Mittleres Lager Vorderachse MF135

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Landsburg

Gast
Servus. Die Vorderachse meines MF135 hat an der mittleren Aufhängung gut Spiel. Kommt wahrscheinlich vom Frontlader fahren. Kann mir einer den Zeitaufwand beschreiben und was alles ab muss um das wieder zu reparieren? braucht man da in der Regel nur ne neue Buchse die gut zu bekommen ist? Ist die verpresst?
Mfg und vielen Dank für Antworten:-)
 
Habe das bei meinem MF135 vor einigen Jahren mal in Zusammenhang mit Frontladeranbau vorsorglich machen lassen. Scheint nicht der große Akt gewesen zu sein. Der Lama-Betrieb hatte die Achse allerdings nicht selbst ausgebuchst. Wenn Du das Teil soweit demontiert bekommst, kannst Du wohl auch selbst zu einem Metallbauer Deines Vertrauens gehen.

Wenn ich die Unterlagen noch finde, geb´ ich Dir nochmal Bescheid.
 
Ausbau sollte ja ansich nicht so das Problem sein. Nur wie ich das sehe muss der Kühler raus oder? In einem anderen Beitrag habe ich gelesen das es die Buchse gibt und diese meist nur neu müsse. Würde mit einem Rohr einfach rausgeschlagen. Aber wie ist denn dann die Welle drinne gegen Verschiebung gesichert?
Wo bekomme ich die Buchse her? Hab auch was von einer verstärkten Variante gelesen. Aber dies geht ja wiederum auf den Wellenabrieb!
Einzig der Ausbau des Kühlers schreckt mich ab!
Stimmt mein Vermutung: Haube und Kühlergrill runter, Wasser raus, Kühler ab, Spurstangen ab von Achse, muss dann der Vorderachsvorbau abgeschraubt werden vom Mototblock oder geht die Buchsendemontage im eingebautem Zustand?
Wäre nett wenn jemand die Schritte der Buchsendemontage nochmal genauer erläutern würde.
 
Hallo Landsburg
Hast du die geschmiedete Vorderachse mit den Stützstreben nach hinten oder hat der schon die gerade rechteckige und den ausziehbaren Lenkschubstangen ?
Gruß MF-Kaefer
 
Hier ist mein kleiner zu sehen. http://www.landtreff.de/resources/file/19822 . Müsste also die nach hinten abgestützte sein.
 
hab gerade nochmal nachgesehen, alles Preise aus 1998 zzgl. Märchensteuer:

Mittelachse ausbuchsen (Fremdleistung): 504,- DM
Buchsen (2 Stck.): 25,- DM
Bolzen: 126,- DM

zzgl. Arbeitslohn für Demontage/Montage, den ich leider nur in Zusammenhang mit den sonst noch ausgeführten Arbeiten ausgewiesen bekommen habe. Der MF 135 war komplett auseinander (Motor/Getriebe abgedichtet), Frontlader mit Hydraulik montiert und Überrollbügel angepaßt: gesamt 640,- DM.
 
504DM (wahrscheinlich heute 300€ wenn das reicht) ausbuchsen? Also nur alte Buchse raus neue rein? Was ist denn da so kompliziert? Haben die die alte Buchse rausgedreht? Das kann doch net so kompliziert sein. Normal rausschlage und neue reinschlage. Höchstens noch nen bissel warm und kalt machen. Kann noch jemand darüber berichten?

Und warum zwei Buchsen? Dachte da wäre nur eine drin.
 
War mal etwas bei Ebay aktiv :-) Beim stöbern ist vollgendes herausgekommen:

http://cgi.ebay.de/Buchse-fuer-Mittelachsbolzen-TEA20-TO20-MF35-135-148-35X_W0QQitemZ250328825150QQcmdZViewItemQQptZErsatzteile_Zubeh%C3%B6r_Landtechnik?hash=item3a48c2bd3e&_trksid=p4634.c0.m14.l1262

http://cgi.ebay.de/Buchse-fuer-Mittelachsbolzen-MF133-135-152-230-240-550_W0QQitemZ360109096472QQcmdZViewItemQQptZErsatzteile_Zubeh%C3%B6r_Landtechnik?hash=item53d82cbe18&_trksid=p4634.c0.m14.l1262

Ich denke mal der erste wäre der richtige?
Beim Bolzen genauso:

http://cgi.ebay.de/Mittelachsbolzen-FE35-MF35-35X-135-148-230-235_W0QQitemZ250328898894QQcmdZViewItemQQptZErsatzteile_Zubeh%C3%B6r_Landtechnik?hash=item3a48c3dd4e&_trksid=p4634.c0.m14.l1262

http://cgi.ebay.de/Mittelachsbolzen-gerade-Achse-MF135-140-145-230-240-250_W0QQitemZ360109135445QQcmdZViewItemQQptZErsatzteile_Zubeh%C3%B6r_Landtechnik?hash=item53d82d5655&_trksid=p4634.c0.m14.l1262

Daher stammt sicher auch die Frage wegen der gerade Achse.
Gibt es zum Ausbau eine Anleitung im Reperaturleitfaden? Wenn ja könnte mir den bitte jemand zusenden?

