Øl aus dem Kupplungsgehäuse

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Moin,

@Lama eigentlich unterschreibt man mit seinem Vornamen, kenn ich aus anderen Foren.

Ich habe nicht geschrieben das die Kupplung trocken gewesen wåre, wåre ja auch unwahrscheinlich bei der Ølmenge. Ausser ich heisse Copperfield oder Reinelt / Ehrlich Brothers da ginge das vielleicht? Ich habe keine Probleme gehabt obwohl Øl in dem Kupplungsgehåuse war!!

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Die Kupplung habe ich nach dem Ausbau des Anlassers (um den Austropfen zu lassen) durch das Loch mit Bremsenreiniger abgespritzt (besser als garnichts). Das kam dann mit dem Øl beim Durchhången rausgelaufen.

Nur wenn Ihr ein solches Problem noch nicht hattet, heisst das nicht das es das nicht gibt. Als Bootsmotormechaniker habe ich schon viele Probleme gehabt die für Euch "unglaublich" wåren. Nur da ist es besser logisch zu analysieren, die Ursache zu finden und nicht an Symptomen rumzudoktern. Anders geht es nicht, dumm / warme Luft
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n løst das Problem nicht.

Mir ist aber aufgefallen das einige nur was hinschreiben ohne nachgedacht zu haben, nur um was geschrieben zu haben. Klar so ist derjenige im Gespråch, nur es ist nicht wirklich hilfreich.

Wem das jetzt zu forsch formuliert war, der soll sich gerne den Schuh anziehen wenn der passen sollte.

Rüdiger 

 
 
Tja Lama 128,

da bleibt uns Alten wohl nix mehr als Resignation übrig
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" Anlasser ausbauen und ich konnte "mit dem Finger" øl peilen im Kurbelgehåuse."

Wie geht datt denn? Vom Anlasserflansch Finger ins Kurbelgehäuse
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"Die Kupplung habe ich nach dem Ausbau des Anlassers (um den Austropfen zu lassen) durch das Loch mit Bremsenreiniger abgespritzt (besser als garnichts). Das kam dann mit dem Øl beim Durchhången rausgelaufen.

Der kann 180 Grad um die Ecke spritzen, um die Kupplungscheibe zu treffen und das natürlich bei laufendem Motor, weil sonst, wenn überhaupt, er ja nur ein Teilsegment der Scheibe trifft.

Da ist der Gynäkologie in Deutschland wohl ein echtes Talent abhanden gekommen.

Und nun hängt sich da auch noch @ Martin drauf, der leider weder zwischen Kurbel- und Kupplungsgehäuse unterscheiden kann,noch zwischen Standard-Motor und Perkins.

Wobei bei Martin die Diagnose ganz klar ist.Da läuft über die defekte Förderpumpe Diesel ins Kurbelgehäuse.

Vielleicht mag das ja mein unendlich geduldiger Namensvetter MHF noch aufklären.

", werde dann in 2 Jahren berichten"

ja,mach das mal.

So long +Matthes+
 
Moin,

ok Schreibfehler Kupplungsgehåuse. Wenn der Anlasser raus ist schaut man ins Kupplungsgehåuse nicht in Kurbelgehåuse, mein Schreibfehler.

Gruss Rüdiger
 
Hi...

