MF 133 Startproblem

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The_Fire92

Gast
Hallo Leute,
ich habe ein Problem mit unserem MF 133 Baujahr 1968. Er will einfach nicht mehr ohne Startpilot starten. Obwohl ich an der Kraftstoffförderpumpe 4-5-mal Vorpumpe, kommt beim Starten des Motor zunächst nur weißer Qualm. Erst beim dritten oder vierten Starten kommt schwarzer Qualm. Desweitern hatte man vorher beim Vorglühen nach etwa 10 Sekunden ein Blub-Geräusch gehört. Dieses Geräusch taucht ebenfalls nicht mehr auf.

Woran kann das liegen?
 
Hallo,

also weißer Qualm deutet auf Kühlwasser im Brennraum hin, würde heißen das die Kopfdichtung defekt wäre. Hast du Kühlwasserverbrauch oder verschäumtes Motoröl?
Das Blub-Geräusch kommt von deiner Flammglühkerze, wenn das nichtmehr zu hören ist kann es sein das dein Starmengenbehälter leer oder verstopft ist. Das ist der kleine Behälter in der Rücklaufleitung, er sitzt zwischen Tank und Batterie.

Ist es ganz weißer Qualm oder mehr so blau-weiß? Ist dein Spritsystem dicht? Wann hast du denn Spritfilter das letzte mal gewechselt?

Ich weiß sind viele Fragen, aber immer eins nach dem anderen.

mfg.
 
Hallo Rote-Goettin-Fahrer,

1. Der Kühlwasserverbrauch ist normal und das Motoröl ist ebenfalls nicht verschäumt.
2. Der Qualm ist ganz leicht blau.
3. Die Spritfilter sind vor zwei Jahren komplett gewechselt worden.+
4. Die Kraftstoffförderpumpe leckt ein wenig.

Wenn der Traktor erst einmal gestartet hat, startet er ohne Problem am gleichen Tag. Sobald man aber am nächsten Tag ihn starten möchte funktioniert es nur noch mit Startpilot. Das Startproblem gab es schon führer aber innerhalb von zwei Wochen lässt er sich nur noch mit Startpilot starten. Früher musste man halt nur vorpumpen und zwei bis drei mal starten und er lief
 
Also wenn der Qualm leicht blau ist, dann stimmt dein Einspritzdruck nicht. Entweder ist dein Dieselfilter dicht, was aber unwahrscheinlich ist wenn er nach einmal laufen ja wieder anspringt. Ich denke eher das deine Förderpumpe beim tropfen Luft zieht oder nichtmehr genug Vordruck liefert. Mach die Förderpumpe mal auf und sauber, beim zusammenbau nimmst du dann Flächendichtmittel, trag es auf und lass es vor dem Zusammenbau 5 Minuten antrocknen.

Ist der günstigste Ansatz. Gib mal Bescheid wie‘s läuft.

mfg und viel Erfolg!
 
Das mit dem abdichten der Kraffstoffförderpumpe funktioniert nicht wirklich, das hatten wir schon vor einem Jahr ausprobiert.
Ich bin aber dran eine neue Förderpumpe zukaufen nur leider finde ich keine geeignete weil ich nicht die Motortypnummer finden kann.

Kann mir irgendjemand sagen wo diese Nummer steht oder kann mir jemand sagen welche Pumpe passt?

Die einzige mir bekannte nummer ist die Fahrzeug-Ident. Nr. SNMY216102
 
Hallo Fire,

ich bin nicht unbedingt der Spezi für die rote Generation, aber wenn ein Schlepper kalt schlecht anspringt, werden zuerst die Einspritzdüsen kontrolliert auf Druck und Spritzbild.
Wenn diese schlecht verstäuben, dann Zünden die Diesel schlecht.

Leicht blauer Qualm deutet meistens auf Öl hin.

Gruß
Peter

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Geht nicht, gibts nicht - Entweder Du willst nicht oder Du kannst nicht !
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an pitypoint: im Grunde hast du recht, aber wenn der Schlepper am gleichen Tag mehrmals wieder problemlos anspringt und er in letzter Zeit manuell "vorgepumpt" hat, ist das mit den Einspritzdüsen eher unwahrscheinlich.
Und weiß-blauer Qualm deutet auf zu geringe Dieselmenge bei kaltem Motor hin.

an The_Fire92: Dein 133 hat nen Perkins A3.144 - richtig? Da bekommst du bei Hartmut Lindner oder bei ebay ne passende Pumpe, bei dem Motortyp ist die Motornummer egal.

mfg.
 
