Information und Fragen zu den Bremsen des 135er

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altersepp

Gast
servus beinander

kürzlich war ich in einer empfehlenswerten werkstatt für MF mit langjähriger erfahrung.

dort hab ich einen älteren mechaniker auf die bescheidene bremswirkung meines 135er - bj.69 angesprochen.

er meinte: ja - die waren und sind schon immer problematisch.

ob es gar keine abhilfe gäbe?, fragte ich nach.

darauf er: doch - die gibt es. es gibt nämlich jetzt andere bremsbeläge. die alten teile werden dabei "eingeschickt" und mit anderen, neuartigen belägen beklebt. auch die bremstrommel muß natürlich ausgedreht werden. die wirkung sei mit dem neuen material der beläge dann dauerhaft gut - versicherte er. das material dieser beläge konnte er nur mit "irgendwas aus dem LKW-bereich" umschreiben.

was haltet ihr davon - mich nervt die be......grenzte wirkung meiner bremsen gewaltig, um es mal neutral auszudrücken. nach längerer zeit bzw.spätestens beim tüv muß ich immer was unternehmen, um zumindest einigermaßen wirkung herzustellen - das hält aber dann auch wiederum nur kurze zeit.

btw: ich hatte die bremsen zuletzt vor etwa 3 jahren offen. dabei die trommel etwas angeraut und auch die beläge. sie waren noch OK - nicht neu, aber gut - sie waren nicht glasig oder überhitzt, nicht verölt oder hart - mit etwas schleifpapier waren sie wieder top. nach dem zusammenbau war die wirkung für etliche stunden sehr gut. irgendwann in den 80er jahren wurden die mal neu gemacht. 

gruß

sepp
 
Also sepp,

ich weiß zwar nicht, was dein Maß für "bescheiden" ist, aber meine Bremsen ziehen gut.

Vielleicht sind die Beläge ja doch verhärtet.

Hast du mal das Gestänge überprüft? ist da alles Leichtgängig?

Manchmal haben die deppen früher auch die Bremsen am Gestänge eingestellt, dann wurde das auch immer schlechter.

Mit Sicherheit gibt es heute auch Materialien mit höherem Reibwert, das bringt aber nichts, wenn die Bremsanlage irgendeine Macke hat.

Such mal hier nach der Grundeinstellung, wurde schon oft beschrieben.

Gruß,

MHF
 
hallo mhf

danke für deine hinweise

ja -  daß die bremsen durch die schlitze an den trommeln durch drehen der sternschrauben eingestellt werden, daß weiß ich. ob ich das aber wirklich richtig gemacht habe, das will ich nicht behaupten, denke aber schon.

jedenfalls sind die gestänge leichtgängig und ich habe sie bei der letzten revision auf "null" gestellt. also so, daß die bremshebel nicht schon im "sillstand" ausgelenkt sind, die gestänge somit noch keine vorbewegung haben. ich hoffe das ist so richtig.

die sternschrauben hab ich vor dem zusammenbau zurückgedreht - die sind ja dann zum einstellen. 

mit bescheiden meine ich, daß die bremswirkung nach öffnung, reinigung und neu-einstellung zwar wieder gut ist, aber dann doch relativ schnell wieder nach nachläßt. ich muß und kann damit im großen und ganzen schon leben, hätte aber doch gerne eine dauerhaft und gleichmäßig gute bremse.

spätestens zum tüv muß ich sie meist wieder herrichten, denn mit der zeit wird die wirkung immer schlechter. allerdings kennt der überwachungsverein das leiden dieser konstruktion und zeigt sich dann schon mal gnädig. wasser (damit sie anrosten) und brühpech sind leider nur temporäre maßnahmen für solche anlässe.

bei all meinen anderen maschinen habe ich gute bremsen: fendt, john deere, renault, claas - alle funktionieren. es ist klar, daß auch hier mal was gemacht werden muß, aber beim MF hab ich die meisten schwierigkeiten.

ich frag daher einfach mal: wie oft mußt du/müßt ihr die bremsen reinigen, belegen, ausdrehen - und wieviele stunden hält das. anders gefragt: was macht man für eine gute und dauerhafte bremswirkung?

ich werd die bremsen als letzten weg dann doch mal neu belegen lassen (also das angesprochene angebot des händlers nutzen) um endlich ruhe zu bekommen.

servus

sepp
 
Hi Sepp,

überprüfe die vor dem Tüv auch und stelle ggf. mal nach.

Ansonsten kann ich mich nicht beschweren.

Vielleicht sind die Beläge wirklich nichts mehr.

Gruß,

MHF
 
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