Meinungen zum Motorvorwärmer

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fiftyy 2010

Gast
hallo, ich bin am überlegen mir einen Kühlwasserheizer in den Motorblock des A 3.152 einzusetzen . wie sind eure Meinungen dazu und wieviel jahre tut die ihren Dienst? 

Wie lange dauert es bis der motorblock handwarm 30 grad ist? gibts probleme mit der dichthet des kühlwassers nach außen ’?
 
Also für normal brauchts du beim ad 3.152 keinen kühlwasserwärmer          Der springt doch bei -20 Grad ohne probleme an
 
Turbo_Tom:

Also für normal brauchts du beim ad 3.152 keinen kühlwasserwärmer          Der springt doch bei -20 Grad ohne probleme an
Na ja - der TS scheint ja einen "A" und keinen "AD" zu haben!? Sprich - das ist noch ein Vorkammerdiesel, kein Direkteinspritzer!

Außerdem geht es hier ja nicht darum, "ob" die Kiste überhaupt anläuft... Ich habe einen "AT" - also die Turboversion vom 3.152 und kann sagen, dass ich bei jedem Kaltstart das Gefühl habe, dass "die Hälfte der Kolbenringe" zum Auspuff raus kommt - es ist ein richtig ungutes Gefühl bei einem Froststart! Man merkt richtig, wie das auf das Material geht und einfach nicht gut tun kann... 

Daher trage ich mich auch schon länger mit dem Gedanken eines Vorwärmers. Allerdings habe ich das Problem, dass bei mir der Motor der Art verbaut ist, dass das nicht so einfach möglich ist... Ich musste letzte Woche an der Einspritzpumpe abdichten, das war schon ein unbeschreibliches Zenario... Drei Tage den Schlepper zerlegt, bis ich endlich an die ESP gekommen bin... 

Grüße hometown
 
Ich habe einen Vorwärmer eigebaut und kann sagen dass man ca. 1,5 Stunden für die Vorwärmzeit rechnen muss.  (1,0 Kw) Die Vorwärmung habe ich in den kleinen Kreislauf eingesetzt und eine handelsübliche Umwälzpumpe mit angeschlossen. Dadurch ist der Motorblock gleichmässig angewärmt. Die Erforderniss für die Vorwärmung ist nicht unbedingt gegeben, aber es beruhigt für denn Fall, dass mal ein strenger Winter kommen sollte.
 
Guten Abend,

@rhimmel: Wie hast du denn das mit der Umwälzpumpe gemacht? Ich dachte, der Vorwärmer wird einfach in einen Froststopfen reingemacht und gut is...

Und wie schon richtig erwähnt, Kaltstart ist die Hölle für einen Diesel, egal ob der gut anspringt oder nicht. Motoren, die häufige Kaltstarts haben und womöglich nicht einmal richtig warmgefahren werden, haben eine deutlich kürzere Lebensdauer als Maschinen, die im Dauereinsatz sind. Hier ist auch zu erwähnen, auf die Funktion des Thermostats zu achten. Beim Defekt des selbigen, wenn der kleine Kreislauf offen ist, wechselt man es natürlich sofort, sonst hat man den Motor heiß. Wenn jedoch der große Kreislauf dauerhaft offen ist, wird oft lange oder immer so weitergefahren. Dann wird jedoch der Motor nie richtig warm, die Verbrennung ist nicht optimal und eine viel größere Rußbildung in den Verbrennungsräumen ist die Folge.

Gruß Tom
 
Antwort auf die Frage. Ich habe das Heizelement extern in ein 120 x120 mm Gehäuse gesetzt, die Umwälzpumpe mit angeschraubt und mit kurzen Schläuchen verbunden. Die Variante der Vorheizer gibt es auch handelsüblich. Hier werden auch erheblich leistungsfähigere Typen angebuten, als es bei der Tauchsieder Lösung der Fall ist.  

Es grüsst Richard aus Bayern
 
Zu diesem Thema fällt mir noch eine Ergänzung ein. In den verganvenen kalten und auch Schnee Risikoreichen Wintern benutzte ich noch eine thermostatisch einstellbare Zeitschaltur, die in Abhängigkeit mit der Temperatur morgens das Heizelement einschaltete. Nur den Schnee, den ich morgens nach Schneefall auf ca.120 Meter zu räumen hatte, konnte ich nicht sensorisch erfassen.
 
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