MF 165 läuft unruhig im Leerlauf

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800er Fan

Gast
Hallo,

Ich habe ein kleines Problem mit meinem neu erworbenen MF 165 mit dem Perkins A4.212er Motor. Der Traktor hat knapp 7000 h auf der Uhr, das Traktormeter ist aber abgeklemmt (Welle fehlt) sodass ich eher in Richtung 9000 + tendieren würde. Der Motor springt nach kurzem Vorglühen sofort an, ohne Vorglühen braucht er 4-5 Umdrehungungen. Egal ob kalt oder warm poltert bzw. wummert er im Leerlauf im Auspuff, bei Drehzahlen ab etwa 1000 U/min ist das dann weg. Bergab röchelt er etwas bläulich und er bläst wenn er warm ist auch leicht ins Kurbelgehäuse, was aber bei den Stunden denke ich nicht ungewöhnlich ist. Nur der unrunde Leerlauf stört mich etwas. Hat dazu jemand eine Idee woran es liegen könnte? Die Einspritzdüsen habe ich schon erneuert und sie auf 175 bar eingestellt, beim Kauf waren welche drin die alle schlecht und ungleichmäßig eingestellt waren. Es bleibt noch zu erwähnen dass der Traktor die letzten 15 Jahre auf einem Pferdehof war wo er nur alle paar Tage die Reitpiste ebengezogen hat, und auch kein Thermostat mehr verbaut hatte.

Vielen Dank im Voraus für eure Mithilfe und freundliche Grüße

Tim
 
Kommt das poltern/wummern im Auspuff von der Frequenz her von einem, oder von allen Zylindern?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

Es kommt m.M.n. von einem Zylinder, und zwar vom dritten. Wenn ich nämlich dort die Einspritzleitung löse ändert der Motorlauf sich nicht so gravierend wie bei den anderen drei Zylindern. Was auch auffällt ist dass es am 3. Zylinder bei gelöster Einspritzleitung deutlich weniger stark rausspritzt als bei den anderen drei. Bei höherer Drehzahl läuft er aber klar auf allen vier Zylindern. Ist es möglich dass der Hochdruckteil der Pumpe nur auf einem Zylinder einen Defekt hat der sich nur bei niedriger Drehzahl bemerkbar macht?

Gruß

Tim 
 
Moin Tim,

hatte ich es doch richtig in Erinnerung, daß du umfangreiche praktische Erfahrung hast :-) und man nicht bei den Bienchen anfangen muss. Ich beurteile es mal als schwierig, die Einspritzmenge einzelner Zylinder an der gelösten Leitungsmutter zu bewerten. Da fehlen mir einfach vergleichbare Parameter. Spalt Leitungskonus zur Düse, wieviel Diesel verschwindet durch die Gewindegänge und welche Menge spritzt jetzt letztendlich noch oben an der Überwurfmutter raus? Ich denke, das muss ich nicht weiter ausführen. Dann stellt sich noch die Frage, wie eine möglicherweise zu geringe Einspritzmenge denn im Auspuff "wummern" sollte?

Wie sieht es denn mit den Kompressiondrücken und damit möglichen Ventilundichtigkeiten aus? Ventilspiel, insbesondere des 3. Zyl. geprüft? Logisch, daß der bei höheren Drehzahlen dann wieder mitspielt.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

Die Kompression hatte ich gemessen als ich die Düsen zum Tauschen der Einsätze raus hatte. Zur Messung hatte ich allerdings nur so ein billiges Messgerät aus China, ob man dem vertrauen kann weiss ich nicht so recht. Dabei kam folgendes heraus: 1. Zyl. 20 bar, 2. Zyl. 21 bar, 3. Zyl. 17 bar und 4. Zyl. 18 bar. Ich frage mich allerdings ob der Motor mit derart wenig Kompression noch laufen bzw. nach kurzem Vorglühen sofort anspringen würde, deshalb meine Zweifel an dem "Messgerät". Oder sind die Perkins Motoren derart unkritisch dass ihnen das nichts ausmacht? Ich habe jetzt keinen anderen 165er zum Vergleich, aber mein Motor dreht auch an einer Steigung im 8. Gang innerhalb von 3-4 Sekunden aus dem Leerlauf bis zur Nenndrehzahl hoch, deshalb denke ich dass er noch Leistung hat. Ich müsste es mal mit einem beladenen Anhänger versuchen wie er sich dann verhält. Das Ventilspiel hatte ich im Zuge des Düsentauschs gleich neu eingestellt, erstaunlicherweise war keins dabei was kein Spiel hatte und verbrannt sein könnte.

