MF 35 geerbt - der Restaurationsthread mit Bildern

Das Steuerventil für die Anzapfung nach außen kommt natürlich auch nochmal drauf. Also gründlich säubern, O-Ringe wechseln.

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Und die beiden Kupferdichtringe rausfuddeln, die das ausgangsseitige T-Stück gedichtet haben (Murks...)

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Da kein Frontlader geplant ist, kommt hier ein zweiter Ausgang dran. Dieser Anschluss ist von dem internen Hubzylinder entkoppelbar, da das Ventil den Volumenstrom von Pumpe zum Zylinder unterbricht und nach außen geführt. Es fehlt nur noch ein druckloser Rücklauf, und schon können Doppeltwirkende Zylinder bedient werden (Entsprechendes Steuergerät kommt dann nachgeschaltet)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Da es beim Zusammenbau einige Stellen gibt, an die man später mit Farbe nicht mehr rankommt, wurden die schon vorbereitend vor dem Zusammenbau grundiert und lackiert.eup-1135223630-71e7ed4b5f89ab34d3ffedb11622e6db-1509397339_big.jpgeup-1135223630-45a43856de3751a9a30ff4a08c46b8c6-1509397339_big.jpg

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Die Steuerfeder muss übrigens für die Einstellung der Hydraulik im Rahmen der Montage montiert sein, da sonst eine Steuergröße in der Hebelei fehlt. Für die Lackerung kommt die Feder wieder raus, damit alles gut erreichbar ist.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Endlich gehts mal wieder weiter mit der Restauration
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Nach abgeschlossener Hydraulikzusammensetzung wurde als nächstes das Getriebe wieder mit dem Differentialgehäuse verheiratet. Vorher:

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Dichtung vorbereiten mit Dichtmasse:

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Und die Gehäuse mit Dichtung zusammenführen. Es ist ganz praktisch, wenn die eine Öffnung rechts oder links im Getriebegehäuse offen ist, dann kann man die Antriebswellen besser zusammenführen.

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Im nächsten Schritt kommt dann Getriebe und Motor zusammen:

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Dann rechts und links die Deckel im Differentialgehäuse schließen. Dichtmasse auf die Dichtung und auf die Schrauben....

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Und den bereits lackiertechnisch vorbereiteten Deckel drauf.

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Andere Seite:

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Gruß Christian

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Zwischenzeitlich mal den ganzen Kleinkram vom Verzinken abholt:

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Die Teile sind sehr schön geworden, die meisten sehen aus wie neu aus der Fabrik. Das hat sich gelohnt!

Hier als Beispiel der Ölpeilstab:

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Gruß Christian

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Vorbereitend für die Lackierung wurden nun auch mal die Kraftstofffilter angegangen:

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Beim zerlegen tun sich erneut Abgründe auf: Gehäuse mit einem Reifenschlauch gedichtet und massig Rost drin:

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Unten im Filter siehts übel aus. Von der Feder, die dort hingehört, und der Druckplatte nix mehr zu sehen. Der Filter war ähnlich wirkungslos zusammengebaut wie auch der Ölfilter...

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Die durch die "Schlauchdichtung" bedingte Undichtigkeit sollte wohl durch festes Anziehen kompensiert werden. Daher ist das Gehäuse unten völlig eingedrückt. Beim Ausbeulversuch zeigte sich dann auch relativ schnell, dass hier der Rost schon durchgefressen hat.

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Die Schraube sieht auch nicht mehr gut aus. Man beachte auch die Anordnung verschiedener Dichtringe
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. Die sichtbare äußere Druckplatte war übrgiens im Filterinneren
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Abhilfe: Kompletten Filter für Ford Dextra/MF135 bei Ebay Kleinanzeigen günstig geschossen, und den Filtertopf verwenden. Schraube und Feder passen auch, nur die Druckplatte muss noch angefertigt werden.

