MF 135 Wellendichtring hinten

  • Ersteller Ersteller Phil25135
  • Erstellt am Erstellt am
P

Phil25135

Gast
Hallo, 

Da an meinem MF135 bald ziemlich sicher die Erneuerung der hinteren Wellendichtung ansteht, da die Kupplung direkt nach dem Schalten in den 3. gang, manchmal auch unter last (nur mit Anhänger), durchrutscht, und unter der Kupplungsglocke ein Ölleck vorzufinden ist, stellt sich mir nun die Frage, welche der drei Dichtungsmöglichkeiten, die u.a. FergyFan anbietet (originale Dichtschnüre; Simmerring (https://fergy-fan.de/Norm--und-DIN-Teile-Wellendichtringe-Wellendichtring-hinten-A3-144-A3-152-AD3-152.html9;  oder diese alternative (https://fergy-fan.de/Motor-Dichtsaetze-Wellendichtring-Motor-Lagerschild-Wellendichtring-hinten-Ersatz-A3-144-A3-152.html))  die beste Möglichkeit ist, um den Motor wieder dicht zu bekommen und relativ sorgenfrei zu wechseln ist. Wenn jemand mit einer (oder mehrerer) dieser Dichtungen schon Erfahrungen gesammelt hat, kann er diese gerne hier berichten. 

LG Phil
 
Servus,

welches Baujahr hat er denn? Ich geh allerdings stark von Dichtschnur aus und würde die auch wieder so verbauen, den umrüstsatz traue ich nicht so ganz, habe bisher noch niemanden gehört der den verbaut hat...

Schau mal auf meinem profil bzw in einem thread zu dem thema, da geht es um die ölwannendichtung. wechsel die auf jeden fall auch mit, das wird auch mit schuld an der undichtigkeit sein, war bei mir auch der fall....und das getriebe auch kupplungsseitig abdichten, ich habs damals nicht gemacht und darf ihn jetzt nochmal trennen...tja ist lehrgeld sowas.

Wenn du noch mehr Fragen hast gerne fragen, ist alles eine wissenschaft für sich den motor dicht zu bekommen....

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas, 

Danke erstmal für die schnelle Antwort. Der Bulldog ist Baujahr 1965. Wo genau das Öl herkommt, kann ich nicht genau beurteilen, da das letzte mal nachdem er getrennt wurde und im nachhinein nicht sehr dicht war, eine "2. Ölwanne" druntergebaut wurde, die das Öl auffängt. Es sammeln sich die Öltropfen auf jeden Fall an einer Schraube unter der Kupplungsglocke. Wo diese ihren Ursprung haben kann ich aber nicht genau bestimmen. Ich denke ein Blick auf den Wellendichtring wird zeigen ob dieser Undicht ist oder nicht, ich muss den Bulldog ja sowieso wegen der rutschenden Kupplung auseinander ziehen. Die Ölwannendichtung kann man ja auch unabhängig davon wechseln. 

LG Phil
 
Bei diesem Baujahr hat er noch die zweiteilige Schnurdichtung. Du kannst einfach feststellen wo das Öl herkommt, schwarzes öl vom motor, klares vom getriebe. Wie gesagt beim Motor muss unbedingt die Montageanweisung von der Schnurdichtung beachtet werden und bei der Ölwannendichtung muss man mit ordentlicher Dichtmasse an der richtigen Stelle arbeiten, dann wird der auch dicht.

Ob es an der Ölwannendichtung oder der Dichtschnur liegt kann man so nicht sagen, das Öl läuft in beiden fällen den gleichen weg, aber es empfiehlt sich, auf jeden Fall beides zu tauschen, sonst kann es sein dass du doppelt arbeit hast.

Wieviel Stunden hat denn der Motor? So wie ich gehört habe kann die Schnurdichtung schnell wieder undicht werden, wenn die kurbelwellenlager minimales Spiel haben (im hundertstelbereich). Dann kannst du eigentlich nichts machen, wenns stört hilft eben nurnoch diese extra Ölauffangwanne :)

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

Dass das Öl vom Motor kommt war mir schon klar, entschuldige falls ich mich da unklar ausgedrückt habe.

Die Erfahrung mit der Ölwannendichtung durfte ich schoneinmal sammeln, da diese auch nach mehreren Versuchen bei meinem anderen MF (MF 25) gefühlt immernoch nicht 100%ig Dicht ist.

Wieviele Stunden der 135er hat, kann ich dir leider nicht sagen, da das Traktormeter nun schon seit einiger Zeit kaputt ist, allerdings kann ich dir sagen, dass die Dichtschnur vor etwa 10 Jahren schon gewechselt worden ist, direkt danach aber schon die 2. Ölwanne druntergebaut wurde, da er schon nach dem Zusammenbau nicht dicht war.

Würde dadurch nur ein wenig Öl austreten, würde ich mir die Arbeit auch nicht machen, da ja alles aufgefangen wird, und auch nach langer Stehzeit sozusagen keine Öltropfen zu sehen sind. Was mich stört ist nur, dass anscheinend dadurch die Kupplung verölt und unter Last anfängt zu rutschen, was Bergauf mit beladenem Anhänger o.ä. zu Schwierigkeiten führen kann.

Ich werde aber auf jeden Fall beide Dichtungen neu machen, wenn das Öl in beiden Fällen den gleichen Weg wandert und nicht eindeutig festzustellen ist, wo es denn nun undicht ist. Danke schonmal für die Hilfe :)

LG Phil
 
Zurück
Oben