Gruß

Tim
 
Hallo Tim,

mach doch mal den Ansaugkrümmer ab und lass dann mal den Motor laufen,dann kann man genau hören von welchem Zylinder das Geräusch kommt.

Ich hatte das mal bei meinem Fe35 Vierzylinder da kam auch so ein dumpfes Geräusch aus dem Luftfilter und nachdem ich den Ansaugkrümmer abgebaut hatte

konnte ich hören das es aus dem 3. Zylinder kam. Die Ursache war dann eine defekte Zylinderkopfdichtung zwischen dem 3.+4.Zylinder.

Wenn der 4.Zylinder Kompression hatte war beim 3.Zylinder das Einlassventil offen und daher das Geräusch aus dem 3.Zylinder.

So wie du schreibst hast du ja auch einen Druckunterschied zwischen dem 1.+2.und dem 3.+4.Zylinder.

Anfangs merkst du auch keinen Leistungsverlust.

Gruß Paul
 
Hallo Paul,

Leider geht das beim Perkins nicht so einfach weil der Kopf nur zwei Ausgänge für vier Zylinder hat. Was ich evtl. machen könnte wäre eine Druckverlustprüfung der einzelnen Zylinder, dann sollte man hören ob und wohin der Druck verloren geht.

Gruß

Tim
 
Wenn der Kompressionstest nicht auf allen Zylindern den gewünschten Druck anzeigt, muss in logischer Konsequenz eigentlich immer ein Druckverlusttest gemacht werden. Sonst kann man sich auch den Kompressionstest sparen ;-)

Für den Kompressionstest brauchts kein High-End-Gerät. Ein Set der 50€-Klasse ist für den Hausgebruacht schon ausreichend. Wichtig ist, dass der entsprechende Adapter für die ESD dabei ist, weil nicht jeder Motor Glühkerzen hat.

Ich habe mir für den Druckverlusttest dann einfach einen Adapter auf den Kompressor-Steckanschluss zusammengeschraubt, und lasse über einen Druckminderer aus dem 25l-Tank des Kompressors definiert Druck in den Zylinder. Über die Zeitdauer ergibt sich dann die Luftmenge pro Zeit, und die kann zwischen den Zylindern verglichen werden. Gleichzeitig hört man, wo es herkommt...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Na da sind sich dann doch Tim, Paul, Christian und Matthes einig, daß ein Druckverlust-Test wohl das Mittel der Wahl zur konkreten Diagnose ist!

Bin schon neugierig auf Befunde :-)

Gruß +Matthes+
 
Hallo, 

Ich werde hier an dieser Stelle berichten wenn ich dazu komme den Druckverlusttest zu machen. Ich möchte mich aber jetzt schon mal für eure Hilfe bedanken.

Gruß

Tim
 
Hallo Matthes,

Nein, noch nicht. Ich lasse ihn jetzt erst mal zusammen da sich auf der Arbeit neue Perspektiven aufgetan haben und ich dafür büffeln muss, das hat jetzt Vorrang. Er soll fahrbereit bleiben damit ich an den Wochenenden eine Ausfahrt machen kann wenn mir danach ist, ist gut um den Kopf frei zu bekommen. Er fährt sich dank der neuen Reifen jetzt viel ruhiger, läuft halt nur im Standgas etwas unruhig. Die Lenkhilfe funktioniert inzwischen auch wieder, das ist echt ein ungewohntes Fahrgefühl wenn die Lenkung so extrem leicht geht.

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Ein befreundeter pensionierter Landmaschinenmechaniker meinte es könnte sein dass der Regler in der Einspritzpumpe ausgeschlagen ist und er deshalb bei niedriger Drehzahl so läuft. Wenn die andere Sache in trockenen Tüchern ist fange ich mit der Restaurierung an, und schaue dann auch nochmal nach dem Motor. Wenn es das Wetter endlich zulässt geht er beim Nachbar an die Ballenpresse damit er mal wieder richtg arbeiten muss, das schadet ihm mit Sicherheit nicht. Ich melde mich wenn es Neuigkeiten bzgl. des Motors gibt.

