MF 50d Getriebeöl fließt zum Wandler

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Shore108

Gast
 wollte bei meinem 50d den Stand des wandleröls nachsehen, kamen ganze  20 Liter raus! Eigentlich müssten die Ölkreislaufe von Wandler und normalen Getriebe btw Hinterachse getrennt sein!Also das Öl ist dunkelrot. Das atf hat sich mit dem Getriebeöl hinten vermischt...das Öl kommt aus der seitlichen Wandleröleinfüllschreibe heraus ca 16 Liter. Wenn man oben beim Getriebeölmessstab nach sieht ist es dann leer.

Ich weiß dass es sicher nicht gut für den Wandler ist wenn sich das atf Öl mit dem Anderen vermischt aber der Bagger ist bis jetzt so gefahren ohne dass ichs bemerkt habe.

Könnte man theoretisch nur atf für Getriebe und Wandler benutzen und so fahren oder ist das schlecht fürs Getriebe?

Habe gestern das Getriebe von unten geöffnet

http://www.directupload.net/file/d/4648/bpipe89r_jpg.htm

Der Deckel hatte gar keine Dichtung, war nur mit Silikon gedichtet. Dachte dass deswegen das Getriebe Öl vom Getriebe und der Achse nach vorne in den Wandler/Umkehrgetriebe-Teil kommt.

Hab dann die hintere Öffnung verschlossen und von oben Öl rein gekippt. Nach einiger Zeit kam dann Öl wieder nach vorne.....Das heißt es gibt eine Undichtigkeit bei einer Welle? Man sieht jedenfalls wie in der Ecke das Öl hinunter rinnt!

Kommt man an diese defekte Dichtung ran ohne die ganze Maschine zu zerlegen?

Gruß Georg
 
Hallo Georg,

da bei meinem MF 40 R das gleiche Phänomen aufgetreten ist, würde ich gerne erfahren, wie das nun bei dir weiter gegangen ist. Wenn Simmerringe der Wellen undicht sind, muss man wohl das ganze Gelumpe zerlegen, um es wirklich dicht zu bekommen. Oder hast du eine andere Lösung gefunden?

Fragt freundlich

der Heuwagen

(der sich heute hier neu angemeldet und gleich blamiert hat
49.gif
)
 
Hallo Heuwagen,

also ich hab dann nichts mehr deswegen unternommen, weil es eigentlich beim Fahren absolut kein Problem gibt und ein Forenmitglied mir geschrieben hat dass es anscheinend von MF eine Anweisung gegeben hat ein Loch zwischen den getrennten Oelkammern zu bohren um die Kuehlung des Wandleroels zu verbessern. Er meinte ich solle mit einem Stetoskop nachsehen ob so ein Loch gebohrt wurde oder nicht. Da ich kein Stetoskop zur verfuegung habe und das oel sehr schnell rueberfliesst nehem ich einfach an dass es so ist.....und er faehrt ja tadellos.

LG Georg
 
Hallo Georg,

da wird garantiert niemand Löcher gebohrt haben! Ich kann die Lektüre der MF50-Anleitung nur empfehlen, daraus habe ich heute gelernt, dass der Deckel unten die Aufgabe hat, die beiden Kammern gegeneinander abzudichten. Auf der Getriebeseite steht das Öl bis zur Hälfte, auf der Wandlerseite nur bis zur relativ weit unten liegenden Kontroll- und Einfüllschraube. Wenn die Wellen Getriebeöl durchlassen läuft das Wandlergehäuse zur Hälfte voll. Das wird auf Dauer sicher nicht gut sein. Ich hoffe, es antwortet noch jemand mit Langzeiterfahrung. Ich werde wohl erst mal die Ölstände korrigieren und dann beobachten.

es grüßt

der Heuwagen

MF 40 R
 
Hallo Heuwagen,

das ist so nicht korrekt.

Ab der 50B gab es mal eine MF-Werks-Anweisung für die Servicewerkstatt Durchgangslöcher da rein zu bohren, um die Kühlung des Wandlers zu verbessern.Das wurde auch vielfach so gemacht.

Gruß,

MHF
 
Hallo MHF,

ich lasse mich gerne belehren.
Dann können wir also frohen Mutes weiterfahren mit "geflutetem" Wandlergehäuse.

Es bedankt sich

der Heuwagen
 
Hi Heuwagen,

wie du allerdings schon richtig bemerkt hast, kannst du den Ölstand dann nicht mehr an dem seitlichen Deckel prüfen. Da kommt dann alles raus, was rübergeflossen ist.

Wichtig ist nur, dass da die gleichen Ölsorten drin sind. Sonst können die Lamellen kleben oder durchrutschen.

Gruß,

MHF
 
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