Kontergewicht MF 35 mit FL

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Luki28

Gast
Hallo zusammen,

ich brauche bitte einen Rat/Tip in Bezug auf das Kontergewicht beim MF35 wenn er mit Frontlader genutzt wirtd.

Der FL ist original und Laut Bedienugsanleitung hebt dieser 917kg.

In der Bedienungsanleitung ist eine Skizze für die Schalung eines passenden Betongewichtes.

Ich wollte das Volumen berechnen und dann evtl ein Ölfaß zum Gewicht umbauen. Leider fehlen meiner Meinung nach paar Maße in der Skizze.

Bin für Ratschläge und Infos was ihr an Kontergewicht nutzt dankbar.

Gruß Lukas

yddemrk5_jpg.htm
 
Hat wirklich niemand ein Heckgewicht an seinem MF35 und kann mir die Maße/Gewicht und die gemachten Erfahrungen (zu viel, zu wenig Gewicht etc)

sagen?

Ich möchte am We mit dem Bau meines Heckgewichtes anfangen und bin wirklich für jeden Rat dankbar.

Gruß
Lukas

PS: Gibt es hier ein unter Forum sich Mitglieder vorstellen etc?
 
Hallo Lukas,

nimm das Ölfass (ich nehme mal an, daß es ein 60 L Fass ist) , schieb ´ne passende Stange für die Unterlenker durch , Beton rein und gut is. Mit der Breite musst du natürlich mal ausmessen, muss ja schließlich dazwischen passen. Ein rundes Gewicht hat den Vorteil, daß man es auch von Hand schon mal ein eine Ecke rollen kann. Wenn du ein eckiges Gewicht aus Beton baust, müsstest du schon eine Oberlenkeraufnahme mit verbauen, sonst knallt dir es evtl. gegen den Zapfwellenstummel, wenn es hin-und her schwingt. Natürlich ist schwerer besser, nur musst du dir im klaren sein, daß sich  das Gewicht mit der Zeit von selbst absenkt, auch mit neuen Dichtringen im Steigrohr, und je schwerer das Gewicht, desto schneller geht das leider. Ist nicht gut gelöst bei MF. Du könntest es aber dann auch mit einer Kette oder Stahlseil an der Anhängerkupplung festzurren. 

Gruß Tom
 
Hallo, 

danke für die Antwort. So in etwa möchte ich es machen. Ich bin mir nur nicht sicher wie schwer das Gewicht werden soll. Momentan denke ich so an 300kg.

Das Faß ist ein großes mit 57cm Durchmesser und 87 cm Hoch. Aber mit der Fley bekomme ich das auch keil :-)

Wenn das Gewicht hinten in den Unterlenkern hängt, muss ich es die Unterlenker so fixieren das diese kein Spielraum nach links oder rechts haben, seh ich das richtig?

Ich habe ein paar Ideen wie ich das Gewicht bauen will, und werde das ganze mit Bildern festhalten und dann hier posten. Evtl. haben mehrere Nutzen daran.

Gruß

Lukas
 
Hallo,

meiner Meinung nach reichen 300 Kg nicht aus! Ich habe bei meinem MF 35 ein Kontergewicht von 900 Kg dran! (alte Schlagleisten vom Steinbrecher) So ist der Trecker gut ausballanciert!

Gruß

Uwe
 
Hallo, jetzt bin ich etwas überrascht..900kg? Da musst ja schon die stärkere Heckhydraulik haben denn die packt ca. 1200kg.

Die erste Variante hob ca 680kg wenn mich nicht ganz irre.

Auf jeden Fall danke ich dir für den Hinweis. Ganau um solche Erfahrungswerte geht es mir.

Wie ist der MF dann noch zu fahren mit dem Heckgewicht?

Gruß Lukas
 
Hallo,

der MF 35 ist Bj. 58 (23 C Motor) und die Hydraulik hat mit dem Kontergewicht kein Problem, könnte noch größer sein!

Das Problem beim MF im Frontladerbetrieb ist die geringe Belastung der Hinterräder. Ohne Kontergewicht kannst du mit dem Frontlader nicht viel bewegen, da die Hinterräder sofort durchdrehen.Je mehr Gewicht auf der Hinterachse ist, je besser die Traktion der Hinterräder! Ich benutze den Trecker nur für Frontladerarbeiten, egal ob beim Ausmisten oder im Wald, der geht mit diesem Kontergewicht durch dick und dünn! Und das schon seit ca. 20 Jahren ohne irgendwelche Risse am Frontlader oder der Heckhydraulik. Also denke ich, das so ca. 900 Kg angebracht sind!

Gruß

Uwe
 
Hallo, ok, danke für die Infos.

