Hallo zusammen,
schön, dass wir dieses immer wiederkehrende Thema ein weiteres Mal hier haben.
Folgende kleine Geschichte dazu: Auf einer Agritechnica in Hannover begegnete in rustikaler Tracht inklusive Schnurrbart und Gamsbart-Hut ein Ur-Bayer vor einem großen chinesichen Messestand. Ich muss wohl etwas verdutzt geschaut haben denn besagter Bayer sprach mich an.
Auf die Frage, ob er wir ich Besucher sei oder Aussteller kam die Antwort, dass er seit mehr als 20 Jahren in China lebe und führend bei einem Teilehersteller für Landmaschinen tätig sei. Im Laufe des Gesprächs kam auch unser Thema zur Sprache.
Seine Antwort: das meiste (fast alles) kommt aus seinem Haus und geht an alle uns bekannten Anbieter. So weit schon mal die Grundlage. Er gab zu, dass bei Präzisionsteilen auch schon mal die Masshaltigkeit den Preis mitbestimmt. Das muss aber nicht so sein. Es kann also vorkommen dass bei günstigeren Preisen diese auf Grenzwerten der erlaubten Toleranzen beruhen.
Persönliches Beispiel: bei einer neuen Kurbelwelle aus England musste ich das untere Pleuelauge des 4. Zylinders um 1/10 mm schmäler schleifen. Ging einfach auf einem ebenen Tisch. Ansonsten hat das alles immer gepasst und sich auch im Hobbybetrieb bewährt.
Ein kollege hier im Forum meinte neulich, dass er keine grundlegenden Probleme mit den Teilen eines großen englischen Lieferanten hätte und da, wo es Probleme gab, waren diese auch beim gleichen Teim zum doppelten Preis vorhanden.
Nun macht was draus...
Viele Grüße
Volker