Und falls ich da rangehe finde ich nur die Schrauben am Motorblock heikel. Ist das auch englisches Linksgewinde? Beim Zusammenbau mit leichtem Loctite sichern? Welches Anzugsdrehmoment? Um sicher zu gehen ob der Achsbolzen auch verschlissen ist wäre es nett wenn jemand die Normalmaße wüsste.

Als Maschbaustudent ist man halt ein bissel zu genau
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Danke
 
So nun ist die Kacke am Dampfen.

Beide äußere Haltebuchsen des Mittelachsbolzen sind je um etwa 2mm ausgeschlagen(Meine die Haltepunkte im Motorvorbau). Die sind noch mehr ausgeschlagen wie die eigentlichen Verschleißbuchsen in der Mitte. Mittelachsbolzen bekommt man auch mit angebautem Kühler raus, aber jetzt muss ja eh der ganze Vorbau ab Plus Teile der Frontladerkonsole und Gewichtehalter :(

Problem könnten nur die Sicherungsstifte sein. Bin aber noch nicht am demontieren da ich ihn die nächste Woche nochmal kurz brauche.

Was nun? So dick sind die Augen ja auch net das so viel ausbohren/fräsen kann für ne neue Buchse.
Kann man da aufschweißen?
Gibt es da Erfahrungen? Was kommt da jetzt grob an Kosten auf mich zu. Nur mal um nen Anhaltspunkt zu haben wenn ich zu nem Metallbauer mit Dreherei gehe? Net das ich vor Schock in Ohnmacht falle .

Wie soll ich jetzt mit dem Mittelachsbolzen vorgehen? Soll ich schon nen neuen für 60Teuro bestellen oder mit dem alten auch zum Metallbauer gehen? Maybe kann der den ja wieder herrichten? Mittleren Buchsen liegen bei Ebay um die 20 Euro.

Wie konnte MF nur so nen Mist konstruieren? Hätten die net im Vorbau auch Buchsen einbauen können? Normal sollte ja wenigstens eher der Bolzen verschleißen als der Vorbau? Irgendwie net gut durchdacht
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:(
 
Hallo Landsburg,

die Gedankengänge sind sehr Interessant.
Wie konnte MF nur so nen Mist konstruieren?
Ich bin nicht unbedingt der ‘Rote Spezi‘ aber alle Traktoren haben (auf verschiedene Bauweisen) einen Mittelbolzen, der die Achse hält, sonst kann diese ja nicht schwingen. Logisch?
Hätten die net im Vorbau auch Buchsen einbauen können?
Normalerweise sind dort Buchsen drin, es sei den man ist so lange gefahren das die Achse auch schon was abgekriegt hat.

Wenn das Bolzenloch der Achse oval ist, muss diese Ausgehohnt oder Aufgefräst werden und zwar auf das Maß der neuen Buchse.
Auch ich habe die verstärkte Version drin, dann weiß ich das der Achse nichts passiert. Meins hat nen Huni gekostet.
Ist das auch englisches Linksgewinde?
?????????????

Engländer verwenden Zoll Schrauben - Schraubt man wie bei uns.

Nur zwecks der Interesse und meiner Weiterbildung: was ist ein
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Baut Ihr Maschen für Draht?
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Jetzt bitte nicht zu Ernst oder persönlich nehmen:

Ich stelle in der Realen Welt immer wieder fest, das sich Ing. den Kopf zerbrechen über etwas das Sie noch nicht begutachtet haben - daraus entsteht ein Plan und dann kommt die reale Welt wieder und es sieht ganz anders aus.
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Gruß
Peter
 
Scheibar kennst du dich nicht so gut aus
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.

Im Vorderachswagen sind keine Buchsen!
Die Buchsen welche es in der Mitte es Bolzen gibt, sind auch noch vorhanden und also nicht oval!

Sicherlich haben andere Hersteller auch Mittelachsbolzen
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! Du hast nur nicht verstanden das diese Buchsen verwenden und nicht den ganzen Vorderachswagen verschleißen lassen! Andere Hersteller kannten auch schon damals die Möglichkeit der Verwendung von Schmierstellen!

Zu deiner Freude kann ich dir bestätigen das ich leider in freier Wildbahn noch nicht so oft mit englischem Gewinde zu tun hatte.
Kommt daher weil ich den ganzen Tag Maschendraht an der Uni biege
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Oh man.

Ich hatte mir echt mehr Unterstützung von diesem Forum erhofft.
Selbst bei landtreff.de bekommt man besser geholfen! Dort sind mir sogar sehr freundlich Werkstattunterlagen zugesendet worden.
 