Also alles sauber machen vorbereitend fürs Lackieren:

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Gruß Christian

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Und den Rumpf zum Lackieren vorbereiten:

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Grundierung der Kleinteile:

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Und den Rumpf grundieren:

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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Und pünktlich zum Fest ist die Lackierung abgeschlossen. Jetzt kann Weihnachten kommen.

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Ein frohes Fest und schöne Feiertage wünsche ich allen!
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Gruß Christian

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Hallo Christian,  Großes Kompliment für Deinen perfekten Restarationsbericht, Sehr gute Bilder und Texte. Ich würde Dich für das große MF-BUNDESVERDIENST-

KREUZ  vorschlagen!!  Viele Grüße aus dem Schwarzwald   Alfons   (MF-Alfi)
 
Mal ne Frage weshalb hast du den Motor noch nicht gesäuberst grundiert und mit lackiert? Aber bisher hat alles echt Hand und Fuß was du da machst Respekt dafür. Ist das eigentlich Kunstharz oder 2K-Lack? Und ist deine Garage beheizt oder eher sehr kalt, weil lackieren bei kalter Umgebung dazu führen kann das der Lack nicht richtig haften könnte und das ist ja dann sehr ärgerlich.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel
 
Der Motor war noch nicht auseinander. Bevor ich da rangehe, will ich ihn laufen lassen und Kompression messen. Nur wenn Verschleiß ersichtlich ist, werde ich den Motor auch noch zerlegen und am Ende lackieren. Wenn der Motor noch in Ordnung ist, wird das ein Projekt für die Rente (in gefühlten 100 Jahren
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). Dann bleibt der Motor erst mal so wie er ist, der Lack ist nämlich noch nicht so schlecht, d.h. es gibt hier noch keinen Rost. Hinten sah es etwas übler aus. Ich hielt es bisweilen für nicht sinnvoll den Motor zu lackieren, wenn das Risiko besteht, dass er noch auseinander muss...

Der Lack ist Original MF, bzw. Agco, das ist Kunstharzlack. Meine Werkstatt ist (in begrenztem Umfang) beheizt, d.h. zum Lackieren habe ich sie auf ca. 13°C temperiert. Das war eine sehr angenehme Temperatur, wesentlich besser als die 30°C im Sommer. So zieht der Lack nicht so schnell an und man bekommt eine glattere Oberfläche. Unter 10°C sollte es aber denke ich nicht sein. Ich bin aber kein Lackierexperte (also noch nicht ;-) )

Gruß Christian

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Ah ok ja gut wenn der Motor läuft und gute Kompression hat dann muss man den auch nicht unbedingt öffnen. Allerdings hätte ich den vllt. doch lackiert weil am Gehäuse ist ja meist eh nichts was wirkluch kaputt gehen kann und getauscht werden muss. Finde es ist dann nur ein wenig halbherzig wenn alles wirklich Top Top aussieht und dann der Motor noch den alten Lack hat 🤔 aber nun gut es muss ja am Ende dir gefallen und bisher ist ja wirklich alles sehr akkurat durchgeführt.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel
 
Und es geht wieder ein mal etwas weiter im Programm!

Inzwischen wurde die Kontrollfeder der Hydraulik wieder zusammengesetzt. Hierzu die Plunger-Stange so weit festdrehen, bis sich die Feder gerade noch drehen lässt. Dann mit dem Stift sichern. Die Gummimanschett nicht vergessen!

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Anschließend prüfen, ob die Stößelstange im Hydraulikdeckel nebst Zwischenscheibe ordentlich sitzen:

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Und das ordentlich gefettete Federpaket

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einschrauben bis es spielfrei ist und mit der Madenschraube seitlich sichern

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Damit wäre die Hydraulik quasi nochmal betriebsbereit. Fehlen noch ein paar Anbauteile, die Unterlenker müssen wohl neu. Die wurden nämlich mal unfachmännisch "verlängert"
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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Zwischenzeitlich mal die Kraftstoffilter testweise zusammensetzen - sieht gut aus!

