FE 35: Wasser kommt immer aus Kühlerüberlauf

  • Ersteller Ersteller Jochen4
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Die Kopfschrauben wurden noch nicht nachgezogen. Meinst Du, es könnte langen, die festzuziehen?
Obwohl es ja nahezu die gleiche Arbeit ist, gleich die Kopfdichtung zu erneuern. Da kann man die ja, wenn man Zweifel an der Dichtigkeit hat, die gleich austauschen. Bin im Moment noch etwas unentschlossen...

Zu Daniels Vorschlag mit der Wasserpumpe: ich habe eigentlich schon das Gefühl, dass sie genug fördert. Was mich allerdings ein wenig verwundert: es scheint beim Thermostat nur die Stellung AUF oder ZU zu geben. Denn erst tut sich lange nichts, dann macht der Thermostat auf, spült warmes Wasser in den Kühler und macht nach ca. 4 Sekunden wieder zu. So stellt es sich auch an der Temperaturanzeige dar: der Zeiger geht in den grünen "warm" Bereich und fällt wieder nach links in den Bereich "kalt" ab. Immer im Wechsel. Ich dachte, die Temperatur würde ein wenig stabiler gehalten. Nach langer Betriebsdauer ist es dann auch so, dass der Zeiger etwas stabiler wird und nicht mehr ganz so extrem schwankt.
 
Mahlzeit,

warum fängst du denn nicht einfach mal dem Naheliegendsten an und bohrst endlich mal ein Loch in den Thermostat?

Gruß +Matthes+
 
Weil mir ganz und gar nicht klar ist, dass das das Naheliegendste ist...

Das werde ich zusätzlich noch machen, aber definitiv wird der Ferguson zerlegt und mindestens die Zylinderkopfschrauben nachgezogen.
 
1. Das Originalthermostat hatte einen Bypass, jetzt nicht.

2. Basteln wir uns einen möglichen Ablauf, machst du mit? Das Thermostat ist geschlossen, Motor läuft und erwärmt/erhitzt Kühlwasser. Thermostat sitzt außerhalb des Kopfes und bekommt mangels Zirkulation die Erhitzung des Wassers gar nicht mit.Irgendwann registriert der Thermostat durch Wärmeübertragung mittels Wasser und Metall des Gehäuses den Temperaturanstieg ung öffnet.Nun kommt ein Schwall bereits richtig heissen Wassers an den Dehnstoffbalg, worauf der panisch komplett öffnet.

Der Schwall Heißwasser schießt in den Kühler, nicht ohne das dortige Kaltwasser schnell vor sich her durch den Motor schiebt, zum Thermostaten. Der, diesmal vom Kaltwasser überschrascht, schließt wieder und das Spiel beginnt von vorne.

Wenn da nun ein Bypass im Thermostat ist, ist auch in geschlossenem Zustand eine Zirkulation vorhanden und die langsame Erwärmung kann den Balg erreichen so daß dieser geschmeidig/langsam/temperaturangepasst öffnen kann.......

D’accord? Und wenn sie nicht gestorben sind....:-)

Beste Grüße +Matthes+
 
da würde ich Matthes Ausführungen voll und ganz unterschreiben...

Beim Perkins-Motor müssen die Kopfschrauben nachgezogen werden. Wenn das beim 23c auch so ist, musst du, wenn du jetzt die Dichtung wechselst, eh nochmal auf machen zum nachziehen. Also kannst du auch erstmal riskieren, nur nachzuziehen (Wenn das vorgeschrieben ist, würde ich das zusätzlich zum Anbohren des Thermostaten auf jeden Fall auch machen)

Ich frage mich aber, warum das Thermostat nicht serienmäßig ein Loch hat. Wurde das wegoptimiert?

