Õl für hydraulik

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Treckertef20

Gast
Kann ich beim MF 35 ,  4 Zylinder  als Getriebe und Hydrauliköl  ein 20 W50 von Mannol nehmen oder kann da was passieren ? 
 
Hallo unbekannt,

nutz doch mal die Suchfunktion. Das Thema wurde schon soooooo oft beschrieben.

Zu der Marke kann dir wohl keiner was konkretes sagen. Von der Viskosität geht das.

Gruß,

MHF
 
Mien Fergie:

Hallo liebe Ferguson TE Gemeinde!

möchte mich gerne als Neuling in diesem Forum vorstellen. Mein Name ist Karl, komme aus den Norden, etwas südlich von Westerstede also Augustfehn. Habe einen TEA 20 restauriert. Und nun zum Thema ÖL: ich habe mich lange mit den verschiedenen Ölsorten und Marken auseinandergesetzt, bin dann zu dem Entschluss gekommen, daß auf dem Getriebe unlegiertes und auf dem Motor legiertes Öl eingefüllt werden muß. Hier ein Auszug von Wikipedia zum Unterschied der beiden Ölen.

 

In frühen Zeiten der Motorisierung war Motoröl prinzipiell unlegiert – und die Motoren besaßen keine wirksame Ölfilterung. Jedes Motoröl schleppt aber bereits nach kurzer Betriebsdauer ölunlösliche Fremdstoffe mit, die ebenso aus Materialabrieb im Motor bestehen, wie aus Verbrennungsrückständen, Straßenstaub und Alterungsrückständen des Öls selbst. Bei unlegierten Motorölen setzen sich diese Fremdstoffe als Ölschlamm am Boden der Ölwanne ab. Die üblichen Ölwechselintervalle bei Autos betrugen seinerzeit zwischen 1000 und 5000 km, je nach Motorkonstruktion und Hersteller. Abhängig von der Betriebsvorschrift des Herstellers und dem typischen Einsatzgebiet des Motors war bei jedem oder bei jedem zweiten Ölwechsel die komplette Ölwanne zu demontieren und zu säubern. Bei Oldtimern ist unlegiertes Motoröl noch heute von Bedeutung, da die im legierten Motoröl enthaltenen DD-Additive die Bildung des Ölschlamms verhindern würden. Die unerwünschten Fremdstoffe würden im Öl gebunden und regelmäßig neu durch den Ölkreislauf des Motors gepumpt, was den mechanischen Verschleiß an Lagern und Zylinderlaufflächen erhöhen und die Schmierwirkung des Öles herabsetzen würde. Erschwerend kommt hinzu, dass die in additiviertem Öl enthaltenen Detergentien eine stark reinigende Wirkung haben. Dadurch verhindern sie die bei älteren Motoren oft gewünschten, quasi in die Konstruktion eingerechneten Ölkohle-Ablagerungen oder sie lösen bereits gebildete Ablagerungen auf, was zu Verstopfungen in den Ölkanälen und damit zu Motorschäden führen kann. Oft wird solchen Ablagerungen auch eine dichtende Wirkung zugeschrieben – werden sie durch aggressive Additive entfernt, muss der Motor unter Umständen komplett zerlegt und neu abgedichtet werden. Daher gibt es noch heute unlegierte Einbereichs- und Mehrbereichs-Motorenöle, deren Einsatzgebiet sich vornehmlich auf Motoren ohne Hauptstrom-Ölfilter beschränkt.


Nahezu jedes moderne Motoröl ist additiviert, also legiert. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg tauchten die ersten Wundermittel auf, die die Qualität handelsüblicher Motoröle verbessern sollten. Neben vielen nutzlosen Produkten gab es in diesem Rahmen immer mal wieder das eine oder andere Additiv (Ölzusatzmittel), das sich unter bestimmten Bedingungen als durchaus wirksam erwies. Dies blieb auch dem Militär nicht verborgen. Das amerikanische Militär veröffentlichte im Zweiten Weltkrieg schließlich die erste Ölspezifikation, die auf der Beimischung von Additiven zum Grundöl basierte. Das sogenannte HD-Motoröl (HD stand für Heavy Duty) war damit erstmals genormt und fand bald auch Eingang in die zivilen Motoröl-Prüfvorschriften. Heute bestehen bis zu 20 % eines Motoröls aus Additiven wie Alterungsschutzmittel, Detergentien, Dispergentien, Korrosionsinhibitoren, Metalldeaktivatoren, Oxidationsinhibitoren, Pourpointverbesserern, Reibungsminderern, Schaumdämpfern, Verschleißminderern und Viskositätsindexverbesserern. Parallel entwickelten sich die Ölfilter der Motoren immer weiter. Seit 1923 gab es den Purolator, der allerdings noch über 90 % des Motoröles ungefiltert vorbeiströmen ließ. Erst 1943 wurden die ersten vollwirksamen Hauptstrom-Ölfilter entwickelt. Seit 1954 gibt es die noch heute üblichen Aufdrehfilter, die einen einfachen, regelmäßigen Austausch der Filterpatrone ermöglichen. Diese Filter halten die vom Motoröl mitgeführten Fremdstoffe auf und lagern sie bis zum nächsten Filterwechsel ein. Damit wurde die früher konstruktiv notwendige Ölschlammpfanne in der Ölwanne überflüssig, das Motorinnere kann im Betrieb wesentlich sauberer gehalten werden, was letzten Endes der Verschleißarmut zugutekommt, aber auch die inneren Widerstände und damit den Kraftstoffverbrauch senkt. Diese Entwicklungen befruchteten sich gegenseitig, so dass die modernen Motoröle mit ihren speziellen Legierungen aus Grundölen und Additiven Ölwechselintervalle von bis zu 50.000 km und mehr erlauben, wenn der Fahrzeug- oder Motorenhersteller entsprechende Longlife-Öle freigegeben hat.

Übrigens, Das Öl von der Firma Mannol, war beim Test bei Auto Moto Sport, unter den ersten Fünf!!
 
Hallo Karl,

Damit hast du doch schon viel mehr Hintergrundwissen wie die meisten die hier nach Öl fragen.

Es stimmt wohl, dass modernes Öl in Oldtimern die Rückstände löst und dadurch der Motor kaputt gehen kann.

Und auch dass die alten Motoren keine Fi8lter sondern z.B. nur Siebeinsätze hatten.

D.h. es kann gut möglich sein, dass du einem Oldtimer was besseres tust, wenn du das billigste Öl reinkippst, statt super tolle additvierte oder synthetische Öle.

Die Fergys hatten eigentlich seit den 50igern schon immer Papierfilter, wenn auch als Einsätze und die Bauern haben da meistens reingekippt, was sie da hatten... Also würde ich mir da nicht zu viel Sorgen um die Marke machen.

Mit 10W40 hatte ich die Erfahrung gemacht, dass es grenzwertig ist. Da kann schon mal die eine oder andere Stelle undicht werden.

Mit 15W40 hatte ich bisher keine Probleme. Und beim Getriebe mach dir mal nicht zu viel Gedanken. Die Drehzahlen der Zahnräder sind beim Schlepper echt gering. Und die Hydraulik hat mit unter 200bar auch keine besonderen Anforderungen.

Aber wie bereits gesagt wirst du so viele Meinungen dazu finden wie du Leute fragst.

Gruß,

MHF
 
also ich danke euch für die beiträge  war super hilfreich , ich habe ja auch keinen bock meinen geliebten fergy zu schrotten
 
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