I
*Igel521*
Gast
Den Förderbeginn bei Ferguson FE35 mit dem 23c Motor einstellen.
um den Förderbeginn einzustellen benötigt man grundlegende Eigenschaften des Motors.
Damit man nachher auch gleich gut starten kann sollte dies überprüft werden.
1. Sind die Düsen Ok ( ALLE mit gleichem DRUCK) gebrauchte129- 130bar ,neue 134- 135 bar
2. Ist das ESP Antriebsgehäuse auch richtig am Motor angebaut.
3. Steht die Verzahnung (große Keilnut) im Antriebsgehäuse , wenn man 17° v.OT mit dem 6 Bohrer in der Schwungmasse justiert hat auf 45° zur senkrechten …Motorseite .
4. Sind die Ventile eingestellt so dass die Einlass 0,30mm und Auslass 0,20mm betragen. Ganz weich einstellen so dass die nächst höhere Leere nicht mehr eingeführt werden kann.
5. Hat der Motor genug Kompression 29-33bar sollten es schon sein 27-28 bar wäre so noch tragbar wenn alles passt.
6. Wurde die ESP auch bei 17°vOT (6er Bohrer in die Schwungmasse stecken) dann bei G“ angebaut. Ist die ESP dicht sind alle Leitungen dicht.Die ESP sollte voher schon entlüftet sein und über den Traktor die Leitungen zu den Düsen mit Diesel voll machen. Düsen sollten raus damit man besser drehen kann.
Nun zum Förderbeginn
der Förderbeginn ( für Neulinge ) ist wenn die ESP eingespritzt hat und man nicht mehr an der ESP mit einer Nadel das Loch zum Auswurf des Diesels in die Zuleitungen ertasten kann.
Das heißt, sobald der Rotor das freie Loch in seiner Drehung passiert hat kann man vom Förderbeginn sprechen weil dann der Druck in der Verteiler ESP erzeugt wird und der Diesel spritzt durch die dann geöffnete Düse bei 129 -130bar in die Vorkammer des Zylinders ein wo es dann zu Explosion kommt.
Wie kann ich den Förderbeginn einstellen. Es gibt verschiedene Methoden.
Die Töpfchen Methode ist fast allen bekannt und kann im Internet nachgelesen werden.
Ich für mich habe eine einfache Methode gewählt und nenne sie die Toilettenpapier Methode.
Ausgehend von einer Überschneidung der Ventile im ersten Zylinder. Es beginnt der neue Tackt , man dreht dem Motor in seine Laufrichtung . Einlass Ventil öffnet und geht in den UT zum Kompressionshub . Nun wenn alle vorherige Angaben beachtet wurden befestige ich nun an der Leitung zum Ersten Zylinder zu den Düsen ein Stück Toilettenpapier so , so dass der Diesel durch den Saugefekt aufgesaugt werden kann. Nun drehe ich den Motor vorsichtig in seine Laufrichtung ( nie zurück) in mini kleine Schritte und halt mir den 6er Bohrer bereit .Kurz vor 17° vOT sollte nun der Diesel im Toiletten Papier sichtbar werden, es ist nur ein kleiner miniklecks nichts großes. Das ist dann der Einspritzzeitpunkt danach kommt wenn alles richtig gelaufen ist das Loch wo man den 6er Bohrer in die Schwungscheibe stecken kann und 17°vOT sind erreicht .Nach dem es nass wurde beginnt der Förderbeginn .
Dies macht man natürlich noch mal ,aber mit einer höheren Präzision .
Die Pumpe vorher mit nur einer Mutter handfest anziehen und den Traktormeter demontieren .
Das Ganze noch mal und nie zurück drehen damit immer Spannung in der Steuerkette bleibt ( Toter Gang). Wenn es gefunzt hat und man die Pumpe anziehen möchte sollte der 6er Bohrer 17° vOT in der Schwungscheibe stecken .Nun musst du mit einem geeigneten Schlüssel hinter der ESP wo der Traktormeter drinnen war Richtung Kühler ein Gegenduck in Richtung Motor von unten nach oben erzeugen und mit der anderen Hand die ESP festziehen.
Du hast es geschafft .
Der 6er Bohrer kann nun wieder rausgezogen werden .Düsen rein Tank drauf vorglühen und Starten.
Der Förderbeginn sollte durch drehen der ESP am Flansch möglichst nahe am Einspritzzeitpunkt sein .
Bei mir ist die ESP Markierung 0.5mm über der vom Flansch Motorseite ( wo das G“ Steht will ich nicht Wissen.)ES steht aber im Schaufenster sichtbar ein wenig unterhalb der Mitte.
Liebe Fergyfreunde es wäre Klasse wenn IHR euch da noch mit einbringen könntet. So dass für Neulinge oder auch für Fergyfreunde die wieder mal an die Pumpe müssen den Förderbeginn nicht ertasten sondern definitiv ermittel können.
