MF 284 verliert Flüssigkeit, eigenartiges Blasgeräusch

  • Ersteller Ersteller zelezny
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Hallo Matthes!

Schön von dir zu hören! Bin guter Dinge und am Mittwoch habe ich wieder Zeit, den Rest zusammenzubauen. Werde euch dann hoffentlich Gutes berichten können!

Schönen Abend!
 
Hallo Hubert,

auch wenn du nicht immer von mir hörst, bin ich doch ständig auf "Empfang" in deinem Faden
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.

Gutes Gelingen und schönen Abend zurück.

Gruß +Matthes+
 
Na und was nu Hubert?

Hat alles geklappt? Ist alles wieder zusammen?

Fröhliche Ostereier:-)

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes!

Leider habe ich es noch nicht geschafft, alles fertig zu montieren. Ich bin zwar fast fertig, aber einige Details haben mich schon sehr aufgehalten, z.B. die Froststopfen. Ich habe ja zu Beginn des Beitrages die Frage gestellt, was hinter dem Froststopfen hinter der Förderpumpe ist. Nun, dort ist das Kühlwasser und etwas höher findet man hinter diesen Dechkelchen die eigentlichen Stössel, bzw. den Übergng zwischen Stösselstange und Stössel. Diese Stopfen haben bei meinem Motor drei verschiedene Durchmesser, der vom Wasser dort hat einen Durchmesser von 34,65mm, der darüber als Schauloch für die Stösselgeschichte ca.38,3mm und am Kopf 32,2 mm. Nun hatte ich natürlich alle vierfach, außer die mit 34,65mm, bedeutete für mich wiederum ins 35km entfernte Bozen zu fahren und dieselben zu holen. Warum ich die nicht gleich gekauft habe? Sie liegen tiefer, als die Schaudeckel und lassen sich, so positioniert nicht wirklich mit einem Messschieber messen.

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Auch bin ich am Donnerstag fast verzweifelt. Ich muß gestehen, ich habe bisher noch nie Ventile komplett neu eungestellt, nachjustiert ja, aber da fehlt es ja nicht so arg, außerdem sind die Stösselstangen dann abenfalls an ihrem Platz verblieben und mit Hydrostössel ergibt sich das Problem schon gar nicht. Nun habe ich mit größter Sorgfalt alle Stösselstangen eingeführt und auch versucht das Stössel mittig zu treffen. Daraufhin habe ich die Kipphebelwelle montiert und mit entsprechender Sorgfalt die Kubelwelle gedreht, um die Ventile entsprechend der Wippstellung einzustellen. Schon nach wenigen Graden ließ sich die Kurbelwelle aber nicht mehr weiterdrehen. relativ schnell wurde klar, dass der Kolben gegen das geöffnete Ventil fährt. Die Wippstellung konnte ich nicht ermitteln, bis ich nach geschlagenen 3 1/2 Stunden erkannt habe, dass die Stösselstangen und die entsprechenden Kipphebel, es waren drei bei drei verschiedenen Zylindern sich nicht bewegten. Kipphebelwelle entfernt und Stösselstangen erneut eingeführt und dann war alles anders. Alle Stösselstangen in Position und in einer halben Stunde waren die Ventile dann auch eingestellt, aber mit einer anderen Methode, denn x-mal die Kurbelwelle drehen war nun ja kein Problem mehr.

Dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=MSvejo0sP3A hat mir dann doch noch die Augen geöffnet und die Wippstellung bei eingestellten Ventilen war dann auch sehr leicht zu fnden, nur davor eben nicht.

Inzwischen ist bis auf die Einspritzdüsen und dem Ölwechsel alles gemacht, auch ein erneuter Kompressionstest. Die Werte für alle vier Zylinder mit moderater Batterie betrug bei allen 20bar. Ich denke, dass passt, da nach zwei Monaten Stehen im Freien und kaltem Öl u.s.w. in diesem Fall wirklich die Gleichheit der vier gemessenen Drücke wichtiger ist.

