MF35 Lizenznachbau IMT533 > Überprüfung der Hydraulikpumpe im ausgebauten Zustand möglich!?

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JayCB

Gast
Moin zusammen,

aufgrund fehlender Hydraulikfunktionen habe ich das Traktorheck zerlegt und die H-Pumpe ausgebaut. Es ist eine Version ohne Filter.

Kann ich überhaupt die Funktion der Pumpe im ausgebauten Zustand prüfen? Wenn ich Welle drehe, ploppen die beiden Zylinder ohne Widerstand vor sich hin. Die Pumpe wirkt für mich, als wenn sie funktioniert.

Ich habe auch mehr den Eindruck, dass die technischen Komponenten unter, im und neben dem Kraftheberdeckel frei von Funktionen sind ...

Gruß Chris
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Traktor: MF35 Lizenznachbau IMT533 (1965)
 
Hallo Chris, Hallo Schraubergemeinde,

ich stehe vor der gleichen Frage, ob man das testen kann. Ich hab vor drei Jahren (ich glaub ich muss da mal was weiter ausholen) mal angefangen und wollte die Bremsen an meinem 35er Bj. 1960 Standard Perkins A3.152 mit Doppelkupplung (wegen 0 Bremskraft) neu belegen. Als dann mal die Räder und die Kotflügel runter waren denkt der Malermeister natürlich auch mal über das Lackieren nach. Dabei entdeckte ich etwas Öl unten am Achstrichter, weshalb ich diese dann auch demontierte. Beim Ablassen des Getriebeöls fand ich an der Ablassschraube Nadeln von einem Nadellager und später unter der Hydraulikpumpe auch die passende Hülle dazu, natürlich gerissen und auf der einen Seite platt gewalzt. Ich hab dann mal im May 21 ganz amateurhaft ohne Angabe des Schleppertyps im Forum nachgefragt, ob einer weiß, wo das Lager verbaut sein könne. Nach langer erfolgloser Suche in meiner Ersatzteilliste hab ich dann mal vor der Hydraulikpumpe rumgeleuchtet und an der hindurchgehenden Zapfwelle die die Pumpe antriebt eine Stelle gefunden wo ein Lager fehlen könnte. Nachdem die Pumpe dann ausgebaut war, konnte man an der Welle wackeln (vorher war auch schon ein gewisses Spiel festzustellen).  Da man an dieser Stelle mit keinem Messschieber messen kann, hat mir ein guter Bekannter (Industrieanlagenbauer in Rente) eine Hülse abgedreht bis sie in die Öffnung passte. Dabei kam dann heraus, dass es sich nicht um ein 42mm Lager(Getriebefund) handelte, sondern um 41,5mm was in diese Öffnung passen würde.

Nun (endlich) zu meiner Frage an Dich Chris und auch an die Schraubergemeinde:

Kommt an diese Stelle der Antriebswelle ein Nadellager und macht es Sinn die Pumpe jetzt auf Verdacht neu abzudichten? 

Ich würde mich freuen wenn mir auf diesem Wege jemand weiterhelfen könnte, damit ich meinen 35er mal wieder ans Laufen bekomme.

Grüße aus dem Westerwald/Rheinland

Didi

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@35erDidl, da fragt du mit mir natürlich jemanden, der weniger Wissen hat, als du. Ich fange gerade erst an, mich mit der internen Technik des Traktor auseinander zu setzen. Bei mir hat die Welle aus dem Getriebe kein Spiel ...

Allerdings bin ich im Ölschlamm auch fündig geworden:

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Die Blechteile haben eine helle Bronzefarbe und sind leicht magnetisch ... Hat jemand eine Idee, wo diese Bleche herkommen können? Eventuell ein aufgelöstes Lager?

