hydraulikzylinder öffnen

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Z

zeimetj

Gast
hallo

ich habe einen mf 50 r und habe einen undichten zylinder am frontlader

zylinder für die schaufel

weiss jemand wie man diesen öffnet

anbei ein foto

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Hallo unbekannt,

das kleine Loch was du fotografiert hast ist nur von einer Seite, oder?

Und das Druckstück, als rechts das Teil, hat zwei Abflache dran, oder?

Dann sollte in der kleinen Bohrung eine Madenschraube drin sein, die das Gewinde des Druckstücks sichert. ERst die Madenschraube rausdrehen und dann das Druckstück Rausschrauben.

gruß,

MHF
 
Servus zeimetj;

Dein Vorname als Gruß wäre nett (Gepflogenheiten im Forum).

Nach Deinem Bild könnte ein Drahtring montiert sein;

wenn ja ,mit Rostlöser gut einsprühen und einwirken lassen.

Hülse muss sich leicht drehen lassen.

Drahtring mit offener Seite anheben und Hülse drehen

Achtung, die andere Seite vom Drahtring ist nach unten abgewinkelt,

um ihn mit der Hülse ausdrehen zu können.

Zum montieren, Drahtringnase in Hülse einhaken und eindrehen.

Gib bitte Bescheid !

MFg

Franz
 
Hallo,

sehe das wie Franz.

Wenn der  Kopf  sich drehen läßt sieht man die Öffnung des  Splind am Bohrloch vorbei kommen. Ist das Ende des Splint sichtbar mit kleinem Schraubenzieher das Ende unterhebeln und den Kopf rückwärts drehen bis das abgewinkelte ende des Splint sich aus hängt.(der Splint/Draht kommt kpl. aus der Bohrung durch drehen)

Montage nach erneuern des O-Ring außen und des Nutring innen Draht/Splind einhängen und Kopf drehen bis  kpl. Splint eingezogen ist.

Gruß Frank
 
Hallo,

habe das gleiche Anliegen, jedoch am Hubzylinder. Trotz einwirkenden Rostlöser lässt sich die Zylinderabdeckung (Kopf) überhaupt nicht drehen (75er Maulschlüssel mit Verlängerungsrohr, hab die halbe Werkbank fast dabei umgeworfen). Hat die Abdeckung etwa Linksgewinde? Wenn nicht, hat wer von euch mal das selbe Problem gehabt?

Gruß Stefan
 
Hallo Stefan,

die sitzen mitunter verdammt fest, denn da wo Öl ("Staubmanschette") rauskommt, kann auch Wasser rein und das Gewinde festgammeln.

Meine Werkbank ist schwer genug, dafür sind aber nach der Zyl-Rep. die Backen meines Schraubstocks nicht mehr parallel :(.

Also entweder mit viel Geduld und Rostlöser in das Loch (bei senkrecht stehendem Zylinder), oder brutal den Zylinder (bei ganz eingefahrenem Kolben, sonst verbrizzelst du auch die Kolbenmanschetten)

heiß machen. Dann kommt der auf jeden Fall! Dichtungen sind dann zwar perdü, aber die willst du ja eh neu machen.

Gruß +Matthes+

Ach ja, ne, nix Linksgewinde (wozu auch,hier dreht sich ja nix), ganz normal rechts. Power to the Bauer ist angesagt
26.gif
.
 
an Zeimeti: wenn am oberen Ölanschluß eine Verschraubung sitzt, entferne Diese. Darunter könnte je nach Modell im Gewinde eine Hohlschraube sitzen, Diese entfernen, denn die würde den Kopf zentrieren. Kommst Du nicht an den Oberen Anschluß, da er verschweißt ist, dann nur den Drahtring  durch rechtsdrehen des Kopfes obwohl kein Gewinde vorhanden ist entfernen. Sitzt der Kopf sehr fest, Sprühe kräftig Rostlöser nicht nur oben rum auch in die Bohrung, aus der dann der Sicherungsdraht heraus kommen soll. Den Zilinder würde ich in einen großen Schraubstoch spannen oder stecke ihn zrück in die Frontladeraufnahme halte mit einen Vorschlaghammer dagegen und Dengle mit einen Handhammer rundum die oberen 1.- 4cm sehr lange  Ich sage 50 - 100 Schläge. nimm Deinen Nachbar dazu der soll den Kopf mit einen entsprechenden Schlüssel oder Rohrzange mit eine ca. 1 mtr lange Rohrverlängerung versuchen im Rechtsdrall während Du laufen zuschlägst den Kopf zu lockern. wenn sich der Kopf dann drehtdi bohrung beobachten, bis du die Drahtsicherung zu sehen bekommst. Meistens ist der Draht etwas abgeschrägt und kommt  durch das Drehen alleine heraus.
 