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Mir ist dazu noch was eingefallen. Ich lese und schreibe auch manchmal im IHC.Forum und im Traktorhof. Bei verschiedenen IHC Motoren und z.B bei Schlüter gibt es Entlüftungsleitungen/Schläuche vom Z-Kopf, oder Wapu oder Thermostatgehäuse zum Kühler. Manche haben nur die Dimension eines Bremsschlauchs bzgl. Innendurchmesser und gammeln im Laufe der Jahre gerne mal zu. Dann tritt immer auch bei diesen Motoren das Kühler-Überlaufen auf. Es gibt reichlich Fäden dazu. Und da kommt mir noch eine weitere Geschichte in den Sinn. Christians Hinweis auf partielle Dampfblasenbildung halte ich gerade bei Vorkammermotoren (Hotspot) für sehr wahrscheinlich. Diese Dampfbläschen sammeln sich an höchster Stelle,meist im Thermostagehäuse unterhalb desselben. Der Dampf kann da ohne Bypass nicht nach oben raus und verdrängt sein steigendes Volumen per Wasser aus dem Überlauf. Könnte der Dampf nach oben, oberhalb des Wasserspiegels, würde er wie vorgesehen nur den Druck im Kühlsystem erhöhen aber kein Wasser verdrängen.

@Christian: Ich vermute den Wegfall der Bypassbohrung wegen Multinutzung bei verschiedensten Bauarten aus Kostengründen. Der Thermostat vob Jochen ist ja wohl auch ein Universal-Zubehörteil?.

Beste Grüße +Matthes+
 
also mit der jetzigen Beschreibung des Fehlers bin ich auch voll und ganz bei Mattes und Christian, das ist absolut naheliegend und wird sehr wahrscheinlich auch ursächlich sein für dein Problem. nichts desto trotz gehören die Zylinderkopfschrauben nachgezogen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Das mit dem Loch im Thermostat habe ich ihm schon am 21.03.21 um 10.09 Uhr gesagt, dass er noch bis zum 07.05.21 braucht, um das zu verstehen... er ist wahrscheinlich wie ein alter Diesel, braucht eine Weile, um auf Temperatur zu kommen?

Tja, er muss uns nicht glauben?

Gruss, Bert
 
Alles wird gut Bert!

Is wie bei Danone Fruchtzwerge: Früher oder später kriegen wir ihn doch :-) :-) :-)

Wo kommst du nochmal her (muttersprachlich) ? Warum füllst du dein Profil nicht aus?

Beste Grüße +Matthes+
 
Nun schimpft doch nicht mit mir. Mein initiales Posting ging darum, dass der FE35 immer einen Teil des Wassers rausschmeißt. Da hieß es anfangs noch, dass meine Kopfpackung defekt sei. Ein kleines Loch im Thermostat bringt da allenfalls etwas Linderung wenn es um die Temperaturschwankungen geht, aber doch sicher nicht wenn es um das Wasser geht, dass der Fergie immer auskotzt.

Also, heute habe ich die Elektrik getrennt, den Auspuff demontiert, die Motorhaube entfernt, den Tank demontiert, den Ventildeckel entfernt, die Kipphebel entfernt, die Zylinderkopfschrauben mit 140Nm nachgezogen, die Kipphebel wieder montiert, das Ventilspiel eingestellt und den Ventildeckel wieder aufgesetzt.
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Und "ja", als nächstes werde ich den Thermostat mit einem 4mm Loch versehen. Hier nochmal ein Foto vom Original-Thermostat. Da scheint es ein sehr aufwändiges Loch zu geben mit einem länglichen, konischen Propfen (von der Form her ähnlich dem Gummiball von meinem CO2-Tester) auf der einen Seite und dieser "Kralle" auf der anderen Seite. Man sieht es nicht, aber der Propfen hängt unten und die Kralle (also die drei kleinen Beinchen) liegen einfach lose auf. Zieht man die Kralle nach oben, verschließt der Propfen das Loch. Also warum wurde hier ein Loch gebohrt, wenn es sich doch selbst wieder verschließen kann? Könnte es sein, dass das Loch bei Standgas offen ist und bei Vollgas sich der Propfen durch die höhere Strömungsgeschwindigkeit nach vorn schiebt und das Loch wieder verschließt? Vielleicht sollte ich den alten, originalen Thermostat mal testen und bei Funktion einfach den wieder einbauen. Die Qualität der heutigen Ersatzteile ist echt unterirdisch.
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So, weiter geht‘s:

