Kam bei mir auch vor, wenn ich fürs richtige Mischungsverhältnis das Glysantin aus dem Fass mit dem Litermaß dosiert habe.

Da wurde das Litermaß, das normalerweise zum Öleinfüllen benutzt wird, mit einem Lappen ausgewischt und gut war. Als nix fettfrei!)

Wenn du kein Wasser im Öl und nach Kühlerabdichtung auch keinen Wasserverlust feststellen kannst und der Motor normal startet und läuft,

würde ich erst mal gar nichts machen. Eventuell mal Kühlwasser komplett ablassen/auffangen und in einem durchsichtigen Gefäß bei Zimmertemperatur absetzen lassen.

Schwimmt dann da wirklich Öl oben?

Beste Grüße (in die Eifel, wenn ich mich recht erinnere?)

+Matthes+
 
Ah jetzt bin ich also an der Reihe okay ich habe geschrieben wahrscheinlich, somit sollte man doch schon erahnen können das dieses lediglich als Hinweis dient wenn dem so sein sollte. Auch wenn ich jetzt nicht direkt aus dem Stehgreif zu 100% genau wusste wie der ad4.203 aufgebaut ist, da ich meinen eigenen noch nicht zerlegt habe so schadet es nie sich Markierungen zu machen wie wo was verbaut war um sich später nicht zu verwechseln. 

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Nee Daniel,

du bist nicht "an der Reihe".

Mich wundert es halt nur wenn Foris Tipps zu Reparaturen geben, die sie selbst offensichtlich noch nie gemacht haben.

Alles gut! Okay?

Beste Grüße nach Ahaus

+Matthes+
 
Ja ein Forum ist doch dazu da sich auszutauschen ob man nun genau weiß wie man vor zu gehen hat oder nicht ist doch erstmal egal solange man sich gegenseitig weiterhelfen kann. Ich habe in letzter Zeit auch noch genug Motoren auseinander gehabt auf Arbeit Perkins Deutz MAN und Kubota da kommt man mal durcheinander. Wie gesagt es schadet ja nie sich Markierungen zu machen wie was zueinander steht gut mit der Nockenwelle ist hinfallig. Aber das ist vllt fur jemanden der einen OHC oder DOHC Motor vor sich hat ein Tipp wenn dieser zufällig hier auch mitliest.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Hallo,

vielen Dank für die Antworten bis hierhin. Ich habe mich dazu entschieden, den Zylinderkopf abzubauen, denn das Wasser war schon ziemlich stark verschmutzt. Ob das vom Vorgänger so gewesen ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen - es ist halt aufgefallen, weil der Kühler undicht war und ich dadurch ständig Wasser nachfüllen musste. Da ich den Traktor im kommenden Früjahr wieder brauche, wäre es halt gut, wenn der funktionieren würde, ohne dass ich dann die Reparaturen erst anfangen muss. 

Also: ich habe soweit alles los, ich meinte damit Einpritzdüsen, Kipphebelwelle usw. Auch alle Schrauben habe ich lose, aber der Kopf lässt sich nicht lösen. Der ist irgendwie noch bombenfast. Muss auch das komplette Thermostatgehäuse vorne gelöst werden?

Was meinen denn die Perkins-Experten zu diesem Öl im Kühlwasser? Ich hoffe, dass es nur die Kopfdichtung ist... Ganz ehrlich: bei solchen Reparaturen am Motor, lobe ich mir meine luftgekühlten Deutz-Schlepper. Da sind solche Reparaturen doch etwas einfacher. Aber das liegt in der Natur der Sache. Nur mal so gesagt: den Perkins finde ich aber auch top vom Ziehen, Kraftstoffverbrauch usw. 

Wäre gut, wenn Matthes vielleicht einen Tipp hätte, wie ich den Kopf abkriege, bin mit der Arbeit ein wenig in Verzug, weil ich einen kleinen krankheitsbedingten Ausfall in der Familie hab.

Danke und viele Grüße aus der Eifel

Theyse (Mario)
 
Moin Mario,

gehe mal davon aus, daß du nur die wesentlichen Dinge aufgelistet hast.

Auspuff, Saugrohr, Kühlerschläuche und eventuell Kraftstoffilter ( sind bei manchen Modellen am Kopf angeschraubt) usw.

