MF 35 geerbt - der Restaurationsthread mit Bildern

Zwischendrin mal eine andere "Kleinigkeit" erledigt, und das Lenkrad abgezogen.

Hierzu hab ich mir einen 3-armigen Abzieher besorgt (der war gar nicht so teuer und hat es trotzdem überlebt ~30€) und - da ich mehr Tischler als Schlosser bin, was die Möglichkeiten angeht - eine Abziehhilfe aus Hartholz gebaut. Das sind zwei Kanthölzer, die ich miteinander verschraubt hab (M10), und in die ich mit ner Lochsäge ein passendes Loch gebohrt habe.

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Es hat ganz schön Kraft gebraucht, und ich hab schon befürchtet, dass mir der Abzieher zerbröselt, aber irgendwann hat‘s geknallt, und ab war das Ding.
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Wie viel Druck nötig war, sieht man an der Lenksäule, in die sich die Kugel des Abziehers schon beachtlich eingefressen hat... Aber da kommt ja später wieder eine Hutmutter drauf ...

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Nach der Wasserpumpe kanns jetzt natlos mit der Elektrik und dem Lenkgetriebe weitergehen :-)

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Wie angekündigt, ging es gestern weiter mit Wasserpumpe und Thermostat:

Der Deckel der Wasserpumpe schaut nicht so gut aus, da ist ein deutliches Loch drin, weil der etwas verrostete Rotor offenbar daran geschliffen hat. Erstaunlich, dass das noch dicht war...

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Da unklar ist, was die Lagerung der Wasserpumpe noch taugt, und durch die Leckbohrung sicher auch bei der Reinigung dreck in die Lagerung eingedrungen ist, wird die Pumpe getauscht.

Das Thermostat sah auch nicht so schön aus nach dem Offenlegen:

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lies sich aber ganz gut säubern:

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Nachdem der Sitz etwas ausgeschliffen wurde, damit das Thermostat auch wieder reinpasst (das Rausnehmen war nicht so ganz einfach ohne das Thermostat zu beschädigen, der Rost hat es festgehalten). Den Motor habe ich wasserseitig auch gleich mal ausgesaugt, um den losen Rost aus dem Inneren zu bekommen. Das hat ganz gut funkioniert.

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Zum Abschluss noch einmal abkochen - funktioniert noch, kommt also wieder rein.

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Und was man sonst noch so für Spezialitäten beim genauen hinschauen findet: Das war wohl die Ursache für die dieselseitige Inkontinenz, die fachmännisch durch großzügiges Auftragen von Dichtmasse versucht wurde zu beseitigen ;-)

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Zum Glück war das Gewinde noch tauglich, weil der Fachmann offenbar zumindest beim Einschrauben "Gefühl" an den Tag gelegt hat:

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So schmutzig war der Motorkopf nach der Demontage des Tankes:

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Und so sauber nach der Reinigung. Man beachte den Gardena-Schlauch, der zum Vorschein gekommen ist. Sicher auch keine Serienausstattung ;-)

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Jetzt ist erst mal Teilebeschaffung angesagt, damit die vordere Maschinenhälfte wieder zusammen gebaut werden. Weiter geht es demnächst mit Lenkgetriebe und Cockpit.

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Heute mal den Luftfilter gereinigt... Und nen Eimer voll Dreck rausgeholt ;-)

Neue Baustelle: Das Gewinde für den Kühlwasserablaufhahn: (Blick von oben und nachfolgend Blick von unten in die Bohrung

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Ich denke hier hilft nur noch Nachschneiden, oder?

Weiß jemand, welches Gewinde das ist? Der Hahn dürfte ja konisch und selbstdichtend sein, ist das Gewinde in der Bohrung zylindrisch oder konisch? Gibt es da passende Gewindebohrer?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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mhf1976:

Hi,

also eine Vorwärmung hatten die eigentlich immer.

Laut Anleitung sollte da auch ein Behälter dran sein.

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Wegen dem Schmiernippel konnte ich jetzt in der Anleitung auch nichts finden !?!

Bei meinem Bagger ist da definitiv eins im Vorderachsbock... Anscheinend bei den Treckern dann nicht.

Überrollbügel krumm, Achsstrebe schief, Rahmen (Ölwanne) gebrochen, ... das hört sich nach nem Salto oder Rolle seitwärts an. :-)

Gruß,

MHF
Hi MHF!