Hier der frisierte Thermostat. Ist ein 4mm großes Loch, welches nach dem Entgraten irgendwie wabenförmig aussieht.
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Nach dem Zusammenbau des Kühlkreislaufs habe ich den FE35 vorn mal hochgebockt, in der Hoffnung, ihn so ordentlich entlüftet zu bekommen:
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Auch mein neu gekauftes Entlüftungsgerät wurde wieder bemüht. Ich hatte wieder ein Vakuum aufgebaut und kontrolliert, ob alles dicht war. Die Anzeige ging gaaaanz langsam zurück. Also wirklich langsam. Sichtbar quasi nicht. Erst nach ca. 3 Minuten war zu erkennen, dass der Zeiger sich bewegt hatte, da er nicht mehr auf dem Strich der -1,5bar stand, sondern leicht daneben. Da es ein ruhiger Tag war, quasi kein Wind, horchte ich, um festzustellen, ob man den Ort des Luftlecks herausfinden könnte. Als ich das Ohr auf den Kühler legte, waren leichte Geräusche zu hören und im Abstand von ca. 45 Sekunden leichte Gluckergeräusche. Nach ein paar Minuten hatte ich die Leckstelle auch gefunden: es war natürlich wieder ein Neuteil: der Wasserablasshahn unten am Kühler war‘s. Ich hatte ihn beim letzten Ablassen aufgedreht und wohl nicht wieder ordentlich zugedreht. Doch ich bekam den schon überraschend stark korrodierten Ablasshahn mit einfacher Muskelkraft nicht dicht. Das leichte Geräusch änderte sich nicht. Erst eine Zange half. Verdammte Qualität der Ersatzteile. Während der Entlüftung habe ich auch noch ein paar Mal mit der Hand am Lüfterrad gedreht, um die Wasserpumpe laufen zu lassen, um so den Wasserkreislauf etwas in Bewegung zu setzen. Ob das was bringt, weiß ich nicht, ich wollte jedoch nichts unversucht lassen. Bei der Gelegenheit ist mir dann auch aufgefallen, dass der Keilriemen von Agribelt anfängt, sich aufzulösen. Wie kann sowas nur sein nach den paar Betriebsstunden? Ich habe sofort einen neuen Keilriemen bestellt. Aber keinen von einem der bekannten Ersatzteilhändler, sondern einen von einem  Keilriemenhersteller in der Größe 17x1025 La. Ist ja nicht ganz einfach, die tatsächliche Größe des benötigten Keilriemens herauszubekommen, denn bei den Ersatzteilhändlern heißt es in der Regel ja lediglich: "Keilriemen für FE35" und fertig. Auch Daniels Einwand mit dem gut gespannten Keilriemen habe ich beherzigt und den Keilriemen sehr stramm gespannt. Falls Ihr Euch über die "Farbe" der Kühlrippen wundert: hierbei handelt es sich noch um Holzstaub vom letzten Sägen.
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Als endlich alles dicht war, baute ich den Tank drauf, schloss alle Dieselleitungen wieder an, und machte eine 3km lange Probefahrt ohne Motorhaube. Nach der Probefahrt hatte ich den Schlepper noch etwas gestresst, denn es dauerte nun deutlich länger, bis er warm wurde. Erst nachdem ich den Kühler bei 1500 Umdrehungen abgedeckt hatte, kam der Zeiger der Temperaturanzeige ganz langsam in den grünen Temperaturbereich.
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Wärmer wurde der FE35 trotz abgedecktem Kühler nicht. Außentemperatur betrug 20°C.
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Tja, und was soll ich sagen: bis jetzt ist alles dicht geblieben und der FE35 konnte alles bei sich behalten. Es kam bislang keine Wasser aus dem Überlauf. Sobald das Wetter wieder besser wird und ich Zeit habe, geht es wieder ans Holzsägen. Mal sehen, wie er sich verhält. 
 