Thermostatgehäuse muss nach meiner Erinnerung nicht ab.Auch weiß ich nicht mehr genau, ob der 4.203 noch außen die Ölleitung zur

Versorgung des ZK hat.Die muß dann natürlich auch ab.

Laut Anzugsschema sind insgesamt 23 Kopfschrauben/Muttern beim 4.203 verbaut.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Gruß in die Eifel

+Matthes+
 
Hallo Matthes,

könnte es denn sein, dass der Kopf wirklich samt Dichtung dermaßen am Block "klebt", dass man den ganzen Vordertraktor dran hängen hat, wenn man versucht den ZK mit einem Flaschenzug abzuheben? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen.

Hättest Du auch die Kopfdichtung neu gemacht? Was meinst Du denn zu dem Öl im Wasser? 

Viele Grüße

Theyse
 
Das kann durchaus möglich sein hatte ich auch schon bei einem 135 eines Kunden der Schlepper hing vorne schon in der Luft und dann bei leichten Schlägen mit dem Hammer an der Kante Block zu Kopf kamm der dann auch irgendwann mit einem Satz. Aber du bist dir auf jeden Fall sicher das die alle Zylinderkopfschrauben raus hast? Ach und Thermostatgehäuse muss definitiv nicht ab ;-).

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Hallo Mario,

es ist ja nicht nur die Dichtfläche.

Besonders die Stehbolzen außerhalb des Ventildeckels können durch Wassereintritt mitunter

brutal festgegammelt sein. Da braucht es schon eine ziemliche "Losbrechkraft".

Das geht m.M. nur mit Abhebeln auf Spannung drücken und ggfls. kräftigen Schlägen mit Hartholzbeilage auf die Stehbolzen (mit Mutter)

Schade, daß du so weit weg wohnst. Viel Erfolg!

+Matthes+

P.S. Worst Case: Mit einem "Stehbolzenausdreher" möglichst viele Stehbolzen ausschrauben.
 
Hallo ihr zwei,

vielen Dank für die Antworten. Aber der Matthes muss mir noch erklären, was ein Stehbolzenausdreher ist... :) 

Hier mal ein Bild vom aktuellen Stand: 

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Vielleicht fällt euch ja noch was ein, worauf ich achten sollte. 

Der soll dach nachher wieder so aussehen: 

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Viele Grüße

Theyse
 
Gib mal hier im Forum unter "Suche"  "Stehbolzenausdreher" ein.

Dann findest du im Faden von "Rainer 124/ Motorüberholung MF 165 AD 4.203" Bilder und Kommentare dazu :-)

Stell doch bitte mal mal ein Bild von oben auf den ZK ein und vorne vom Kopf zum Steuer- /Thermostatgehäuse!

Vielleicht fällt mir ja was auf?

Auf dem ersten Bild sehe ich noch die Ölleitung vom Block zum Kopf. Ist die ab?

Gruß +Matthes+

Bis gleich :-)
 
Hallo Matthes,

ja - die Ölleitung ist ab. Hier noch ein paar Fotos:

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Vielleicht fällt ja noch was auf...

Viele Grüße

Theyse
 
Also wie ich das sehe müsste der so losgehen, somit wird der wie bereits gesagt wurde an Dichtung und Stehbolzen festgegammelt sein. Eventuell erstmal schön Rostlöser über Nacht oder besser nen ganzen Tag einwirken lassen. Und dann vorsichtige Gewalt walten lassen das sich das ein wenig setzen kann dabei schön mit Kettenzug unter Spannung halten so das der Schlepper so 1-2cm in der Luft steht zur Not. Ich hoffe für dich das du den Kopf abbekommst.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Hallo zusammen,

folgende Methode kann man auch probieren um den Kopf zu lösen...

Da alle Ventile geschlossen sind (weil ja die Nockenwelle (Korrektur: Kipphebelwelle!!) ausgebaut ist) stehen diese NICHT in den Brennraum und der Zylinderkopf ist somit abgedichtet. Dann muss man nur noch den Anlasser betätigen und schon steht der komplette Kompressionsdruck von unten am Zylinderkopf in allen "4 Bohrungen" an. Klar muss man die ölleitung in ein Gefäß halten wenn man keine Sauerei möchte und einen Lappen über den Zylinderkopf legen.

Zusatzbemerkung: Diesel aus den Einspritzleitungen ebenfalls auffangen

So würd ichs machen ohne hämmern und Gewaltanwendung...

