MF35 - Restauration

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Hallo Miteinander,

ich bin mitten in meine Restauration von folgendem Objekt:



Den habe ich bei Quoka Anfang Oktober gefunden.
Geholt haben wir ihn mit Touareg und Hänger in Österreich nähe Bodensee.

Er wurde ohne größere Schäden angeboten. Leider hat sich herausgestellt (als wir dort waren), dass der Zylinderkopf schon mal geflickt wurde.

Wir haben ihn, dann aber trotzdem mitgenommen.
1. Weil ich keine Lust hatte 600km einfach sinnlos zu verfahren
2. Weil ich genügend Ersatzteile daheim zur Verfügung hab
3. Ich für 900 Euro einen "relativ guten" Ersatzteilträger erworben hab.

Hier mal ne Liste was alles defekt/verpfuscht ist/war:
-Kopfdichtung wahrscheinlich durch
-Motor ohne Leistung
-Frontlader war an Lagerböcken angeschweißt
-Bolzen von Bremsgestänge nicht gesichert - und ich bin damit gefahren
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-Abgaskrümmer am Zylinderkopf gebrochen und 180°-Bogen am Krümmer angeschweißt - was für eine Misshandlung :(
-mehrere Schrauben vom Hydraulikdeckel locker
-Bremsfeststellraste misshandelt (siehe später auf Bildern)
-Motorhaube wahrscheinlich nur für Karosseriebauer zu retten
-Undichtigkeiten am Kraftstoffsystem
-Kotflügel kaputt gerostet - sogar die Streben waren teilweise durchgerostet
-Wasserpumpenlager kaputt
-Kühler eingedellt, aber dicht
-diverse Gewinde auf metrisch geändert :( (zum Glück hab ich Ersatzteile)
-Heckhydraulik teilweise mit Schrauben, anstatt Bolzen zusammengebaut (einen provisorischen Bolzen davon bekomm ich nicht raus -.-)
-Anlasser defekt - den hab ich aber bereits erfolgreich wieder überholt - n Haufen Geld gespart *puh*

Ja das war mal ein grober Einblick in meine Restauration *g*

Jetzt aber mal ein paar Bilder von meinen ersten Pulverbeschichtungen. Alle Teile werden übrigens vorher mit Sandstrahlen entrostet. Was halt so in meine Kabine reinpasst.











Die Dichtflächen schleif ich übrigens wieder ab.
Die Wasserpumpe bzw. das Thermostatgehäuse wird komplett neu abgedichtet. Lager bleiben die Alten, weil die sind noch gut.

Das Pulverbeschichtungsset hat 200 Euro gekostet + Lack. Ich bin aber höchst zufrieden damit. Ich kann sauber (ohne Läufer und Nasen)
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, auch wenns kalt ist lackieren bzw. beschichten. Zusätzlich hält der Lack dann auch bombenfest. Zumindest schlag ich mitn Hammer auf die beschichteten Flächen ohne, dass der Lack abplatzt.
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Wenn man jedoch auf Kanten schlägt, gibt der Lack dann doch nach.
Übrigens lass ich alle Teile, die mit Abrieb konfrontiert werden verzinken. Sprich Trittbretter, Pedale, etc.. Diese werden, dann insofern möglich auch noch Pulverbeschichtet. Zum Einbrennen nehm ich einen alten Backofen - das begrenzt also meine Möglichkeiten.

Hoffe einen guten Einblick gegeben zu haben.
Mehr Infos folgen sicherlich noch.

Ich hab übrigens vor eine Homepage mit meinen Erkenntnissen zu füllen: www.ferguson35.de
Diese ist aber noch im Aufbau.

Freu mich schon auf eure Reaktionen und Diskussionen.

Gruß

Michi
 
Guten Morgen
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,

Schon mal guter Anfang
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.

