MF 133 Hubkraft nur noch 300kg Unterlenker zittern

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Jaegermeister91

Gast
Guten Tag.

Ich habe ein Problem mit der Hubkraft an meinem mf 133.

Das Problem ist er hebt nur noch eine Last von maximal 300 kg beim Gasgeben etwas mehr .

Dan ist auch ein deutliches Rauschen aus dem Getriebe bzw. Aus Richtung des hubblockes zu hören.

Außerdem ist mir aufgefallen das beim betätigen des abstellers die Unterlenker sofort auf den Boden sacken. Das ist sicher nicht normal und hilft eventuell bei der Eingrenzung des Problems?

Mit kleiner abgehobener Last flackerd und federt der ganze Schlepper auf und ab.

Den Schlepper habe ich 2019 herum hergerichtet.

Bis dahin hatte er auch noch einen Frontlader der damals auch ganz ganz komische Sachen gemacht hat ...

Ich bin zwar Mechaniker (gelernter kfz ler jetzt Industrie)

Aber die besondere mf Regelung war mir damals schon ein gallisches dorf...

Ich habe damals jemanden gesucht der mir die Hydraulik bzw den Block revidiert hat das war die Firma Rudolf Fischer in Justingen nähe Ulm.

Der Altgeselle (Willi damals 78 Jahre und 50 Jahre Mechaniker auf MF) hat mir damals den hubblock überholt.

Ein neuer hubzylinder wurde montiert Regelfeder und das ganze grims grams wurde in gekonnter routinierter weiße eingestellt und justiert....

Ich habe damals auch bei ihm eine neue Hydraulik Pumpe gekauft und die neue Pumpe sowie meinen überholten hubblock wieder montiert. Alles perfekt gelaufen bis vor einem halben Jahr . Seit dem oben bestehender Fehler ...

Der Schlepper hat jetzt keinen Frontlader und keine Kabine mehr.

Ich wollte einmal testen ob der 133 mein Heckgewicht mit 1000 kg hebt, hat er auch allerdings war er Dan vorne in der Luft .

Könnte ich mir hierdurch etwas kaputt gemacht haben ?

Weiterhin habe ich noch im Kopf als Willi fragte was tut der Schlepper noch ...er hat ein schönes Leben 10 Stunden Holz spalten im Jahr , 20 Stunden Seilwinde und jetzt Forstpflanzen gießen mit umgebauter Pflanzenschutz Spritze ...

Auf jeden Fall meine er dann machen wir das so das brauchst dann nicht mehr ?ka was er dann umgebaut hat am hubblock?

Meine Frage währe kann mir jemand helfen ?

Den hubblock ausbauen ist für mich kein Problem bloß ich weiß dan halt nicht richtig weiter .

Kommt vielleicht sogar irgendwer aus nähe Augsburg / Ingolstadt/ Schrobenhausen da bin ich nämlich.

Vielleicht kann mir jemand helfen vielen Dank 
 
Die Regelung im Innern kann ja dein gallisches Dorf bleiben :-). Bist du mit der Funktion/Bedienung der MF-Hydraulik vertraut? Wo steht der innere Hebel am Hydrauliksegment? War bei deinem Gewichtstest ein Oberlenker angebaut? Ist die Regelfeder an der Oberlenkeraufnahme gangbar?

Gruß +Matthes+
 
Hallo, 

Ehrlich gesagt nein.

Ich fahre und hebe mit dem Schlepper 25 Jahre und es war. noch nie anderest als es jetzt geschieht von der Bedienung her :

Der äußere Hebel am Kotflügel der ist bei mir rund gefasst ist immer ganz hinten bei der Hinterachse .

Der am Körper bzw Sitz ist rechteckig geformt und damit wird auf und ab gefahren.

Mehr habe ich nie gebraucht weil Bodengeräte habe ich nichts mehr ...

Der Oberlenker war beim Test montiert ja. Gewicht ganz normal am dreipunkt angehängt .

Wie kann ich die Regelfeder prüfen ?

Ich kann die Oberlenkeraufnahme 1 cm hoch und runter bewegen , also den Teil der nach der Manschette raussieht . 