Gruß Chris
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Traktor: MF35-Lizenznachbau IMT533 (1965)
 
Moin Moderatoren, ich habe mich mit diesem Thread in der falschen "Rubrik" TE20 eingetragen ... kann jemand freundlicherweise den Thread verschieben in den Bereich MF35 > Hydraulik!? Danke schön! :-)

Gruß Chris
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Traktor: MF35-Lizenznachbau IMT533 (1965)
 
Aufgrund einer Nachfrage aus dem Forum habe ich von der H-Pumpe Fotos von allen Seiten gemacht:

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Die Pumpe weist äusserlich keine Beschädigungen auf. Die Welle lässt sich mit der Hand leicht und gleichmäßig mit einem Plopp-plopp-plopp-Geräusch drehen ...

Wo saugt die Pumpe eigentlich das Öl an?

Gruß Chris
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Traktor: MF35-Lizenznachbau IMT533 (1965)
 
Moin Chris,

ich würde mir mit einem Akkuschrauber etwas basteln (z.B. Gummikegel in der Muffe) um die Pumpe langsam drehen zu können. Dann die ganze Pumpe in eine flache Schüssel mit Öl, so daß die Ansaugöffnung unterm Ölspiegel ist.Mit dem Akkuschrauber langsam drehen lassen. Dann den Steuerschieber betätigen um zwischen "Fördern" und "Rücklauf"  Funktion zu prüfen." Rücklauf" kannst du wahrscheinlich nur minimal an der Steigrohrbohrung beobachten.

@Didi

Konkret kann ich dir nicht antworten, bei der 100er Serie ist da ein Nadellager drin. Wenn du aber die Bohrung in der Welle mißt, und ebenso das männliche Gegenstück auf der Zapfwelle sollte sich anhand von Differenzen feststellen lassen, ob da ein Lager reinpasst oder nicht. Das kannst du auch testen Chris, vielleicht war da bei dir auch eine Messingbuchse (deine Fundstücke) drin? Vielleicht meldet sich ja auch noch ein Forumskollege, der es genau weiß.

Gruß +Matthes+
 
Ich nochmal,

Didi, auf deinem Bild ist die Welle, die aus dem Getriebe kommt, gelle? Über die Verzahnung kommt die Muffe zur Pumpe drüber, die auf den Bildern von Chris zu sehen ist. D.h. doch gleiche Drehzahlen. Was soll da ein Nadellager?

Das Nadellager nach hinten zur Zapfwelle sieht man auf Chris’s zweitem Bild deutlich. Ich sollte doch sorgfältiger meine Brille putzen.

Gruß +Matthes+
 
"ich würde mir mit einem Akkuschrauber etwas basteln (z.B. Gummikegel in der Muffe) um die Pumpe langsam drehen zu können. Dann die ganze Pumpe in eine flache Schüssel mit Öl, so daß die Ansaugöffnung unterm Ölspiegel ist.Mit dem Akkuschrauber langsam drehen lassen. Dann den Steuerschieber betätigen um zwischen "Fördern" und "Rücklauf"  Funktion zu prüfen." Rücklauf" kannst du wahrscheinlich nur minimal an der Steigrohrbohrung beobachten."

@+Matthes+, interessanter Vorschlag mit dem Akkuschrauber, danke ... allerdings 2 Fragen:

Wie dreht die Pumpe im Betrieb z.B. in Fahrtrichtung (Ansicht Bild5) betrachtet: Im Urzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn oder ist es egal für den Test?

Wo befindet sich die Ansaugöffnung?
Gruß Chris
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Traktor: MF35-Lizenznachbau IMT533 (1965)
 
Auf den Wellenstummel blickend im Uhrzeigersinn/rechtsdrehend, wie die Zapfwelle

Das weiß ich nicht, ich kenne die Pumpen ohne Filter/Sieb nicht. Es dürfte aber nicht so schwer sein herauszufinden, an welcher Bohrung (wieviele gibts da?) es unten/seitlich beim Drehen saugt, oder???

Gruß +Matthes+
 
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