Lieben Gruß an alle Günni
um den Förderbeginn einzustellen benötigt man grundlegende Eigenschaften des Motors.
Damit man nachher auch gleich gut starten kann sollte dies überprüft werden.
1. Sind die Düsen Ok ( ALLE mit gleichem DRUCK) gebrauchte129- 130bar ,neue 134- 135 bar
2. Ist das ESP Antriebsgehäuse auch richtig am Motor angebaut.
3. Steht die Verzahnung (große Keilnut) im Antriebsgehäuse , wenn man 17° v.OT mit dem 6 Bohrer in der Schwungmasse justiert hat auf 45° zur senkrechten …Motorseite .
4. Sind die Ventile eingestellt so dass die Einlass 0,30mm und Auslass 0,20mm betragen. Ganz weich einstellen so dass die nächst höhere Leere nicht mehr eingeführt werden kann.
5. Hat der Motor genug Kompression 29-33bar sollten es schon sein 27-28 bar wäre so noch tragbar wenn alles passt.
6. Wurde die ESP auch bei 17°vOT (6er Bohrer in die Schwungmasse stecken) dann bei G“ angebaut. Ist die ESP dicht sind alle Leitungen dicht.Die ESP sollte voher schon entlüftet sein und über den Traktor die Leitungen zu den Düsen mit Diesel voll machen. Düsen sollten raus damit man besser drehen kann.
Nun zum Förderbeginn
der Förderbeginn ( für Neulinge ) ist wenn die ESP eingespritzt hat und man nicht mehr an der ESP mit einer Nadel das Loch zum Auswurf des Diesels in die Zuleitungen ertasten kann.
Das heißt, sobald der Rotor das freie Loch in seiner Drehung passiert hat kann man vom Förderbeginn sprechen weil dann der Druck in der Verteiler ESP erzeugt wird und der Diesel spritzt durch die dann geöffnete Düse bei 129 -130bar in die Vorkammer des Zylinders ein wo es dann zu Explosion kommt.
Wie kann ich den Förderbeginn einstellen. Es gibt verschiedene Methoden.
Die Töpfchen Methode ist fast allen bekannt und kann im Internet nachgelesen werden.
Ich für mich habe eine einfache Methode gewählt und nenne sie die Toilettenpapier Methode.
Ausgehend von einer Überschneidung der Ventile im ersten Zylinder. Es beginnt der neue Tackt , man dreht dem Motor in seine Laufrichtung . Einlass Ventil öffnet und geht in den UT zum Kompressionshub . Nun wenn alle vorherige Angaben beachtet wurden befestige ich nun an der Leitung zum Ersten Zylinder zu den Düsen ein Stück Toilettenpapier so , so dass der Diesel durch den Saugefekt aufgesaugt werden kann. Nun drehe ich den Motor vorsichtig in seine Laufrichtung ( nie zurück) in mini kleine Schritte und halt mir den 6er Bohrer bereit .Kurz vor 17° vOT sollte nun der Diesel im Toiletten Papier sichtbar werden, es ist nur ein kleiner miniklecks nichts großes. Das ist dann der Einspritzzeitpunkt danach kommt wenn alles richtig gelaufen ist das Loch wo man den 6er Bohrer in die Schwungscheibe stecken kann und 17°vOT sind erreicht .Nach dem es nass wurde beginnt der Förderbeginn .
Dies macht man natürlich noch mal ,aber mit einer höheren Präzision .
Die Pumpe vorher mit nur einer Mutter handfest anziehen und den Traktormeter demontieren .
Das Ganze noch mal und nie zurück drehen damit immer Spannung in der Steuerkette bleibt ( Toter Gang). Wenn es gefunzt hat und man die Pumpe anziehen möchte sollte der 6er Bohrer 17° vOT in der Schwungscheibe stecken .Nun musst du mit einem geeigneten Schlüssel hinter der ESP wo der Traktormeter drinnen war Richtung Kühler ein Gegenduck in Richtung Motor von unten nach oben erzeugen und mit der anderen Hand die ESP festziehen.
Du hast es geschafft .
Der 6er Bohrer kann nun wieder rausgezogen werden .Düsen rein Tank drauf vorglühen und Starten.
Der Förderbeginn sollte durch drehen der ESP am Flansch möglichst nahe am Einspritzzeitpunkt sein .
Bei mir ist die ESP Markierung 0.5mm über der vom Flansch Motorseite ( wo das G“ Steht will ich nicht Wissen.)ES steht aber im Schaufenster sichtbar ein wenig unterhalb der Mitte.
Liebe Fergyfreunde es wäre Klasse wenn IHR euch da noch mit einbringen könntet. So dass für Neulinge oder auch für Fergyfreunde die wieder mal an die Pumpe müssen den Förderbeginn nicht ertasten sondern definitiv ermittel können.
Lieben Gruß an alle Günni