Da ich auch ein geduldiger Mensch bin und man es hier scheinbar sehr genau nimmt: In meinem Fall meinte ich dann das gemäß MF Ersatzteil-Liste Seite 74 und 75 als "Getriebe Gehäuse" (Zweischeibenkupplung/Mulit-Power), OEM Nr.1 867 502 M92. Da dieses die Kupplung umhaust, habe ich dies skandalöserweise als Kupplungsgehäuse bezeichnet...der Scheiterhaufen ist mir Gewiss! Es als Kurbelwellengehäuse zu bezeichnen wäre mir jetzt nicht in den Sinn gekommen, aber gut, jeder hat seine eigenen Vorstellungen...Es dürfte den hier anwesenden MF-Konstrukteuren ja bekannt sein, das sich in diesem Gehäuse unten eine Öffnung befindet, welche mit 4 Schrauben und einer Abdeckplatte verschlossen ist. Diese ist bei mir jeher geöffnet, bei Erwerb des Traktors war der Deckel schon nicht mehr vorhanden. Eben aus jener Öffnung tropft immer mal wieder Öl. Grund wird hier sein, dass die auch bereits in diesem Thread erwähnte kleine Öffnung, welche mit einem Splint versehen ist, durch Schmutz zu sitzt, dementsprechend schwappt hier dann von Zeit zu Zeit dann mal Lecköl aus der großen Öffnung. Was daran so schlimm ist diese kleine Öffnung mit einem Gewinde zu versehen um hier das Lecköl dann gezielt abzulassen solange die große Öffnung verschlossen ist, damit dieses nicht unkontrolliert auf die Straße tropft, ist mir ein Rätsel. Praktische einfache und billige Lösung von unserem norwegischem MF Freund solange man die Ursache der Leckage erst einmal nicht beseitgen kann/möchte.

Zu dem von mir beschriebenen Vorkommen des zu höhen Ölstands, Danke für den Hinweis mit dem Diesel. Wäre ja durchaus möglich. Ich schaue einmal ob sich da was finden läßt. Wobei hier ja das Öl hell verfärbt sein müsste, Diesel mit Öl vermischt...weiterhin hatte der Traktor dieses Problem vor dem Ölwechsel nie und seit dem Ablassen ist auch wieder alles normal, keine Veränderung am Ölstand. Am Ende bleibt vielleicht auch noch über, dass ich nicht korrekt abgelassen habe und doch noch Altöl drin war, respektive die benötigte waagerechte Positionierung des Traktors beim Ablassen des Öls nicht so gegeben war wie angenommen.

Lieben Gruss

Martin
 
Hallo Martin,

natürlich nehmen wir es hier möglichst genau mit der Fehlerbeschreibung, ansonsten ist keine ordentliche  Diagnose/Abhilfe möglich.
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Zu deinem Thema der wundersamen Ölvermehrung in Kurbelgehäuse/Ölwanne. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

Die erste hatte ich schon beschrieben, defekte Membran in der Dieselförderpumpe. Da diese sich aber nicht von selbst erneuert/repariert , müßte die Ölvermehrung weiter gehen.

Die zweite Möglichkeit ist eine undichte/defekte Flammglühkerze/Thermostart. Bei den 100er Modellen ist der Tank ja oberhalb des Motors. Ist der Tank ziemlich voll, kann der Diesel, der oberhalb des Rücklaufs (in den Tank) steht, über den kleinen Vorratstank in die Flammglühkerze laufen und dort langsam "rauslullern" ins Saugrohr. Von dort dann über ein offenes Einlassventil in den Brennraum und dann an den Kolbenringen vorbei in die Ölwanne.Für diese zweite Variante spricht ganz stark: Das Problem trat nach längerer Standzeit auf (Zeit genug zum "lullern") und du schreibst von "bläulicher Abgasfärbung" ( unverbrannter Diesel) nach dem Winterschlaf.

Ergo: Mach mal den Schlauch zwischen Luftfilter und Saugrohr ab und schau in letzteres. Ist das Saugrohr im Bereich der Flammglühkerze trocken? (Vorher aber bitte unbedingt volltanken. Wenn das Dieselniveau im Tank jetzt unterhalb des Rücklaufs ist, kannst den Fehler nicht finden, weil da nix mehr kommen kann).

Viel Erfolg und beste Grüße

 +Matthes+

P.S. Das mit den Begriffen überprüfe bitte noch mal, da lagst du ursprünglich doch richtig. Natürlich beherbergt das Kupplungsgehäuse/Kupplungsglocke die Kupplung und das Kurbelgehäuse die Kurbelwelle und Ölwanne. Mir ging es nur darum, daß du zuviel Öl im Kurbelgehäuse hast, Rüdiger aber Öl im Kupplungsgehäuse. Von daher zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
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Hi Matthes!

