Hydraulische Breme (eine Dauerbrenner)

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H

Holzwurm MF35

Gast
Hallo Miteinander,

ich brauche mal das gebaltte Wissen dieses Forums.
Ich habe ein seltsames Phänomen. Folgendes passiert.
Mann steigt ein und das Bremspedal fällt ducrh. Nach mehrmaligen pumpen hat man Druck der dann auch bestehen bleibt. Erst nach einiger Zeit fällt das Pedal wieder durch.
Folgendes habe ich bereits geprüft: Die Radbremszylinder sind dicht (es sind auch keine Spuren in und an der Bremse sichtbar)
Am Haupbremszylinder sind rein äußerlich auch keine Spuren zu sehen. Auch keine Spuren unter dem Traktor.
Ausgetauscht habe ich bereits die Entlüftungsleitungen komplett mit neuen Entlüftungsventilen.

Kann mir mal einer sagen woran es jetzt noch liegen kann.

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Gruß Holzwurm MF35
 
Hallo und willkommen im Forum,
ich hatte das gleiche Problem. Bei mir lag es daran, dass die Bremse zu locker eingestellt war. Das heißt der Bremszylinder ist eingefahren, man drückt das Pedal und er fährt ein Stück aus. Nur drücken die Bremsbeläge noch nicht gegen die Bremstrommel daher geht es so leicht weil kein Gegendruck entsteht.
Das passiert solange bis die Bremsbeläge an der Trommel anliegen und dann ist das Verhalten ganz normal. Nach einiger Zeit zieht sich der Bremszylinder wieder zusammen und es fällt wieder durch.

Am Anfang dachte ich die Bremse ist nicht richtig entlüftet, was aber falsch war.
Ich weiß nicht wie oft ich die Trommel wieder abgenommen habe bis es einigermaßen gepasst hat. Jetzt ist es besser, aber noch nicht perfekt.
 
Oh Hallo,hier haben wir uns schon die Finger wund geschrieben.Es ist u. bleibt eine Chaosbremse.Ich habe 40J.daran repariert
bis ich es leid war.Dann habe ich mir 2 andere Achstrichter vom FE mit mech.
Bremse besorgt u. verbaut.Jetzt bremst es gut.Kann jedes mal beruhigt zum Tüv fahren.
Bei Dir ist wie Du es schreibst mit ziemlicher
Sicherheit die Manschette vom Hbz.defekt.
Ich habe noch eine komptett ausgebaute
hydr.Bremse hier liegen u.eine Getriebe mit
Hinterachse mit Hydr-bremse(noch orig.
zusammen).Würd ich alles abgeben.
 
@ schmieeed

Danke für die Info. Daran habe ich auch schon gedacht. Problem ist wenn ich die Bremse enger einstelle wird die ziemlich warm. Denn leider ist eine der Trommeln unrund und daher schleift die Bremse auf der Seite. Ich behalte das mal im Auge.

@ Vogelsberger

Danke für die schnelle Antwort. Die E-Teile brauche ich erstmal nicht. Da ja die Bremszylinder dicht sind. Das der HBZ Probleme macht, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Der wurde erst vor ca. 2 Jahren komplett überholt. Daher wäre das schon sehr verwunderlich. Aber wer weiß das schon.

Gruß Holzwurm MF35
 
Hallo Holzwurm,
Input+Putput= Output ,
auch an Vogelsberger, schmieeed u. alle .
Was haltet ihr von folgendem Gedankengang:
Die unrunde Bremstrommel wirkt wie ein Exzenter.Bei jeder Umdrehung wird durch die Radzylinder eine gewisse Menge der im System im Ruhezustand "stehenden" Bremsflüssigkeit durch die Ausgleichbohrung des Hauptbremszylinders zurück in den Vorratsbehälter "gepumpt". Wenn dann irgendwann genügend "stehende" Flüssigkeit fehlt,hat das Pedal keinen Widerstand mehr.
Dann wird mit dem Pedal mehrmals gepumpt,das Defizit also wieder aufgefüllt und Spiel beginnt von vorn.
Nur so ne Idee.
Gruß +Matthes+
 
@ +Matthes+,

diese Theorie würde vielleicht auch folgendes Phänomen erklären.
Bin am Wochenende relativ viel Kilometer gefahren. Ergebnis: Bremse saß plötzlich fest und zwar so fest da Sie gequalmt hat( der Geruch ist jetzt noch in der Nase). Nachdem ich Sie dann weicher eingestelt habe (also die Beläge mehr Spiel zu Trommel hatten) war das Problem behoben. Und genau die Seite mit der unrunderen Trommel hat gequalmt. Die andere Seite wurde zwar auch warm aber nicht heiss.
Ich glaube ich sollte mal dringend die Trommel überdrehen.
Einen zweiten Ansatz habe ich noch von eine, Bekannten bekommen. Das Verhältnis zwischen HBZ und RBZ stimmt nicht. Das Volumen des HBZ wäre zu klein. Erst nach mehrmaligen pumpen würde das Verhältnis dann passen.
Könnten ich mir auch vorstellen, da ich nur weiss das der Vorbesitzer den HBZ überholen ließ, ob das der "Richtige" war? Keine Ahnung.

