Lenkhilfe MF 158

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Phil25135

Gast
Hallo,

folgende Frage: ich würde an unserem MF 158 gerne Eine Lenkunterstützung nachrüsten, da das Lenken mit Schaufel am Frontlader einen ab und zu an seine Grenzen bringen kann. Nun zum Problem: im Internet findet man nur welche, die auf Achsschenkel mit Keilnut passen, obwohl unserer und auch alle anderen, die ich im Internet so sehe eine Verzahnung haben. Und zum umrüsten auf Keilnut finde ich auch weit und breit keine anderen Achsschenkel. Gab es überhaupt den MF 158 mit Achsschenkeln/ Lenkhebeln mit Keil statt Verzahnung bzw gibt es irgendwo eine Lenkhilfe sterben auf Achsschenkel mit Verzahnung passen oder muss man sich selber irgendwas basteln? 

Danke schonmal für die Antworten

LG Phil
 
Hallo,

schau dir diese Seite mal an: https://www.thoni.de/

Um die Frage gleich zu beantworten: Nein, ich habe mit der Firma nichts zu tun und bekomme auch keine Provision, habe mich auch mit dem Thema befast und dieses System finde ich einfach gut.

Gruß

Manfred
 
Moin Phil,

meines Wissens gibt bei den Nachrüstsätzen keine mit Verzahnung in den Lenkhebeln. Suche selber. Wenn du welche findest, lasse es mich bitte wissen.

Gruß +Matthes+
 
Das liegt daran, dass diese Nachrüstsätze eigentlich ausschließlich für Schlepper aus Coventry England gedacht sind und diese Passfedern haben. Beim MF158 und alle anderen Schlepper aus Beauvais Frankreich, jedoch die Achsschenkel verzahnt sind... 
 
Hallo nochmal,

Ich musste wegen anderen Projekten leider kurz Pause in sachen Hilflenkung machen, deshalb auch bis jetzt keine Rückmeldungen mehr meinerseits.

Nichtsdestotrotz war ich immer mal auf der suche nach einem Umbaukit auf Servolenkung für Verzahnte lenkhebel an der Voderachse, was mich zu der Erkenntnis gebracht hat, dass es anscheinend weit und breit keine zu kaufen gibt. 

Als ich mir die von PD109 vorgeschlagene seite www.thoni.de/ angeschaut habe ist mir der Satz: ,,zwischen dem Lenkrad und den zu steuernden Rädern besteht keine mechanische Verbindung" aufgefallen. 

Das würde ja bedeuten, dass im Falle eines Schlauchplatzers oder sonstigem Defekt in der Lenkhydraulik die Lenkung (im schlimmsten Fall bei voller Fahrt) ausfällt und der Traktor somit nicht mehr zu steuern ist, oder hab ich da nen denkfehler drin?

Abschleppen würde ja ebenfalls nicht mehr funktionieren (auch wenn ich gehört habe dass die MP Getriebe das Abschleppen sowieso nicht besonders mögen(?)).

Gäbe es also noch eine Möglichkeit bei der die mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Fronträder bestehen bleibt? 

Danke für eure Hilfe

Gruß Philip
 
Hallo Philip,

"Das würde ja bedeuten, dass im Falle eines Schlauchplatzers oder sonstigem Defekt in der Lenkhydraulik die Lenkung (im schlimmsten Fall bei voller Fahrt) ausfällt und der Traktor somit nicht mehr zu steuern ist, oder hab ich da nen denkfehler drin?"

So ist es.. Das ist aber bei jeder vollhydraulischen Lenkung so. Nun liegen die maximalen hydraulischen Drücke, die möglicherweise eine "Schlauplatzer" verursachen könnten, aber nur bei geringen Geschwindigkeiten und am Hubenende des Lenkzylinders an. Ansonsten ist die Sichtprüfung der Schläuche, als schwächstes Bauteil diese Systems,Teil der TÜV-Prüfung und deiner Aufmerksamkeit als Fahrer. "Sonstige Defekte" gibt es nicht, außer der Trecker wird von einer Lokomotive zerlegt. Aber dann ist es eh egal.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Mf-Kolege!

Habe diese Problem anders gelöst.Habe 2 neue englische A-schenkel gekauft plus 2Radnaben.Dann die Achsschenkelbüchsen selbst gedreht.

Gruß Kally
 
Das würde ja bedeuten, dass im Falle eines Schlauchplatzers oder sonstigem Defekt in der Lenkhydraulik die Lenkung (im schlimmsten Fall bei voller Fahrt) ausfällt und der Traktor somit nicht mehr zu steuern ist, oder hab ich da nen denkfehler drin?

Abschleppen würde ja ebenfalls nicht mehr funktionieren (auch wenn ich gehört habe dass die MP Getriebe das Abschleppen sowieso nicht besonders mögen(?)).

Gäbe es also noch eine Möglichkeit bei der die mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Fronträder bestehen bleibt? 
Das Prinzip ist seit zig Jahrzehnten erprobt - bei tausenden Schlepper, Mähdrescher, Baumaschinen - bei 30km/h sind da die Gefahren absolut überschaubar. Einzige kritische Situation, die ich in meinem Leben mit einem Defekt der hydraulischen Lenkung erlebt habe: Ich fuhr einen IH946, der in dem Moment abgeschleppt wurde. Die Lenkung - vermutlich das Orbitrol - ist verreckt und die Notlenkeigenschaften waren weg. Jetzt mach mal den der dich abschleppt darauf aufmerksam, dass du nicht mehr lenken kannst...  Da der Schlepper nicht lief, hat auch die Hupe nicht funktioniert...

Abgebrochene Spurstangenköpfe hab ich dafür bei MF (Italy) schon mehrmals erlebt - glücklicherweiße nie auf der Strasse -  eine 1000%ig "sichere" Lenkung gibt es nicht! 

Wie gesagt - bei einer "Vollhydraulischen Lenkung" (mit Orbitrol) besteht keine mechanische Verbindung. Diese bleibt nur bei einer "hydraulischen Lenkhilfe" (System Calzoni) bestehen - das System geht meines Erachtens nach allerdings nur bei Schleppern mit einer Lenkschubstange, oder es muss eine Verbindung zwischen den beiden Lenkhebeln an der Vorderachse her - hab ich auch schon gesehen. 

Grüße hometown 
 
huettert:

Hallo Mf-Kolege!

Habe diese Problem anders gelöst.Habe 2 neue englische A-schenkel gekauft plus 2Radnaben.Dann die Achsschenkelbüchsen selbst gedreht.

Gruß Kally
Ich denke, dass genau das die Lösung ist! 
 
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