Meine Fundstücke / Und was ich sonst so sagen wollte

  • Ersteller Ersteller Jochen4
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Hallo MF-Gemeinde

Nach stillem Mitlesen wollte ich mich hier mal vorstellen. Allerdings bin ich wohl kein "normaler" Oldtimer-Fan. Ich würde mich eher als etwas entspannter bezeichnen. Außerdem bin ich eigentlich kein Ferguson-Fan. Natürlich sind die Fergusons ihrer Zeit weit voraus gewesen und qualitätiv sehr hochwertig, aber ich muss gestehen, dass ich sie eigentlich sehr häßlich finde (jetzt höre ich mich schon an wie eine Frau
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) Ich schwärme da eigentlich eher für IHC. Und die Tatsache, dass die Fergies kein Fußgas haben, ist ein Unding!
Ich komme aus dem Norden der Republik (und zwar ganz im Norden) und habe mit meinem Vater zusammen 4 Oldtimer in der Garage. Und während mein Vater als gelernter "Landmaschinen-Schlosser" der alten Schule sich eher um die Mechanik kümmert, püssel ich meist an der Elektrik rum. Hier die Trecker:

Ritscher Geräteträger Bj. 1955
FE35 spezial (Goldbauch) Bj. 1957
MF35 spezial Bj. 1959__________________(Beide Fergies mit 23c Motor)
McCormick D324 Bj. 1961

Weiter oben schreibe ich, dass ich mich für "entspannter" halte als die anderen Oldie-Liebhaber. Ich will gern erklären warum! Oldie-Fans scheinen eine ganz besondere Spezies zu sein.
Als Oldie-Fan lese ich hin und wieder diverse entsprechende Zeitschriften. Wenn ich dort im Anzeigenteil blättere, dann regen mich jedesmal die unverschämt hohen Preise für die Oldies auf!

IHC-Allrad-Schlepper Bj. 1981
Zustand sehr gut! Motor defekt!
10.000€ FP!
"Zustand gut" aber Motor defekt... Oh Mann.
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Und dann wollen sie für einen 30 Jahre alten Schlepper noch 10.000€. Unverschämt! Aber offensichtlich gibt es ein bestimmtes Klientel, was den Preis zu zahlen bereit ist...
Unsere Traktoren haben folgendes gekostet:

Der Ritscher: 500DM
Der FE35: geschenkt
Der MF35: geschenkt
Der D324: geschenkt

Und wenn ich dann an die Oldie-Treffen denke, die ich besuche... Auch hier wieder ein Klientel, welchem ich eigentlich nicht so gern angehören möchte... Wohl deshalb gehören mein Vater und ich keinem Club an. Ich denke da gerade an Peter, der bei Oldie-Treffen immer mit grimmigem Gesicht wie eine Ente um seine Dreschmaschine watschelt und regelmäßig ein lautes "Öy!" ausstöst wenn jemand seiner Dreschmaschine zu nahe kommt. Da gibt‘s noch mehr Geschichten, aber das würde hier an dieser Stelle sicher zu weit führen.
Und nochetwas scheint mich vom normalen Oldie-Besitzer zu unterscheiden: ich mag diese neu lackierten Teile nicht. Das sieht so unnatürlich aus, finde ich. Ich mag sie am liebsten mit der original Patina. Allerdings werde ich meine beiden Neuankömmlinge, die Fergusons (den Ritscher und den IHC haben wir schon länger) wohl lackieren MÜSSEN, wie Ihr unten auf den Bildern sehen könnt. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich persönlich den Eindruck habe, dass die jüngeren Oldie-Fans, die entspannteren sind. Ich denke, dass Ihr, liebe Forum-Mitglieder eher zu den entspannteren gehört, denn ich kann mir von Peter (siehe oben) nicht im geringsten vorstellen, dass er mal einen Blick ins Internet werfen wird!

Hier aber nun die beiden Neuankömmlinge, wie sie in der Scheune aufgefunden wurden:

Zunächst mal der FE35 spezial Goldbauch Bj.57. Dass es ein Goldbauch ist, konnte man allerdings erst nach der Dusche sehen :-) Außerdem ist sein Grau mal rot gemacht worden. Im Brief steht sogar noch eine TÜV-abgenommene Kabine drin, von der, wie man sieht, aber nicht mehr viel übrig ist... Und schon beim Nachhauseschleppen flog die rote Farbe vom Fahrtwind ab :-). Darum wird‘s bei dem hier wohl nichts mit der schönen original Patina...


Und hier der MF35 spezial Bj. 59. Laut Vorbesitzer mit vom Frost zerstörten Motor. Ob wir den noch wieder flott machen, wissen wir noch nicht.


So, das war‘s denn erstmal von mir.
(edit wg. Rechtschreibfehler)
 
Wahnsinn!!