Bin dann auch noch draufgekommen, wofür die zwei kleineren Gummiröhrchen im Dichtungssatz bestimmt sind. Sie sind für das Verbindungsrohr zur Starthilfe im Ansaugkollektor gedacht.

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Ich bin guter Dinge, dass bis Ende der kommenden Woche der Traktor wieder laufen wird. Im Zuge dieser Arbeiten habe ich auch die Förderpumpe erneuert und werde noch den Treibstofffilter und den Ölfilter wechseln, aber auch noch den Ölfiltersupport am Motorblock mit einer neuen Dichtung versehen.

So langsam fehlt mir der Traktor beim Holzmachen schon sehr, doch der Kunde ist König und wenn man Brennholz liefern darf, dann geht das natürlich vor und dies war in letzter Zeit zum Glück auch der Fall.

Grüße!! und bis bald!
 
Guten Morgen allerseits!

Nun ist der 284 wieder zusammengebaut!:-) Alle Filter gewechselt, auch die Froststopfen kollektorseitig sind alle ausgetauscht. Einspritzpumpenseitig wären auch noch einige zu tauschen, aber die verlieren bis dato nicht und dort müßte man dann auch die Einspritzpumpe abnehmen und dass ist mir im Moment zu lästig.

Der Motor läuft zum Glück wieder relativ ruhig und rund, Hab auch eine Kompressionsmessung durchgeführt. Nach 1 1/2 Monaten Standzeit hatten alle vier Zylinder einen Kompresssionswert von 20 bar, nicht überragend, aber identisch und dass soll ja wichtig sein. Warum die Kompression micjht höher ausgefallen ist kann ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht erklären, vielleicht jemand von euch?

DIe Zylinderkopfschrauben habe ich alle nochmals im warmen Betzriebszustand mit 136Nm nachgezogen. Eigenartigerweise liesen sich die Zylinderkopfschrauben kollektorseitig um ca. weitere 90° drehen, bis der Drehmomentschlüssel knackte, jene auf der Seite der Einspritzdüsen ca. 45° und drei Schrauben knackten gleich schon
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. Ich bin so vorgegangen, dass ich die Schrauben einfach versucht habe mit dem eingestellten Drehmoment weiter zu drehen. Will sagen, im Prinzip hat die Haftreibung hier eventuell auch Einfluss geahabt, aber leicht öffnen und dann fließend bis zum Drehmoment anziehen kam mir auch nicht richtig vor. Was sagt ihr?

Zu den Stopfen, also Bild zu Beginn des Beitrags:

hinter dem mit Pfeil markierten Deckel befindet sich das Kühlwasser. Hinter dem Deckel rechts daneben oben, also miot 38,5mm Durchmesser sieht man die Stösselstengen und Stössel. Bei meinem Perkins 4.108 ist dort ein durchgehender Seitendeckel verbaut.

Wenn ich die Informationen des Forums richtig interpretiere, dann muss ich nach 20 Stunden die Zylinderkopfschrauben ein weiteres Mal nachziehen?

Werde kommende Woche mit dem Traktor mit leichten Arbeiten, also Kranarbeiten beginnen und bedanke mich schon inzwischen ganz herzlich bei euch für eure hilfreichen und ermutigenden Beiträge in den letzten Monaten!

Grüße aus Südtirol, Hubert
 
Glückwunsch zur Reparatur! 
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ich denke wenn du sie warm angzogen hast sollte das reiche... ich meine mich zu erinnern meine mit 122Nm angezogen zu haben

Gruß Tom

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if(ahnung = 0) {use SEARCH; use BRAIN; use GOOGLE; } else {make post} ... soll heißen benutzt die Suchfunktion bevor ihr neue Beiträge eröffnet ! ! !

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Motorüberholung am MF 590 - Perkins 4.248/4.236/4.212 --> zum Faden
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Hallo Tom!