Danke Dir, konstruktive Beiträge finde ich immer viel besser ;) der Hinweis mit der Glühkerze ist ein guter! Das werde ich mal überprüfen! Ich habe aktuell einen ganz neuen Tank drauf,

den alten zu restaurieren von innen war mir zu umständlich. Ich schreibe da noch etwas in meinem anderen Thread zu...

Da ich den bis dato noch nicht voll getankt (max. 15 Liter Diesel) habe weil ich noch mit neuen Tankgebern (auch so eine elendige Sache da den mechanisch Richtigen mit passender Uhr zu finden, OEM Nr. Angaben im Netz bei den Ersatzteilen eher nicht so zutreffend, naja, DHL freut über die ständigen Sendungen...) experimentiere, kann es natürlich sein, das deswegen bisher nichts mehr passiert ist weil ja bei so wenig im Tank nichts in den kleinen Voratsbehälter kommt.

Was genau meinst Du mit der Dieselförderpumpe? Die kleine Handpumpe in der Nähe des Flammglühkerze oder meinst Du die Einspritzpumpe? Ich habe immer Respekt vor Einspritzpumpen, ich habe noch einen Porsche Diesel Standard Star 219 Bj. 1961. Und dessen Einspritzpumpe und ich sind definitiv keine Freunde...

Klar, das wiederrum hatte ich jetzt verpeilt, ich hatte natürlich zu viel Öl im Kurbelwellengehäuse, korrekt.

LG

Martin
 
Sehr gerne Martin,

für konstruktive Hilfe bedarf es jedoch halt entsprechenden Input. Aber da sind wir ja jetzt auf einem guten Weg :-).

Ja, die Förderpumpe ist die kleine Pumpe mit dem Handhebel. Das ist eine Membranpumpe. Oberhalb der Membran wird der Diesel gepumpt, unterhalb der Membran ist die Betätigung selbiger über einen Winkelhebel von der Nockenwelle.

Ist die Membran defekt/porös/gerissen, läuft der Diesel über das Nockenwellengehäuse in die Ölwanne= Ölvermehrung.

Die mögliche Fehlerquelle Flammglühkerze braucht nicht weiter zerbröselt zu werden, oder? Schau einfach in das Saugrohr.

Dringender Tipp: Wenn deine Ölvermehrung durch Dieseleintrag erfolgt ist, wovon auszugehen ist, mache schnellstmöglich einen Motorölwechsel. Auch wenn du die überschüssige Brühe abgelassen hast, das verbleibende Öl ist durch den Diesel immer noch stark "verdünnt".

Beste Grüße

+Matthes+
 
Hi Matthes,

Oh, danke, guter Hinweis mit dem Ölwechsel wenn es sich als Fehlerquelle heraus stellt...könnte das auch dazu beitragen (im Falle der Handförderpumpe) dass der ab und an Luft zieht und deswegen auch ausgeht? Wobei ich die Pumpe eh die Tage inspizieren wollte, irgendwo hier im Forum gelesen dass da noch ein Sieb drin sitzt. Da ich ja alles andere gereinigt habe inkl. neuer Tank, ist das das letzt verliebende Glied bis zur Einspritzpumpe was noch nicht dran war.

Flammglühkerze ist klar!

Gruss

Martin
 
Moin,

Matthes hat recht das dass Øl verdünnt ist, es riecht dann aber auch nach Diesel.

Das gefåhrliche für den Motor ist das die Schmierfåhigkeit fast gegen null geht und der Verschleiss ist sehr hoch. Das selbe hat ein Benzinmotor der nur Kurzstrecken fåhrt, da das Benzin sich an den Zylinderwånden niederschlågt und von den Kolbenringen ins Kurbelgehåuse "geschabt" wird. Viele sagen das der Motor Øl produziert. Genauso tødlich für den Motor, das ist ein schleichender Verschleiss der die Laufleistung vermindert.

Gruss Rüdiger
 
Hi!

Danke für Eure Hinweise. Zum Glück ist der kaum gelaufen, keine 10 Betriebsstunden Leerfahrten. Seit dem Hinweis auch nicht mehr angelassen. Heute ist die neue Förderpumpe angekommen. Morgen wird es zerlegt und kontrolliert!

Danke noch mal!

Gruss

Martin
 
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