Schön das dieser auch weiter leben darf
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.

m.f.g Max
 
Hallo Michi,

ich wünsch Dir viel Erfolg bei der Arbeit.
Die Pulverbeschichtung finde ich Super kannst Du mir sagen wo Du das Set für die Pulverbeschichtung gekauft hast?
Muss man da einen Spezielen Lack nehmen?
Gruß Peter
 
Hi Peter,

das Set hab ich von http://www.ote.ag/pulverdesign/index.php?cat=c43_Neuanlagen.html

den Lack hab ich bei vr-pulverlack.de gekauft.
Ist dort um einiges günstiger als bei dem Händler, der die Pistole verkauft.

Beim Pulverlack handelt es sich eben um ein Pulver und nicht um eine Flüssigkeit. Mehr darüber kann man auch bei Wikipedia lesen. ;)

Gruß

Michael
 
Danke für die Info.
werd ich mir gleich mal anschauen.
Hab sonst immer meine Motorradteile zum Pulverbeschichten weg gebracht.
Gruß Peter
 
Man muss aber dazu sagen, dass das Pulverbeschichten von einer Firma in der Hinsicht besser ist, dass da eine Konversionsschicht aufgebracht wird (wird beim Verzinken oder Nasslackierne auch gemacht), die den Vorteil hat, dass das Teil auch bei Lackschäden gegen Korrosion geschützt ist und der Lack besser hält.

Stichwort Phosphatieren bei Goggle eingeben!

Dennoch ist das Pulverbeschichten daheim für mich eine feine Sache!

Gruß

Michael
 
Hallo Michael,
du schreibst, daß du verschiedene Teile auch verzinken läßt. Ich dachte, das Verzinken von Gußteilen ist nicht so einfach, weil der Zink darauf nicht so gut haftet. Hab mal ´ne alte Schw
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pumpe verzinken lassen, Ergebnis war miserabel. Oder wurde da vielleicht gepfuscht? Welche Erfahrungen hast du ?

Gruß Tom
 
Noch keine, aber ich werds in den nächsten zwei Wochen besser wissen.

Was bedeutet misserabel? Zink abgeplatzt?

Gruß

Michael
 
Das Ding hat ausgesehen wie ein Streuselkuchen, konnte ich nachher nochmal mit der Zopfbürste bearbeiten um eine einigermaßen glatte Oberfläche zu bekommen. Auf Nachfrage hieß es dann, manchmal gehts gut und manchmal halt nicht. Bei mir halt nicht. Kommt vielleicht auch auf die Gußart an.

Gruß Tom
 
Hier mal ein paar Neuigkeiten was ich sonst noch so mach bzw. schon gemacht hab:

Der Batterierahmen vorher und nachm Sandstrahlen - er wird übrigens auch verzinkt. (Is nicht schwer =))



Nachher: Hier sieht man auch sehr gut wo der Rahmen zusamm
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/teu35.gif[/IMG]ötet wurde (Hartlot). Diese Stellen habe ich dann noch nachträglich mit der Flex bearbeitet und nochmal sandgestrahlt.


Außerdem habe ich noch die Gewindestangen für die Befestigung erneuert:




Außerdem habe ich meine Hubstrebe zerlegt.
Da war die Gewindestange schon mal gerissen und schief zusammengeschweißt! Traurig
:(
Hier ein Bild von der bereits getrennten Stange:

Ich denke man erkennt das Problem sehr gut.