Ich bin gespannt, aber ich glaube du bist das Problem jetzt los ;-)

Bei der Stellung des Temperaturzeigers, wird da der Kühler nach unten hin warum?

Der A3.152 hat ja serienmäßig keine Anzeige, ich weiß also nicht wo die bei mir stehen würde. Aber bei mir bekommt der kleine Kreislauf oben am Thermostat relativ schnell 60°C. Im Winter wird der Kühler aber nie bis unten hin warm, dazu muss man ihm schon richtig Leistung abfordern.

Mich wundert ein wenig der Aufwand zum Entlüften (aufbocken und so...) - Normalerweise ist das System doch selbstentlüftend, oder liege ich da falsch? Beim A3.152 hatte ich zumindest keine Bedenken, dass da noch Luft drin ist, obwohl ich da gar nicht entlüftet habe...

Beim Ablasshahn des Kühlers ist die Situation übrigens original auch nicht besser. Ich muss meinen auch mit einem mechanischen Hilfsmittel festziehen, damit er dicht wird und zu bleibt...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
hallo @all :-),

über dieses Entlüftungsprozedere ... habe ich mich auch schon gewundert *staun*,

als ich den Titel dieses Fadens zum ersten Mal las, warf ich meinem Bildschirm schon einen sehr kritischen Blick zu ...

ein simpler MF aus den 50 er bzw. 60er Jahren muss mit Sicherheit nicht mit einem solchen Aufwand, sowohl zeitlich als auch vom Equipment her, entlüftet werden. Der entlüftet sich doch durch den Kühlmittelumlauf selbsttätig. Das sehe ich genauso unbeeindruckt wie Christian.  Irgendwann muss nochmal etwas Kühlflüssigkeit nachgegossen werden und ... aus die Maus :-)

Von daher würde es mich auch nicht aufregen, wenn ich oben im Kühler kein Wasser mehr stehen sehen würde. Dass da bei Volllast durch den Überlauf was rausgedrückt wird gehorcht einfach simpelsten Regeln der Physik *lächel*. Wenn  man unsicher ist, kippt man ´nen halben Liter nach und das Problem sollte ad acta gelegt sein. Sieht man dann jedoch immer noch keinen Flüssigkeitsspiegel .... ja dann kann man sich mal ernsthaft Gedanken machen ;-)

Zum Thema Anzeigeinstrumente im Armaturenbrett ... da hatte ich schon oft den Eindruck, dass die Geber-Anzeigekombinationen bei MF nicht auf das letzte Mü ausgereizt sind. Wenn mein 274 auf Betriebstemperatur ist, zeigt das Instrument genau auf den Übergang von kalt zu normal ... das kann natürlich auch vom Thermostat ungeschickt verursacht sein .....

am 130 war auch irgendwas auffällig, aber ich kann nicht mehr sagen, welche Anzeige das war. Allen viel Erfolg bei euren Projekten und einen ertragsreichen Sommer :-)

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)

MF 130 Bj. 67
MF 274 S A Bj. 82
 
Ja, so ein Entlüftungsprozedere kenne ich auch aus dem letzten Jahrtausend:

VW-Bus T3, Motor hinten, Wasserkühler und Heizungswärmetauscher vorne, dazwischen gute 12m Rohre mit 1 Dutzend Kurven. Den hat man am besten rückwärts auf die Heckstossstange gestellt, Scheinwerfer Richtung Flak.