Hallo Rote-Goettin-Fahrer,

die Motortyp-Nr. stimmt. Nun wollt ich bei Fergy Fan eine Kraftstoffförderpumpe bestellen
(http://www.fergy-fan.de/public/catalog_xmlxslproducts.aspx?art=viewproduct&suid=277&zid=831c4c34-b3a5-4a87-9b8b-7edcc9bd22d9&productid=4878893), nun sind dort aber die Anschlüsse in die falsche Richtung. Die Anschlüsse verlaufen nach links, müssten aber nach rechts verlaufen. Nun ist meine Frage kann ich diese Pumpe so umbauen das die Anschlüsse passend sind oder passt die Pumpe von Brander Landtechnik an unseren Traktor (http://www.brander-landtechnik.de/)? Auf diesem Bild sind die Anschlüsse in die richtige Richtunghttp://www.brander-landtechnik.de(http://www.brander-landtechnik.de/onlineshop/bilder_archiv/3801812.jpg). Aber die Motortyp-Nr. unsers Traktors steht nicht dabei, denoch steht die Motortyp-Nr. AD3.152 dabei, genauso wie bei der Pumpe von Fergy Fan. Ich gehe deswegen davon aus dass die Pumpe von Brander Landtechnik auch an unseren Traktor passt,weil sie genau so aussieht oder dass man die ander Pumpe umbauen kann.
 
Bei den Förderpumpen kann man das Oberteil abnehmen und Lochweise versetzen, also in diesem Fall in 6 verschieden Positionen. Kannst also ruhig die Förderpumpe so kaufen, die sechs Schrauben lösen, Oberteil drehen, sechs Schrauben wieder anziehen und dann einbauen.

viel Erfolg!

mfg.
 
danke an all die, die Mitgeholfen haben das Problem zu lösen.

Gestern habe ich noch mal die Flammenglühkerze überprüft und bevor ich den Traktor dann startete pumpte ich noch 4-5 mal an der Förderpumpe vor und dann ging er beim ersten versuch sofort an.
Dennoch habe ich eine neue Förderpumpe bestellt weil diese undicht ist und dadurch Luft in die Spritleitung gelangt.
 
Es ist wieder soweit, nach einem Monat fängt unser Traktor beim Start wieder an rum zu Zicken. Wie schon vorbeschrieben kommt das Zündgeräusch beim Vorglühen mal und mal wieder nicht. Nach dem durchforsten der Bedienungsanleitung fand ich heraus das unsere Traktor ein Kaltstartthermostart (C.A.V.-Thermostart Mark IIIc/5A) besitzt nun frage ich mich wo diese sein soll.

Ist das Thermostart vielleicht in der Flammenglühkerze verbaut, weil in der Bedienungsanleitung steht, dass sich beim Vorglühen ein Kugelventil öffnen sollte und dann den Diesel erwärmen soll.

Meine zweite Frage ist, muss der Kaltstart-Hilfsbehälter unter Druck stehen und wie kann ich die Funktion dieses Bauteils Überprüfung. In der Bedienungsanleitung steht, dass das Bauteil Wartungsfrei währe
 
