Tracktor anmelden

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Rob FE 35

Gast
Hallo.Ich habe mir einen fe35 gekauft und möchte ihn nun gerne anmelden.ich hab mal gehört wenn man einen wald hat ist es etwas besser.kann mir da jemand weiter helfen?
 
Wenn du Landwirtschaft hast, dann kannst du ihn als Landwirtschaftliches Fahrzeug mit grüner Nummer und Steuerfrei anmelden, Der Traktor darf dann aber nur für Landwirtschaft genutzt werden. Zu Traktortreffen darfst du z. B. nicht fahren!! Hast du keine Landwirtschaft, dann musst du ihn als Zugmaschiene anmelden und Steuern zahlen, darfst aber dann aber keinen Anhänger mit grünen Nummern ziehen!!
 
StBuss:

Wenn du Landwirtschaft hast, dann kannst du ihn als Landwirtschaftliches Fahrzeug mit grüner Nummer und Steuerfrei anmelden, Der Traktor darf dann aber nur für Landwirtschaft genutzt werden. Zu Traktortreffen darfst du z. B. nicht fahren!! Hast du keine Landwirtschaft, dann musst du ihn als Zugmaschiene anmelden und Steuern zahlen, darfst aber dann aber keinen Anhänger mit grünen Nummern ziehen!!
Hallo,

mach doch nicht lange rum.....

Steuer ca. 100€

Versicherung ca. 35€

Das sind doch keine riesen Beträge.

Grüße
 
Hi,

mit einem "normalen" Kennzeichen kostet der FE35 112€ Steuer und (in meinem Fall) ca 200€ Versicherung!
mit dem Grünen Kennzeichen zahle ich keine Steuern und ca 100€ Versicherung!

Für mich sind über 200€ Jahr schon eine Menge Geld. 
Ok ich darf offiziell nicht auf Treffen und so fahren, aber hmm!

Gruß Benny
FE 35 - Standard 23c Diesel
 
hi,

also ich habe schwarze kennzeichen, da ich damals keine möglichkeit gehabt habe den traktor grün anzumelden ...

grün, steuerfrei - ist natürlich immer besser ...

warum darfst du damit nicht zum trackertreffen ? mir würde da kein grund einfallen - in die werkstadt, waschanlage, tüv u.s.w.  darfst du ja auch fahren ...

im gegenteil ist das evtl mit schwarzen kennzeichen gar nicht so einfach,

bei überschreitung von 2,9to (z.b. mit anhänger) gilt sogar das sonntagsfahrverbot wie für lkw ..

freu dich über grüne kennzeichen :-), einziger nachteil wäre, dass du immer die vorschriften der berufsgenossenschaft

beachten musst ... also z.b. müsstest du einen umsturzbügel haben ...
 
Ich hab schon des öfteren gehört das man das nicht darf, da es nichts mit der Landwirtschaft zu tun hat.

Alledings kann man, mehr oder weniger, so auslegen wie man will:
Traktorclassic.de

Gruß Benny
FE 35 - Standard 23c Diesel
 
hallo.vielen dank für eure ratschläge,ein wald wäre vorhanden da müsst ich mal schauen was sich besser rentiert.aber muss leider auch sagen 200 euro sind nicht gerade wenig,aber wenn alles zusammen 135 euro kostet ist es wirklich in ordnung.vielen dank schonmal
 
Ganz so einfach mit "Wald- oder Wiesengrundbesitz = Anspruch auf grüne Nummer" ist es leider seit einigen Jahren nicht mehr. Das war früher viel einfacher. Da hat es gereicht, wenn man land- oder forstwirtschaftlichen Grundbeseitz sein Eigen nennen konnte. Maximal wollte das Finanzamt einen Nachweis (Grundbuchauszug) sehen.