Habe die Anzugswerte der Zylinderkopfschrauben, also 136Nm habe ich von der Perkins-Vertretung in Bozen mitgeteilt bekommen. Leider steht in meinem Reparaturleitfaden zum Modell MF 168/188 11,75mkg, also 115,26 Nm. Wie du siehst, drei verschiedene Werte!? Hoffe und denke, dass die Perkins-Vertretung mir den richtigen Wert in Bezug auf die verbaute Kopfichtung mitgeteilt hat
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. Kannst du dich zufällig erinnern wie hoch das Anzugsmoment für die Schrauben der Einspritzdüsen ist? In meinem vorher genannten Reparaturleitfaden wird ein Wert von 1,7kgm, also 16,68Nm angegeben und ich erwähre mich nicht des Verdachts, dass dieser Anzugswert etwas zu neidrig sein könnte, zumal es sich doch um eine Kupferdichtung handelt.

Grüße
 
Hallo Hubert,

lt. meinem Perkins RLF sind 136 Nm (13,8mkg) kalt für die 4.236 turbo angegeben, für die Sauger 120 Nm (11,8mkg) kalt

Ich habe die Zahlen/Masseinheiten original so übernommen, nicht selber umgerechnet. Wie du siehst, sind die Angaben sehr "kreativ" umgerechnet.

Wie Thomas auch schon schrieb, ich würde es dabei belassen.

Für die Muttern der Düsenhalter sind im o.g.RLF 18 Nm ( 1,9 mkg) "kreative" Anzugsmomente angegeben. Auch hier würde ich es dabei belassen, weil es je nach Temperaturverlauf

bei der Herstellung auch sehr weiche Kupferdichtungen gibt.

Gruß in den Süden +Matthes+
 
Guten Morgen Matthes!

Danke für deine Antwort. Dann kann ich nur hoffen, dass die Kopfdichtung mir diese zusätzlichen 16Nm nicht übel nimmt. Freue mich schon auf deine Aufklärungen bezüglich Forum
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!

Schönen Sonntag! 
 
Freue mich schon auf deine Aufklärungen bezüglich Forum
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!

Hallo Hubert,

 dazu wird nichts mehr von mir im Forum kommen. Wäre wohl kontraproduktiv.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes!

Diese Entscheidung nehme ich natürlich an. Ich kenne nur eben den Werdegang dieses Forums nicht, natürlich auch anderer Foren nicht, da man ja nie von Beginn an dabei ist. In dem Moment, wo man sich doch recht umfangreich austauscht und dem anderen sehr weiterhilft, hab ich oft das Gefühl, es wäre schön mehr von dem einen oder amderen zu wissen, auch um niemanden zu Nahe zu treten. irgendwie gibt es ja Mitglieder, die im Forum auch Bestandteile verkaufen, wenn ich das richtig verstzanden habe.

Naja, jedenfalls blicke ich nicht immer ganz durch und hoffe weiterhin auf regen Austausch!

Viele Grüße, Hubert!
 
Hallo alle miteinander!

Habe nun am Freitag endlich die Zeit gefunden, meinen 284 auf Herz und Nieren zu prüfen. Musste das restliche Holz holen, und zwar von dort, wo ich im Januar die letzte Fahrt mit Blasgeräusch unternommen habe. Der Traktor hat sich wieder von seiner alten Seite gezeigt, also kein Blasen und die Leistung wie zuvor. Die Leistung könnte natürlich wie immer etwas üpiger ausfallen, aber ich bin schon froh, dass er sich wieder wie gewohnt bewegen lässt.

Frage: Lässt sich aus dem Motor noch etwas mehr Leistung herausholen, ohne große Eingriffe? Habe gelesen, man könnte eventuell irgend eine Schraube an der Einspritzpumpe ein wenig öffnen, um die Einspritzmenge zu erhöhen? Hat eine Einspritzdüse mit höherem Einspritzdruck eine positive Wirkung auf die Leistung?

Vielen Dank nochmals für eure Unterstützung!

Grüße, Hubert
 
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