Gruß Rainer
 
Moin Rainer,

die Idee ist mir auch schon gekommen, denn mit 27- 30 kg/cm² bei 91mm Bohrung kommen da schon ganz schöne Kräfte auf.

Meine Frage: Hast du das schon mal gemacht? Zumindest von der Theorie können aber doch nur die beiden Zylinder wirken, die gerade den

Verdichtungs- bzw. Ausstosstakt beginnen und das auch nur 1 mal, da die geschlossenen Ventile ein erneutes Ansaugen verhindern.

Der niedergehende Kolben zieht also dann nur einen Unterdruck in den Zylinder, der sich beim Aufgehen wieder aufhebt.Es reicht also 1 KW-Umdrehung.

Ein Kompressionsdruck kann sich bei "2. Runde" nicht mehr aufbauen.Eventuell könnte man eine Pause machen, bis durch die Ringspaltverluste wieder

ein Druckausgleich im Zylinder herrscht. Wie siehst du das?

Gruß +Matthes+
 
Guten Abend in die Runde,

ich hatte das Problem mit festsitzendem Kopf auch bei einem AD3 152 vom 135er. Alles versucht, Kriechöl, Hammerschläge mit dem Bronzehammer, Muttern auf die Strehbolzen geschweißt in der Hoffnung , sie würden sich rausdrehen lassenl, der Traktor hing über Nacht am Kopf festgezurrt über dem Boden...letztendlich hab ich die Bolzen nachenander bis auf 1mm Wandung hohl gebohrt , ich hab gebohrt und Vadder hat die Richtung gepeilt. Irgendwann hat er nachgegeben und ging runter. Die Bolzen waren bombenfest, durch die defekte Kopfdichtung und Ruß bildete sich mit dem Öl eine Pampe, die den Bolzen und Kopf miteinander verklebten. Vielleicht ist das auch dein letzter Ausweg...

Gruß Tom
 
Never ever!

Die Stehbolzen gingen mit aufgeschweister Mutter nicht raus (abgerissen?) und du hast dann beim AD 3.152 16 Stehbolzen mit ca. 12 cm Länge

bis auf 1 mm Wandung ausgebohrt?

Staunende Grüße aus Pipi- Wunderland.

+Matthes+
 
Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich hatte mir überlegt, ob ich 4 gleich große "Ösen" schweißen soll und an jede Seite des ZK eine dranschrauben. Dann mit dem Kettenzug am ZK notfalls den ganzen Traktor anheben und wenn er in der Luft steht, dann holen wir den dicken Bello (Vorschlaghammer) und geben ihm den kräftig auf das Zugmaul vorne oder wahlweise auf die fest verklemmte Vorderachse. Irgendwann muss dat Dingen ja dann mal kommen, oder wie seht ihr das?

Viele Grüße

Theyse
 
Hallo und frohe Weihnachten,

ich habe gestern trotz Weihnachtsfeiertag den Zylinderkopf vom Perkins demontiert. Ein befreundeter Baumaschinenmechaniker, der auch lieber ölverschmiert in der Werkstatt steht, als geschniegelt am Christbaum zu sitzen war dabei und hat tatkräftig geholfen. Er hat auch Erfahrung mit Perkins-Motoren (in Staplern, Bau-Kompressoren und Wasserpumen usw.). 
Wir haben gestern mit 2 Mann 2,5 Stunden rumgeochst, bis wir diesen Zylinderkopf ab hatten. Die drei auf dem Foto markierten Stehbolzen waren so verrußt und angesifft, dass wir den ZK nur mit grober Gewalt abgehebelt bekommen haben. Die drei markierten Stehbolzen sind dabei leider auch "draufgegangen", denn auf diese haben wir mit ständigen Hammerschlägen die Gewalt drauf ausgeübt, die nötig war, den ZK Stückchen für Stückchen nach oben zu bewegen. Unter Einsatz des Kettenzuges und zwei Nagelklauen und zwei Kreuzhacken, haben wir es letztlich geschafft, diese festgefressenen Stehbolzen so aufzuwecken und beweglich zu machen, dass der ZK irgendwann ins Rutschen kam. Mit anderen Worten: der Wahnsinn in Scheiben...
Nachdem wir beide den ZK am Kettenzug hängen hatten, haben wir uns angeguckt und waren der einhelligen Meinung: wenn das ein guter, luftgekühlter Deutz-Motor gewesen wäre, dann hätten wir Weihnachten feiern können. ;-)
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Wisst ihr, ob es diese Stehbolzen einzeln irgendwo zu erwerben gibt? 