Ich habe die Stange plangedreht. Leider habe ich nicht auf dem Gewinde gespannt, so is jetzt trotzdem noch eine kleine Unwucht drin, aber 1mm Rundlauftoleranz ist für diese Anwendung für mich hinnehmbar. Hier ein Bild von der abgedrehten Stange. Zusätzlich habe ich die Stelle , an der geschweißt wird, angefast und in der mitte ein 5mm starkes Loch gebohrt. Angefast und Loch gebohrt hab ich auch beim Gegenstück. Verbunden wurden die zwei Teile mit einem Hohlspannstift. So wurden die Teile passgenau zusammengefügt. Hier ein paar Bilder dazu:





Und das Resultat (wird auch noch verzinkt):


15 Euro gespart und Spaß dabei gehabt. =)

Hier ein Bild von meinem gerichteten Zugmaul.
Das hab ich über ein Forumsmitglied bekommen!
Leider habe ich kein Bild vom vorherigen Zustand. Auf jeden Fall hat sich das Autogenschweißgerät von Vati wieder mal bewährt. :)



Verbogen waren die zwei seitlichen Begrenzungen (weiß nicht den richtigen Namen). Diese waren bis nach hinten gebogen bzw. wurden abgeflext und dann nach hinten hingeschweißt. Außerdem war noch der Obere Teil von der Kupplung nach oben gebogen. Passt aber auch wieder. :) Und ab zum Verzinken!
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Beim Zerlegen vom Luftfilter, ist mir dieser entgegen gekommen. Die Halterung war gebrochen.
Die hab ich ebenfalls gestrahlt und anschließend geschweißt. Hier ein Bild wie ich die Teile fürs Schweißen vorbearbeitet habe:



die Löcher wurden wieder zugeschweißt. Das sollte Bombenfest sein. (Zumindest für diese Anwendung) :)

Und hier noch ein Bild von meiner letzten Aktion - Sandstrahlen eines Achstrichters. Ich hab die Öffnungen mit Spanplatten abgedeckt. So wurden die Dichtflächen geschützt, leider ist aber trotzdem Strahlmittel in den Trichter gekommen, deswegen muss ich ihn nach dem Streichen komplett auswaschen.



Weitere Bilder folgen demnächst.

Gruß

Michael
 
Hiho,

hier mal wieder eine Aktualisierung.
Ich hab mein Lenkgetriebe komplett zerlegt und neu eingestellt. Hat nur noch minimal Spiel. Mal eine Frage dazu:

Müssen die 28 Kugeln den kompletten Gewindegang in der Spindelmutter ausfüllen? Bei mir ist so viel Platz, dass man denken kann, dass noch eine Kugel fehlt, aber es geht keine mehr rein.



Außerdem ist mein Differentialgehäuse fertig lackiert und die Stehbolzen alle verzinkt. Zapfwellendichtung und beide Lager wurden erneuert.



Hier mal ein Bild von einer meiner Furen Zinkware! :-)



Diese Teile hab ich zum Verchromen gegeben. Kostet mir 30 Euro und ist danach noch original. :-)



Ich bin generell schon ziemlich weit mit meinen Lackierarbeiten sowie technischen Instandsetzungen. Jedoch fehlt noch Motor und Motorhaube/Kotflügel :-/

Hier mal ein Teil meines Hydrauliksegments:


Hier noch ein Bild von meinen endgültig überholten und nochmals lackierten Anlasser.



Soweit ein paar Bilder. Mehr folgt die nächsten Wochen.

Gruß

Michi
 
Hallo Michi!

geil-o-mat oder wie es Tim Tailor ausdrücken würde.. "harrr harrr harrr"

wo lässt du denn deine Teile verchromen/verzinken? wie stehts um die Kosten.. €/kg oder nach Menge? suche schon ne Weile nach dem passenden Anbieter *leider ohne zufriedenstellendes Ergebnis!*

MFg Alex
 
Hallo,

in Nürnberg bei der Firma Galvanik Ott.
Das geht bei denen nach Aufwand.
Der grobe Anhaltspunkt ist aber 16 Euro für 10 Kilo Schüttgut.

Ich hab meine Unterlenker, Batterieträger, Dieselleitungen, Lenkgestänge und ähnliches auch verzinken lassen. Das ging dann halt nach Aufwand. Das heißt ein Unterlenker kostet nicht unbedingt mehr zu verzinken als das Gestänge für den Ausmacher der Einspritzpumpe.