Mfg 
 
Was kann ich überprüfen wen ich rechts oder links den Wartungsdeckel abnehme?

Kann ich dort was testen oder was eingrenzen ?
 
Hallo zusammen,

@matthes, könnte es sein dass die madenschraube los ist an der oberlenkerregelung?

davon hab ich schon öfter gehört, selber machen musste ichs nie, aber wie mir schon beschrieben wurde könnten die symptome darauf passen oder?

Grüße Thomas 
 
Grüß dich Thomas und Jägermeister (toller Vorname),

ja könnte. Deshalb frage ich ja zuerst nach dem Oberlenker. Aber die Antwort hier hilft doch nicht.

"Der Oberlenker war beim Test montiert ja. Gewicht ganz normal am dreipunkt angehängt ."

War der Oberlenker jetzt nur montiert oder hatte der auch Zuglast auf der Reglerfeder??

Mein erster Ansatz zur Fehlerdiagnose war immer: Oberlenkerregelung ausschalten, wenn nötig über Kette /Schlupp am Anhängermaul Hubkraft prüfen.

Mal schaun, was an Input kommt.

Gruß +Matthes+
 
Ich probier das aus heute Abend und gebe bescheid !

Mein Bauchgefühl sagt mir aber jetzt schon das das Problem genauso besteht wen ich nicht an die Oberlenker Aufnahme ankopple.

Zuglast normal nicht ich habe es probeweise angehoben .

Aber es passt schon verdächtig mit den Zeitraum zusammen seit dem er nicht mehr hebt ...
 
Kann ich den Seitendeckel abnehmen ohne öl abzulassen?

Ich möchte dem Rauschen auf den Grund gehen vielleicht ist es ja gleich etwas offensichtliches ...

Laufen lassen und heben ohne den Seitendeckel geht das ?
 
ca. 10l Öl ablassen oder Traktor auf der Seite 15-20cm anheben so daß das Öl auf die andere Seite läuft. Hebeversuch nur mit gezogenem Absteller d.h Startdrehzahl um zu schauen wo der Ölverlust auftritt.
 
Hallo, ich habe gerade den Test gemacht , rein mit der Acherschiene an den Unterlenker das Problem ist das selbe !

Zittert und hebt nix 

Ich werde ihn dieses oder spätestens nächstes Wochende zerlegen ...

Kann mir jemand kurz erklären wie ich hier ein Bild einstellen kann ?

Danke 
 
Kann Dir nur sagen, wie ich Bilder fûr Foren bereitstelle: via picr.de. Da das Bildmaterial hochladen und den dort generierten Link hier ins Forum kopieren.

HTH
 
50861730gf.jpg


Ich Versuch es Mal mit dem Bild ...das ist der Schlepper und mein Fuhrpark ...
 
Bevor du alles zerlegst - dass die OL-Aufnahme 1cm Spiel hat ist nicht normal. Wenn da in der Regelung irgendwas klemmt, könnte das schon solche Effekte hervorrufen. 

Ich würde also erst mal die Feder ausbauen und inspizieren, und dann erst ans Innere gehen. 

Im einfachsten Falle könnte aber auch tatsächlich ein O-Ring am Steigrohr flöten gegangen sein. Das würde zum Zeitpunkt passen, um Geräusch und der stark reduzierten Hubkraft...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Servus beinand, 

Habe heute gestartet mit dem Projekt Roter Baron :-)

Beide insp. Deckel geöffnet und mit gezogenen absteller orgeln lassen , eigentlich ohne besondere Vorkommnisse, ich konnte hier nichts verdächtiges feststellen .

Dan oben das Umschaltventiel noch weg geschraubt.

Wen ich das Rohr bzw Steigrohr nehme kann ich es einen cm anheben und eine halbe Drehung also 180 Grad rechts und links drehen , es geht leicht auf und ab und eiert für mein Gefühl schon viel Rum , zu viel ...

Dan das wichtigste ich habe den betätirgungshebel auf heben gestellt und meinen Finger auf das Rohr gehalten Anlasser betätigt und passiert ist nichts !

Kein Druck kein öl!