Aber hier iss et ja nur ein Traktor, der jetzt auch noch eine 4mm honigwabenförmige Entlüftungsbohrung nach oben hat :-)

Ich schliesse mich Christian an. Ich denke, der Patient kann als geheilt entlassen werden.

Zur Betriebstemperatur etwas grundsätzliches, auch ohne die Anzeigetoleranzen: Die Schlepper sind bei unserem Gebrauch total unterfordert. Lasst die mal richtig an einer Kreiselegge oder Fräse oder Pflug arbeiten. Dann ist Schluß mit lustigem, hübschen

schwarzem oder silbernem Auspufflack. Da glüht die Trompete.

Fröhliche Grüsse aus der coronaren Irrenanstalt

+Matthes+
 
Hallo Kollegen,

es freut mich immer, wenn jemand ein Problem weniger hat. Aber eine Frage ist noch offen.

Wieso dampft die Motorentlüftung bei einem überholten Motor? Pfeift da was durch?

Was kann man bei der Montage falsch machen?

Gruß Mario
 
Ist das ein frisch überholter Motor? Wenn die Zylinderwand gehont wird, sind das alles mikroskopische Kratzer. und die Kolbenringe sind glatt. Durch diese mikroskopisch kleinen Kratzer kann der Luftdruck entweichen. (Das ist der Dampf, den Sie an der Kurbelgehäuseentlüftung sehen). Da der Motor nun läuft, sind die Spitzen dieser mikroskopisch kleinen Kratzer abgeflacht, dies wird als "Einlaufen" des Motors bezeichnet. Die Kolbenringe und die Zylinderwände müssen ineinander "einlaufen", und wenn das geschieht, ist der Luftaustritt viel geringer, so dass Sie eine bessere Kompression haben. Diese mikroskopischen Kratzer haben einen Zweck; um das Schmieröl an der Zylinderwand zu halten, dieser Ölfilm verbessert die Kompression (reduziert auch die Leckage entlang der Mikrokratzer) und schmiert natürlich auch die Metall-zu-Metall-Verbindung vom Kolben zum Zylinder. Achtung; Wenn nach x Jahren die Zylinderwand durch die vielen Benutzungen des Motors rutschig geworden wie ein spiegel ist, und besonders lange Leerlaufzeiten daran schuld sind, haftet kein Ölfilm mehr, und so steigt der Ölverbrauch, und Sie sehen blauen Rauch aus dem Auspuff und der Kurbelgehäuseentlüftung kommen.

Gruss, Bert
 
Also ich persönlich traue dem Frieden noch nicht so ganz. Mal sehen, wie sich der Schlepper schlägt, wenn er wieder arbeiten soll. Seit der letzten Wasserauffüllung ist er über eine Spazierfahrt ja nicht hinausgekommen. Und selbst WENN er jetzt alles bei sich behält:

Was war der Grund dafür, dass er immer wieder 1/2 Liter Wasser rausblies?

  • War es der nicht nachgezogene Zylinderkopf? (Übrigens war es an lediglich 2 Schrauben möglich, sie an dem 1m langen Drehmomentschlüssel um ca. 1cm nachzuziehen. Bei allen anderen Schrauben klackte der Drehmomentschlüssel sofort.)
  • War es das Hochbocken des Schleppers beim Nachfüllen des Kühlerwassers? (Übrigens ein Tipp von einem Ex-KFZler, der darüber berichtete, dass sie Porsches so immer entlüftet hatten."Bock‘ den mal hoch! Kann ja nicht schaden!")
  • War es das 4mm große Loch im Thermostat? (Kam es ohne Loch evtl. zu punktuellen Siedepunkten weil der Thermostat einfach noch nicht aufmachen wollte weil ihm noch nicht warm genug war?)
  • War es der nicht gänzlich zugedrehte Ablasshahn unter dem Kühler?
  • War es ein nicht stramm gespannter Keilriemen?
Na, mal abwarten - vielleicht geht das Spiel ja bald wieder von vorne los...