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Hallo alle zusammen,
will mal hier was positives verkünden.
Habe es endlich geschafft nach eineinhalb Jahren (mit längeren Pausen) meine Hydraulische Bremse einzustellen. Zuerst hatte ich die RBZ und den HBZ überholt. Danach lag es "eigentlich" nur noch an der Einstellung. Aber nein was passiert entweder die Bremse wurde heiß oder ich musste 3- mal pumpen, was natürlich auch voll n.i.o. war.
Also immer wieder lesen im Forum und im Netz und gaaaanz viel grübeln im Bett oder so.
Ich dachte mir immer, MF wird sich ja bei der Konstruktion was gedacht haben das MUSS irgendwie gehen.
Also letzte Woche Versuch Nummer ??
1. MF aufbocken
2. HBZ ganz zurück
3. Gestänge "locker" eingestellt
4. Versteller festdrehen ( mit Schraubenzieher Taschenlampe umd "um die Ecke gucken" --- Räder fest !
5. Versteller 5 Zähne wieder locker (kein Schleifgeräusch hörbar)
6. Test Bremsbedal !

und wie ein Wunder alles gut

Habe dann noch die Handbremse genauso eingestellt.

Und wieder eine Probefahrt mit einem ungewissen Ausgang, aber nach ca. 8 km schneller Fahrt war keine Erwärmung feststellbar.
Bremsprobe: beide Räder blockieren gleichmässig

Ich hoffe das ich einigen Usern helfen konnte.
Hoffentlich bleibt es bei mir auch so.

Gruß Kay
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Bin neu hier Und habe die Sachen mit den Bremsen
gelesen.Habe das Problem auch mit den Einstellen.Wollte aber auch mal wissen welche Bremsflüssigkeit man verwenden sollte ?
 
Hallo, .....??? {steinbeisser}

ich habe ganz normale Bremsflüssigkeit genommen.
Solche wie es sie überall zu kaufen gibt.
Tankstelle, Baumarkt, ATU, und und und.

Habe jetzt wieder mal die Bremsflüssigkeit gewechselt nach ca. 2 Jahren.
Bin mit meiner beschriebenen Einstellung bis jetzt immer gut gefahren.
Ich empfehle SEHR bei allen Rep. arbeiten an der Bremse ---ATE Bremszylinderpaste--- !
gibts aber nur in der Klinikpackung zb. bei 3-2-1 meins für rel. kleines Geld (lohnt sich aber)
Außerdem habe ich alle mechanischen Teile und die Entlüftungsschrauben mit Kupferspray versehen.

Versuchs, es ist leichter als gedacht.

Gruß Kay
 
Hallo Kay
Danke für den Tipp,Bremsflüssigkeit habe ich bei Auto plus geholt und mit den Fett muss ich mal schauen.Habe jetzt noch ein anderes Problem.Die Entlüftungsschraube die in den Adapter sitzt ist abgebrochen.Beim Versuch sie aus den Adapter zu bekommen habe ich das außen Gewinde bzw. den Konus leicht beschädigt.Weiß nicht ob der noch richtig abdichtet,und die die Entlüftungsschraube ist noch nicht raus.Werde es auf der Drehbank aus bohren lassen hoffe das Gewinde bleibt heile.

Gruß Raimar
 
Hallo Reimar,

mach doch gleich alle Bremsleitungen neu.
Ich habe meine alten Leitungen einem Bekannten mitgegeben (LAMA_ Schlosser) der hat mir welche nachgebaut.
Musste sie dann nur noch zurechtbiegen zum einbauen. Meist haben die auch solche Ersatzteile (Entlüfter usw.) rumliegen.
Es muss ja nur der Anschluss zum RBZ oder HBZ passen. Und beim Entlüfter oder Übergang ist es doch egal.
(Kiste Bier nicht vergessen).
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Günstiger gehts kaum und hast dann gleich noch neue Leitungen, wenn du sowieso alles auf hast.

Gruß Kay
 
Hallo Kay
Den Gedanken hatte ich auch schon,habe nur niemanden an der Hand der mir das so macht.Und in der Werkstatt ist es ziemlich teuer(Arbeitslohn).
Wenn man ein Bördelgerät günstig bekommen würde,könnte man es selber machen Material ist ja nicht so teuer .
Gruß Raimar
 
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