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Und die Felgen zusammenschrauben, um demnächst neue Reifen aufziehen zu lassen:

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Dann wurden vorbereitend die HA-Flansche grundiert und lackiert:

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Sowie die Aufhängung der Lenkschubstangen vorbereitet:

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Dann ging es an das Zusammensetzen des Hydraulik-Verstellsegmentes:

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Für die Klemmschrauben der Hebel habe ich mir aus einem alten Flaschenkorken passende Korkscheiben geschnitte, die die Hebel hervorragend gleiten lassen. Die Schrauben sind noch original!

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Vorbereitend für das Aufnieten der neuen Bremsbeläge wurden die alten entfernt. Hierzu wurde diese wie im Reparaturleitfaden beschrieben einige Zeit lang in kochendes Wasser gelegt. Danach ließen sie sich einigermaßen gut entfernen. (Handbremsbeläge gingen sehr gut ab, Fußbremsbeläge waren etwas wiederspenstiger).

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Die Bremsankerplatten haben auch noch die ein oder andere Überraschung auf Lager, z.B. angeschweißter Einstellbolzen:

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Er war offenbar bündig abgerissen. Das Gewinde darunter war zum Glück noch in Ordnung.

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Von den Bolzen sind nicht mehr so viele Nutzbar. Es gibt aber Ersatz beim Zollshop, Gewindestifte 5/16 UNF, 2" lang.

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Sobald diese geliefert werden, können die Bremsankerplatten fertig gestellt werden. Die neuen Bolzen haben Inbus, sollten daher komfortabler einzustellen sein. Die Muttern haben es alle überlebt, d.h. die werden weiterverwendet.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Und weiter gehts mit der Vorbereitung der Achsstummel für die Montage der Lager und Schrumpfinge. Rundum die Stehbolzen einschrauben und mit etwas Schraubensicherung fixieren.

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Den Achsstummel reinigen und auf Beschädigungen im Bereich der Dichtfläche und des Lagersitzes prüfen.

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Dann den Flansch auf die Achse stecken (vorher etwas Fett auf den Dichtungssitz) und von Innen etwas Fett einfüllen.

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Derweil das Lager auf die Herdplatte und erwärmen (übermäßige Hitze ist nicht erforderlich)

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Dann fällt das Lager quasi auf seinen Sitz, ohne zusätzliche Hilfsmittel.

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Das ganze bis oben hin mit Fett füllen und den Flansch von unten etwas abstützen, damit die äußere Dichtung nicht auf dem konischen Achsteil aufliegt und gedehnt wird.

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Danach den ersten Schrumpfing auf der Herdplatte erhitzen, bis er schön leuchtend blau ist (500-550°C). Ich habe dazu die Herdplatte auf volle Leistung gedreht, und den Ring mit einem Topf verkehrt herum abgedeckt. Sobald die Herdplatte bei max. Temperatur abschaltet, den Ring montieren.

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Erster Versuch:

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Der Ring ist beim Aufsetzen etwas abgerutscht und verkantet. Und zack, war er fest und hat sich nicht mehr bewegen lassen. Also wieder gewaltsam entfernen:

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Für den zweiten Versuch musste dann die Führung des Ringes im Spezialwerkzeug verbessert werden:

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Es handelt sich hierbei übrigens um einen alten Schreinerzirkel, dessen Spitzen um 90° herumgebogen wurden. Damit lässt sich der Ring greifen ohne die Temperatur abzuführen.

Damit der Ring nicht wieder verkantet, wurden beim zweiten Versuch zwei gegenüberliegende Körnerpunkte auf den Ring gesetzt, sodass er genau waagerecht mit dem modifizierten Zirkel gehalten werden konnte. Abrutschen praktisch unmöglich! Hier ist einer der beiden Körnerpunkte zu sehen. Relativ weit oben ansetzen, damit der Ring nicht pendelt.