Hallo Fire92
Der Thermostart und die Flammglühkerze von denen hier die Rede ist ,sind ein und das Selbe.Es sitzt im Ansaugkrümmer und ist mit der Kraftstoffleitung zum Zwischenbehälter und mit einem Kabel zum Zündschloß verbunden.Zum Zwischenbehälter : Er sitzt ,wie bereits schon gesagt ,zwischen dem Tank und der Batterie.Jener Dieselkraftstoff,welcher von der Rücklaufleitung der Einspritzdüsen und der Einspritzpumpe zurück läuft , nimmt seinen Weg durch den Zwischenbehälter und von da aus in den Tank.Die Rücklaufleitung der Düsen geht direkt an den Zwischenbeh. , die der Einspritzpumpe geht erst zum Dieselfilter und von dort geht dann eine weitere Leitung ebenfalls zum Zwischenbeh.Da dieser Dieselrücklauf wärend des Betriebes ständig stattfindet ,ist der Zwischenbeh. normalerweise immer gefüllt.Zum Thermostart:Durch die entsprechende Stellung des Zündschlüssel liegt Spannung an ihm an - eine darin befindliche Spirale erhitzt sich bis hin zur Rotglut und eine Art Bi-metallventil öffnet sich ,durch welches Diesel aus dem Zwischenbeh. läuft (drucklos).Es wird an der glühenden Spirale entflammt,was zu dem markanten Geräusch führt.Jetzt kann der Zündschlüssel zum Starten des Motor weitergedreht werden.
Es kann gut sein,daß entweder das Zündschloß nicht mehr richtig schaltet oder die Spirale gebrochen ist .Oder aber kommt aus irgend einem Grund an dem Thermostart kein Kraftstoff an.Schraube es mal ab und prüfe nach ob es denn noch glüht wenn du Spannung anlegst (dabei muß es aber auch mit Masse verbunden sein).Kontrolliere das Kabel ,liegt beim Schalten Spannung an ? Dabei ein paar Mal probieren ,ob es auch jedes Mal funktioniert oder auch nicht. Ist bis hier her alles in Ordnung so löse bei laufendem Motor die Dieselleitung am Zwischenbeh. ,ob da Diesel kommt . Ist Dem nicht so ,so prüfe das Behälterchen und die angeschraubten Leitungen ,evtl. durchblasen.
Normalerweise braucht man bei der momentanen Wärme nicht vorzuglühen,da stimmt vielleicht etwas mit den Einspritzdüsen nicht -ausbauen und abdrücken lassen .Sei mit dem STARTPILOT etwas vorsichtiger,sonst besorgst du dem Motor den Rest,da der im Dauergebrauch mehr schadet als es hilft .
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Gruß MF-Kaefer
 
Hallo, bin bei der Lösungssuche für mein Problem auf diesen Beitrag gestoßen. Vielleicht weiß ein Spezialist hier ja Hilfe:

Habe einen MF 35 mit dem A3.152 Perkins.
Ventile neu
Kopfdichtung neu
Dieselfilter neu
Förderpumpe neu
Flammglühkerze neu (funktioniert auch)
Einspritzdüsen neu und abgedrückt

Trotzdem habe ich genau das schlechte Startverhalten, wie hier beschrieben. Ich pumpe vor, jedoch startet der Massey sehr schelcht. Es hat einfach den Anschein, als würde er keinen oder zu wenig Sprit bekommen. Sobald er einmal lief, kommt er später wieder auf Schlag. Ich habe die CAV Einspüritzpumpe in Verdacht, die Dinger sind aber sehr teuer. Hat jemand von Euch vielleicht einen Rat?

Gruß

Matjes
 
Hallo Matjes1887 ,

Ich habe auch an meinem MF 133 die Einspritzdüsen getauscht und die Flammenglühkerze. Die Verbesserung war beim Starten kaum zu spüren. Letzte Woche beim Heu machen sprang er sehr schlecht an und ich war es satt, dass der Anlasser mit der Drehzahl immer in die Knie ging und so kaufte ich einfach einen neue. Seit gestern habe ich den neuen Anlasser eingebaut und ich muss sagen meine Erwartungen beim Start wurden Übertroffen. Der neu Anlasser startet durch wie Rakete und mein MF springt sofort an.

Wenn du die Möglichkeit hast den Anlasser zu testen oder auszutauschen würde ich dir es empfehlen, denn dies bringt einiges auch wenn man es nicht für möglich hält.

Eine gute Seite für Ersatzteile ist http://www.fergy-fan.de/?gclid=CMLK773k4aICFVaGzAodSTPsqA

Bei Dichtungen sollte man aber besser zur MF-Vertretung gehen.
 
Moin the fire!

Vielen Dank für den Tipp.
Anlasser habe ich auch zur Instandsetzung gehabt, er dreht jetzt auch schneller, aber mein Problem besteht immer noch. Hatte schon überlegt, auf Drehstrom umzubauen oder nen anderen Anlasser mit 9V Anker zu verbauen...
Das wäre ne Lösung, aber möchte eigentlich die Ursache beseitigen....
 
Anlasser - Drehstrom? meines Wissens gibt es das nur bei Lichtmaschinen
7.gif
 
Hallo Tom,
nein,Drehstromanlasser in herkömmlichen Fahrzeugen gibts nicht.Deine Batterie liefert ja nur Gleichstrom.
Drehstromlichtmaschinen gibts natürlich,benötigen aber einen "GLEICHRICHTER",um den Drehstrom,der sich mit verschiedenen Wicklungen bei niedrigeren Drehzahlen erzeugen läßt, wieder in Gleichstrom zu verwandeln.
Warum habe ich hier wieder das Gefühl,mich unklar ausgedrückt zu haben??