Heute habe ich das Ölfaß mal an die Heckhydraulik gestellt..Kommt schon gewaltig rüber..Den Oberlenker musste ich gut nach oben ziehen damit dieser oben am Faß liegt.

Da mir heut auffiel das die 22mm Stange für die Unterlenker fehlt konnte ich heute mit dem Beton ausgießen nicht anfangen.
 
Heute habe ich mit dem Bau des Heckgewichts angefangen..

Material:
205 L Faß

2x Unterlenkerbolzen

Rundstahl

Anhängerkupplung

M16 Gewindestangen mit Muttern und Unterlegscheiben



Habe links und rechts zwei 20er Löcher in die Tonne gebort. Ein wenig ausgeschiffen so das die 22mm Unterlengerbolzen durchpassen aber fest sitzen.

Danach 49cm Rundeisen zugesägt. Das hat ein Innendurchmesser von 28mm, genau wie meine Unterlenkerbolzen an der Verdickung.

In das Rundeisen noch ein Loch durchgebohrt und dann heiß gemacht damit die Unterlenkerbolzen eingepresst werden können. Zum Schluß verschraubt.







Die Anhängerkupplung wird mit M16 Rundeisen befestigt welche durch das Faß gehen und auf der anderen Seite von Außen mit Muttern verschraubt werden.

 



Überlege ob ich gleich eine Anhänger Dose dran baue damit ich nicht ewig Kabel bis zum Traktor ziehen muss.

Weitere Bilder folgen.

Gruß Lukas
 
Heute habe ich die Anhängerkupplung montiert. Die Verschraubung mit Loctite gesichert.



Von hinten mit starken Unterlegscheiben und Muttern "gekontert" sowie im innern des Faßes auch verschraubt.





Im Anschluß das Faß an die Heckhydraulik geklemmt und angehoben..Bissle sorgen macht mit der Oberlenker..das Faß ist so hoch das dieser recht steil nach oben liegt..

Für die Aufnahme für den Oberlenker habe ich 40x60mm L-Stahl  mit 5mm Stärke genommen.20mm Bohrungen rein..

Beide Stahl-Träger sind so lang das sie im Faß am Boden abgestellt werden können und dann betoniert.



Hier habe ich eine Frage. Gibt es was die Platzierung der Halterung für den Oberlenker angeht etwas zu beachten? Oder kann ich diesen wo mir es passt in dem Faß paltzieren?

Gruß Lukas
 
Servus,

ich würde an den Gewindestangen, die zur Befestigung des Zugmaules dienen, noch ein paar Metallplättchen gegen die Scherrichtung anschweissen. Ich hätte das Zugmaul weiter oben angebracht, daß der "Stahlbeton" unten mehr Fleisch hat, bei starker Beanspruchung hätte ich da Angst, daß was ausreißt. Stell doch noch ein Foto ein, wie du das aufrechte Eisen in Verbindung mit den waagrechten Rundeisen verbunden hast, um auch diese Verbindung noch beurteilen zu können.

Gruß

Rainer

Gruß

Rainer
 
Hallo,

fe35s, ich gebe dir Recht. Das Zugmaul sitzt etwas tief. Liegt daran das ich mich beim messen an der Heckhydraulik vertand habe..die Unterlenker waren dabei nicht ganz unten. Gestern habe ich meine Bohrmaschine beim bohren der 20mm Löcher im Stahl geschrottet und somit muss das erst mal so bleiben. Wenn ich das Faß mit der Hydraulik anhebe kommt das Zugmaul auf min. die selbe Höhe wie die Anhängerkuplung bei unserem SUV auch ist. Ich denke das sollte ausreichend sein.
Schwere Anhänger werde ich damit nicht ziehen..Habe selbst nur einen 750kg Anhänger.

Was meinst du mit Metallplättchen und wo sollten diese angeschweißt werden?

Das aufrechte Eisen ist noch garnicht mit dem Rundeisen verbunden. Ich habe es nur für das Bild in das Faß gestellt. 
Ich habe nich paar Eisenabschnitte mit denen ich die aufrechten Eisen verschweißen möchte nd dann das ganze "schwimmend" im Faß mit Beton ausgießen. 
Ich bin noch am überlegen wo ich die Oberlenkeraufnahme (die aufrechten Eisen) im Faß platziere. Evtl. werde ich die Eisen mit dem Rundeisen welches die Unterlenkeraufnahmen hebt verschweissen.

Gruß Lukas
 
Hallo Lukas ,

ich nehm mal an das dein Heckgewicht ca. 500 kg bekommt ,wenn es fertig ist.

Hab mir letztes Jahr auch aus einem 205 Liter Faß ein Gewicht gemacht, hab aber ca. 30 Zentimeter von der Länge abgesägt , und ich komm auf 380 Kg.

