Hallo Miteinander,
ich bin mitten in meine Restauration von folgendem Objekt:

Den habe ich bei Quoka Anfang Oktober gefunden.
Geholt haben wir ihn mit Touareg und Hänger in Österreich nähe Bodensee.
Er wurde ohne größere Schäden angeboten. Leider hat sich herausgestellt (als wir dort waren), dass der Zylinderkopf schon mal geflickt wurde.
Wir haben ihn, dann aber trotzdem mitgenommen.
1. Weil ich keine Lust hatte 600km einfach sinnlos zu verfahren
2. Weil ich genügend Ersatzteile daheim zur Verfügung hab
3. Ich für 900 Euro einen "relativ guten" Ersatzteilträger erworben hab.
Hier mal ne Liste was alles defekt/verpfuscht ist/war:
-Kopfdichtung wahrscheinlich durch
-Motor ohne Leistung
-Frontlader war an Lagerböcken angeschweißt
-Bolzen von Bremsgestänge nicht gesichert - und ich bin damit gefahren
-Abgaskrümmer am Zylinderkopf gebrochen und 180°-Bogen am Krümmer angeschweißt - was für eine Misshandlung
-mehrere Schrauben vom Hydraulikdeckel locker
-Bremsfeststellraste misshandelt (siehe später auf Bildern)
-Motorhaube wahrscheinlich nur für Karosseriebauer zu retten
-Undichtigkeiten am Kraftstoffsystem
-Kotflügel kaputt gerostet - sogar die Streben waren teilweise durchgerostet
-Wasserpumpenlager kaputt
-Kühler eingedellt, aber dicht
-diverse Gewinde auf metrisch geändert
(zum Glück hab ich Ersatzteile)
-Heckhydraulik teilweise mit Schrauben, anstatt Bolzen zusammengebaut (einen provisorischen Bolzen davon bekomm ich nicht raus -.-)
-Anlasser defekt - den hab ich aber bereits erfolgreich wieder überholt - n Haufen Geld gespart *puh*
Ja das war mal ein grober Einblick in meine Restauration *g*
Jetzt aber mal ein paar Bilder von meinen ersten Pulverbeschichtungen. Alle Teile werden übrigens vorher mit Sandstrahlen entrostet. Was halt so in meine Kabine reinpasst.





Die Dichtflächen schleif ich übrigens wieder ab.
Die Wasserpumpe bzw. das Thermostatgehäuse wird komplett neu abgedichtet. Lager bleiben die Alten, weil die sind noch gut.
Das Pulverbeschichtungsset hat 200 Euro gekostet + Lack. Ich bin aber höchst zufrieden damit. Ich kann sauber (ohne Läufer und Nasen)
, auch wenns kalt ist lackieren bzw. beschichten. Zusätzlich hält der Lack dann auch bombenfest. Zumindest schlag ich mitn Hammer auf die beschichteten Flächen ohne, dass der Lack abplatzt.
Wenn man jedoch auf Kanten schlägt, gibt der Lack dann doch nach.
Übrigens lass ich alle Teile, die mit Abrieb konfrontiert werden verzinken. Sprich Trittbretter, Pedale, etc.. Diese werden, dann insofern möglich auch noch Pulverbeschichtet. Zum Einbrennen nehm ich einen alten Backofen - das begrenzt also meine Möglichkeiten.
Hoffe einen guten Einblick gegeben zu haben.
Mehr Infos folgen sicherlich noch.
Ich hab übrigens vor eine Homepage mit meinen Erkenntnissen zu füllen: www.ferguson35.de
Diese ist aber noch im Aufbau.
Freu mich schon auf eure Reaktionen und Diskussionen.
Gruß
Michi
ich bin mitten in meine Restauration von folgendem Objekt:

Den habe ich bei Quoka Anfang Oktober gefunden.
Geholt haben wir ihn mit Touareg und Hänger in Österreich nähe Bodensee.
Er wurde ohne größere Schäden angeboten. Leider hat sich herausgestellt (als wir dort waren), dass der Zylinderkopf schon mal geflickt wurde.
Wir haben ihn, dann aber trotzdem mitgenommen.
1. Weil ich keine Lust hatte 600km einfach sinnlos zu verfahren
2. Weil ich genügend Ersatzteile daheim zur Verfügung hab
3. Ich für 900 Euro einen "relativ guten" Ersatzteilträger erworben hab.
Hier mal ne Liste was alles defekt/verpfuscht ist/war:
-Kopfdichtung wahrscheinlich durch
-Motor ohne Leistung
-Frontlader war an Lagerböcken angeschweißt
-Bolzen von Bremsgestänge nicht gesichert - und ich bin damit gefahren
-Abgaskrümmer am Zylinderkopf gebrochen und 180°-Bogen am Krümmer angeschweißt - was für eine Misshandlung
-mehrere Schrauben vom Hydraulikdeckel locker
-Bremsfeststellraste misshandelt (siehe später auf Bildern)
-Motorhaube wahrscheinlich nur für Karosseriebauer zu retten
-Undichtigkeiten am Kraftstoffsystem
-Kotflügel kaputt gerostet - sogar die Streben waren teilweise durchgerostet
-Wasserpumpenlager kaputt
-Kühler eingedellt, aber dicht
-diverse Gewinde auf metrisch geändert
-Heckhydraulik teilweise mit Schrauben, anstatt Bolzen zusammengebaut (einen provisorischen Bolzen davon bekomm ich nicht raus -.-)
-Anlasser defekt - den hab ich aber bereits erfolgreich wieder überholt - n Haufen Geld gespart *puh*
Ja das war mal ein grober Einblick in meine Restauration *g*
Jetzt aber mal ein paar Bilder von meinen ersten Pulverbeschichtungen. Alle Teile werden übrigens vorher mit Sandstrahlen entrostet. Was halt so in meine Kabine reinpasst.





Die Dichtflächen schleif ich übrigens wieder ab.
Die Wasserpumpe bzw. das Thermostatgehäuse wird komplett neu abgedichtet. Lager bleiben die Alten, weil die sind noch gut.
Das Pulverbeschichtungsset hat 200 Euro gekostet + Lack. Ich bin aber höchst zufrieden damit. Ich kann sauber (ohne Läufer und Nasen)
Übrigens lass ich alle Teile, die mit Abrieb konfrontiert werden verzinken. Sprich Trittbretter, Pedale, etc.. Diese werden, dann insofern möglich auch noch Pulverbeschichtet. Zum Einbrennen nehm ich einen alten Backofen - das begrenzt also meine Möglichkeiten.
Hoffe einen guten Einblick gegeben zu haben.
Mehr Infos folgen sicherlich noch.
Ich hab übrigens vor eine Homepage mit meinen Erkenntnissen zu füllen: www.ferguson35.de
Diese ist aber noch im Aufbau.
Freu mich schon auf eure Reaktionen und Diskussionen.
Gruß
Michi




