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Und dieser Versuch war dann erfolgreich. Für den zweiten Achsstummel muss ich jetzt erste einen neuen Schrumpfring besorgen...

Daher, zwischenzeitlich mal noch eine Fuhre Kleinteile zum Verzinken geschickt:

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Ich vermute das war noch immer nicht alles...

Rohre für den Überrollbügel (System Binger Seilzug, 70 x 40 x 4mm) beschafft:

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und den verstellbaren Hubarm zerlegt:

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Das Zahnrad muss wohl neu. Und das Axiallager wohl auch
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Demnächst geht es weiter...

Gruß Christian

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Hallo Christian

Danke für den Top-Bericht und die guten Ideen!

weiterhin viel Erfolg wünsche ich dir

Gruss Fixu

****************
TED20 1950
MF65 1962
 
Mal wieder ein kleiner Zwischenstand:

Der obere Teil es Verstellsegmentes ist gereinigt, Verschleißzustand sieht gut aus. Ersatzteile sind bestellt, und die Spindel gerichtet und neu verzinkt.

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Vom Verzinker kamen auch noch ein paar mehr Kleinteile:

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Und die Deckel der Bremstrommeln, die zuvor Glasperlengestrahlt wurden.

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Da kommt aber noch Farbe drauf, weil das sieht dann doch etwas zu auffällig nicht-original aus.

die unteren Augen der Zugstreben für die Unterlenker wurden auch etwas aufgearbeitet, da hier die Augen deutlich ovalisiert waren. Das aufgeschweißte Material ist zwar nicht so hart wie das Original, aber mal schauen wie lange das hält. Zumindest sitzt der Bolzen jetzt wieder mit wenig Spiel. Vorher-Nachher Bild:

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Außerdem wurde das Loch im Luftfilter verschlossen. Hierzu wird die Fläche gereinigt und mit grobem Schleifpapier etwas angeschliffen.

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Danach kommt Lötpaste drauf (ich hab die nicht korrosive genommen, damit von innen kein Lochfraß entsteht, da ich den Filter nicht mit Wasser fluten wollte zum Reinigen.

Dann das ganze mit der Lötlampe schon heiß machen, bis das Zinn glänzt.

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Anschließend eine Stange Karosseriezinn nehmen und Blech und Zinn gleichermaßen vorsichtig erwärmen, bis es sich wie Butter anfühlt. Dann mit einem Bucheholzspachtel, der mit Leinöl getränkt ist, "verspachteln"

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Anschließend raspeln, feilen und glatt schleifen, und schon siehts aus wie neu:

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Und von innen sieht man schön, dass sich ein Stück Zinn reingedrückt hat, und das Loch damit absolut sicher und stabil geschlossen ist:

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Das ganze war weniger als eine Stunde Aufwand und ging ziemlich leicht von der Hand. So werde ich sämtliche weiteren Fehlstellen im Karosseriekleid ebenfalls bearbeiten. Das macht deutlich mehr Spaß als klassischer Spachtel und hält auch besser.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
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super sieht ja Top aus.Wo bekommt man für Spurstangen die neuen Gummimanschetten her.Lg Björn
 
 zum Beispiel bei Alex (fergy - farm)

Ich hatte einen 10er Beutel bestellt.  bei meinem passen sie aber nur hinten, am  Lenkgetriebe. Vorne bin ich noch auf der Suche,  da sind keine Gummi-kappen sondern nur ein Staubschutz dran.

Von den Kappen für hinten hab ich noch welche über, bei Interesse PN...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Christian,

1a Dokumentation, handwerklich top ausgeführt! Der 35er ist nachher besser als neu
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Gruß Tom
 
Hallo Christian,

ganz großes Kino !

auch von mir ein großes Kompliment für dein Projekt....

ich wünschte mir dass ich den gleichen Erfolg bei meinem Baggerlader hätte - den nötigen Enthusiasmus hab ich bestimmt aber leider bekomm ich einfach nie solch fantastische Ergebnisse zustande. Ich kann gut reparieren und den technischen Zustand wiederherstellen aber danach ist die Kiste zwar technisch wieder fit aber äußerlich immer noch „alt“ ... Ich bewundere diese Gabe bei Anderen und bin da extrem neidisch auf die tollen Ergebnisse. 