Mach auf alle Fälle deine Flacheisen fest, bevor du betonierst.Ich habe drei Jahre als Bauhelfer (hauptsächlich Betonarbeiten) gearbeitet. Wenn es dir die Eisen hochtreibt oder verschiebt , mußt du den ganzen Beton mit der Kelle wieder rausputzen. Und das geht echt scheiße. Vor allem wenn er schon anzieht (in der regel nach30 min)

Lieber einmal zuviel fixiert und dann betoniert.

Gruß Helmut
 
Hallo, 

danke für den Tipp, ich werde auf jeden Fall die Eisen miteinander verbinden um so auch mehr Stabilität zu bekommen.

Einfach in die Tonne stellen und Beton darüber funktioniert aus meiner Sicht net wirklich 

Gruß Lukas
 
Hallo,

ich habe eine 60l Tonne (altes Ölfass) genommen und mitten rein ein stabiles Rohr durchgeschoben und verschweißt. Dann den Rest mit viel Schrott (Eisen) und Beton gefüllt. Hat so ca. 450kg. Der Vorteil ist, dass man einfach die Ackerschiene durch das Rohr schiebt und keine weiter Aufnahme braucht.

Lässt sich mit etwas Kraft gut rollen. Für den Frontladerbetrieb ist es aber eigentlich noch zu wenig. Wenn da Last drauf ist , kann man kaum noch lenken.

Gruß,

MHF
 
Hallo

ich verfolge schon die letzten tage diesen Bericht und bin über die hier getroffenen Aussagen teilweise erstaunt , gerade der letzte Eintrag mit dem 60l Ölfass wundert mich wieviel Eisen und Blei wurde da reingefüllt um auf 450kg zu kommen wenn ein 205l Ölfass das um 30cm gekürzt wurde es auf ca 380kg bringt. Versteht mich bitte nicht falsch ich möchte hier keinem zu nahe treten aber die grundlegende Frage die sich mir immer wieder aufdrängt ist wieviel Heckgewicht soll mann dem mf 35 mit Frontlader und Arbeitsgerät (Schaufel Gabel ) zumuten um eine Merkliche Entlastung zu erreichen.

wann kommt das ganze an seine grenzen hinten 800kg vorne 5-600kg wie sieht es mit dem bremsverhalten bei mechanischen bremsen aus !!!

ich besitze ein Heck Gewicht von 80cmx50cmx35cm x2400= 330kg und das ist zu leicht für meine Ley gr3 zusätzlich hab ich noch in jedem Hinterrad 102kg Wasser mit Salz wollte mir jetzt das selbe Faß 205l besorgen um mehr Entlastung auf die Vorderachse zu bekommen !!

Eure Meinung zu meinen Aussagen wäre mir wichtig auch ob es besser wäre in eine Zwillingsbereifung zu investieren, zwecks besserer rückwärts Fahreigenschaften

Gruss aus Hessen

 
 
Hallo,

finde 450Kg für ein 60Liter Faß auch etwas viel an Gewicht. Mein Faß könnte rein rechnerisch 555Kg wiegen, wenn ich mit 2500Kg je m3 Beton rechne. Ohne Eisen etc.

Ich denke das viel weniger kein Sinn macht. Ich habe ein Räumschild aus 1,2 cm Stahl gebaut. Das hat ca. 205cm breite und ist 55cm Hoch.
Ich tippe auf ein Gewicht von ca. 120-150kg. Dieses an den Kraftheber montiert fährt es sich viel besser mit dem Frontlader, aber viel heben traue ich mich da net damit.

@ schadow, 

warum Füllst du Salzwasser in deine Reifen? VOn Wasser mit Frostschutz etc habe ich gehört. Aber nie von Salzwasser. 
Was sollen die Vorteile sein?

Gruß Lukas
 
@Lukas: Die Calziumchloridlösung für die Reifen ist die übliche Methode, Ballast auf das Schlepperheck zu bekommen. Das Salz ist günstig zu bekommen. Das Thema wurde im Forum schonmal behandelt

mfg Harald 
 
Hallo genau Calziumchloridlösung ,

war mir zu umständlich zu schreiben als Salswasserlösung bis -25c Frostsicher und von der dichte ist es besser als Frostschutz-Wassermischung !  es ist auch keine unwucht dadurch im reifen oder der Schlepper hat da riesen Geschwindigkeitsverluste das Wasser läuft immer auf dem Reifenboden im Schlauch 34 Füllung dann 0,8bar als vederung fertig ! ist ok bringt 200kg auf die Hinterachse , die Vorderachse wird davon aber nicht entlastet !