Könntest Du mir zum Bild die Bezeichnungen zu J und K geben? J habe ich heute samt Tank abgebaut, ich weiß aber nicht genau was J sein soll! Vielen lieben Dank im Voraus!

@cf_84: Viel Vergnügen beim Restaurieren! Das Gewinde ist definitv zöllig, es gibt bestimmt Leute hier, die genau wissen welches!

LG Martin
 
J ist ein kleiner Zwischentank, der Kraftstoff aus der Rückleitung zum Tank für die Flammkerze speichert. K ist die zugehörige Flammkerze, die die Ansaugluft vorwärmt, indem elektrisch erhitzter Kraftstoff verbrennt.

Das System nennt sich Thermostart-Anlage, und es hilft beim starten bei niedrigen Außentemperaturen, da der Perkinsmotor keine Glühkerzen hat.

Die Frage nach dem Gewinde ist noch offen, falls hier jemand Bescheid weiß, bitte Kund tun! Danke!

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Hi, Danke Dir für die Info! Da haste mir schon gut weitergeholfen.

Betreffend des Gewindes, also eigentlich ist bei MF nur UNC (zölliges Grobgewinde) oder UNF (zölliges Feingewinde) vorhanden. Habe da gestern Abend noch eine Weile im Netz geforscht. Es gibt etliche Tabellen betreffend der Durchmesser umgewandelt in mm, so kannst Du das mit dem Messschieber kontrollieren. Oder alternativ für unter 10 EUR eine zöllige Gewindelehre im Netz ordern...Gewindebohrer bekommst Du ebenfalls überall, ich habe mir dann gestern passend zum Thema einen Satz geordert mit UNF/C Bohrern und Schneideisen, bekommt man in guter Qualität für knapp unter 100EUR. Da an meinem MF der Vorbesitzer auch etliche Schrauben durch Metrische "ersetzt" hat durch "reinwürgen"... Ansonsten wenn es tatsächlich was kegliges ist, müsste es NPTF sein, das ist nach Norm das einzig konisch Zöllige, was ohne Dichtmittel auch bei "Fuel" dicht ist. Bei BSPT sollte man noch ein Dichtmittel verwenden. Vielleicht hilft Dir das ja weiter ...

LG Martin
 
Das hätte ich jetzt auch so vermutet. Primär geht es mir darum, zu klären ob dieses Gewinde konisch ist. Auf dem Gebiet kenne ich micht nicht aus, aber ich meine mich zu erinnern dass auch bei Stahlwasserrohr nur das Außengewinde zum Abdichten konisch ist, das innengewinde aber zylindrisch... hat jemand die passende Erfahrung, bzw. das passende Wissen um das zu bestätigen?

Btw, wird der Hahn bei der Montage eigentlich mit Teflonband oder Hanf eingedichtet? Oder wird der metallisch dicht?

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Ich denke den passenden Gewindebohrer habe ich gefunden.

Es müsste sich um ein Rohrgewinde nach DIN ISO 228 (Whitworth Rohrgewinde - BSP British Standard Pipe) handeln. Dazu gibt es passende Gewindebohrer G 1/4"

so einen werde ich mir dann mal besorgen.
 
So, es kann weitergehen! Die neue (gebrauchte) Ölwanne ist heute gekommen.

Vielen Dank an den User MF 148 8G! Und an UPS, die den Transport ohne Beschädigungen durchgeführt hat
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Jetzt erst mal Dichtungen bestellen und dann kann es weitergehen :-)
 
So, es ging mal wieder etwas weiter mit dem Armaturen. Zu der Armaturentafel gleich mal ein paar Fragen:

- Was steht auf dem Alu-Schild rechts, auf dem auch die Seriennummer steht? Bei mir ist da nichts mehr lesbar...

- Was steht auf dem Alu-Schild links, da ist bei mir gar nichts mehr erkennbar

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An dieser Stelle noch ein paar Funktionsfragen:

- Wofür ist der Druckschalter vorgesehen? Ich schätze für eine Hupe, am Traktor habe ich aber keine gefunden. Wo sitzt die normalerweise?

- Wofür ist die Kontrolleuchte, die oben auf dem Bild defekt ist?