Ich bin mit der Firma top zufrieden. Ist ne kleine Klitsche, aber gerade deswegen kann man mit denen auch gut reden!

Gruß

Michi
 
Moin crazy mike

Na, da hast du dir ja was auf gehalst,aber respekt vor der Aufgabe.:-)
Das mit den Verzinken finde sehr Interressant,
werde wohl auch mal ein paar Teile zum verzinken geben.
Weiter hin viel spass und erfolg bei deiner Arbeit
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Gruß

Michael
 
Hallo Zusammen

Habe bei der restauration meines MF 188 die Bolzen und Ketten der Unterlenker,Anhängerkupplugsbolzen und Radschrauben, sowie die Spannklötze der Hinterradfelgen zum verzinken gegeben. Ist eine saubere Sache,man kleckert nicht mit Farbe rum, die beim nächsten anziehen der Schraube eh wieder ab ist ,die Teile sehen immer sauber aus.
Kann ich nur empfehlen.

Gruß
martin
 
Servus,

mal n kurzes Update.
Hab inzwischen meinen Hydraulikdeckel überholt. Neu ausgebüchst etc.
Vorderachse ist komplett zusammengebaut. (Radlager neu/Ausgebüchst)
An der Hydraulikpumpe wurden diverse O-Ringe ersetzt.
Motor wurde komplett zerlegt und ist im Wiederaufbau.
Kolben und Büchsen sind neu drin sowie alle Lagerschalen ersetzt. Ölpumpe wurde auch neu gemacht.
Einfach aus dem Grund, da ich keine Lust habe 150 Euro in Lagerschalen zu investieren und die dann nachher wieder wegschmeißen kann, weil die Ölpumpe nicht mehr funktionstüchtig ist.
Warte jetzt noch auf Kettenspanner und Steuerkette, dann kommt der Stirndeckel wieder drauf.
Derzeit bin ich beim Ventile einschleifen. Sobald das fertig ist, gebe ich den Kopf zum Planen und dann kommt der auch wieder drauf.
dann sollte nach einiger Schrauberei dem ersten Probelauf des Motors nichts mehr entgegenstehen!

Achja, Das Gasgestänge hab ich auch noch spielfrei gemacht.

Bilder folgen hoffentlich die Woche. =)

Gruß

Michael
 
Huhu,

war mit meinen Fergi so stark beschäftigt, dass ich nicht zum Bilder hochladen gekommen bin. =)

Aber:
Der Motor läuft!

Hier jetzt einfach mal quer verteilt ein paar Bilder, damit ihr euch einen Eindruck verschaffen könnt.

Hauptsache mein Tank war an der Einrasthalterung undicht und ebenfalls am Auslasshahn. Durfte beides verzinnt werden. Hab ich natürlich erst gemerkt, als er lackiert war. :(

Bin übrigens grad beim Armaturenbrett/Motorhaube.
Scheiss Blechteile -.-
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Kurbelwelle/Büchsen einbauen


Der Zusammenbau geht von hinten los



Bremse :)



geplanter Zylinderkopf



Motor mit Deckenkran (inkl. Führung) anflanschen :) Sache auf 60 Sekunden. Kein Scherz. :)





 
Saubere Arbeit.....
gibt n richtiges Schmuckstück.:-)
Weiter so....
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Gruss Andi
 
Huhu!

Endlicht läuft der Motor anständig.
Hatte versehentlich die Ventile falsch eingestellt und dadurch hat er richtig stark gequalmt.

Ist aber dennoch gut angesprugnen.
Komische Sache ^^

Naja morgen werd ich mal mein 10W40 gegen 20W50 tauschen, weil der Öldruck doch relativ gering ist.

2 bar bei 2000 U/min
Bei Leerlauf nur 0,3 bar.
Ich hoffe auf Besserung, sonst muss ich das Ding nochmal komplett zerlegen.
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Gruß

Michael
 
Achtung Öldruck
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Ich habe die Dichtung zwischen Ölfilterkopf und Zylinderblock versehentlich falsch herum aufgelegt.
Dadurch waren alle drei Bohrungen miteinander verbunden.

