Hubkraft an den Unterlenkern

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In dem Fall ist es natürlich von Relevanz, wie weit Dein Ding da raushängt.
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Bei meinem MF165 gibt es, wenn man im Besitz so eines Bügels für den Oberlenker ist, drei verschiedene Höhen an denen man den Oberlenker anbringen kann.Ohne Bügel ist er am höchsten. Das heißt, da braucht man am wenigsten Hubkraft, dreht das Gerät aber auch weniger nach oben.
 
Jetzt kommste aber bitte wieder mal runter, lieber Rainer :-):-)

Die Eingangsfrage von Georg war doch klar definiert. Da kannst du noch so viel definieren/interpretieren/schwadronieren. Praxisorientierte Lösung ist angesagt.

Deine Bildchen und techn. Zeichnungen in aller Ehre.Das war doch gar nicht die Frage. Auch wenn da in der Praxis nun  möglicherweise kein perfektes Parallelogramm vorhanden ist.Thema verfehlt!

Das Ding muß hoch! Und mein Ding hängt da nicht raus(das würde aufgrung verkürzter Hebellänge vielleicht funktionieren), sondern es steht da raus.Kannst du eines meiner Beispiele konkret/praxisgerecht beantworten, außer

 das deine Theorien keine Entssprechung in der Praxis finden?

@ Richard

Schön, mal wieder von dir zu hören. Das trifft natürlich auch für Georg und Ulli zu.

Beste Grüße aus dem Taunus

+Matthes+

P.S.@Richard. Der Georg hat eigentlich gar keine Sorgen, der will doch nur spielen
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.
 
Ich habe Deine Fragen in Gänze beantwortet. Hast Du denn verstanden, wovon ich spreche?

Und zu Georgs Praxis-Problem hat Richard schon einen guten Vorschlag gemacht.

Mein Hinweis mit dem Oberlenker (am Traktor hoch und wenn die Möglichkeit besteht am Anbaugerät tief anbringen) könnte ihm auch weiterhelfen das würde nämlich sein "Kraft x Kraftarm = Last x Lastarm"  -  Verhältnis dahingehend verändern, daß der rechnerische Drehpunkt sich in Richtung Traktor verschöbe und den Kraftarm verlängern würde (zugunsten der aufzuwendenden Kraft). Ich fürchte aber, das das hier kaum jemand versteht. Drum verlasse ich jetzt den Stammtisch und trink allein ein Bier. Prost und auf Wiedersehen in einem anderen Diskussionsfaden.
 
Hallo zusammen

+Matthes+

"Der Georg hat eigentlich gar keine Sorgen,"(stimmt) "der will doch nur spielen"(naja)

Ich bewirtschafte nur Grünland, mein MF 152 und der Landini Blizzard 65 reichen dafür aus, die Heuernte ist voll Wetterabhängig, deshalb spiele ich mit den Gedanken noch einenSchlepper anzuschaffen der aber auch beide bisherige Schlepper zum großen Teil entlasten  kann.

Ein Oldtimer mit 15 bis 35 PS ist zwar schön aber bei Arbeitsnotstand ist er keine Hilfe, vom Aussehen her gfällt mir der MF 165 am besten, aber da ist der Schwader zu groß dafür, deshalb sticht mir der 168 A ins Auge, das weitere Problem ist mein Finanzministerium, eigentlich sind ja der MF und der Landini nicht voll ausgelastet, und das stimmt auch noch.

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Unser Stammtisch Manager sagt "Ich lege mein Geld in Alteisen an" betreibt schon Jahre keine Landwirtschaft mehr, nur einen kleinen Wald, hat einen IHC 20 PS einen Fendt 45 PS drei Schlüter 35 PS 45 PS 85 PS einen 150 PS Schlüter hat er eigentlich auch noch und jetzt hat er sich auch noch einen Allgeier AP 22 mit Verdampfer Motor gekauft.

Ich werde mal demnächst den Schwader an den MF anbauen dann schauen wir mal, viele Grüße aus der Oberpfalz

MF G eorg

  
 
Prost!
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Um die Sache etwas einfacher und anwendbar zu gestalten, kann man die erforderliche Hubkraft bei nicht paralleler Auslenkung meiner Meinung nach wie folgt ganz grob abschätzen:

- Man bestimme den Schwerpunkt des Gerätes.

- Man bestimme bei vollständiger Aushebung den Höhenunterschied an den Unterlenkerkugeln und am Schwerpunkt des Gerätes

- Über Dreisatz lässt sich die erforderliche Kraft ungefähr hochrechnen. D.h. wenn das Gerät am Schwerpunkt doppelt so viel Höhe erreicht, wie die Unterlenkerkugeln, wird das doppelte Gewicht als Hubkraft benötigt.