 

Mfg 

 

Ps: denkt ihr noch an die frag die ich gestellt habe !! :)

 
 
Hym, ok. Habe wieder was dazu gelernt.

Sollte das ganze mal bei meinem 35er auf die to do liste setzen. Vorallem im Winter hilft es mir da mein 35er scho sehr leicht auf der HA ist..

Da hilft das 2m Räumschild aus 1,2cm Stahl net wirklich viel.

Gruß Lukas
 
Hallo Shadow,

Meiner Ansicht nach bringen die Zwillingsreifen nur etwas , wenn Du die Bodennarbe schonen willst.

Mit den Zwillingsreifen verteilst du ja wieder dein Heckgewicht auf eine größere Abrollfläche der Reifen.Also weniger Grip.

Wir hatten damals in der  Arbeit Iveco- Kombis (3,5 t Lastwägen) , Teils als Zwillings -bereifte und auch als Single -Bereifte.

Und aus meinem langen Arbeitsleben kann ich berichten, daß sich die Single Bereiften immer besser aus Matsch gezogen haben wie die Zwillings-Reifen.

Gruß Helmut
 
Hallo Helmut ,

 in vielen Foren wird es oft einseitig dargestellt, oder nur über die Funktion der Boden Schonung und größeren Zugleistung bei Zwillingsreifen diskutiert, wie die Bereifung in Bezug auf Frontladerarbeiten früher verwendet wurden nicht, da herrschen Meinung vor wie Frontlader nur mit Allrad usw. aber welcher Landwirtschaftliche Betrieb hatte in den 60-70 Jahren  en Allrad Schlepper die wenigsten doch wohl. Das wir hier von Oldtimern sprechen sollte doch jedem klar sein mich fasziniert doch an der Geschichte was mit den teilen machbar war und ist.

ne gewagte Theorie meinerseits :

Jeder weis das der normale Hinterreifen beim Traktor sehr gute Zug Eigenschaften hat das Profil ist so ausgelegt da es beim vorwärtsfahren mit anbaugerät oder Anhänger die Kraft durch Stollenprofiel Optimal Übertragen kann . beim Rückwärtsfahren allerdings ist es kein Problem bei losem Untergrund ner leichten Steigung oder Feuchten wiese einen Hinterradschlepper zum durchdrehen zu bringen, das hat auch mit dem Profil der Reifen zu tun die sich das Loses Material dir reifen Wühlen . deshalb haben meiner Meinung nach unser altvorderen die Äußeren Zwillingsreifen gegen die eigentliche Laufrichtung montiert um beim Rückwärtsfahren die Zug Leistung durch diese zu erhalten. Habe ich auch so schon bei Betriebsanleitung Deutz im Frontladereinsatz gesehen :)

Boden Verdichtung entgegen zu wirken ist sicher auch ein Grund aber nur bei ackerarbeiten , ich bin hier von Besserem Gewicht auf der Hinterachse und Fahreigenschaften beim Frontladerarbeiten ausgegangen sorry falls das nicht eindeutig rüber gekommen ist!

gruss Schadow
 
Habe weiter an dem Heckgewicht gearbeitet..
Die Aufnahmen für den Oberlenker habe ich mit einem Stück Stahl verschweißt..



Auf das Rundstahl welches durch das Faß geht und die Bolzen für Unterlenker trägt habe ich auch ein Stück Stahl aufgeschweißt.



Auf diese Stück wurde danach die Aufnahme für den Oberlenker aufgeschweißt.



Zusätzlich habe ich ein Rohr durch das Faß geführt. Darin werden die Kabel für die Anhängerdose gelegt.
Wo ich schon am Schweißen war habe ich die Abschnitte von meinem Räumschild mit angeschweißt..



Danach mit Beton ausgefüllt..dazu noch alles an Schrott was so da hatte mir rein (alte Hantelscheiben)
Im Oberen Drittel habe ich dann noch ein Reststück Stahl quer angschweißt..Soll das ganze im Beton unbeweglicher machen.



Im Anschluß weiter mit Beton gefüllt.
Leider wurde ich net fertig weil mir der Beton ausgegangen ist..Das Faß ist gut 2/3 voll und lässt sich kein mm mehr bewegen..

Gruß Lukas
 
Hallo MHF,

das war nicht als Kritik gedacht haha :-)

das fass ist sehr gut geworden ich habe jetzt das gleiche für meinen Mf 35 ich hoffe das es 500kg hat lenken lässt er sich etwas leichter ohne Frontlader haha  was ich bis jetzt sagen kann ist das er mehr anpressdruck auf nasser wiese hat !! ohoh hoffentlich sind die Spuren bis zum Frühjahr wieder weg
26.gif


mfg Schadow

 
 
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