Hallo Landsburg
Sei nicht gleich beleidigt wegen pitypoint,der ist sonst ganz ausgeglichen.
Ich habe einen MF 35 mit Frontlader (die Doppelrohrbauart 735) der schon von Anfang an ,also 1962 dran ist.Der hat den selben Vorderachsvorbau wie bei deinem 135‘er.Als ich den vor 14 Jahren gekauft haben war der Mittelachsbolzen schon gegen einen gehärteten aus Vollmaterial getauscht worden.Die Buchse in der Achse war ebenfalls sehr hart,was zu heftigem quitschen und fressen führte.Dem habe ich durch Verwendung einer selbstgedrehten Rotgußbuchse abgeholfen.Da ich die Buchse auch erst länger gemacht habe wie vorher weil ja noch Platz in der Achse war ,ist ständig die vordere Drehsicherung am Mittelachsbolzen abgerissen(in der Schweißnaht regelrecht abgedreht) als ich die Buchse dann wieder auf das alte Maß kürzte war Ruhe.Also merke:nicht zu eng und nicht mehr wie nötig,die ganze Achse brauch ein bißchen Spiel beim Pendeln wobei sie auch ein wenig vor und zurück geht.
Die Zwei Augen im Vorderachsbock hab ich auch schon ausgebuchst.Da war ich noch Stift und da war mir auch nicht einerlei,weil da nicht viel steht.Die Buchsen haben bestimmt eine Wandung von 5mm.Da mach ich mir heute keine Sorgen mehr,denn es hält heute nach 10 Jahren immer noch auch im Frontladerbetrieb.
Guck dir doch nur mal deine Unterlenker(chen) an ,wie stabil die sind.Das ist höchste englische Qualität.Die deutschen Schißdinger müssen doppelt so dick und hoch sein damit sie das Gleiche aushalten.Und so verhält sich das mit dem Vorderachsbock genauso.
Gruß MF-Kaefer
 
Was erwartet mich dann in einer Dreherei für das ausbuchsen des Vorderachswachens in etwa? Oder soll ich es gar klappern lassen (Max 50 Bst. im Jahr)? Mit nem neuen Mittelachsbolzen und neuen Buchsen aus Ebay wie oben beschrieben wäre es ja nen Kinderspiel gewesen. Klappert ja nur bei Sprügen mit Gewicht im Heck. Nutze den MF im Wald! Und beim neuen Spalter ist er vorne halt oft sehr leicht. Mit der Zeit wird das ja sicher mehr als ungesund.
Die Buchsen in der Mitte haben sicherlich noch 3 mm bis zur Achse.
Wenn der Vorderachswagen wieder montiert werden muss, stellt mir jetzt schon die Frage nach Schrauebsicherung? Nutzt ihr da leichtes Loctite?
 
Hallo Landsburg
Das Ausrichten auf der Fräse braucht schon seine Zeit,dann das Ausspindeln ,Buchsen rein evt.noch mal auf Maß ausspindeln,Material....keine Ahnung-so 250-300Euro.
Loctite brauchst du da keins mit dem *Drehmomentschlüssel *in den Armen ziehst du die Schrauben richtig fest und gut.
Gruß MF-Kaefer
 
250-300Euro
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Der Mittelachsbolzen soll doch nur starr in dem Vorderachswagen stecken und sich net bewegen. Da bedarf es doch keiner Präzisionspassung.
 
Hallo Landsburg
Du hast doch in einem deiner vorherigen Beiträge noch geschrieben das du ,als Maschinenbaustudent, so genau sein willst!!
Du machst doch sicher als" Maschenbieger"
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-Studend auch mal ein Betriebspraktikum ,da nimmst‘e dann deine Vorderachsbock mit ,da kannst du dann selber mit bei gehen.Mit ner Runde Kaffee oder zwei ist die Sache dann schon abgegolten.
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Gruß MF-Kaefer
So und jetzt ist es aber gut, ich will mich um halb Zwölf Uhr Nachts nicht auch noch aufregen.
 
Entschuldigung. Um halt dummer Fragen zu stellen ist das Internet prädestiniert
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Das Betriebspraktika steht demnächst wirklich an. Mal sehen ob sich da was ergibt. Hab halt von Kindheit an eingebläut bekommen an den Maschinen wird alles selbst gemacht (zwei Generationen Landmaschinenschlosser im Hause) Leider stehe ich seit meiner Pubertät alleine mit allem da, da mein Vater und Großvater verstorben sind. Versuche halt alles mit geringst möglichen Mitteln irgendwie am laufen zu halten.
Nochmal Entschuldigung.
Gute Nacht.
 
Hallo Landsburg,

o.k. das mit dem Augenzwinkern hat nicht ganz hingehauen. Sorry, ich will hier doch auch nicht hacken !

Alle Reparatur-Menschen stehen jeden Tag vor einer Schwierigkeit, die es zu lösen gilt. Das sehe ich jeden Tag in den Werkstätten.

Wie mf-kaefer schon richtig Beschreibt, wird der Vorderachsträger aufgefräst und die Buchsen werden eingepresst.

Beim lösen der Schrauben des Vorbaus wirst Du das (Wieder)Anzugsdrehmoment feststellen.

Es gibt keine dummen Fragen, nur:
Der Mittelachsbolzen soll doch nur starr in dem Vorderachswagen stecken und sich net bewegen. Da bedarf es doch keiner Präzisionspassung.
wie dann ?
Ich bin Retorisch nicht so gut, da alter Praktiker. Du wirst das schon hinkriegen.

Gruß
Peter
 
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