Sag mal!
Wie schnell fährt denn der MF 35???

schmunzel:-))
 
Hallo Jochen4,

- Isch haabe gar keine Dreschmaschine -
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(Kaffee) :-)

Schade, einen 20C Motorblock hätte ich da.

Das mit der Patina, da hast Du recht, aber wenn man Aufarbeiten ‘muss‘, dann bitte richtig, weil ‘halbherzig‘ macht noch weniger Sinn. - Gut, man könnte auch in Seidenglanz lackieren.

Dann geht das mal ganz entspannt an und berichtet hier.

Grüßle
Peter
 
Hiho,

also das mit deinen Preisvergleichen von 10000 Euro zu geschenkt passt irgendwie nicht.

Gut mit dem Goldbauch habt ihr glaub ich nen guten Griff gemacht, aber das zweite "Objekt" is ja praktisch nicht zu verkaufen. Echt richtig fertig. :-/

Was ist dem am Motorblock so defekt?

Gruß

Michael
 
Hallo Micha,

du hast dich anscheinend verlesen. Die 10.000,-€ war nur eine Anspielung auf dem in einer Zeitschrift angebotenen IHC, welcher mit seinem Fuhrpark nichts zu tun hat.
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@ Jochen:
Am schlimmsten ist es bei Lanz. Ich weiß noch immer nicht nicht in welchem Bauteil die das Gold versteckt haben.
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Mit deinem Goldbauch hast du viel gute Technik für kleines Geld, in deinem Fall sogar geschenkt. (etwas neidisch)

gruß Lukas

Aktuelles Projekt
Massey Ferguson MF135 mit Perkins AD 3.152
Fertig Restauriert
Massey Ferguson FE35 mit Standard 23C Diesel-Motor (1958)
 
@ Peter:
Du warst natürlich nicht gemeint! :-) Denn Du hast Humor - und das hat der andere Peter nicht für 5 Pfennig! Und das wird er auch nie! Der wird griesgrämig sterben!

@ Michael:
Ob das zweite "Objekt" wirklich übler dran ist als der Goldbauch, ist noch nicht ganz raus. Beim Goldbauch ist so ziemlich alles hin. Überall übler Rost! Sogar der Sitz ist durchgerostet (siehe Foto), während beim zweiten Objekt lediglich der Motor hin sein soll. Überprüft haben wir das noch nicht. Wahrscheinlich sieht der MF nur schlimmer aus weil er in zwei Hälften darliegt.


Beim Goldbauch haben wir mittlerweile die Einspritzdüsen abgedrückt und sie anschließend alle ausgetauscht! Laut Vorbesitzer ist der FE35 nie angesprungen! Er wurde immer angeschleppt! Der Besitzer hat sich nur geärgert über das Teil und diverse Reparaturversuche hinter sich. Sogar nach Dänemark wurde der Motor gebracht, sprang aber auch danach nicht an. Mal sehen, ob er kommt wenn wir Hand anlegen... Es könnte auch noch passieren, dass wir aus zwei - eins machen. Mal sehen. Noch ist alles ziemlich neu und täglich entdecken wir Neues am FE35. Der erzählt richtig Geschichten. Z.B. wurde eine Schnur an der Einspritzpumpe entdeckt, an der der Bauer zog wenn er etwas mehr Leistung wollte :-)

@ Lukas:
Du bist hier ja sowas wie der Guru! Als mein Vater und ich die beiden Fergusons neu bekamen, so völlig unbedarft, sind wir ein bißchen im www rumgesurft, um nach Infos zu suchen. Dabei sind wir auf Deinen Bericht gestoßen. Beide saßen wir mit offenem Mund vorm Bildschirm, der sich nur dann kurz schloss, um hin und wieder mal ein "Boah ey" rauszubringen :-) Alle Achtung!
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Mein Vater und ich verbeugen uns vor Dir! Und danken Dir jetzt schon für die Unterstützung, die wir durch Dich alleine schon durch Deine Beiträge bekommen haben!

@ Alle:
Vielen Dank für die nette Aufnahme hier! Ich hatte erst ein bißchen befürchtet, dass ich ‘ne Ladung Schrot in den Hintern bekomme weil ich es gewagt habe, das "Gros" der Oldie-Besitzer als unentspannt zu titulieren. :-)

Jochen
 
Wollte mal berichten, wie‘s inzwischen um die beiden Fundstücke (FE35 & MF35) steht.