- Der Bosch-Schalter auf der Linken Seite ist vermutlich ausschließlich für das Licht, oder? Welche Schaltstellungen hat dieser? Der Schalter hat 3 Schaltstellungen + einen Kontakt beim Einstecken des Schlüssels, der auf jeden Fall auch angeschlossen war.

- Der Start-Schalter hat 2 Taststellungen, ich schätze links für die Vorglühfunktion / Thermostart und rechts für den Anlasser, ist das richtig?

Zu beiden Schlüsselschaltern habe ich keinen Schlüssel. In das Bosch-Schloss passt ja ein Standard Bosch-Schlüsse, ich schätze das ist beim Startschlüssel nicht anders, oder sind die Codiert? Bei L.O.G. hab ich zumindest mal welche zum Nachkauf gesehen...

Und nun noch ein paar Fotos von den sanierten Armaturen. Die Armaturentafel ist nun naggisch und bereit für die Lackierung. Im nächsten Schritt versuche ich nun herauszufinden, welche Farbe für meinen Kameraden die richtige ist...

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Nachfolgend der zerlegte Blinkerschalter. Gibt es die Kontrolleuchten eigentlich einzeln zu kaufen? Was zeigt die mittlere der Leuchten an? Rechts und Links erschließt sich ja von alleine ;-)

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Auch recht interessant: Der Warnblinkerschalter mit Kontrollleuchte.

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Das Bosch-Schloss lässt sich auch recht einfach zerlegen und komplett reinigen.

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Der Traktormeter schaut noch ganz gut aus. Amperemeter funktioniert auch nocht.

Was ich noch nicht prüfen konnte, ist ob der Betriebsstundenzähler auch mitläuft. Die letzte Stelle irritiert mich etwas, gehört das so, oder hat die Uhr 2 Nachkommastellen...

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Weiß jemand, ob man den Regler messtechnisch überprüfen kann? eup-1132704650-726aadaafc1bb8b66357064a901987e0-1495889515_big.jpg

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hi

bei den Kontrollleuchten für den Blinker bist du auf dem Irrweg
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Normal sind sie so geschaltet:

1. Leuchte = Traktor

2. Leuchte = erster Anhänger

3. Leuchte = zweiter Anhänger

Gruß Ralf

Meine Schlepper:
Fendt F15 G
FE 35 Spezial mit Standard 23C Motor
 
Das macht Sinn... und ich dachte schon, wozu braucht man da unten eine Kontroll Leuchte, wenn man den Blinker vorne auch direkt sehen kann...
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Kann jemand zu den restlichen Armaturen noch etwas sagen?

Ich hab die Kontroll leuchten bei L.O.G. übrigens gefunden, für 7 oder 8€ das Stück...
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hat da schonmal jemand eine günstigere Alternative gebastelt?

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Ich habe die Kontrollleuchten vom Michael Dieth (schlepper-teile.de)

https://www.schlepper-teile.de/de/traktorteile/elektrische_anlage/schalter/blinkerschalter/index.pmode?detailid=7611

Gruss Thorsten
 
So, es geht weiter.... langsam - aber sicher!

Erstmal den Gardena-Schlauch ersetzt
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(Den Schlauch gibts bei Ebay am Meter, wer ein Stück benötigt, ich hab noch ca. 90cm da liegen
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- PN...)

Der Wasserhahn ist repariert. Gewindebohrer G1/4 BSP sei Dank. Eine Frage bleibt: Wird der Hahn mit Hanf oder Dichtungsband abgedichtet? Oder dichtet er metallisch?

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Neuer Anlasser montiert:

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eine fehlende Schraube muss noch ergänzt werden (die, die man nicht sieht...)

Und ein neuer Ölfilter ist eingebaut. Gleichzeitig das Gehäuse vom Rost befreit und fürs Lackieren vorbereitet (Das ist eine der Stelle, die lackiert werden...)

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Der alte Ölfilter war in dem Gehäus so eingebaut, dass er praktisch wirkungslos war
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, die Feder wackelte im Inneren herum.

Unten im Filtergehäuse befindet sich eine Feder, und darüber eine Gummi-Dichtscheibe. Laut Explosionszeichnung

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gehören da noch mehr Ringe dazwischen. Die Feder ist bei mir auch nicht konisch, sondern zylindrisch. Das Gehäuse ist am Stück und wird von oben geschraubt. Wie schaut denn das bei euch aus? Nur die Feder und der Gummiteller Nr. 7, oder noch mehr?