Hallo,

Hab es heute geschafft den Kopf zu lösen. Er hat kein Gewinde, sondern ist eine Art "Passhülse", die durch einen Sicherungsdraht am Zylinderrohr festgehalten wird. Musste da leider heute mit dem Anwärmbrenner gut anwärmen bis das Zylinderrohr hellrot wurde, große Rohrzange mit Rohr und auf einmal kann der Kopf dann. Nachdem ich dreimal schon vorher versucht hatte den Kopf zu lösen. War ganz schön festgegammelt durch Schmutz und Rost. Die Dichtungen am Kopf sind nun leider hin. Mal sehen wo ich welche her bekomme. Ach so, Zylinderstange war komplett eingefahren. Beim nächsten Zylinder werde ich mal den Vorschlag von Lama 128 ausprobieren.

Gruß Stefan
 
Wieder das Lanz-Prinzip
26.gif


"Erst schön heiß machen":-)

Gruß +Matthes+
 
Hallo Stefan,

habe ich das richtig verstanden, dass du das Rohr so heiß gemacht hast und das Druckstück ohne mit samt dem Sicherungsdraht rasugezogen hast?

Wie ist das bei deinem Zylinder aufgebaut? Außen Staubring / Abstreifer und dann innen und außen O-Ringe, oder?

Viele Teile erhälst du bei www.ir-dichtungstechnik.de .

O-Ringe super günstig, auch einzelne udn die Versanden günstig per Brief auch Einzelstücke.

Gruß,

MHF
 
Hallo MHF,

habe nur das Rohr heiß gemacht (hellrot), dann mit großer Rohrzange gedreht (links-rechts, so dreimal hin und her!) und dann ließ sich der Kopf drehen. Gedreht bis das Ende des Sicherungsdrahtes zu sehen war, leicht angebogen und dann so lange am Kopf gedreht, bis der Draht draußen war. Dichtungselemente habe ich folgende besorgen können:

- OR 68-3,5 für die Außenabdichtung des Kopfes

- Abstreiferring AS 45-55-5/7 (wird eingebaut wie ein Wellendichtring, der Abstreifring ist in einem Metallmantel eingegossen und wird von außen einfach eingeschlagen)

- Nutring N 45-103 [45-58-10] (am besten im heißen Wasser einwirken lassen, dann läßt er sich gut zusammenbiegen und kann eingebaut werden). Der Nutring ist der eigentliche Dichtring des Kopfes.

- Kolbendichtring GLYD-Ring 75-64-4,2 PTFE m. OR (für den inneren Zylinderstangenkolben kompl. mit O-Ring). Auch hier empfehle ich den äußeren Ring gut vorzuwärmen, sonst bekommst du den Abdichtring nicht über den Kolben geschoben, eine Heißluftpistole ist am besten, hat aber nicht jeder zur Hand. Zuerst jedoch den O-Ringen und dann den Abdichtring einbauen. Die beiden Abstandmanschetten, die dafür da sind das der Kolben nicht kippelt, waren noch so gut erhalten, dass ich sie wieder eingebaut habe.

Beim Wiederzusammenbau habe den Kopf im Bereich wo die Rille des Sicherungungsdrahtes verläuft mit LOCTITE 8150 (Anti-Seize Schmiermittelpaste auf Aluminium Basis) eingestrichen, somit sollte sich der Kopf in Zukunft etwas leichter zu lösen sein.