Beide wurden zunächst mal nach Hause gebracht. Erst der FE35, weil der MF ja noch erst zusammengebaut werden musste.
Zu Hause wurde er zur Schadensaufnahme erstmal grob gereinigt und zerlegt




Dann wurden sämtliche Öle abgelassen. Und hier haben wir dann eine neue Erfahrung gemacht: es gibt sirupartige Öle! :-) Soetwas hatten wir noch nie gesehen! Nachdem die Ablassschrauben herausgedreht wurden, kam zunächst jeweils (sowohl bei Motor als auch bei Getriebe) ein schöner Schwall Wasser heraus! Danach eine dicke, zähflüssige, honigartige Masse. Dadurch dauerte das "Öl" -Ablassen natürlich ewig! Wir haben es über Nacht ausbluten lassen und am nächsten Tag Druckluft in die Getriebeöl-Einfüllöffnung gegeben, damit unten das Öl herauskam! Erinnerte ein wenig an das Eier ausblasen zu Ostern :-)
Beim Motoröl-Ablassen haben wir dann festgestellt, dass die Ölwanne gerissen ist und offensichtlich geklebt (!) wurde:


Als wir uns dann die Hydraulik mal anschauten, stellten wir fest, dass der Trecker WIRKLICH gebraucht wurde! Auf jedem Bolzen war enormes Spiel! Nicht ein einziger Bolzen war noch rund! Gleiches gilt für die Buchsen: alles Oval! Das Traktormeter zeigt irgendwas von 2600h. Aber wenn man sich die Hydraulik mal anschaut, muss der Traktormeter mindestens schon zweimal rum sein! :-)
Es war auch gar kein Widerstand in den Hubarmen:

Link zur Hubarmdemo

Im Zuge der Hydraulik wollte mein Vater auch den Bolzen erneuern, an dem der Unterlenker befestigt ist. Dazu musste dann der Achstrichter ab. Kein Problem. Die Räder sollten ja sowieso runter, um mal einen Blick auf die Bremsen zu werfen. Die waren natürlich, wie alles an dem Schlepper, total runtergeritten. Nieten und Bremsbelag bildeten eine schöne glatte Fläche. Doch nochetwas wurde in der Bremstrommel gefunden. Und hier die Frage an die Schrauber-Experten: was ist das?

Jungs, verrenkt Euch nicht die Augen, das Objekt ist schon längst identifiziert: es ist ein Wespennest :-)
Selbst bei den Wespen scheint der FE35 beliebt zu sein.
Im Differential-Gehäuse gab‘s dann noch mehr Wasser:


Auf dem Differential wurden dann auch gleich Lagerschäden diagnostiziert:


Das ist nicht etwa Dreck auf den Rollenlagern, sondern massive Riefen! Auch beim Antriebsstrang fehlt schon eine kleine Ecke:


Und durch das viele Wasser fängt der obere Teil des Differential-Gehäuses auch schon an zu oxidieren:


Soviel erstmal zum FE35!

Der MF35 wurde inzwischen auch schon notdürftig zusammengeschustert:


und nach Hause geholt:


Dabei hat er dann gleich eine Unterbodenwäsche bekommen, weil wir gerade etwas Hochwasser hatten :-)

Link - Abschleppen 1

Aber auch Eis und Schnee hielt uns nicht ab:

Link - Abschleppen 2
 
Na, da geht ja auch einiges weiter!

Die Videos sind wirklich klasse!!! (Dein Vater? bei Schneefall und 40km/h am 35x tut mir richtig leid)
 
Hi,

also das mit den Hubarmen ist normal. :)
Es ist ja keine doppeltwirkende Hydraulik beim 35er verbaut. Dadurch kann man die Hydraulik ohne Probleme mit der Hand heben. Neue O-Ringe und Büchsen musst du aber trotzdem reinmachen. Sonst sifft er da raus.

Ölwanne unbedingt schweissen, insofern ihr Gußelektroden habt.

Das mit dem Rost im Differentialgehäuse ist natürlich nicht so schön, aber das solltest du ja hinbekommen. Viel schlimmer ist das mit dem Antriebsrad. Das wird wahrscheinlich noch halten, aber wenn du mehr mit dem Kleinen vor hast, dann sollte das schon passen, bevor mehr ausbricht.
Wenn du das nämlich im nachhinein tauschen musst, dann hast du die doppelte und dreifache Arbeit. Außerdem kannst du dabei gleich mal die drei Lager kontrollieren, die die Welle führen.

Ich hab auch die Lager vom Differential gewechselt.
Dazu brauchst du einen Abzieher und eine Scheibe, auf der du den Abzieher aufsetzen kannst. Dann musst du den Abzieher mit ner Schraubzwinge zusammendrücken, damit er nicht abrutscht, wenn du Druck drauf gibst.
Als Nächstes spannst du den Abzieher gut vor und erwärmst dann mit einer schwachen(!) Flamme das Differentiallager. Auf keinen Fall zu viel draufhalten. Sonst bekommst du es nicht runter.
Wenn du mit der Flamme das Lager geduldig gleichmäßig erwärmst, dann macht es irgendwann einen Knall und das Lager hat sich bewegt und du kannst es abziehen.
Beim Aufschrumpfen legst du das neue Lager am besten auf eine Herdplatte.