Kann das jemand bestätigen, oder habe ich da einen Denkfehler? Meine Zeit erlaubt es mir leider nicht, das durch eine entsprechende Berechnung nachzuweisen...

Was noch als Reserve zu berücksichtigen wäre, sind diverse dynamische Lasten durch Schwingung und Bewegung, die natürlich bei weiterer Ausladung nach hinten deutlich höher sind.

Wer genauer rechnen möchte, hier gibt es auch etwas literatur hierzu (über Google gefunden...)

440ejournals.uni-hohenheim.de/index.php/Grundlagen/article/view/1089

Und Volltext als pdf: http://440ejournals.uni-hohenheim.de/index.php/Grundlagen/article/download/1089/973  (oben recht auf runterladen klicken...)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
muß mich doch noch mal melden.

O.K. Ihr habt recht. Unter praxisorientierten Dreipunkt-Verhältnissen würde auch das Gewicht auf meinem Traktorbildchen runterfallen.

@ Christian: Guter Fund. Das läßt keine Fragen offen. Mit Deiner Überlegung liegst Du meines Erachtens richtig.

War vielleicht für einige Mitleser  trotzdem ganz interessant mal drüber nachzudenken.
 
hallo Rainer ... guten Morgen ...

meinen aufrichtigen Respekt ...

drum will ich hier auch nicht verhehlen, dass du mich durchaus ins Grübeln gebracht hast
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Tja, Christian ... manchmal hat der praktische Feldversuch durchaus seine Berechtigung ...

Na, jetzt ist ja alles wieder gut ....

allen Beteiligten hier Ihre Hopfenkaltschale *lächel* 
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von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)
 
Unser Ulli,

16.25 Uhr "Guten Morgen" :-).

@ Georg zu seinem neuen Spielzeugwunsch MF 168A:

..."weitere Problem ist mein Finanzministerium, eigentlich sind ja der MF und der Landini nicht voll ausgelastet, und das stimmt auch noch."

Und wenn du mir deinen 152 verkaufst? = Du hättest kein Problem mit deinem Finanzminister. Ich hätte endlich eine tolle hydraulische Lenkung.

Mein 135er müsste sich nicht mehr so abrackern mit dem Ausheben ich würde den dann wegen zu geringer Auslastung verkaufen
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.

Also absolute Win-Win Situation, oder nicht?
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Gruß +Matthes+

P.S. Was ist der Unterschied zwischen Männern und Buben?

Eigentlich keiner, nur die Spielzeuge werden teurer.
 
Ich bin immer noch für einen alternativen Schwader :P

Und das ganze Thema ist doch eigentlich total simpel, einfaches Hebelgesetz. Kraft F1 (Heckhydraulik) hebt an Punkt X1 (Unterlenkerkugeln) 18kN, Strecke vereinfacht betrachtet linear dazwischen ist L1. An Punkt X2 (‘n Meter später) hängt der olle Schwader und wirkt mit Kraft F2 0,4kN entgegen, X2 liegt aber auf gleicher lineare Strecke zu X1 weiter weg, L2. Müsste ja jeder in Physik mal gehabt haben...das an X2 mehr Kraft nötig ist um F2 zu bewegen muss doch jeder schnallen! Da ist jede Wippe auf ‘em Spielplatz ein perfekter Erklärbär für das Ganze! :P

Kauf Dir einen angehangenen Schwader der via Dreipunkt geführt wird aber über Räder hinter den Kreiseln mitläuft...die gibt es auch für kleinere Leistungsbereiche und der arme Trecker ob "Neu" oder alt wird nicht so gequält...alles jut! :P

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Gruss

Martin
 
Mein lieber Martin,

anbei " verschärfte Abmahnung" :-):-)!!

Hatte mich schon mit Georgs supergepflegten und vollhydraulisch gelenktem 152er angefreundet.

Mach das nicht kaputt!!!

Außerdem hat Georg, wie auf den Bildern hinterm Landini zu sehen, den Schwader wohl schon?

Beste Grüße aus dem Taunus

+Matthes+
 
Na ja Martin, so einfach ist es eben nicht.

Ich empfehle zum Verständnis wirklich, Euch mal die PDF, die Christian gefunden hat, anzuschauen.

Dann siehst Du, daß hier alle ein bischen Recht hatten.

P.S. Ich habe übrigens ein Gerät, das (in meiner Erinnerung) parallel gehoben wird. Das ist ein Düngerstreuer.

Hopfenkaltschale ist eine gute Idee.