Gruß

Tim
 
800er Fan:

Wenn es das Wetter endlich zulässt geht er beim Nachbar an die Ballenpresse damit er mal wieder richtg arbeiten muss, das schadet ihm mit Sicherheit nicht. Ich melde mich wenn es Neuigkeiten bzgl. des Motors gibt.
Wenn der Motor von der Kompression her wirklich schlecht ist (vor allem auf einem Zylinder) würde ich ihm diesen Stress nicht mehr zumuten. Zumindest nicht, solange nicht einigermaßen klar ist, warum die Kompression mager ist...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo,

Es gibt Neuigkeiten zu meinem 165er. Ich habe mich Ende letzten Jahres entschieden den Motor doch komplett zu überholen. Ausschlaggebender Punkt war dass der Motor Anfang November bei -2°C und einem Monat draussen stehen trotz eigentlich guter Batterie nicht zum anspringen zu bewegen war, gerade an dem Tag als der Traktor gebraucht wurde um unsere Ziegenherde für den Winter nachhause zu holen. Das war echt ärgerlich, erst nachdem ich den 220V Booster vom Nachbarn angeschlossen hatte sprang der Motor nach längerem Vorglühen an. Ende November habe ich ihn dann ausgebaut und zerlegt. Erstaunlicherweise waren noch alle Kolbenringe intakt, auch der Absatz oben in den Zylindern vom Einlaufen der Ringe hielt sich in Grenzen.  Die oberen Ringnuten waren jedoch an allen 4 Kolben sehr ausgeschlagen,  über 0,5 mm Spiel. Der Zylinderkopf muss wohl schon mal runter gewesen sein um die Ventilsitze nachzufräsen, denn sämtliche Ventile lagen zu tief (~ 2 mm). Es ist also nicht verwunderlich dass die Kompression eher mager war und er bei -2°C nicht anspringen wollte. Nachdem der Motorblock entkernt und gewaschen war ging er zum Motorinstandsetzer meines Vertrauens, wo die Laufbuchsen getauscht und die neuen (semi-finished) auf Maß gebohrt und gehont wurden. Fertige Buchsen wollte ich nicht da laut Erfahrung mehrerer Landmaschinenmechaniker und meines Onkels (der 25 Jahre lang beim Motoreninstandsetzer war) die Bohrungen in den Blöcken meist nicht mehr zu 100% rund sind und man dann bei fertigen Buchsen schon einen Fehler drin hat bevor es los geht. Die Kurbelwelle habe ich vermessen, da war noch alles innerhalb der Toleranzen. Sie wurde deshalb nur gereinigt, poliert und mit neuen Lagerschalen (original von Perkins) wieder eingebaut, wobei die hintere Schnurdichtung natürlich erneuert wurde. Beim Winkeln der Pleuel ist aufgefallen dass der erste Zylinder wohl mal einen Wasserschlag gehabt haben muss. Das Pleuel ist in zwei Richtungen krumm und 0,47 mm kürzer als die anderen drei. Also musste Ersatz besorgt werden, und schließlich konnte ich über Ebay ein intaktes Pleuel aus einem A4.248 (aus einem MF 590) erwerben. Es gibt bei Bepco zwar auch neue Pleuel für etwas über 30 €, aber sowas will ich nicht in meinem Motor haben, nicht an so einer wichtigen Stelle. Nach Erhalt wurde das "neue" Pleuel gewogen um festzustellen ob die Gewichtstoleranz zu den anderen drei eingehalten wird, alles in Ordnung. Daraufhin noch schnell zum Winkeln gegeben und am selben Tag zurückbekommen und eingebaut. Von der Montage der Kolben habe ich leider vergessen Fotos zu machen. Die Kupplung wurde zerlegt, gereinigt und neu geschmiert wieder zusammengebaut. Nachdem Schwungrad und Kupplung