Auf der rechten Seite ist die betätiegungs tolle bzw das Gestänge ganz langsam in Richtung Rolle gewandert beim orgeln ...

Morgen werde ich den Deckel abnehmen und rein schauen aber ich habe schon ein schlechtes Gefühl 

Das öl sieht für die paar Jahre die es drinnen war auch ziemlich unbefriedigend aus ... eventuell könnte es aber daran liegen das schon länger ein defekt vorliegt und es dadurch immer schäumt?

Sieht auch etwas Wasserschlintig aus aber der Schlepper schläft ausnahmslos unter Dach ...

MFG 
 
Hat irgendwer von euch schon die Hydraulik schon Mal Rauswerts verlegt ?

Ich dachte mir gestern noch das währe gescheiter als die verrückte mf Hydraulik jedesmal rummurxen ...

Die P Leitung der Pumpe rausverlegen und draußen einen 2 oder 3 Fach Schieber einbauen und t zurück ina Getriebe fertig .

Für meine Zwecke reicht das ich brauche keine Regelung für Zugkraft und Reaktion ...

Das Problem könnte sein das der hubzylinder ja nur einfach wirkend ist und deshalb über einen Schieber nicht absenken kann ...
 
was du meinst, gibt es fertig zu kaufen: 

https://www.ferguson-shop.eu/3167/Steuergeraet-Einfach-und-Doppeltwirkend

Die Pumpe im Bauch des MF muss aber trotzdem fördern. Daher wird das dein Problem nicht beheben. 

Du musst die Hydraulik verstehen lernen. Es gibt mehrere Regelungen: 

- Positionsregelung: das ist eine ganz einfacher mechanischer Lageregler. Steht der Hebel oberhalb, fördert die Pumpe, unterhalb läuft das Öl zurück durch die Pumpe. 

- 2. Verstellsegment mit Zugkraftregelung und Überlastsicherung: Hier kommt die Regelfeder ins Spiel, und es wird etwas komplizierter. 

Ist die Regelung einmal grundeingestellt, brauchst du den Hebel im 2. Verstellsegment eigentlich nicht, weil du heben + Senken ausschließlich über die Positionsregelung erledigst. Alternativ kann am 2. Verstellsegment der Hebel auch auf "extern" gestellt werden, dann sollte die Pumpe zur Versorgung externer Geräte dauerhaft fördern. Die Heckhydraulik ist dabei zwangsweise ganz oben. 

Mit dem oben gezeigten Steuergerät kannst du die Position der Heckhydraulik frei "fixieren" und den Ölstrom der Pumpe zu externen Verbrauchern lenken. Aber dazu muss die Pumpe über das Steigrohr druck liefern. 

Das Steigrohr hat oben und unten einen O-Ring als Dichtung. Die beiden mal zu allererst prüfen :-) 

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo hallo, 

Jezt heute ging‘s ans eingemachte, ich habe mir messeqiqment organisiert und den Druck gemessen, der sprang bei Hydraulik heben von 60 bis 100 bar nauf und runter ...Handy ins Gehäuse gehalten und hinten bei der Pumpe einen Springbrunnen gesehen also alles klar Fehler irgendwo an der Pumpe , Deckel runter , gedöns weg und Pumpe raus gemurxt, echt bescheiden raus gegangen ...

Druckluft beim Anschluss wo das Steigrohr rein kommt gegeben wie die Pumpe ausgebaut war und dann hat‘s Vollgas aus der mandenschraube filterzeitig raus geblasen ...

Die Madenschraube hat ein kleines Loch das da wahrscheinlich nicht hin gehört ...kann das jemand bitte bestätigen?

Es ist genau in der Mitte aber da pfeift s eben raus ich denke nicht normal ...
 
Den Deckel habe ich auch eingestellt, man sieht das einiges fehlt , aber hier bitte ersten Beitrag beachten , Willi hat das so gemacht ...

Ich weiß nicht was im Detail ...wie gesagt kfz Mechaniker...
 
Hallo, ich möchte heute nochmal berichten ...gestern war direkt nach der Operation und vielleicht etwas zu hoppla hob...