Gruß, Rainer
 
Jetzt kenn ich mich aus,

Gewicht des Schwaders 540 kg Hubkraft 1800 Kg das Ding an den 152er angebaut und den Hydraulikhebel hochgezogen, ich konnte es kaum glauben, der 152er hat den Schwader gehoben, einen kleinen Gang eingelegt und losgefahren, der Radius den ich gefahren habe war doppelt so groß wie der Lenkeinschlag.

Rein rechnerisch könnte man das auch hinbekommen und bei einem Vorderachsgewicht von weniger als 100 kg feststellen daß er nicht mehr ohne Frontgewicht fahrbar ist, aber in diesem Fall war der Praxistest zuverlässiger.

Ergebnis; Der MF hebt den Schwader, aber wirklich fahrbar ist er nicht mehr ohne Frontgewicht, mit einem Heuwender in der gleichen Gewichtsklasse dürfte es weniger Probleme geben da der näher am Schlepper ist, das ist für mich nicht so gut, Heuwenden mit dem MF, schwaden mit dem Landini, wozu also einen 168 A

@ +Matthes+ da wird wohl nix mit MF 152, für mich und einen 168 A hilft auch nur noch das klassische Staubsaugervertretertalent.

Danke an alle für die Infomationen, ich hätte niemals gedacht daß eine einfache Frage so eine Informations Lawine auslöst.

aus der Oberpfalz MF G eorg
 
"@ +Matthes+ da wird wohl nix mit MF 152,"
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Schade Georg, den hätte ich sofort genommen, deinen 152 .

Das mit den Frontgewichten ist doch kein Problem. Schau dir doch noch mal die Bilder von meinem 135er an (Forum Schauraum/Fuhrpark Matthes ,da wo der Hussmann Holzhacker angebaut ist)

Du hast doch damals die Bilder für mich eingestellt. Auf dem selbstgebauten Gewichtträger sind ca. 200 kg drauf eingehängt, wenn ich mich recht erinnere.

Gerne schicke ich dir noch Detailbilder von dem Gewichtträger, wenn du welche brauchst.

Beste Grüße

+Matthes+
 
Hi Jungs,

ich habe mit Belustigung die Beiträge gelesen.

Christians Einwand war auch das was mr gleich bei den ersten Artikeln eingefallen ist.

Also irgenwie habt ihr ja alle Recht:

Die Normalkraft, die Senkrecht zum Erdschwerpunkt wirkt, bleibt gleich, egal wie auch immer ein Anbaugerät aussieht.

Damit ist es auch egal, wo ich Hochhebe, das Gerät wiegt das gleiche und ich brauche die gleiche Hubkraft. (Matthes, das gilt auch für Schippen mit Backsteinen Weil bei F=m*a kein Hebel vorkommt) :-) 

Anders sieht es mit dem Drehmoment aus da gehen die Hebel mit ein. Und dann ist die Länge auf einmal nicht mehr nebensächlich, auch wenn man diese Behauptung öfters woanders mal hört.... (von wegen, "Auf die Länge kommts nicht drauf an" hihihi)

So und da kommt die Kinematik ins spiel.

Wie Christian bereits bemerkte, würde bei paralleler Aushebung kein Drehmoment entstehen und die Hubkraft wäre die einzige Größe die interessiert.

1. In Realität ist die Aushebung nicht parallel, damit das Anbaugerät hinten höher gehoben wird und beim fahren durch z.b Bodenwellen nicht auf die Strasse aufschlägt.

2. die Hubkraft ist nicht konstant am Unterlenker. Die ändert sich über die Hubhöhe auf Grund der verschiedenen Anlenkhebel am Traktor. eigentlich müsste ein Drehmoment an der Unterlenkerbefestigung angegeben sein udn keine Hubkraft, nur damit kann ja keiner was anfangen. :-)

3. Der Drehpunkt der Geräte liegt nicht am Unterlenkerdrehpunkt (es sei denn man schweißt das Gerät an den Unterlenker und lässt den Oberlenker ab). Der theoretische (und damit für die Rechnung relevante) Drehpunkt der Hebel liegt irgendwo hinten im Differential. und das geile ist, der wandert auch noch, wenn man das Gerät anhebt.

Deswegen hat Matthes recht, dass es in der Praxis einen Unterschied macht, also doch "auf die Länge ankommt".
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Soviel zu Theorie und Praxis

Also Kopf hoch. Damit ist auch klar, dass man eine MF mit 20.kN Hubkraft (allein die Angabe einer Kraft in kg ist ja schon falsch) nicht mit anderen Herstellern vergleichen kann. Weil haben die eine Andere Kinematik, dann hebt das ein Gerät oder nicht.

Gruß,

MHF
 
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