Was mir noch nicht so ganz klar ist, im Zusammenhang mit der Elektrobastelerei: Da keine Batterie im Traktor verbraut war, und die Elektronik auch selbst ziemlich zerrupft war, konnte ich nicht erkennen, ob Plus oder Minus auf Masse gelegen hat. Hat der MF35 immer Plus auf Masse? Der Lucas-Regler deutet zumindst mal grundsätzlich drauf hin...

Der Motor dreht ja rechts herum (mit Blick auf die Schwungscheibe vom Getriebe aus gesehen), oder?

Mal schauen ob ich dieses WE noch die neue Ölwanne montiert bekomme und die neue Wasserpumpe.... Fortsetzung folg!
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Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
HI

auch die100ter Serie hat Plus am Chassis.

Plus an Masse hat kein Schlepper
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Gibt immer so unschöne ‘Funken
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Gruß Ralf

Meine Schlepper:
Fendt F15 G
FE 35 Spezial mit Standard 23C Motor
 
Masse = Bezugspotential = Chassis.

Batterie: + und - potentialfrei.

Schon klar was du meinst, aber Plus an Masse gibt nur Funken, wenn Minus auch an Masse liegt
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Wenn auch die 100er Serie Plus auf dem Chassis hat, ist zumindest meine Frage geklärt.

Dem Anlasser dürfte das ja egal sein, da Reihenschlussmaschine. Nicht dass der falschrum dreht ...
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Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Ralf,

Wieso haben die 100ter plus am Chassis?

Kenne ich aber nicht so.

Der Einleitende Satz bei der Elektrik der 100ter Serie lautet eigentlich "Die elektrische Analage im Schlepper MF xxx hat eine Spannung von 12V. Der Minuspol befindet sich an der Masse."

Beim MF35 mit zwei in Reihe geschalteten 6V Batterien war Minus an Masse.

Bei denen mit 12V Batterie kenne ich das nicht (Außer umbauten)

Gruß,

MHF
 
Also ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass der MF35 serienmäßig Plus auf Masse hatte, und so soll es auch wieder werden. Abgesehen von der Lichtmaschine dürfte die Polung aber auch fast wurscht sein, und so lange wie die Lichtmaschine schon keine Spannung mehr gesehen hat, muss die eh magnetisiert werden.

Zum Thema Elektrik gibts aber zu gegebener Zeit wahrscheinlich noch nen neuen Beitrag...

Erst mal weiter bei der Restaurierung:

- Öleinfüllstutzen gereinigt und neu gedichtet:

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Flammkerze montiert. Ist das richtig, dass da keine Unterlagescheibe o.ä. dazwischen kommt? In der Ex-Zeichnung ist auch keine vorgesehen...

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Mal die Leitung dranhalten... sieht irgendwie nicht so passend aus
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Lang genug scheint sie zu sein, und nach Auszeichnung für die Verbindung Zwischentank - Flammkerze. Muss man die vielleicht zurechtbiegen? Ich dachte bei dem Preis müsste die eigentlich fertig konfektioniert sein, oder hab ich einfach nur eine falsche?

Gleich weitermachen mit der "neuen" Ölwanne: frisch gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen:

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Eigentlich wollte ich den zur Ölwanne gehörigen Saugkorb einbauen, und hab mir dazu extra das Ansaugrohr mitliefern lassen. Dem fehlt aber die Krümmung, sodass der Saugkorb nicht in der Mitte sitzen würde. Gibt es hier verschiedene Ölpumpenvarianten?

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Ich habe beschlossen, den Saugkorb der alten Ölwanne weiter zu verwenden, aus folgendem Grund:

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Der von der "neuen" Wanne war ziemlich zugeschlickt, und praktisch nicht sauber zu bekommen. Also habe ich ihn von der Grundplatte abgehebelt (das ging ziemlich easy).

Der neue Filter hat unten eine Ausbuchtung, die genau auf die Erhöhung der Platte passt...

Nunja, jetzt ist die neue Ölwanne erstmal dran (und unten noch offen..)