wieder montiert waren wurde der Motor ans Getriebe angeflanscht, so gingen die folgenden Arbeiten leichter, mein Motormontageständer würde die Segel streichen wenn ich den A4.212 dranhängen würde. Der 23c aus meinem 35er war da damals schon grenzwertig. Am Getriebeeingang wurden alle Wellendichtringe und O-Ringe bzw. Papierdichtungen getauscht, sowie die Buchsen von Kupplungs- und Bremswelle erneuert (vielen Dank übrigens für die überragende Resonanz zu meinem Beitrag diesbezüglich 😅). Anschließend ging der Zylinderkopf zum Instandsetzer. Hier waren neue Ventilsitze fällig um wieder mit dem Ventilrückstand in die Toleranz zu kommen. Natürlich wurden auch alle Ventile und Ventilführungen durch Neuteile von Perkins ersetzt. Der Preisunterschied zu den Nachbauteilen aus Fernost war hier nicht sehr hoch sodass es mir das Risiko dass nachher so ein Nachbauventil abreisst und mir den Zylinderkopf ruiniert nicht wert war. Der Zylinderkopf wurde mit einer neuen Dichtung und neuen Muttern montiert. Beim Zusammenbau desselben ist mir allerdings ein Fehler unterlaufen der mir erst aufgefallen ist als ich Abends vor dem Fernseher nochmal durch das Perkins Werkstatthandbuch geblättert habe. Die Ventilfedern haben sogenannte "damper coils", also stoßdämpfende Windungen welche man dadurch erkennt dass die Windungen an einem Ende der Feder näher zusammenliegen als am anderen Ende. Die damper coils müssen zum Zylinderkopf zeigen, was ich beim Zusammenbau nicht beachtet hatte. Also mussten die verdrehten Federn bei eingebautem Zylinderkopf nochmal raus und richtig gedreht werden was aber nicht sonderlich aufwändig ist. Ob das letztendlich wirklich einen Unterschied macht kann ich nicht sagen, aber wenn es so im Buch steht wird es auch so gemacht, Aufwand hin oder her. Momentan warte ich noch auf Teile für die Einspritzpumpe, die bekommt einen neuen Verteilerkopf und einen neuen Nockenring. Beide Teile konnte ich noch original von CAV auftreiben. Eine neue Endplatte habe ich ebenfalls, allerdings als Nachbau, kein original CAV-Teil. Ich bin mir deshalb noch unsicher ob ich die einbauen soll. Sie hat einen Einsatz aus Stahlblech an dem nachher der Rotor der Transferpumpe anläuft, dieses Blech sieht jedoch irgendwie billig aus und ich bezweifele dass es hart genug bzw. überhaupt gehärtet ist. Auf der Rückseite kann ich jedenfalls recht leicht mit der Reißnadel Kratzer reinbringen, bei dem originalen Einsatz geht das nicht. Wenn die Einspritzpumpe fertig und eingebaut ist kommt der Steuergehäusedeckel wieder drauf. Danach müssen noch die Wasserpumpe und ein paar Kleinigkeiten gemacht werden, dann ist der Motor im Großen und Ganzen fertig und es kann an die weitere Restaurierung des 165ers gehen. Ich denke dass der Motor jetzt auch im Winter keine Probleme mehr bereiten wird, denn der Kolbenüberstand ist jetzt nahe an der oberen Toleranz, der Ventilrückstand auf Minimalmaß, neue Kolben die das korrekte Laufspiel haben, also eigentlich alle Voraussetzungen für bestmögliche Kompression erfüllt. Das ganze hat zwar eine Stange Geld gekostet, das ist es mir aber wert. Im Anschluss nun die Bilderreihe zu den ausgeführten Arbeiten:
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Hallo Tim,