Vielen Dank und viele Grüße aus der Eifel,

Theyse
 
Moin Mario,

wenn dein Baumaschinenschrauberkumpel keinen Draht zu Perkins hat, dann frag doch

mal den Alex (fergy-farm) in Sachen Stehbolzen.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Mathias,

leider hat die Firma, wo der arbeitet nur noch "Bestandsmaschinen", wo Perkins-Motoren verbaut sind. Diese werden jetzt auch scheinbar nicht mehr repariert, sondern ausgetauscht. Zum Beispiel hatten die früher "Clark" Stapler, aber kaufen jetzt zur Zeit nur noch "Komatsu". Ich denke, dass die aufgrund des Alters so langsam aus dem Maschinenpool der Firma rausfallen und dass nur noch kleinere Reparaturen selbst gemacht werden - ansonsten wird halt verschrottet, oder verkauft. Er hat schon den Auftrag für mich nach einem Clark-Stapler mit Perkins 4.203, 3to, 3,5m Hubhöhe eine Preisanfrage bei seiner Firma zu starten... :-) Bin aber auch an einem Komatsu-Stapler dran.
Ersatzteile darf der eh nicht für Privatleute über die Firma bestellen. 
Den Kühler hab ich heute zur Instandsetzung gebracht - die meinten dort, dass das besser wäre, als einen neuen billigen Kühler für das Modell zu bestellen. Der würde um die 350€ kosten und die Instandsetzung um die 100€. Also hab ich mich erst mal für die günstigere Variante entschieden.
Beschreib mir mal bitte die Vorgehensweise, wenn ich die neue Kopfdichtung habe. Du hast doch da sicher einen "Plan" in petto.
Ich würde ja denken, alle Planflächen reinigen, schleifen und mit dem Haarlineal auf Unebenheiten überprüfen. Wenn das gut ist, Kopfdichtung montieren, alles wieder zusammenbauen, entlüften und 3 Stunden mit Halbgas laufen lassen. Dann im warmen Zustand Tank runter und ZK-Schrauben nachziehen. Hast du da belastbare Anzugswerte für mich?

Vielen Dank und viele Grüße

Theyse
 
Hallo Mario,

als Erstes: Laut meiner Erfahrung ist ein von einer Fachfirma reparierter Kühler um Klassen besser als ein "Chinakracher" aus dem www! Ich hatte da früher eine Fa. in Darmstadt (kein Name wegen unerwünschter Werbung), die haben selbst Hochdruck-Aluminium-Ölkühler über 20 Jahre reklamationsfrei "preiswert" instandgesetzt.

als Zweites Stehbolzen: Natürlich ist jetzt wegen der Feiertage eine blöde Zeit.Öffnungs-/Inventurzeiten zum Jahreswechsel kenne ich nicht.Wenn du örtlich oder über Alex nicht weiter kommst, rufe bei Perkins/BU-Power-Systems in Ibbenbüren an Tel. 05451-50400. Die Jungs sind sehr nett und hilfsbereit. Es kann sein, daß die dich als Privatperson/Endverbraucher nicht direkt beliefern, dir aber den möglichen Weg über einen Händler weisen.

als Drittes: ich würde die Stehbolzen alle rausschrauben um den Block mittels 500er Schleifpapier und einer "planen" Beilage (z. B. Flacheisen 100X100X8mm) sauber von alten Dichtungsresten und Gammel zu bekommen.Daß der Kopff entweder maschinell geplant, oder wie zuvor beschrieben behandelt wird, setze ich voraus. "Belastbare :-)" Daten zum Anzugsdrehmoment kann ich nur den Anleitungen für den AD 4.203 entnehmen: 7,6 - 8,3 mkp, ich würde den oberen Wert nehmen! Wenn du nun noch das Bild über die Anzugsreihenfolge haben magst, mußt du mir per PM deine Mailadresse schicken. Die hatte ich zwar schon mal, aber im Zuge der DSGVO gelöscht.

Viel Erfolg und beste Grüße

+Matthes+
 
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