Übrigens ist der Dampf (oder Rauch?) aus der Gehäuseentlüftung nach Meinung des Ex-KFZlers nicht bedenklich. "Das ist zu wenig und könnte auch Kondenswasser sein.", war sein Statement.
 
Ja, die KG Entlüftung würde ich einfach mal weiter beobachten.

Ich dachte die Ursache wäre jetzt inzwischen doch ausführlich beschrieben worden ;-)

Die Lösung ist Punkt 3! Ohne das Loch hat das Thermostat viel zu spät geöffnet, sodass es vorher schon im Motor gekocht hat. Die anderen Punkte haben damit gar nichts zu tun. Das von dir beschriebene Verhalten untermauert die Annahme, der Regelkreis konnte gar nicht richtig arbeiten...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
So, heute hatten wir seit langem mal wieder einen trockenen Tag. Da wollte ich es wissen: hält der FE35 das Wasser oder nicht? Und er hält dicht! Das erste Fuder ist gesägt und unter dem Ferguson ist es trocken!

Ich danke allen für die Inputs und Ratschläge! Wieder hat das Forum einen Ferguson ohne Defekte hervorgebracht! 

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Prima,die nächste Empfehlung wäre "Granufink" gewesen :-) :-)!

Danke für die Rückmeldung.

Wie war der Dampf aus der KG-Entlüftung?

Gruß +Matthes+
 
Mich würde interessieren, ob beim vorübergehenden Einbau eines Thermostaten ohne oder mit verschlossener Bypassbohrung das alte Phänomen wieder auftaucht?

Und was ist mit dem Dampf aus dem KG geworden, bzw. wie bekommt man das bei einem alten Motor weg? Durch neue Kolbenringe oder Reinigungszusätze für das Motoröl...?
 
Und mich würde interessieren, ob dir beim Lesen des Fadens vielleicht was aufgefallen ist?

z.B  "Vorstellung", "Anrede", "Guten Tag", "Danke", "Gruß xyz" oder so???

Gruß +Matthes+
 
Hi liebe Fergyfans , der Vorgang ist zwar schon sehr alt aber ich möchte trotzdem ein paar Worte dazu schreiben . Es war schon eine lange Reise bis man dass mit dem Loch im Thermostat  ins Spiel gebracht hat. Nun dazu kann ich nur sagen ,die Dinger funktionieren nur wenn überhaupt und der Fe brauch diese auch nicht .  Meine Fe"s Fahre ich nur ohne Thermostat weil sie nie richtig gearbeitet haben . Beim Test im Kochtopf haben sie erst bei 95  oder ein‘ge Zeit bei 100 Grad geöffnet . Das war für mich der Hinweis dass ich sie nicht eingebaut sehen will . Es passiert nichts wenn sie draußen sind nur dass der Motor langsamer warm wird . Der Kreislauf kann sich super entlüften und der Wasserstand bleibt gleich stabil . Wünsche alles gute und immer genug Diesel im Tank. LG günni
 
Naja Günni,

" Beim Test im Kochtopf haben sie erst bei 95  oder ein‘ge Zeit bei 100 Grad geöffnet",

was vollkommen korrekt ist!!!

Die Inscheneure/Konstrukteure, die Kühlerthermostate zum schnellen Erreichen der Betriebstemperatur und somit zur Verringerung von Kaltlaufverschleiß, Kraftstoffverbrauch und Kondenswasserbildung verbaut haben, waren halt einfach blöd. Die hätten doch besser den "Günni" gefragt, dessen 23c sowieso nur im 2 stellig-positiven Celsiusbereich überhaupt die Arbeit aufnehmen und das nur im Sommerhalbjahr.

Beste Grüße :-) +Matthes+
 
Hi Matthes ,ganz vergessen , nur bei schönem Wetter wenn keine Wolke über Wochen zu sehen war und dann für Fahrten zum Friseur oder zum Eisessen . :-):-):-)
 
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