H
Henry001
Gast
Hallo,
ich bin ganz neu hier in diesem Forum (habe aber schon viel geschmökert und finde es total gut) und weiß, dass es nicht so toll ist, wenn man mit seinem ersten Beitrag gleich um akute Hilfestellung bittet. Die Situation ist folgende:
Letztes Jahr bin ich nach Schweden ausgewandert und habe mir einen MF 40 R mit 3900 Betriebsstunden gekauft, um hier auf dem Hof die anfallenden Grabarbeiten zu erledigen. Wir haben in diesem Jahr seit dem Sommer den kompletten Keller aufgegraben und drainiert. Das ging problemlos. Man musste immer nur kurz den Zündschlüssel drehen und der Motor lief (und der Bagger hatte eine Bärenkraft). Dann haben wir einen großen Dreikammerbrunnen eingegraben und die Kanäle für die Rohre - auch alles super. Jetzt sollte als letztes noch die Verrieselung folgen. Am Anfang lief der Motor super - dann fiel die Drehzahl plötzlich ab, als er beim Baggern richtig arbeiten musste. Ich ließ die Steuerhebel zu spät los und der Motor ging aus. Anspringen wollte er nicht mehr. Mit ein paar Spritzern Startpilot (ich weiß, da kann man geteilter Meinung drüber sein - es war wirklich nur wenig und das wäscht den Ölfilm in den Zylindern nicht ab) kam er sofort und lief bei 1300 Umdrehungen (damit baggere ich) durch. Sobald der Motor aber wieder richtig Kraft brauchte, sank die Drehzahl wieder ab. Eine Zeit habe ich dann immer schnell die Bedienhebel vom Heckbagger losgelassen, so dass sich die Drehzahl wieder erholte. Dann kam ein größerer Stein und der Motor war wieder aus.
Der langjährigeVorbesitzer konnte sich nicht erinnern, wann (und ob) er die Dieselfilter erneuert hatte. Also habe ich diese getauscht. Da der Tank innen ziemlich rostig ist, saßen die Filter wahrscheinlich zu. Dann habe ich die Anlage entlüftet, bis ich an der Einspritzpumpe blasenfreien Diesel hatte. Mit ein paar Spritzern Startpilot sprang er sofort an, er lief in den hohen Drehzahlbereichen rund und ich freute mich (allerdings zu früh). Der Motor hatte immer noch kine Kraft! Wenn ich mal kurz aussteige drossele ich die Drehzahl normalerweise so auf 900 Umdrehungen - dabei fiel die Drehzahl von selbst noch weiter ab, er lief noch aber kurz vor dem Ausgehen (so um 550 Umdrehungen). Also schob ich den Gashebel auf Vollgas, um das zu verhindern. Es fand aber kein Drehzahlanstieg statt. Nach kurzer Zeit ging er aus. Dann habe ich noch mehrmals entlüftet (in der Hoffnung, irgendwo ist noch Luft) aber ohne Erfolg. Der Motor springt von selbst nicht an, egal wie der Gashebel steht. Mit Startpilot kommt er sofort und läuft durch, wenn die Drehzahl über 1100 ist (bei niedrigerer Drehzahl läuft er noch eine Weile und geht dann aus). Wenn der Motor arbeiten muss - auch beim Fahren (dachte nämlich schon, dass vielleicht etwas mit dem Überströmventil der Hydraulik nicht in Ordnung ist). Es ist, als ob die Einspritzpumpe die Drehzahl nicht nachregelt.
Dann habe ich hier im Forum noch von den verstopften Sieben am Kraftstoffhaupthahn und in der ESP gelesen. Das Sieb in der ESP ist absolut sauber. Um den Hahn zu prüfen, habe ich die Leitung vom Kraftstoffhahn zur Vorförderpumpe an der Pumpe abgeschraubt - es kommt ein satter Strahl. Zusätzlich habe ich mit einem Schlauch Luft von da in den Tank geblasen - das geht einwandfrei und es kommt sofort danach wieder ein satter Dieselstrahl heraus.
Die Einspritzpumpe bekommt Diesel, sonst würde er ohne Last nicht laufen. Aber wahrscheinlich ist es zu wenig, um richtig Leistung zu bringen. Kann es Eurer Meinung an der Vorförderpumpe liegen? Beim Entlüften (meine Frau hat gepumpt und ich habe entlüftet) konnte ich keine stoßweisen Dieselschwälle beobachten - der meiste Diesel floss durch die Schwerkraft.
Oder suche ich vielleicht den Fehler an der ganz falschen Stelle, oder habe einen Denkfehler?
Da es letzte Woch erst 50cm geschneit hatte und dann zwei Tage durch geregnet hat, ist jetzt überall Schlamm. Da ich von da gar nicht wegkomme, muss ich alles Werkzeug usw. durch den Schlamm zum MF bringen. Ab Ende dieser Woch soll es wieder stark schneien und frieren und dann geht hier nichts mehr. Irgendwie muss ich es vorher schaffen. Habe sogar schon daran gedacht, mir einen Bagger zu leihen - das ist hier wegen der Entfernungen (40km bis zur Stadt) und den Kosten nicht so einfach.
Hoffentlich hat jemand von Euch einen guten Tipp für mich. Vielen Dank im Voraus!!!!