Also weiter so und lass mich ruhig grün werden vor Neid ... selbst wenn ich platzen sollte ! 
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Gruß

Nobbe (der nen „schäbigen“ MF 50 R wieder fit machen will)
 
@MF50R: woran hängt es denn bzgl. optischer Aufbereitung? Einfach mit der Drahtbürste (Flex oder Schleifbock) loslegen und anschließend Farbe drauf. Wenn das erste Teil glänzt, ist man ruck zuck angesteckt und es beginnt Spaß zu machen.

Ich hatte ursprünglich eigentlich auch nur eine rein technische Sanierung vor. Da ich aber das Differentialgehäuse tauschen musste, und die Vorderachse doch etwas vergammelt war, ging an einer Lackierung eigentlich nichts mehr vorbei...

Gruß Christian

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Hallo Christian,

zwischen einer technischen Reparatur inklusive Oberflächenreinigung und danach eimerweise Farbe draufklatschen zur Rostvermeidung und einer fachgerechten Restauration die dann auch ins Detail geht ... Originalschrauben komplett entrosten und neu verzinken / vernickeln und zuletzt sämtliche Oberflächen in "besser wie neu" zurückzuversetzen liegen einfach Welten ... das find ich unglaublich beneidenswert wenn jemand dafür ein "Händchen" hat - bei mir reichte es bisher halt "nur" zum "Grobmechaniker" der halt Wert legt auf "Funktion" aber dennoch gerne sieht wie so mancher richtig "gut" restauriert.

Respekt!

Gruß

Nobbe 
 
kürzlich wurde auch der 2. Schrumpfring der Hinterachse erfolgreich montiert.

Hierzu wieder mit dem Körner zwei Punkte setzen

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Und mit der spezial"Zange" aufnehmen: (Das Foto ist natürlich exemplarisch bei kaltem Ring aufgenommen. Wenn der Ring heiß ist, muss es schnell gehen ;-) )

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Und schon sitzt das ganze Bombenfest

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Die Steckachsen sind jetzt bereit zur Montage.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Als nächstes steht spätestens im Osterurlaub der nächste Schwung Teile lackieren in Stoneleigh grey an.

Dazu wurde der Batteriehalterahmen überabeitet, bzw. weitgehend erneuert.

Hier das Originalteil, Luftfilterhalte schon aboxidiert, und auch hier teilweise kaum noch Material, insbesondere in der Ecke. Ein Gewindebolzen ist auch schon abgerissen, der andere krumm und nicht mehr nutzbar. Die Verschlusslasche fehlte ganz.

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Also die 4 Halterungen sauber abtrennen und den Rahmen aus Flachstahl 30 x 2mm neu biegen und die neuen Halterungen mal testweise fixieren.

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Schaut schon ganz gut aus. Also sukzessive festschweißen und dabei immer wieder prüfen, dass die Löcher auch an der richtigen Stelle sitzen. 

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Mal testweise eine Batterie reinstellen - passt!

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jetzt fehlt noch der Luftfilter-Halter. Das abgerostete TEil war zum Glück noch da. Das habe ich (ganz vorsichtig) auf einen 20x20x2mm Winkel geheftet. Am äußeren Ende war das Material schon dünn wie Papier... Dann das ganze vor Ort richtig platzieren und fixieren.

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und alles gut festschweißen...

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Dann die unebenheiten, die wegen der Korrosionsschäden am Blech beim Schweißen entstanden sind mit Zinn ausfüllen und glätten. Das stabilisiert gleichzeitig das dünn gewordene Blech.

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Noch die Verschlusslasche herstellen, und fertig ist der neue Halterahmen zum Lackieren.

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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
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