Die Unterlenkerzapfen würde ich nur tauschen, wenn sie undicht oder gebrochen sind. Wenn es dumm läuft, dann ist der Alte jetzt dicht und nach der Montage von den Neuen hast du wegen einer evtl. beschädigten Dichtfläche Leckage...

Wahrscheinlich ist deine Zapfwelle auch undicht.
Da musst du auf jeden Fall nen neuen Simmerring einsetzen und das Lager am besten auch gleich mitmachen. (Zusammen ca. 30 Euro Teile)
Das wird aber noch nicht reichen, dass die Zapfwelle dicht ist, denn die Dichtfläche ist beim 35er leider nicht gehärtet, d. h. sie ist eigentlich immer eingelaufen, außer die Zapfwelle wurde kaum benutzt. Falls du ne Drehmaschine hast, kannst du dir die Dicht fläche abdrehen und ne neue Buchse drehen und aufschrumpfen. (Die sollte dann natürlich gehärtet sein.)
Eine viel einfachere Möglichkeit ist aber sich von SKF eine passende Speedi-Sleeve-Wellenschutzhülse zu besorgen. Die Kosten belaufen sich auf 20-30 Euro. Das hört sich zwar erst mal viel an für so eine lustige Hülse. Aber man spart sich wirklich einges an Arbeit und Angstschweiß. :) Ich hab bereits zwei Zapfwellen selbst abgedreht und neue Buchsen aufgeschrumpft. Da ich jetzt von den Hülsen weiß, würde ich es nicht mehr machen.
Habe die Hülsen jetzt erfolgreich bei meiner Kurbelwellen-Riemenscheibe und einer Steckachse angewendet. Hatte versehentlich die Steckachse im Schraubstock auf der Dichtfläche gespannt. (Schande über mein Haupt)

Die Riemenscheibe hat das selbe Manko, wie die Zapfwelle. Deswegen empfehle ich dir unbedingt die Dichtfläche der Riemenscheibe zu kontrollieren und ggf. auch eine Wellenschutzhülse aufzuziehen. 25 Euro, aber die Kurbelwelle ist dicht und du musst den Kumpel vorne nicht mehr zerlegen.

Hier noch ein Link zu den Hülsen:
http://www.skf.com/portal/skf/home/products?maincatalogue=1&lang=de&newlink=4_5_3

Einfach nur top!!
Übrigens ist ein großer Vorteil von den Hülsen, dass du keinen anderen Wellendichtring brauchst, da sich der Durchmesser nur minimal ändert.
Auf der SKF-Homepage ist aber alles beschrieben. Wenn man sich das durchgelesen hat, dann ist man schon ziemlich fit auf dem Gebiet.

So viel von mir.

Gruß

Michi
 
Jau, mein Vater hat bei dem Wetter auf dem MF Platz genommen :-) Übrigens auf einem Sack - denn einen Sitz hat der MF nicht mehr! Und 40km/h sind wir nie gefahren! einige Reifen waren vorher platt. Wer weiß wie lange sie da so platt standen...

@ Michi:
Dass die Hydraulik so rumschlabbern darf, wusste ich nicht...
Vielen Dank für Deine äußerst wichtigen Hinweise und Erfahrungen! Sehr wertvoll! Da mein Vater eine Drehbank hat, will er sie auch benutzen, nehme ich an! Aber Deine SKF-Sache ist ein toller Hinweis. Vielleicht kommen wir da doch drauf zurück!
Hier die eingespannte Bremstrommel - passt gerade so in die Drehbank, da sie unten fast anliegt:
 
Inzwischen wurde der Hydraulik-Block geöffnet. Auch hier natürlich das übliche Wasser-Öl-Gemisch und eine Hydraulik-Pumpe voller Riefen:


Wir haben den Schlepper nie arbeiten sehen, von daher wissen wir nicht, ob wir die Pumpe sicherheitshalber austauschen sollen. Schließlich wird der Schlepper nie wieder als Arbeitstier arbeiten. Und man muss irgendwo Kompromisse eingehen, wenn man nicht das nötige Kleingeld hat, um alles neu zu kaufen.

Auch die Hubwelle ist stark verschlissen. Die Lagerhülsen waren schon von ihrer angestammten Position verrutscht und haben dabei die Ritzel schon etwas in Mitleidenschaft gezogen, wie man auf dem Bild sieht, wenn man genau hinsieht. Natürlich stimmte auch das Maß an der Welle nicht mehr. Mein Vater hat deshalb was draufgeschweißt und dann auf Maß gedreht:


Wohl wegen des starken Verschleißes am Hubarm und dessen Hülsen, lag der rechte Hydraulikarm schon auf dem Achstrichter auf und hat diesem eine ordentliche Kerbe verpasst:
 
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