Viele Grüße
Frank

ich bin ganz neu hier in diesem Forum (habe aber schon viel geschmökert und finde es total gut) und weiß, dass es nicht so toll ist, wenn man mit seinem ersten Beitrag gleich um akute Hilfestellung bittet. Die Situation ist folgende:
Letztes Jahr bin ich nach Schweden ausgewandert und habe mir einen MF 40 R mit 3900 Betriebsstunden gekauft, um hier auf dem Hof die anfallenden Grabarbeiten zu erledigen. Wir haben in diesem Jahr seit dem Sommer den kompletten Keller aufgegraben und drainiert. Das ging problemlos. Man musste immer nur kurz den Zündschlüssel drehen und der Motor lief (und der Bagger hatte eine Bärenkraft). Dann haben wir einen großen Dreikammerbrunnen eingegraben und die Kanäle für die Rohre - auch alles super. Jetzt sollte als letztes noch die Verrieselung folgen. Am Anfang lief der Motor super - dann fiel die Drehzahl plötzlich ab, als er beim Baggern richtig arbeiten musste. Ich ließ die Steuerhebel zu spät los und der Motor ging aus. Anspringen wollte er nicht mehr. Mit ein paar Spritzern Startpilot (ich weiß, da kann man geteilter Meinung drüber sein - es war wirklich nur wenig und das wäscht den Ölfilm in den Zylindern nicht ab) kam er sofort und lief bei 1300 Umdrehungen (damit baggere ich) durch. Sobald der Motor aber wieder richtig Kraft brauchte, sank die Drehzahl wieder ab. Eine Zeit habe ich dann immer schnell die Bedienhebel vom Heckbagger losgelassen, so dass sich die Drehzahl wieder erholte. Dann kam ein größerer Stein und der Motor war wieder aus.
Der langjährigeVorbesitzer konnte sich nicht erinnern, wann (und ob) er die Dieselfilter erneuert hatte. Also habe ich diese getauscht. Da der Tank innen ziemlich rostig ist, saßen die Filter wahrscheinlich zu. Dann habe ich die Anlage entlüftet, bis ich an der Einspritzpumpe blasenfreien Diesel hatte. Mit ein paar Spritzern Startpilot sprang er sofort an, er lief in den hohen Drehzahlbereichen rund und ich freute mich (allerdings zu früh). Der Motor hatte immer noch kine Kraft! Wenn ich mal kurz aussteige drossele ich die Drehzahl normalerweise so auf 900 Umdrehungen - dabei fiel die Drehzahl von selbst noch weiter ab, er lief noch aber kurz vor dem Ausgehen (so um 550 Umdrehungen). Also schob ich den Gashebel auf Vollgas, um das zu verhindern. Es fand aber kein Drehzahlanstieg statt. Nach kurzer Zeit ging er aus. Dann habe ich noch mehrmals entlüftet (in der Hoffnung, irgendwo ist noch Luft) aber ohne Erfolg. Der Motor springt von selbst nicht an, egal wie der Gashebel steht. Mit Startpilot kommt er sofort und läuft durch, wenn die Drehzahl über 1100 ist (bei niedrigerer Drehzahl läuft er noch eine Weile und geht dann aus). Wenn der Motor arbeiten muss - auch beim Fahren (dachte nämlich schon, dass vielleicht etwas mit dem Überströmventil der Hydraulik nicht in Ordnung ist). Es ist, als ob die Einspritzpumpe die Drehzahl nicht nachregelt.
Dann habe ich hier im Forum noch von den verstopften Sieben am Kraftstoffhaupthahn und in der ESP gelesen. Das Sieb in der ESP ist absolut sauber. Um den Hahn zu prüfen, habe ich die Leitung vom Kraftstoffhahn zur Vorförderpumpe an der Pumpe abgeschraubt - es kommt ein satter Strahl. Zusätzlich habe ich mit einem Schlauch Luft von da in den Tank geblasen - das geht einwandfrei und es kommt sofort danach wieder ein satter Dieselstrahl heraus.
Die Einspritzpumpe bekommt Diesel, sonst würde er ohne Last nicht laufen. Aber wahrscheinlich ist es zu wenig, um richtig Leistung zu bringen. Kann es Eurer Meinung an der Vorförderpumpe liegen? Beim Entlüften (meine Frau hat gepumpt und ich habe entlüftet) konnte ich keine stoßweisen Dieselschwälle beobachten - der meiste Diesel floss durch die Schwerkraft.
Oder suche ich vielleicht den Fehler an der ganz falschen Stelle, oder habe einen Denkfehler?
Da es letzte Woch erst 50cm geschneit hatte und dann zwei Tage durch geregnet hat, ist jetzt überall Schlamm. Da ich von da gar nicht wegkomme, muss ich alles Werkzeug usw. durch den Schlamm zum MF bringen. Ab Ende dieser Woch soll es wieder stark schneien und frieren und dann geht hier nichts mehr. Irgendwie muss ich es vorher schaffen. Habe sogar schon daran gedacht, mir einen Bagger zu leihen - das ist hier wegen der Entfernungen (40km bis zur Stadt) und den Kosten nicht so einfach.
Hoffentlich hat jemand von Euch einen guten Tipp für mich. Vielen Dank im Voraus!!!!
Viele Grüße
Frank