Heute war der Stielzylinder dran, diesmal habe ich den Vorschlag von Lama 128 ausprobiert, nachdem ich zwei Tage lang schon die Öffnung des Sicherungsdrahtes mit Röstlöser habe einwirken lassen. Mit einem kleinen Schlosserhammer 2-3 cm im Bereich der Rille des Sicherungsdrahts geklopft, mit der großen Rohrzange versucht zu drehen. Diesen Vorgang habe ich 3-4 mal gemacht und dann ließ sich hier der Kopf drehen. Dann kam aber die große Überraschung: Nachdem ich das Ende des Sicherungsdrahtes angebogen hatte und der Draht so 2 cm schon draußen war, ist der Drahtnippel, der in der Bohrung des Kopfes eingefügt wird, abgebrochen. Habe 1,5 Stunden gebraucht, bis ich den Draht mit der Wasserrohrzange draußen hatte.

Leider ist der Sicherungsdraht nun hin und ich habe das nächste Problem: Wo bekomme ich so einen Sicherungsdraht her? Durchmesser 3,5 mm. Ist ziemlich hart, d.h. läßt sich mit der Hand nicht verbiegen. War bei meinem Metallbauhandwerker, er hat leider diese Qualität nicht. Könnte seiner Meinung nach sogar Federstahlqualität haben. Von einem einfachen Bindedraht rät er ab, wegen dem Abeitsdruck der Hydraulik (170-185 bar laut Bedienungsanleitung!).

Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen.

Gruß Stefan
 
Moin Stefan

Hast Du keine Betrieb in der Nähe der Hydraulikzylinder repariert? Als ich meinne Lenkzylinder hier zu einem Betrieb gebracht hatte dachte ich auch diese "Drahteindrehtechnik" wäre exotisch. Scheint aber gängig zu sein...

Da müsste es doch auch Ersatzteile evtl gebraucht zu bekommen sein...

Gruß Martin
 
Hallo Martin,

danke für deinen Hinweis. Aber ich habe heute kurzen Prozess gemacht und war bei Fa. Schlüter. Die hatten tatsächlich noch einen auf Lager, jedoch nicht ganz so billig, was mir aber ehrlich gesagt egal war. Übrigens hatte der gute Mann von Schlüter noch einen guten Tipp parat: Nach dem Zusammenbau des Zylinders soll man Silikon in die Bohrung tun, um so das Eindringen von Wasser und Schmutz zu verhindern.

Hier die Bestelldaten: 545 1605320M1 Spezialring 22,50 € netto

Für die Abdichtung des Stielzylinders habe ich folgende Daten für euch:

- Abstreifring AS 40-50-7/10

- Nutring SNI39 40-50-100 Stange PU

- OR 50-3 für die Außenabdichtung des Kopfes

- Kolbendichtring Glydring 63-55, 5-3,2 + OR 55,25 (für den inneren Zylinderstangenkolben kompl. mit O-Ring).

Gruß Stefan
 
Hallo,

Ich bin momentan auch dabei einen Hydraulikzylinder von einem Mf 50 b zu reparieren. Ich weiß aber nicht wo ich die Dichtungen bekommen soll wo hast du denn deine bekommen?

Gruß

Peter
 
Hallo Peter,

Ausbauen, messen und im Netz oder beim Lama Händler deines Vertrauens bestellen....

Ansonsten frag mal bei Baumaschinenvertretungen nach. Fa. Schlüter hatte für die Geräte den Service.

Gruß,

MHF
 
Ok, ausgebaut hab ich ihn und ich hab mir auch schon ein Angebot, von einer Firma die sich auf das abdichten von Zylindern spezialisiert hat machen lassen. Die wollen aber 270€ nur für die Dichtungen ohne einbau oder sonstiges für einen Zylinder... Weiß jemand eine Internet Adresse oder einen Händler wo man das günstiger bekommt?

lg

Peter
 
Hallo Peter,

um was für einen Hydraulikzylinder handelt es sich. Auch wie bei meinem MF 50 B am Frontlader?

Gruß Stefan
 
Hallo,

Kennst du die Maße vom Nutring in diesem Zylinder?
7.gif


Gruß

Jörg
 
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