sehr schöner Bericht (weiter so) und saubere Arbeit. Außerdem vielen Dank für deine Rückmeldung. Darf ich als wissbegieriger Mensch fragen, was sich unter der grauen Decke hinter deinem Traktor verbirgt? Da schauen unten so interressante Chromfelgen raus :-).

Beste Grüße nach Luxemburg

+Matthes+
 
Hallo Matthes, 

Unter der Decke steht ein 65er Mustang.

Gruß

Tim
 
Und bevor du den so schön abgedeckt hast, hast du den sicher auch mal fotografiert?

Gruß +Matthes+
 
Sicher, bitte:

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Der muss dieses Jahr unbedingt mal wieder bewegt werden, letztes Jahr war er aus Zeitmangel nur zum TÜV und wurde dann wieder eingemottet.

Gruß

Tim
 
Hammer ! Chapeau !

Ich weiß nicht, wo du in Luxemburg wohnst, aber von Trier bis zu mir sind es knapp 200km und die A1 /A48 kann man doch bis zum Dernbacher Dreieck ( A3 ) ganz entspannt fahren. Also, wenn du den Burschen mal ausführen willst, kannst du mich gerne besuchen.

Beste Grüße +Matthes+
 
Das könnte man evtl. mal in Erwägung ziehen, dann jedoch besser über die Landstraße. Autobahn macht nicht wirklich Spass, der Motor dreht dann recht hoch und so zwischen 110 und 120 km/h fängt die Auspuffanlage an extrem zu dröhnen, das geht auf Dauer auf die Ohren. Der V8 hat außerdem nur knapp 5 Liter Ölhaushalt und wird auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten sehr warm, das mag ich ihm nicht zumuten. Dafür wurden die Dinger ja auch nicht gebaut, und die Shelbys haben nicht umsonst eine größere Ölwanne, Ölkühler und eine Ölpumpe mit mehr Literleistung. Eine gemütliche Fahrt über Land macht da deutlich mehr Spass, wobei es wenn es sein muss auch mal ordentlich vorwärts gehen kann 😅
 
Ja, das mit dem Motoröl ist allerdings ein Grund. Mein V8 hat 11,5 l . Nur wenn du nicht ausgerechnet am Montagmorgen startest, wenn die Brummis ihre Ruhezeiten rausfahren wollen......kann man die A 48 auch geruhsam....

Aber gut, gemütlich die Mosel runter oder quer über den Hunsrück blubbern, geht natürlich auch :-).

Gruß +Matthes+

P.S. Wie ist das denn eigentlich mit der Einstellung der Kupplungsfinger am 165er ausgegangen? 68 oder doch eher 83mm? Ich hatte da auch nichts "unwidersprüchliches" gefunden,
 
Hallo Matthes,

Welchen V8 hast du denn?

Bzgl. der Kupplungsfinger:

Die 12" Kupplung wird auf 83 mm eingestellt, das habe ich inzwischen von mehreren Stellen bestätigt bekommen. Die 83 mm habe ich allerdings nicht einstellen können da die neuen Druckschrauben (auf die das Ausrücklager drückt) knapp 5 mm kürzer sind als die alten. Das ist halt das Problem mit diesen sch... Nachbauteilen, irgendwas ist immer. Ich hab die Finger jetzt auf 79 mm eingestellt, dann sind die Schrauben so gerade eben noch ganz im Gewinde der Finger. Die Kupplung ist wohl auch schonmal getauscht worden, es ist keine originale Druckplatte mehr. Deshalb komme ich auch mit den 2,3 mm Spiel zur 2. Stufe nicht hin, das funktioniert nicht. Bei dieser Einstellung sind Finger am Ende bevor die 2. Stufe auskuppelt. Da bin ich jetzt eher bei 1,6 bis 1,7 mm, was auch zu funktionieren scheint. Ich bin nur noch am Überlegen ob ich den Motor nochmal rausfahren und die Anzahl der Federn in der Druckplatte von 12 auf 9 verringern soll wie es in der MF Servicenote vom 30. November 1984 vorgegeben wird:

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Da war scheinbar die Umstellung von den verschiedenen Federtypen auf einen einheitlichen (rote Feder). Das Pedal tritt sich schon recht schwer, die Kupplung hat allerdings vor der Restaurierung einwandfrei funktioniert, deshalb bin ich noch am Zweifeln ob ich die Federn jetzt rausnehmen soll oder nicht. Im Feld arbeiten wird er aller Voraussicht nach nicht mehr, sondern er wird hauptsächlich benutzt um den Viehanhänger zur Weide zu fahren oder mal den Tieflader mit dem 35er drauf zu Treffen zu fahren. Es ist jedoch vielerorts sehr hügelig hier bei uns, und von der einen Weide zur anderen muss der Viehanhänger eine 15 % Steigung hoch, da hat der Motor jetzt im November orentlich kämpfen müssen, hat aber die ganze Strecke im 8. Gang geschafft. Das ist allerdings auch das steilste was wir hier haben wo ich regelmäßig durch muss:

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Gruß

Tim
 
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