Aber jetzt sind die Finanzämter, die die grüne Nummer genehmigen, angewiesen worden zu prüfen, ob steuerliche Einkünfte aus Land-/Forstwirtschaft erklärt werden. Man hat gemerkt, dass doch noch ein erheblicher Altbestand an Fahrzeugen mit grüner Nummer vorhanden ist, die nicht mehr für landw. Zwecke genutzt werden, wodurch entsprechend Steuereinnahmen entfallen. Aber so ohne weiteres kann der Fiskus da nicht ran, denn da gilt Bestandsschutzfür diese Fahrzeuge mit grüner Nr., solang es zu keinem Halterwechsel kommt.  Also klemmt er sich hinter die Neu-/Wiederzulassungen.

Sind keine steuerlichen Einkünfte aus Land-/‘Forstwirtschaft vorhanden, so argumentiert der Fiskus seit einigen Jahren, dann hat man auch keinen land-/forstwirtschaftlichen Betrieb im Sinne des Steuerrechts und damit gibts auch keine grüne Nummer. Egal welche Flächen da im Grundbuch stehen! Beitragspflicht zur BG hat damit auch nichts zu tun. Es zählt nur noch der steuerliche Ertrag aus dem landw./forstw. Betrieb.

Und die Teilnahme an einem Schleppertreffen dient nicht der Erzielung eines steuerlichen Einkommens und ist genau deshalb nicht mit grüner Nummer zugelassen. Es gibt sogar zig Fälle von Schlepperfahrern, die mit einem landw. Fahrzeug an solchen Treffen teilgenommen hatten und sich später plötzlich mit einer Anzeige wegen Steuerhinterziehung konfrontiert sahen. Das ist kein Witz sonder Realität!

Ich hatte da auch mal erheblichen Zoff mit dem Finanzamt nur weil ich meinenalten Schlepper mit grüner Nr. abmelden und und einen anderen Schlepper mit der gleichen grünen Nummer zulassen wollte. Sonst keine Veränderung in meinen Verhältnissen. Quasi -nach 15 Jahren mit dem alten Schlepper- nur das Fahrzeug gewechselt. Erst nachdem ich dem Herrn Finanzbeamten exakt belegt hatte, dass ich Einkünfte aus Holzeinschlag habe, wurde die grüne Nummer wieder zugeteilt.Sicher gibt es eine gewisse Entscheidungsfreiheit des jew. Sachbearbeiters im Finanzamt. Wenn man an einen solchen kommt, wie ich es erlebt hatte, dann ist Stress vorprogrammiert.

Ergo: früher war alles einfacher..... :-)

Gruß Hermann

PS: Wegen den genannten Versicherungsprämien nur der Hinweis: vergleicht unbedingt verschiedene Vers.Gesellschaften. Die Unterschiede können enorm sein - nicht nur zwischen grüner und schwarzer Nummer - auch unter den Vers. Gesellschaften bei gleichen Eingangsvoraussetzungen.
 
Servus,

keinen Stress gibt es nach meiner Information, wenn das Schleppertreffen, Faschingumzug als Brauchtumsveranstaltung durch den Veranstalter gemeldet ist (beim Anmelden des Festes, Umzuges beim Gemeindeamt, Stadtverwaltung).

Gruß

Rainer
 
@Hermann
Ich muss dich etwas berichtigen. Das Finanzamt hat mit der Zulassung eines Schleppers bzw. eines Grünen Kennzeichen nichts mehr zu tun.
Dafür ist jetzt das Hauptzollamt zuständig.

Ich habe, im September 2014, nur einen Beleg der BG mit Beitragsatz und Grundfläche der Landwirtschaft sowie das ausgefülte Formular vom Zoll gebraucht.
Im Formular habe ich "nur" Vermerkt das ich das Fahrzeug benötige um Holz für den Eigengebrauch mache und sonst nichts. Ist aber nicht ganz einfach zum Ausfüllen.
Das alles beim der Zulassungstelle beim Anmelden abgeben.

Dann ging es ohne Probleme, gab nur eine kurze nachfrage per Post und dann war es erledigt!