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Nebenbei mal noch die Riemenscheibe auf die neue Wasserpumpe pressen (auf passenden Abstand zwischen Rückwand und Lüfterflansch, geht mit dem gleichen Abzieher, mit dem auch die Riemenscheibe abgegangen ist)

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Und passt ordentlich, gleich mit neuem Riemen montiert!

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Zum Abschluss mal noch die Kühlerschläuche zum test draufstecken und den Vorderachsträger dranstecken. Und dann erst mal wieder Feierabend. Hier muss jetzt zuerst Farbe auf den Vorderachsträger und auf die Schlauchstutzen, damit die nicht sofort wieder vergammeln unterm Schlauch.

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Demnächst geht es etwas weiter hinten mit dem Batterieträger und dem etwas ausgeschlagenen Handgas weiter... Zu letzterem habe ich mir auch schon was einfallen lassen
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Heute mal beim check der Undichtigkeit an der Zapfwelle weitere Baustellen entdeckt:

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Da ist offenbar mal die Öse abgerissen und geschweißt worden. Wie schauen die Meinungen hierzu aus, ist das noch Tüv-fähig? Gibt es für die Kupplung beim MF35 die alternative Befestigungsmöglichkeit über die Achstrichter? Passen die halter der größeren Modelle?

Und weiter unten:

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Die untere rechte Öse ist wohl mal ausgerissen, hier wurde anscheinend auch geschweißt. Ist diese Bohrung kriegsentscheident? Was kann oder muss hier befestigt werden (Tüv-relevant?)

Die Dichtmanschette der Kraftregelung ist wohl auch schon länger durch. Können hier durch Feuchtigkeitseintritt tiefere Schäden entstanden sein? Wie weit sollte hier zerlegt werden?

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Soll ich gleich schonmal die Augen nach einem gebrauchten Differentialgehäuse offen halten?
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Bitte um Ratschläge...

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So, endlich gings mal wieder voran, mit etwas Farbe :-)

Vor dem reinigen:

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Nach etwas Arbeit mit der Flex und Drahtbürste:

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Dieses Teil hat dabei übrigenst beste dienste geleistet, auch wenn es etwas zerfleddert aussieht ;-)

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Alles schön aufhängen zum lackieren:

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... und grundieren (die Hühner fanden die Sache auch sehr spannend
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Am Traktor selbst habe ich nur die Wasserstutzen, bzw. partiell lackiert, dort wo rost war. Der ist insgesamt noch zu gut, um ihn komplett zu lacken. Das kommt wenn ich in 35 Jahren in Rente bin ;-)

Und stonelight grey original AGCO:

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Der Lack lässt sich super verarbeiten. Die Teile habe ich mit dem Pinsel bearbeitet, der Lack verläuft hervorragend glatt und glänzt sehr schön. Jetzt hat er erstmal ne Woche Zeit zum Aushärten, dann kommt das Cokpit an die Reihe, und es geht an den Zusammenbau der vorderen Traktorhälfte...

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An der Oberlenkerbefestigung ist außen eine kleine Madenschraube, die musst du lösen. Dann kannst die Hakenmutter mit einem guten Durchschlag lösen und letztendlich das gesamte Federpaket rausnehmen. Das kann ganz schön schwer rausgehen, wenn´s so festgegammelt ist wie bei dir. Wassereintritt ist warscheinlich, führt aber nicht zwingend direkt zu Schäden. Wenn´s ausgebaut ist, kannst du die Manschette erneuern, die wird dich dann wohl aushalten. Bei der Zugmaulbefestigung musst du abwägen, ein guter Schweißer bekommt das hin, dem TÜV würde ich es nicht unbedingt zeigen, deine Entscheidung...

Gruß Tom
 
Hallo Tom,

Danke für deinen Rat! Ich hab schonmal nach nem Gehäuse Ausschau gehalten, da bekäme ich was für 150€. Allerdings stecken da noch ein paar abgerissene Bolzen fest... Zerlegen werde ich das Gehäuse aber eh müssen, da die thermische Belastung beim Schweißen zu groß werden könnte. Ich denke, da werde ich sicherheitshalber austauschen...

Ich halte euch auf dem Laufenden...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Ich habe hier noch ein Hinterachsgehäuse vom FE35 liegen . Würde ich abgeben.
 
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