Ich habe die Bilder versehentlich mehrfach eingestellt.

Und es ist auch nix kaputt oder zu Bruch gegangen das murxxen ist eher als fummeln zu verstehen ...

Die Pumpe blubbert an gezeigter Stelle ordentlich raus !

Mit 1 bar Druckluft abgedrückt und sie bläst nur dort raus wo ich meinen Finger hin halte !

In meiner et Liste ist diese Madenschraube als Position 6 mit Verschlussschraube beschrieben!!!

Die Madenschraube hat einen eingearbeiteten imbus der wahrscheinlich vor dem Einstanzen des imbuses eine Bohrung vorausging bei der Fertigung...

Ich gehe davon aus das die Bohrung zu tief eingebracht wurde und dort über die Jahre das öl immer mehr abgebaut ist .

(Wie gesagt pume 6-7 Jahre alt und taktor seit dem ca 100 Betriebsstunden gelaufen ,  davon mit Hydraulik arbeiten vielleicht 10-20 Stunden wen man das Heben und Senken rechnet wahrscheinlich nicht Mal 5stunden)

Ich glaube die Nachbau Pumpe die ich damals eingebaut habe hatte diesen genannten Fehler an der Madenschraube!

Kann meine Theorie jemand bestätigen, ist es sicher daß diese Bohrung nicht dahin gehört , hat vielleicht jemand noch Literatur die besagt für was das Gewinde oder die Verschlussschraube gedacht sind ?

Kann ich sicher ausschließen daß diese Bohrung da nicht rein gehört (lecköl, dämpfungsbohrung oder Druck Entlastung )??

Auf der gegenüberliegenden Seite ist dieselbe Schraube an gleicher Stelle die ist zu !

Auf jeden Fall würde es das Zittern und den Hydraulik Druck von 60 bis 100 bar erklären.

Eine Seite hat ein Loch die andere nicht , drum zittert sie weil einmal Druck da einmal nicht ...
 
Wie könnte es bei MF anders sein, es gibt verschiedene Ausführungen. Da du "Madenschraube" schreibst, müsste es die ET.-Nr. 181999M1 sein. Aber egal, auch wenns die andere Version "Verschlussdeckel" (der nur von dem Seegering gehalten wird) - da gehört kein Loch rein. Ich vermisse da so eine Art Absatz, der die Feder zentriert. Wie sieht das bei den anderen Madenschrauben aus? 

Gruß +Matthes+
 
Servus, 

Die genüber eingebaut ist die ist glatt ohne loch !

Ich bin mir sicher das die Schraube bei der Fertigung zu weit eingebohrt wurde , man sieht von der imbus Seite her eine Art Senkung wie von einem Bohrer !

Ich glaube das verbliebene Bodenstück könnte man mit einem Durchschlag und einem einzigen Hammerschlag darauf durchhauen und währe im imbus Gang ...

Ich habe eine unf Madenschraube bestellt bzw mehrere weil ich das Gewinde nicht bestimmen konnte.. eine passt fast aber nicht genau , jetzt habe ich recherchiert das es eine 1/8 BSP konischer Verschlussstopfen sein sollte !

ungefähr 8–15 Liter/min interner Verlust
Je nach:
tatsächlichem Durchmesser
scharfer oder unsauberer Bohrung
Öltemperatur geht durch das 1,2 mm große Loch verloren hat ki gerechnet ...

Ich bestelle jetzt alles an teilen und setze ihn dann wieder zusammen ... Dann werde ich berichten wen dahin noch die Möglichkeit besteht ... Habe noch Ventile Vorderachse und Lenkgetriebe das ich überholen möchte / muss ...

Und die Bremsen ...
 
50893218as.jpg


Ich wollte übrigens heute die Unterlenker Tragezapfen herausdrehen weil ich neue Unterlenker montieren will in kat 2 die ich schon da habe ...

Allerdings sind die so brutal rein gefressen das mit eine massive 50 cm Qualität Rohrzange abgebrochen ist (langes Rohr) jetzt lass ich sie drinnen bevor er abschert oder das Gehäuse Schaden nimmt 
 
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