Gruß +Matthes+
 
hallo Matthes, hallo Tom,

ich hatte Matjes so verstanden, dass er die Lichtmaschine auf Drehstrom umrüsten will (vermutlich um bei meist kurzer Motorlaufzeit einen genügenden Ladezustand der Batterie zu erreichen, damit der Anlasser schnell genug dreht .... )

sollte ich das allerdings fehlinterpretieren, so mag sich Matjes (zumindest in Elektrikdingen) lieber fachkundigen Beistand hinzuziehen.

Grundsätzlich ist aber sein Ansatz, den Grund des schlechten Anspringes zu finden und die Ursache zu beseitigen, absolut der bessere Weg.

viele Grüße

Ulli
 
Hat Dein MF 133 immer noch Startprobleme?

Bei meinem MF 133 war es ein total zugesetztes Sieb des Kraftstoffhahns unter dem Tank.
Nachdem ich mir die Mühe gemacht habe und den Tank sowie den Kraftstoffhahn mit Sieb ausgebaut, und gereinigt hatte, war das Problem gelöst.
Von da an habe ich vorbeugend einen Damen-(Nylon) Strumpf über den Einfüllstutzen gezogen, um zukünftig Verschmutzungen im Tank zu vermeiden.
 
Hallo Zusammen,

ich bin zwar nicht mehr ganz neu hier, jedoch lese ich immer fleissig mit.

Habe aber jetzt doch meine erste Frage.

Unser Neuzugang ein MF 133 startet wenn er kalt ist nicht besonders gut.

Wie starte ich den eigentlich richtig?

Bis jetzt habe ich einen Gang reingemacht und der Zündschlüssel gedreht, dass die Flammglühkerze sich erwäremen kann.

Gehört habe ich nach einigen Sekunden nichts, dass die Flammkerze zündet. Dann Gang raus und gestartet.

Wo es noch nicht ganz so kalt war ist er immer sofort angesprungen. Aber jetzt wo es kälter wird, ist es nicht mehr so gut.

Flammglühkerze habe ich getestet, die wird warm.

mfg Wilhelm

mfg Wilhelm

Deutz D30 S Bj. 1958
Unimog 406 Bj. 1975
John Deere Bj. 1978
Ehefrau Bj. 1979
IHC 633AS Bj. 1981
 
Abend Wilhelm,

Das ist typischen für den 133, der hat noch einen Wirbelkammermotor, die brauchen bei kälte eben länger als vergleichbare direkteinspritzer. Mach doch mal ein Bild von deinem Zündschloss, dann kann man eventuell sehen was es für schaltstellungen hat. Aber ansich war die Vorgehensweise schon richtig. Wie lange hast du vorgeglüht? Gerne auch mal 20-30s dann sollte er es einfacher haben.

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

danke für die schnelle Antwort, Werde es morgen mal testen und weiter berichten.

Mir ist das etwas komisch vorgekommen, einen Gang einlegen, dass er nicht anspringt und ann Zündschlüssel drehen.

Nach 20 Sec.  Schlüssel gedreht halten, Gang raus, dann sollte er anspringen.

Ist das so richtig?

mfg Wilhelm

Deutz D30 S Bj. 1958
Unimog 406 Bj. 1975
John Deere Bj. 1978
Ehefrau Bj. 1979
IHC 633AS Bj. 1981
 
ja, wenn der gang drin ist darf er nicht anspringen, da ist extra ein schalter verbaut, direkt auf der kupplungsglocke...
 
Ja das weiß Ich.

Ich meine aber ob das so richtig ist mit dem vorglühen.

Den Gang rein dass er nicht anläuft und den Zündschlüssel Ganz drehen zum vorglühen.Dann Gang raus und der Anlasser startet.
 
Irgendwie verstehe ich das Problem nicht, es sei denn, da ist ein falsches Zündschloß drin. Das richtige hat nach links die Stellungen "H" (Heat/Vorglühen) , "HS" (Vorglühen u. Start) und nach rechts

die Stellung "S" (nur Start bei warmem Motor). Das alles funzt, wenn der Gruppenhebel in "neutral" steht,

Wozu soll man denn einen/den Gang einlegen müssen?

Gruß +Matthes+
 
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