Glücklicherweise war eine Schmierung noch vorhanden.

Draufgekommen bin ich aber nur, weil ich dachte, dass eine Feder im Ölfilterkopf gebrochen wäre und ich deswegen das Ding mal abgeschraubt habe!

Außerdem hatte ich mit meiner Zylinderkopfdichtung Probleme. Es hat an der rechten Motorseite mittig Wasser rausgedrückt (Zwischen Dichtung und Motorblock).

Das war nur ganz minimal, aber es war sogar im Stand vorhanden. Es ist während der Fahrt aber auch nicht schlimmer geworden.

Auf jeden fall hat sich dieses Problem nach ca. 1,5 Stunden grubbern erledigt.Seitdem ist die Zylinderkopfdichtung dicht!

Grüße

Michael
 
Huhu,

hab heut das erste mal mitn Ferguson inkl. original Ferguson-Pflug geackert.

Hier mal ein paar Bilder :)






 
Huhu,

gestern ist mir mal wieder was mit meinen Ferguson passiert.
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Ich hab vorgestern Ventile eingestellt, das ist übrigens auch höchstwahrscheinlich der Grund für mein schlechtes Kaltstartverhalten. Die Auslassventile hatten nämlich teilweise kein Spiel mehr nach den ersten 50 Betriebsstunden.

Naja bei der Aktion hab ich gleich noch meine Dieselförderpumpe abgebaut um sie mit Silikon zum Motorblock abzudichten. Silikon ist einfach top, besser als jede Korkdichtung oder Papierdichtung!

Alles wieder zusammengebaut und angelassen. Musste aber mindestens ne Minute vorglühen, dass er angesprungen ist. Hatte aber über nacht auch -2°C. Kann somit leider keinen Vergleich ziehen. Aber ich denk das ist beim 23c normal.

Dann hab ich den Vormittag etwas geackert und nachmittags bin ich losgefahren um den Holzspalter zu holen. Auf der Fahrt da hin ist der Bulldog mitten auf der Staatsstraße einfach ausgegangen. Mir sind natürlich schon wieder tausend Sachen durch den Kopf gegangen, weil ich erst kürzlich Probleme mit der Dieselförderung hatte. Komischerweise musste ich feststellen, dass im Tank ein Unterdruck geherrscht hat. Nachdem der weg war, ist der Bulldog gleich wieder angesprungen.

500m gefahren, wieder ausgegangen. Nochmal entlüftet. 200m gefahren, wieder ausgegangen.... und so weiter. Das ist mir ca. 5 mal passiert, bis dann die Batterie leer war. Zum Glück war mein Vater in der Nähe zum Überbrücken. Damit bin ich dann bis zum Holzspaltzielort gelangt. :)

Dann war erst mal schrauben mitten in der Bamba angesagt. Da ich die Dieselförderpumpe erst wieder neu montiert hatte, hab ich die weggeschraubt, da ich Bedenken hatte, dass ich da alles richtig gemacht hab. Mir ist vorher beim Entlüften schon aufgefallen, dass ich den Nocken von der Welle nicht arbeiten spüre.

Als ich die Pumpe abgebaut und zerlegt hatte, fand ich einen defekten Hebel, der den Pumpmechanismus vom Motor lamgelegt hat (bzw. das Teil das abgebrochen war). Mit der Hand konnte man tückischerweise noch pumpen. :(

Hier mal das Bild vom Defekt:



Zum Glück hatte ich noch von einer alten Pumpe ein passendes Teil daheim.

Ausgetauscht -> alles funktioniert -> Holzspalten, heimfahren... keine Probleme mehr.

Ein Glück, dass die Förderpumpe ein Neuteil war!

Gruß

Michael
 
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