Ich würde einfach mal der Zulassungstellen anrufen und fragen was alles benötigt wird!

Das mir der Versicherung ist klar. Ich sagte bei mir und meiner Versicherung war es so. 
Ich kann mir gut Vortstellen das es bei anderen Versicherungen billiger ist.

Gruß Benny
FE 35 - Standard 23c Diesel
 
@Beami

*Klugscheissermodus on" :-)

Das Hauptzollamt ist m.W. Dienstleister der Finanzbehörde und vereinnahmt die Steuern. Dan die geht auch die Einzugsermächtigung. Den Steuerbescheid (und damit die Entscheidung über die Zuteilung der grünen Nummer) erlässt aber die das zuständige Finanzamt.Sieht man auch auf dem Siegel des Steuerbescheides.

Ich sag mal, da haste Glück gehabt - eben abhängig von der Entscheidungsfreiheit des einzelnen Sachbearbeiters und auch vom jeweiligen Bundesland.Auch da weiß ich, gibts große Unterschiede in der Sichtweise und Auslegung. Meine Schilderung bezog  sich auf die Einschätzhung eines hiesigen bayerischen Finanzbeamten.

"Klugscheissermodus off" :-)

Aber ist ja egal, Hauptache Du hast Deine grüne Nummer. Wenn man die hat, dann ist das schon mehr als die halbe Miete.....

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Beami:

Das mir der Versicherung ist klar. Ich sagte bei mir und meiner Versicherung war es so. 
Ich kann mir gut Vortstellen das es bei anderen Versicherungen billiger ist.
also die versicherungen behandeln landwirtschaftliche zugmaschinen einheitlich ganz eigen ...

theorethisch kann man prozente auf einen traktor übertragen - bekommt sie aber NIE MEHR auf etwas anderes wie

z.b. pkw zurück ...

hat man keine prozente, fängt man automatisch mit 100% beitragssatz an ... allerdings ist man schon nach 4 jahren

(unfallfrei nehme ich an) in der günstigsten klasse bei 25% (ca.)

leider gibt es da auch keinen bonus wenn z.b. die eigenen pkw prozente schon in der günstigsten klasse sind.

ideal ist da eine bestehende land- oder forstwirtschaft, wo praktisch schon top-prozente vorhanden sind :-)
 
Da ich das alles gerade erst frisch hinter mir habe, möchte ich hier mit ein paar Fakten dienen.

Ich kann die Aussage von Hermann bestätigen, früher war es einfacher einen Traktor auf Grün anzumelden. Ich habe zwar etwas Wald & Wiese, erziehle damit aber keinen steuerlichen Ertrag. Somit habe ich den Schlepper also auf Schwarz angemeldet.

Typ: MF 274

Leistung: 44 KW

Hubraum: 3837 m3

zul. Gesamtmasse: 4200 kg

Steuer jährlich: 250,05 €

Versicherung jährlich: 162,10 €

Das sind die Eckdaten die ich beitragen kann, sie sollen Traktorfreunden  als Anhaltspunkt dienen.

Gruss Ralle_mann
 
Hallo,

bei den Versicherungen gibt es große Unterschiede.

Beispiel 1:

Für meinen Ferguson TED, umgerüstet mit Perkins P3 Motor, 32 PS, schwarze Nummer (inzwischen verkauft) habe ich 2014 folgenden Jahresbeitrag bezahlt:

Haftplicht, 100 Mio, 8 Mio pro Person 32,77 €

Teilkasko 28,57 €

Versicherungssteuer 11,66 €

insgesamt 73,00 €

Beispiel 2:

John Deere Lanz 710, 50 PS, schwarze Nummer

Haftplicht 77,91 € inkl. Versicherungssteuer

Die Kfz-Steuer beträgt bei Zulassung mit schwarzer Nummer 11,2 € je angefangene 200 Kg des zulässigen Gesamtgewichtes (Stand von 2014).

Gruß

Bernd
 
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